Hallo Leute,
wie fischt ihr an grossen Flüssen und Schiffahrtsstraßen, wie Weser, Rhein o.ä.? Sicherlich unterschiedlich nach Jahreszeit.
Aber wie grundsätzlich? Mitten in die Strömung (Rapfen), in den Buhnen (Barsch,Hecht,Zander) oder in Außenkurven? Eher aktiv mit zupfen oder hauptsächlich passiv in der Deaddrift oder beides? Im Oberflächenwasser, im mittleren oder tief, tiefer am tiefsten?
Es geht mir hier nicht um die Superstelle, in der letztens der Fisch des Lebens gefangen wurde, sondern grundsätzlich.
TL Harry
Fischen in grossen Flüssen
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Peter S., Köln
Hallo Harry,
habe deinen Beitrag bisher übersehen, aber besser spät, als nie.
Ich angele dann und wann im Rhein auf Zander. Dabei fische ich in erster Linie die Kribben (Buhnen) ab. Dazu benutze ich meistens beschwerte gelbe Zonker an Fastsink-Schnur um schnell auf Tiefe zu kommen. In der Strömung mit deaddrift und im ruhigeren Zonen zupfe ich auch schon mal.
Bei eintretender Dämmerung wechsele ich für einige Zeit auf eine Rute mit Schwimmschnur und unbeschwertem Anhang, da erfahrungsgemäss die Zander dann bis ins ganz Flache jagen.
Leider muss ich aber feststellen, dass seit einigen Jahren die Fänge kontinuierlich weniger werden. Ich habe irgendwo gelesen, dass das "bessere" Rheinwasser (geringere Eutrophierung) den Zandern nicht so zusagt, wie die trübe Brühe vor noch 10-15 Jahren. Außerdem ist die Anzahl der Beutefischchen aus eben dengleichen Gründen rückläufig.
Sei es wie es sei, ich versuche doch immer wieder einmal und manchmal noch mit Erfolg.
habe deinen Beitrag bisher übersehen, aber besser spät, als nie.
Ich angele dann und wann im Rhein auf Zander. Dabei fische ich in erster Linie die Kribben (Buhnen) ab. Dazu benutze ich meistens beschwerte gelbe Zonker an Fastsink-Schnur um schnell auf Tiefe zu kommen. In der Strömung mit deaddrift und im ruhigeren Zonen zupfe ich auch schon mal.
Bei eintretender Dämmerung wechsele ich für einige Zeit auf eine Rute mit Schwimmschnur und unbeschwertem Anhang, da erfahrungsgemäss die Zander dann bis ins ganz Flache jagen.
Leider muss ich aber feststellen, dass seit einigen Jahren die Fänge kontinuierlich weniger werden. Ich habe irgendwo gelesen, dass das "bessere" Rheinwasser (geringere Eutrophierung) den Zandern nicht so zusagt, wie die trübe Brühe vor noch 10-15 Jahren. Außerdem ist die Anzahl der Beutefischchen aus eben dengleichen Gründen rückläufig.
Sei es wie es sei, ich versuche doch immer wieder einmal und manchmal noch mit Erfolg.
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willi aus I
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Re: Fischen in grossen Flüssen
Original geschrieben von harry57
Hallo Leute,
wie fischt ihr an grossen Flüssen und Schiffahrtsstraßen, wie Weser, Rhein o.ä.? Sicherlich unterschiedlich nach Jahreszeit.
Aber wie grundsätzlich? Mitten in die Strömung (Rapfen), in den Buhnen (Barsch,Hecht,Zander) oder in Außenkurven? Eher aktiv mit zupfen oder hauptsächlich passiv in der Deaddrift oder beides? Im Oberflächenwasser, im mittleren oder tief, tiefer am tiefsten?
Es geht mir hier nicht um die Superstelle, in der letztens der Fisch des Lebens gefangen wurde, sondern grundsätzlich.
TL Harry
Hallo Harry
Beim fischen am Rhein musst du grundsätzlich flexibel sein.
Warum soll ich grundsätzlich in der Strömung auf Rapfen fischen
wenn sie z.B. gerade im Buhnenfeld auf Jagd sind ?
Das gleiche gilt fürs einstrippen,ich variiere so lang ,bis ich den Rhytmus
gefunden habe, der die Fische gerade heute anspricht.
Ebenso kann es erfolgreich sein kleine Buhnenfelder abzufischen wo sonst alle grundsätzlich dran vorbeigehen.
Gruss Wili
- Harald aus LEV
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