Schnüre für Zweihand-Anfänger
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
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Benny
Hallo Rolf,
Hab geschirieben 30 bis 40 Bei Vorfäschern von ca 3 Metern Schnüren von 38-40 gramm und Schußköpfen von ca 12 Metern heist das, man läßt ca 15 -20 Meter schießen das ist bei guten Bedingungen möglich.
Die 40 Meter sind die Obergrenze meiner Reichweite. Hinzu kommt das meine Konzentration für eher 8-10Stunden und nicht für 15-18 Stunden reicht
Zu dem Ersten Einwand ja ich hab mich vertipt meinte leichte bis mitlere Einhand Fischerei die bei uns eher zuhause ist.
Gruß Benny
Hab geschirieben 30 bis 40 Bei Vorfäschern von ca 3 Metern Schnüren von 38-40 gramm und Schußköpfen von ca 12 Metern heist das, man läßt ca 15 -20 Meter schießen das ist bei guten Bedingungen möglich.
Die 40 Meter sind die Obergrenze meiner Reichweite. Hinzu kommt das meine Konzentration für eher 8-10Stunden und nicht für 15-18 Stunden reicht
Zu dem Ersten Einwand ja ich hab mich vertipt meinte leichte bis mitlere Einhand Fischerei die bei uns eher zuhause ist.
Gruß Benny
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Kay H./Hamburg
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tyer
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Hans Spinnler
Hallo zusammen,
wenn ich wissen will, wie weit ich werfen kann, gehe ich mit einem massband auf den sportplatz und probier’s aus. Wenn man nicht täglich mit distanzen zu tun hat, verschätzt man sich gerne. Wir menschen haben auch die tendenz, uns selbst ein wenig zu überschätzen. Beim fischen ist nicht die distanz massgebend, sondern die saubere präsentation der fliege.
zurück zu den schussköpfen.
Ich will und kann nicht beurteilen wie „experten“ ST-Leinen für ruten anpassen. Das team syrstad ist allerdings absolut empfehlenswert, auch trond und knut haben’s von göran anderson gelernt.
Wenn ich für mich oder einen meiner gäste einen st zurechtmache, gehe ich folgendermassen vor:
z.b. rute, schnurklasse 9/10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
z.b. rute, schnurklasse 10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
Dann montiere ich den ungeschnittenen kopf provisorisch an die runningline, wichtig: vorfach nicht vergessen(das vorfach und die fliege haben bei der richtigen unterhandtechnik eine sehr wichtige funktion) ich beginne zu werfen und ziehe den st immer weiter in die rute, bis ich beim werfen das gefühl habe dass es passt und erst dann schneide ich den kopf (an der rutenspitze)ab. Ist der st von anfang an zu leicht („falsche“ herstellerangaben des kopfes oder der rute) kaufe ich den zweiten st eine schnurklasse höher und wiederhole das ganze spiel. (kosten ca. chf. 160.- für beide köpfe) wenn ich jetzt ein komplettes system mit I / S und FS köpfen für die besagte rute will, kaufe ich diese köpfe vom gleichen hersteller mit der gleichen schnurklasse wie der bereits angepasste st. Jetzt schneide ich die verschiedenen köpfe alle auf dieselbe länge wie der bereits angepasste st. Es wird passen, denn vom gleichen hersteller stimmen die angaben der verschiedenen leinen.( das gewicht der verschiedenen st ist dann dasselbe bei verschiedenen durchmesser der jeweiligen sinkraten)
Wer weder geduld noch geld für diese bastelei hat, kauft sich am besten ein fertiges system mit rute und den dazugehörigen st.(loop, cierra)
Euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich nicht von gewichten der leinen spreche. Ich bin der meinung, dass keiner von uns in der lage ist, gewichtsdifferenzen im bereich von ein paar gramm zu bemerken und dass dies für einen durchschnittlichen werfer keinen einfluss auf die wurftechnik hat. Oder wechselt ihr den st wenn ihr eine nasse/schwerere fliege, conehead oder messingtube anbindet (gewichtsunterschied der fliegen)?
