Flifi-Kurse bei Robinson?

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.

Maifliege
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Flifi-Kurse bei Robinson?

Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Hallo Gemeinde,

gestern hatten wir eine Diskussion über den Wert des Fliegenfischens im internationalen Touristikbetrieb. Dabei wurde darüber gestritten ob, z. B. Robinson (Zielgruppe gehobener Mittelstand), einen günstig gelegenen Club (Salz/Süß?) um ein solches Kursangebot (Schmeissen und Wickeln) -bei guten Instruktoren- gewinnbringend oder zumindest kostendeckend ergänzen könnte/sollte.

Gelungener Familienurlaub?

Gibt es international solche Lokationen bereits?

Wird es voll z. B. auch mit Engländern? Belgiern? Amerikanern?

Was meint Ihr?

TL
Matthias
Noellgen, H

Ungelesener Beitrag von Noellgen, H »

Hallo Matthias,
auf den ersten Blick ist der Gedanke faszinierend. In den üblichen Fliegen-
fischerhotels wird ja die Mama im Wellness-Bereich geparkt, während
Papa seiner Passion nachgeht.
Ein guter Club bietet sicherlich mehr Zerstreuung.
Ob man allerdings mit Wurfkurs und Bindekurs die Leute locken kann,
weiss ich nicht.
Da muss schon ein gutes Fischwasser in der Nähe sein.
Die Idee, beim Familienurlaub, Salzwasser-flyfishing zu manchen hat schon was.
Tight lines,
Heiner
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chris meyer
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robinson

Ungelesener Beitrag von chris meyer »

hallo,

ich finde wir sollten alle froh sein wenn sich die Vermarktung unseres geliebten Hobbys in Grenzen hält.
Wir stossen jetzt schon an ökologische Grenzen.

Hat jemand zufälligerweise den aktuellen Stern gelesen?
Mir hat das Loblied über die Angelfischerei da überhaupt nicht gefallen.
Das zieht mir zu viele Pseudoangler an. Zu diesem Artikel würde dann eine Engagement grosser Clubanlagen gut passen.
Für mich eine Horrorvorstellung.

Ich hoffe niemandem auf die Füsse gestanden zu sein.

Grüsse aus Baden-Baden
Chris
Andreas aus B

Ungelesener Beitrag von Andreas aus B »

@ chris: erklär doch mal bitte, was ein "Pseudoangler" ist.

Andreas
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chris meyer
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pseudo angler

Ungelesener Beitrag von chris meyer »

pseudoangler = Leute die auf den Zug aufspringen weil es im Moment Mode ist einen auf Natur zu machen.


Chris
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roland k
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Ungelesener Beitrag von roland k »

ich finde es toll, dass sich eine Zeitschrift wie der Stern hinter die Angler stellt und den ´nicht gerade guten Ruf der Anglerschaft ins positive Licht rückt.

Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
Hells-Angler

Ungelesener Beitrag von Hells-Angler »

denke auch man kann nicht über den artikel meckern.....
und die "pseudos" springen in der regel schnell wieder
aus dem fluss des ganzen.

den letzten boom durch "aus der mitte........"haben wir
auch alle überlebt.denke wir haben andere probleme,vorallem
mit mensch und tier die ich nicht umbedingt zu der leserschaft
des * zählen würde........

gruss
jan
Andreas aus B

Ungelesener Beitrag von Andreas aus B »

Ich habe den Artikel auch gelesen, und denke nicht, dass er zu einem Boom an Pseudoanglern, wie du sie beschrieben hast, führen wird.

Auch ich finde, dass der Artikel unserem Sport alles andere als schadet.

Andreas
Maifliege
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Robinson, zurück zum Thema

Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Hallo Gemeinde,

es ging dabei eindeutig nicht darum die letzten einsamen Bergregionen zu verrobinsonieren, sondern vorhandene, also fast ausschließlich Salz, Lokationen um Guiding, Wickeln und Werfen zu ergänzen. Natürlich könnte später ein Konzern halb Patagonien erwerben und vielen zu "vernünftigen" Preisen das Fischen dort ermöglichen, oder die eine oder andere, am besten aber beide, Karibikinseln erwerben und Flatfischen hoffähig (PETA) bzw. wenigstens bezahlbar machen. Seh ich nach Norwegen oder Schweden ist der "Zirkus" dort jetzt bereits mindestens so groß. Diese Orte würden ggf. sogar "entlastet".

Nochmal: Ist das was für uns und unsere Passion?

TL
Matthias

p.s.: muß mir den Stern holen!
Noellgen, H

Ungelesener Beitrag von Noellgen, H »

Also:
Ich hätte an Salzwasserfliegenfischen mit Club -Ambiente
durchaus Interesse.
Tight lines
Heiner
Jochen

Ungelesener Beitrag von Jochen »

@ Matthias: Glaube nicht, dass die Nachfrage nach FliFi ausreichend sein wird, um tatsächlich eine Standortentscheidung für einen Club davon abhängig zu machen. Ich habe früher selbst im Club (Méd) gearbeitet. Die Leute fahren da nicht i.e.L. zum Fliegenfischen oder Tennis Spielen oder Golfen hin, sondern weil das Gesamtkonzept für Sie stimmt: Gesellschaft (unter sich sein, kennenlernen) + Essen + Gesamtaktivitätsangebot "auf lau". Das Fliegenfischen müsste sicherlich noch deutlich angesagter sein, bevor es sich lohnt, dieses Angebot aufzunehmen und aufrecht zu erhalten.
Aber: Versuch macht kluch!

