wieder die Bode

Wie der Name schon sagt: Vor der Haustür fischt es sich fast immer am besten. In Deutschland gibt es eine Vielzahl großartiger "Fliegenwasser". Habt Ihr Fragen oder wollt Ihr eine Empfehlung aussprechen?

Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth

John S.

Beitrag von John S. »

Michael,
Natürlich will ich keiner verurteilen. Ich wundere mich nur das es doch noch Fliegenfischer gibt die für den Kochtopf angeln.(finde ich etwas anders als wenn einer manchmal ein oder zwei Fische mit nach Hause nimmt). Das gab es in die Niederlande auch, aber das hat sich in die letzten 20-25 jahre doch woll sehr geändert. Früher mussten hier zum beispiel alle grosse Hechte raus, denn die fressen ja alle Weisfische auf. Reiner quatsj, aber mit diese Ausrede konnten die ja die Hechte mit nach Hause nehmen. Jetzt weiss mann mehr, und mann läst auch die grosse Hechte wieder schwimmen. Das gilt auch für Karpfen und eigentlich für alle Fische. Nur bei Zander gibt es noch Fischer, die es etwas schwieriger finden um diese zurück zu setzen aber auch hier ändert sich die Mentalität. Jetzt lese ich das es (perverser?) Tierqualerei sein würde wenn mann ein Fisch zurück setzt. Der Welt auf dem Kopf.:-) Dies ist auch so ein typischer Ausrede die mann gebraucht, um sich seine Fische mitnehmen zu können. Die richtigen Grunden kennen wir ja.
Ich glaube auch dass die Tages- und Jahreskarten von sämtliche Gewässer ein ganzes Stuck billiger sein würden, wenn mann weniger Fische entnehmen würde. Dann braucht mann ja auch nicht jedes Jahr solche grosse Mengen Fische wieder rein zu werfen. Wenn jeder fiele Fische mit nach Hause nimmt, dann werden die Forellenwasser doch nichts anders als fliessende Put-and-Take Wasser?

Mit freundlichen Grüssen. John.
Wildwasser

Beitrag von Wildwasser »

Jonn Du trifst den Nagel auf den Kopf . Bei der Bode kommt mir es so vor , als bewitschafte man Sie wie ein fliesendes Put and Take Gewässer . Nur positiv das eine kleine Gruppe einen eigenen Bachforellenbestand auf die Beine stellt.
Nachhaltig bewirtschaften bedeutet ? Es wird das entnommen was nachwächst . Der Fischer kreift regulierend in den Fischbestand ein . Reguliert so die Menge für eine optimale Lebensgemeinschaft unter den Fischen ( Hege und Pflege ) .
Die Befischung auf bestimmte Fische , bringt gerade beim Fliegenfischen oft nicht den , den wir eigentlich entnehmen sollten und hat sommit ein zurücksetzen zu folge . Das Fliegenfischen ist ein wunderbare Metode derart den Fischbestand zu regulieren .
Diese Bewitschaftung wird oft an Privatgewässern angewandt . Es wäre schön wenn man 50 % dieser Bewitschaftungsweise der Bode zukommen umsätzen könnte .
holli.hopp

Beitrag von holli.hopp »

Jeder in dieser kleinen Gruppe der sich für vernünftigen Besatz in der Bode stark macht und daran arbeitet, ist positiv hervorzuheben. Die Wahrheit ist allerdings, dass keiner von Ihnen am Ende ein Gewinner sein wird. Der Befischungsdruck bleibt hoch, an den Wochenenden wird man sich halb tottreten (verständlich bei solch einem Gewässer) und die meisten werden der 28er BaFo einen auf den Kopf geben. Ich denke die Wahrheit und die Hoffnung liegt wie immer in der Mitte. Rein C & R wie in den meisten österreichischen Fliessgewässern ist ebenso unnatürlich, verteuert die Tageskartenpreise und macht die Fische so heikel, dass man irgendwann daran verzweifelt, oder ? Bereits gemachte Vorschläge (Jahresfangbegrenzung, Minimierung von Gastkarten -darunter leide ich dann auch--- und Erhöhung von Mindestgrößen würde der Bode wirklich gut tun; allerdings hätte man etwas weniger Geld in der Kasse
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