Skitt fiske
hans
wenn ich wissen will, wie weit ich werfen kann, gehe ich mit einem massband auf den sportplatz und probier’s aus. Wenn man nicht täglich mit distanzen zu tun hat, verschätzt man sich gerne. Wir menschen haben auch die tendenz, uns selbst ein wenig zu überschätzen. Beim fischen ist nicht die distanz massgebend, sondern die saubere präsentation der fliege.
zurück zu den schussköpfen.
Ich will und kann nicht beurteilen wie „experten“ ST-Leinen für ruten anpassen. Das team syrstad ist allerdings absolut empfehlenswert, auch trond und knut haben’s von göran anderson gelernt.
Wenn ich für mich oder einen meiner gäste einen st zurechtmache, gehe ich folgendermassen vor:
z.b. rute, schnurklasse 9/10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
z.b. rute, schnurklasse 10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
Dann montiere ich den ungeschnittenen kopf provisorisch an die runningline, wichtig: vorfach nicht vergessen(das vorfach und die fliege haben bei der richtigen unterhandtechnik eine sehr wichtige funktion) ich beginne zu werfen und ziehe den st immer weiter in die rute, bis ich beim werfen das gefühl habe dass es passt und erst dann schneide ich den kopf (an der rutenspitze)ab. Ist der st von anfang an zu leicht („falsche“ herstellerangaben des kopfes oder der rute) kaufe ich den zweiten st eine schnurklasse höher und wiederhole das ganze spiel. (kosten ca. chf. 160.- für beide köpfe) wenn ich jetzt ein komplettes system mit I / S und FS köpfen für die besagte rute will, kaufe ich diese köpfe vom gleichen hersteller mit der gleichen schnurklasse wie der bereits angepasste st. Jetzt schneide ich die verschiedenen köpfe alle auf dieselbe länge wie der bereits angepasste st. Es wird passen, denn vom gleichen hersteller stimmen die angaben der verschiedenen leinen.( das gewicht der verschiedenen st ist dann dasselbe bei verschiedenen durchmesser der jeweiligen sinkraten)
Wer weder geduld noch geld für diese bastelei hat, kauft sich am besten ein fertiges system mit rute und den dazugehörigen st.(loop, cierra)
Euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich nicht von gewichten der leinen spreche. Ich bin der meinung, dass keiner von uns in der lage ist, gewichtsdifferenzen im bereich von ein paar gramm zu bemerken und dass dies für einen durchschnittlichen werfer keinen einfluss auf die wurftechnik hat. Oder wechselt ihr den st wenn ihr eine nasse/schwerere fliege, conehead oder messingtube anbindet (gewichtsunterschied der fliegen)?
Skitt fiske
hans
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Nico (Berlin)
Hallo, Hans!
Ich bin selbst noch "Anfänger", finde aber, das ein "paar" Gramm sehr wohl zu merken sind und auch viel ausmachen. 5g sind ja schon eine Klasse mehr oder weniger. Wie schwer die Fliege ist, finde ich physikalisch nicht sooo wichtig, weil ja die Rute beim Underhand-cast durch den Schnurbogen "D" aufgeladen wird und die Fliege dabei ja im Wasser ist und somit nicht so ins Gewicht fällt.
Ebenso finde ich die Länge der Rute sehr wohl relevant, weil z.B. eine 12´Rute, zumindest beim nicht so geübten Werfer, einen etwas kürzeren SK verlangen dürfte als eine 15´Rute. Weiterhin finde ich die Sinkrate nicht unerheblich. Mit einer 12´Rute einen 13m langen SK als Floater zu werfen ist ja ganz gut, aber einen Sinker würde ich kürzer wählen, um ihn besser aus dem Wasser heben zu können. Ein weiterer Faktor ist z.B. die Körpergrösse des Werfers. Alles in Allem finde ich die Abstimmung des Gerätes bei der Zwohand ungleich schwieriger als bei der Einhand. Daher finde ich es viel aussagekräftiger, wenn die Hersteller der Sk das Gewicht angeben. Wenn man einmal weiss, welches Gewicht die Rute wirft, kann man sich so besser den passenden Kopf heraussuchen. Manchmal kann es ja Sinn machen, sich einen schwereren zu kaufen und diesen einzukürzen (z.B. bei Sinkern)
Besten Gruss
Nico
Ich bin selbst noch "Anfänger", finde aber, das ein "paar" Gramm sehr wohl zu merken sind und auch viel ausmachen. 5g sind ja schon eine Klasse mehr oder weniger. Wie schwer die Fliege ist, finde ich physikalisch nicht sooo wichtig, weil ja die Rute beim Underhand-cast durch den Schnurbogen "D" aufgeladen wird und die Fliege dabei ja im Wasser ist und somit nicht so ins Gewicht fällt.
