Hi Namensvetter!
>Der Vorteil bei der WF liegt einfach auch für dich das du damit sauberer >werfen wirst. Dich in der Anfangszeit mehr mit dem präsentieren der Fliege >konzentrieren kannst und das ewige Entknoten lassen kannst.
Sorry, das kann ich nicht nachvollziehen.
Ich glaube nicht das man mit einer WF sauberer werfen kann. Das hängt im wesentlichen vom Werfer ab und im geringeren Maße vom Gerät.
Und wenn du ständig entknoten musst machst du irgendwas falsch
Rein persöhnlich benutze ich nur noch DT's in den unteren Schnurklassen.
Eine DT hat IMHO auch den Vorteil 2 Schnüre zu ergeben, wenn man diese halbiert und ein Ende luftdicht lagert.
Im Prinzip hängt man dann nur eine Runningline dran, meistens fischt man eh nur Distanzen um 10 - 15 m (zumindestens bei uns) und da sieht man sehr selten den Übergangsknoten.
Oder aber man dreht die Leine um, wenn die Spitze beginnt abzusaufen.
Ich denke mal auch die Weitwurfeigenschaften einer DT werden stark unterschätzt, ich persöhnlich schaffe problemlos um die 25 m mit einer DT 5. Der Paul Arden z.B. hat mal geschrieben über 32m mit einer billigen Rute und einer DT5 geworfen zu haben.
Was die billigen Schnüre betrifft, hat mir die Ron Thompson Energy DT ganz gut gefallen, recht glatte Oberfläche und auch sehr robust.
Einziger Nachteil ist vielleicht der Mono Kern, daher etwas gekringel, wenn man die schnur aber mal kräftig streckt und nicht so fest auf die Rolle wickelt sollte das kein Problem sein.
Ich werd die mir bestimmt demnächst wieder kaufen, weil ich einen hohen Schnurverschleiss habe ( trainiere momentan fast jeden Tag das werfen seit ein paar Monaten ).
Ich habe auch mal eine Weile die Roberto Pragliola Schnur für 29,90 DM von Moritz gefischt, die war auch ganz OK, hat bei meinem Kumpel länger gehalten als eine Cortland (nach seinen Aussagen über 100 Angeltage).
Die teurerste von Shakespeare (25 Euro bei Gerlinger) werd ich mal demnächst antesten.
Bis dann..
Torsten