@ Chris: Ich teile Deine Meinung nicht!
Ich glaube, dass es uns nutzt, wenn das Fliegenfischen stärker vermarktet wird und dadurch eine bessere Lobby bekommt. Klar, hab´ ich auch gerne meine Geheimtipps und bin allein am Super-Fluß, ich bin nur davon überzeugt, dass wir uns selbst auf Dauer in´s Abseits manövrieren, wenn wir das Ganze als Geheimbund möglichst unauffällig betreiben, da wir dann an öffentlichem Einfluss verlieren (den wir ehrlicherweise ja kaum haben). Stellt Euch ´mal vor (rein theoretisch), was man alles bewegen könnte, wenn es völlig "normal" wäre, Fliegenzufischen (so wie Fahrrad zu fahren). Dann gäbe es zumindest auf lange Sicht hin besser gepflegte Gewässer (durch mehr Lobby), zwar auch in Summe mehr Befischungsdruck bei jedoch gleichzeitig mehr offenen/zugänglichen Gewässern (z.B. Regelungen wie in USA / Chilé) und bei anderen gesetzliche Regelungen ("Entnahmepflicht" + "Kormoranschutz").
Dass wir uns dann in Deutschland natürlich fliegenfischereilich mehr den Nicht-Salmoniden widmen müssten, ist klar, denn bei aller Renaturierung wird nur ein bestimmter Prozentsatz unserer Gewässer nachhaltig Forellen- und Äschenpopulationen tragen.
Aber vor allem kämen wir aus der ständigen überflüssigen Rechtfertigungsnummer ("Mörder + Tierquäler") heraus, weil das Angeln/Fliegenfischen halt (wie z.B. in den USA) ein wirtschaftlich wichtiger, gesellschaftlich völlig akzeptierter Freizeitbereich ist.

Nochmal Bsp. Fahrradfahren: Kennt Ihr Bestrebungen aus dem umweltpolitischen Bereich, den Ausbau von Fahrradwegen zu verhindern (weil mehr Oberfläche versiegelt wird und weniger Regenwasser eindringen kann?)??? Ganz im Gegenteil: Das wird gefördert! Weil Fahrradfahren gut , grün und politically correct ist!

Viele Grüße
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chris meyer
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Ungelesener Beitrag von chris meyer »

hallo Jochen,

ich glaube man kann länder mit der grösse der usa oder die von chile nicht mit dem dichtbevölkertsten land europas vergleichen.

ich muss aber zugeben dass mich nach lesen eurer beiträge fliegenfischen, organisiert in clubs am meer, also z.b. mexiko flatfischen, doch reizen würde.

sowas bei uns kann ich mir aber nach wie vor nicht vorstellen.

:)
squid77
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Ungelesener Beitrag von squid77 »

He wo bleibt da der Sinn für Abenteuer?

Wenn ich Fliegenfischen gehe, dann geht es darum , möglichst keiner Menschenseele zu begegnen und die Natur zu geniessen.
Dies kann ich aber nicht, wenn ich einen Pauschalurlaub mit 14 Tagen Sonnengarantie gebucht habe und ich mich am Abend mit nach Sonnencreme riechenden Leuten zum 5Gänge Menue begebe

Pfui.

Aber ich denke die Amis wären da wohl zu haben.
Hâgar Otter

Ungelesener Beitrag von Hâgar Otter »

Wenn's denn nicht unbedingt Salzwasser sein muß, sollte man mal nach England schauen wie die dort ihre Reservoir Fisheries managen! Dann das ergänzende Famimlienprogramm zu bieten ist Sache der Gestronomie, da einen aufgeschlossenen Hotlier oder Cottagevermieter zu finden dürfte nicht so schwer sein. Es GIBT den Markt dafür. - Ich bin sogar überzeugt, auch bei uns. Was fehlt sind risokobereite Investoren, kooperative Behörden und jemand der das professionell in die Hand nimmt! Eine Talsperre und einS tück Flußlauf - mit Famimlienferiencamp und Animateur?
Auch in Frankreich gibt es in alten Herrensitzen sehr gepflegte Angelparks die hohen Ansprüchen gerecht werden.!
Und In Schweden kenne ich auch Fischercamps, die halt noch ein Familienprogramm bräuchten. Ich hab das früher schon immer, mit Kompromissen, geschafft in eigeninitiative zu lösen (Immer mal einen Kanutag oder Lagerfeuer, Grilltag eingeschoben.
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chris meyer
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Ungelesener Beitrag von chris meyer »

robinson club amade in österreich bietet fliegenfischen an.
ja, ja die zeiten ändern sich.
:)
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