Ebenso finde ich die Länge der Rute sehr wohl relevant, weil z.B. eine 12´Rute, zumindest beim nicht so geübten Werfer, einen etwas kürzeren SK verlangen dürfte als eine 15´Rute. Weiterhin finde ich die Sinkrate nicht unerheblich. Mit einer 12´Rute einen 13m langen SK als Floater zu werfen ist ja ganz gut, aber einen Sinker würde ich kürzer wählen, um ihn besser aus dem Wasser heben zu können. Ein weiterer Faktor ist z.B. die Körpergrösse des Werfers. Alles in Allem finde ich die Abstimmung des Gerätes bei der Zwohand ungleich schwieriger als bei der Einhand. Daher finde ich es viel aussagekräftiger, wenn die Hersteller der Sk das Gewicht angeben. Wenn man einmal weiss, welches Gewicht die Rute wirft, kann man sich so besser den passenden Kopf heraussuchen. Manchmal kann es ja Sinn machen, sich einen schwereren zu kaufen und diesen einzukürzen (z.B. bei Sinkern)
Besten Gruss
Nico
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Kay H./Hamburg
Original geschrieben von Nico (Berlin)
Hallo, Hans!
. Wie schwer die Fliege ist, finde ich physikalisch nicht sooo wichtig, weil ja die Rute beim Underhand-cast durch den Schnurbogen "D" aufgeladen wird und die Fliege dabei ja im Wasser ist und somit nicht so ins Gewicht fällt.
Besten Gruss
Nico
Moin Nico,
Durch den Widerstand der Wasseroberfläche wird die Rute aufgeladen , die Du mit deineer Fliege u. Vorfach berührst !
Die Vorfachlänge ist schon sehr wichtig passend zur Fliegengrösse
Auf der Wiese o. am See spielt das keine Rolle , da lädt sich nur die Rute durch das Schnurgewicht auf "D" , da fehlt Dir die Strömung , die dir beim wurf hilft !
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Nico (Berlin)
Stimmt,
Da hast Du recht, wobei zu der Adhäsivkraft des Wassers ja auch das Gewicht des Schusskopfes kommt. Glaube aber auch, das auch am See die Schnur durch die Mischung aus wasserwiderstand und Schnurgewicht geladen wird.
Das Vorfach ist nat. anhängig von der Fliege, auch klar. Ich frage mich nur, inwieweit sich das Gewicht der Fliege beim UH-cast auf die Auslastung der Rute auswirkt.
der Nico
Da hast Du recht, wobei zu der Adhäsivkraft des Wassers ja auch das Gewicht des Schusskopfes kommt. Glaube aber auch, das auch am See die Schnur durch die Mischung aus wasserwiderstand und Schnurgewicht geladen wird.
Das Vorfach ist nat. anhängig von der Fliege, auch klar. Ich frage mich nur, inwieweit sich das Gewicht der Fliege beim UH-cast auf die Auslastung der Rute auswirkt.
der Nico
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Kay H./Hamburg
Wie weit die Auslastung sich auf die Fliegengröße bzw. Gewicht auswirkt sagt dir schon die Rutenklasse !Original geschrieben von Nico (Berlin)
Stimmt,
Das Vorfach ist nat. anhängig von der Fliege, auch klar. Ich frage mich nur, inwieweit sich das Gewicht der Fliege beim UH-cast auf die Auslastung der Rute auswirkt.
der Nico
Die frage ist doch schon fast beantwortet in der vorherigen antwort von mir , nochmal " die fliege und das Vorfach laden die Rute auf " die Schnur(natürlich wenn dat Gewicht stimmt:) !
bringt den ganzen Kram auf den richtigen Weg:) !
Und schön wird dat wenn das Getackle richtig zusammengestellt ist , oder wirfst Du eine Kupfertube mit einer 12,6 Klasse 8 ?
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Nico (Berlin)
Nö, ich werfe keine Kupfertuben
es gibt übrigens eine Seite, wo man einen guten Überblick über viele verschiednen Schussköpfe mit Längen- und Gewichtsangaben. Hier die Adresse: http://fliegenfischerschule-dege.de/Schusskoepfe.htm Finde ich gut, weil ich bei Sk eher diese Angaben aussagekräftig finde.
Nico
Nico
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Kay H./Hamburg
Na, da hat der Ingo sich richtig mühe gegeben (Gruß an Ingo) , diese angaben findest Du auch in vielen Katalogen bzw. anderen Internet -Seiten , bei Vision stehen die Gewichte schon auf der Verpackung ! In Geschäften an bestimmten Flüssen wo viele Sk eingekürzt werden wird einen auch gut geholfen ! Das sind alles nur richtwerte die in fischreilichen Situationen auch anders aussehen können ! Du kannst Dir frohen mutes deinen Sk nach einer Tabelle einkürzen und stellst hinterher am Gewässer fest, was Du besfischt das dat nicht so funzt ! Weil Du z.B , waten mußt , überhängende Bäume hast , sehr tief fischst , statt Underh. Überkopf wirfst , an deinen genau 38g noch ein 8g Polylaeder mit schwerer Tube anschlaufst usw......!
Man sieht schon wenn man flexibel seien will braucht man schon einige Sk's in verschiedenen längen und Gewichten !
Gruß
Man sieht schon wenn man flexibel seien will braucht man schon einige Sk's in verschiedenen längen und Gewichten !
Gruß
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Nico (Berlin)
Ja hat er wohl. Viele Hersteller geben aber nicht das Gewicht an, Vision ist da ziemlich gut, finde ich. Ich mag die hardy Mach 1 ja, und weil die von Hause aus eine Volleine ist, gibt es da nicht so ausführliche Angaben. Mit der Zeit sollen ja in der Tabelle noch mehr SK.-Ruten Kombis aufgeführt werden. Es geht ja erstmal darum, das sich Einsteiger etwas zusammenstellen können, was passt. Die Feinheiten muss man sich eh selber erarbeiten. Aber wer geht schon hin und kauft sich als Erstausrüstung gleich einen Sack voller Köppe für die Verschiedensten Situationen?
Nico
Nico
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Tyer
Hallo Hans,
zu Deinen Ausführungen möchte ich noch in paar Zeilen loswerden:
Du schreibst ( Zitat ):
„Wenn man nicht täglich mit distanzen zu tun hat, verschätzt man sich gerne. Wir menschen haben auch die tendenz, uns selbst ein wenig zu überschätzen. Beim fischen ist nicht die distanz massgebend, sondern die saubere präsentation der fliege.“
Das kann ich unterschreiben!
Zitat:
„Wenn ich für mich oder einen meiner gäste einen st zurechtmache, gehe ich folgendermassen vor:
z.b. rute, schnurklasse 9/10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
z.b. rute, schnurklasse 10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
Dann montiere ich den ungeschnittenen kopf provisorisch an die runningline, wichtig: vorfach nicht vergessen(das vorfach und die fliege haben bei der richtigen unterhandtechnik eine sehr wichtige funktion) ich beginne zu werfen und ziehe den st immer weiter in die rute, bis ich beim werfen das gefühl habe dass es passt und erst dann schneide ich den kopf (an der rutenspitze)ab.“
Einige Hersteller sind bereits dazu übergegangen, ihre Schussköpfe mit Länge und Gewicht anzugeben. Das macht auch Sinn! Das Gewicht und die Länge haben entscheidenden Einfluss auf den Wurf. Auch Du bist bei Deiner Methode abhängig von Länge und Gewicht. Dann nämlich stellt sich Dein “Gefühl“ erst ein, wenn beides – nach Deinen Vorlieben – passt.
Da Du die Köpfe „nahe“ an der Schnurklasse der Rute orientierst, wirst Du relativ wenig wegschneiden müssen. Du bevorzugst ( ich rate jetzt ) eher längere Köpfe.
Zitat:
„wenn ich jetzt ein komplettes system mit I / S und FS köpfen für die besagte rute will, kaufe ich diese köpfe vom gleichen hersteller mit der gleichen schnurklasse wie der bereits angepasste st. Jetzt schneide ich die verschiedenen köpfe alle auf dieselbe länge wie der bereits angepasste st. Es wird passen, denn vom gleichen hersteller stimmen die angaben der verschiedenen leinen.“
Muss nicht so sein! Ein Freund hat sich unlängst den gleichen Kopf gekauft wie ich.
Seiner wiegt 27 Gramm bei 13 Metern, meiner 30 Gramm bei 13 Metern. Und nu??
Zitat:
„Euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich nicht von gewichten der leinen spreche. Ich bin der meinung, dass keiner von uns in der lage ist, gewichtsdifferenzen im bereich von ein paar gramm zu bemerken und dass dies für einen durchschnittlichen werfer keinen einfluss auf die wurftechnik hat.“
Auch Du hast – wie oben beschrieben – Deine Leinen abhängig von Länge und Gewicht eingekürzt. Mach` Dir mal die Mühe und wiege Deine Leinen ab. Ich wette, Du hast bei unterschiedlichen Herstellern nahezu gleiche Gewichte für jede Rute. Würden wir beide mal ein wenig Probewerfen und ich dürfte Dir einen Kopf mit zuviel Gewicht geben, würdest Du den Unterschied sehr wohl merken.
Zitat:
„Oder wechselt ihr den st wenn ihr eine nasse/schwerere fliege, conehead oder messingtube anbindet (gewichtsunterschied der fliegen)?“
Ich kenne Leute, die machen das! Obwohl ich der Meinung bin, dass es nicht nötig ist!
Gerade weil Du Deinen Beitrag mit "FFFE Master Instructor" unterschrieben hast, geniesst Du einen entsprechenden "Kompetenzbonus". Einsteiger eifern Dir nach und könnten damit auf den Bauch fallen!
T.L.
Tyer
zu Deinen Ausführungen möchte ich noch in paar Zeilen loswerden:
Du schreibst ( Zitat ):
„Wenn man nicht täglich mit distanzen zu tun hat, verschätzt man sich gerne. Wir menschen haben auch die tendenz, uns selbst ein wenig zu überschätzen. Beim fischen ist nicht die distanz massgebend, sondern die saubere präsentation der fliege.“
Das kann ich unterschreiben!
Zitat:
„Wenn ich für mich oder einen meiner gäste einen st zurechtmache, gehe ich folgendermassen vor:
z.b. rute, schnurklasse 9/10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
z.b. rute, schnurklasse 10 (rutenlänge ist sekundär) ich kaufe einen st klasse 10 / F.
Dann montiere ich den ungeschnittenen kopf provisorisch an die runningline, wichtig: vorfach nicht vergessen(das vorfach und die fliege haben bei der richtigen unterhandtechnik eine sehr wichtige funktion) ich beginne zu werfen und ziehe den st immer weiter in die rute, bis ich beim werfen das gefühl habe dass es passt und erst dann schneide ich den kopf (an der rutenspitze)ab.“
Einige Hersteller sind bereits dazu übergegangen, ihre Schussköpfe mit Länge und Gewicht anzugeben. Das macht auch Sinn! Das Gewicht und die Länge haben entscheidenden Einfluss auf den Wurf. Auch Du bist bei Deiner Methode abhängig von Länge und Gewicht. Dann nämlich stellt sich Dein “Gefühl“ erst ein, wenn beides – nach Deinen Vorlieben – passt.
Da Du die Köpfe „nahe“ an der Schnurklasse der Rute orientierst, wirst Du relativ wenig wegschneiden müssen. Du bevorzugst ( ich rate jetzt ) eher längere Köpfe.
Zitat:
„wenn ich jetzt ein komplettes system mit I / S und FS köpfen für die besagte rute will, kaufe ich diese köpfe vom gleichen hersteller mit der gleichen schnurklasse wie der bereits angepasste st. Jetzt schneide ich die verschiedenen köpfe alle auf dieselbe länge wie der bereits angepasste st. Es wird passen, denn vom gleichen hersteller stimmen die angaben der verschiedenen leinen.“
Muss nicht so sein! Ein Freund hat sich unlängst den gleichen Kopf gekauft wie ich.
Seiner wiegt 27 Gramm bei 13 Metern, meiner 30 Gramm bei 13 Metern. Und nu??
Zitat:
„Euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich nicht von gewichten der leinen spreche. Ich bin der meinung, dass keiner von uns in der lage ist, gewichtsdifferenzen im bereich von ein paar gramm zu bemerken und dass dies für einen durchschnittlichen werfer keinen einfluss auf die wurftechnik hat.“
Auch Du hast – wie oben beschrieben – Deine Leinen abhängig von Länge und Gewicht eingekürzt. Mach` Dir mal die Mühe und wiege Deine Leinen ab. Ich wette, Du hast bei unterschiedlichen Herstellern nahezu gleiche Gewichte für jede Rute. Würden wir beide mal ein wenig Probewerfen und ich dürfte Dir einen Kopf mit zuviel Gewicht geben, würdest Du den Unterschied sehr wohl merken.
Zitat:
„Oder wechselt ihr den st wenn ihr eine nasse/schwerere fliege, conehead oder messingtube anbindet (gewichtsunterschied der fliegen)?“
Ich kenne Leute, die machen das! Obwohl ich der Meinung bin, dass es nicht nötig ist!
Gerade weil Du Deinen Beitrag mit "FFFE Master Instructor" unterschrieben hast, geniesst Du einen entsprechenden "Kompetenzbonus". Einsteiger eifern Dir nach und könnten damit auf den Bauch fallen!
T.L.
Tyer
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Hans Spinnler
Hallo tyer
Eigentlich möchte ich gerne wissen, wer da haare in meiner suppe sucht und bei wem ich ich mich wegen meiner hilfsbereitschaft rechtfertigen muss!
ich ging bei meinem bericht davon aus, dass ich als kursleiter einem unerfahrener werfer mit dem zweihänder und insbesonders mit st den einstieg so einfach wie möglich mache.
Zitat:
Einige Hersteller sind bereits dazu übergegangen, ihre Schussköpfe mit Länge und Gewicht anzugeben. Das macht auch Sinn! Das Gewicht und die Länge haben entscheidenden Einfluss auf den Wurf. Auch Du bist bei Deiner Methode abhängig von Länge und Gewicht. Dann nämlich stellt sich Dein “Gefühl“ erst ein, wenn beides – nach Deinen Vorlieben – passt.
Ich fische z.b loop adapted (fixfertige leine vom hersteller, klasse 9/10, mit ca 10.5m)
Und dies hat nichts mit meinen vorlieben zu tun, sondern ist „ stangenware“ und ich bin sehr zufrieden damit. Es ist nur eine frage der richtigen technik.
Zitat:
Da Du die Köpfe „nahe“ an der Schnurklasse der Rute orientierst, wirst Du relativ wenig wegschneiden müssen. Du bevorzugst ( ich rate jetzt ) eher längere Köpfe.
Meine köpfe sind alle zwischen 10.30 und 11.80 m lang. Ich werfe mit technik und nicht mit kraft. Mit diesen längen switche ich auch wenn ich bis zum bauch im wasser stehe sowie auch ueberkopf auf die distanz, die ich benötige.
Zitat:
Muss nicht so sein! Ein Freund hat sich unlängst den gleichen Kopf gekauft wie ich.
Seiner wiegt 27 Gramm bei 13 Metern, meiner 30 Gramm bei 13 Metern. Und nu??
Papier ist geduldig. genau desshalb teste ich wie beschrieben
Zitat:
Auch Du hast – wie oben beschrieben – Deine Leinen abhängig von Länge und Gewicht eingekürzt. Mach` Dir mal die Mühe und wiege Deine Leinen ab. Ich wette, Du hast bei unterschiedlichen Herstellern nahezu gleiche Gewichte für jede Rute
Mach ich mir nicht. Das muss logischerweise so sein, aber wir sprechen nicht von mir, sondern von einem unerfahrenen werfer.
Zitat:
Würden wir beide mal ein wenig Probewerfen und ich dürfte Dir einen Kopf mit zuviel Gewicht geben, würdest Du den Unterschied sehr wohl merken.
Sag uns wer du bist und wo du lebst und ich bin dabei. Ich habe schon alle möglichen und unmöglichen kombinationen von ruten und leinen geworfen und kenne sehr wohl die finessen und tücken der materie.
Zitat:
Gerade weil Du Deinen Beitrag mit "FFFE Master Instructor" unterschrieben hast, geniesst Du einen entsprechenden "Kompetenzbonus". Einsteiger eifern Dir nach und könnten damit auf den Bauch fallen!
Spricht da neid? Ich habe schon zweihand und schussköpfe gefischt, als ich noch nicht wusste was fffe überhaupt bedeutet. meine aussagen und mein handeln basieren ausschliesslich auf einem 15 jährigen lernprozess am lachsfluss mit jährlich 6 bis 8 wochen werfen, werfen und nochmals werfen sowie von kursen bei g. anderson und den syrstad-twin’s und nicht auf irgend einem bonus. Meine freunde und auch die kursteilnehmer sind mit meinen tip’s auf jeden fall gut zurecht gekommen.
Keiner muss meine ratschläge annehmen aber dem einen oder andern hat’s geholfen
hans
Eigentlich möchte ich gerne wissen, wer da haare in meiner suppe sucht und bei wem ich ich mich wegen meiner hilfsbereitschaft rechtfertigen muss!
ich ging bei meinem bericht davon aus, dass ich als kursleiter einem unerfahrener werfer mit dem zweihänder und insbesonders mit st den einstieg so einfach wie möglich mache.
Zitat:
Einige Hersteller sind bereits dazu übergegangen, ihre Schussköpfe mit Länge und Gewicht anzugeben. Das macht auch Sinn! Das Gewicht und die Länge haben entscheidenden Einfluss auf den Wurf. Auch Du bist bei Deiner Methode abhängig von Länge und Gewicht. Dann nämlich stellt sich Dein “Gefühl“ erst ein, wenn beides – nach Deinen Vorlieben – passt.
Ich fische z.b loop adapted (fixfertige leine vom hersteller, klasse 9/10, mit ca 10.5m)
Und dies hat nichts mit meinen vorlieben zu tun, sondern ist „ stangenware“ und ich bin sehr zufrieden damit. Es ist nur eine frage der richtigen technik.
Zitat:
Da Du die Köpfe „nahe“ an der Schnurklasse der Rute orientierst, wirst Du relativ wenig wegschneiden müssen. Du bevorzugst ( ich rate jetzt ) eher längere Köpfe.
Meine köpfe sind alle zwischen 10.30 und 11.80 m lang. Ich werfe mit technik und nicht mit kraft. Mit diesen längen switche ich auch wenn ich bis zum bauch im wasser stehe sowie auch ueberkopf auf die distanz, die ich benötige.
Zitat:
Muss nicht so sein! Ein Freund hat sich unlängst den gleichen Kopf gekauft wie ich.
Seiner wiegt 27 Gramm bei 13 Metern, meiner 30 Gramm bei 13 Metern. Und nu??
Papier ist geduldig. genau desshalb teste ich wie beschrieben
Zitat:
Auch Du hast – wie oben beschrieben – Deine Leinen abhängig von Länge und Gewicht eingekürzt. Mach` Dir mal die Mühe und wiege Deine Leinen ab. Ich wette, Du hast bei unterschiedlichen Herstellern nahezu gleiche Gewichte für jede Rute
Mach ich mir nicht. Das muss logischerweise so sein, aber wir sprechen nicht von mir, sondern von einem unerfahrenen werfer.
Zitat:
Würden wir beide mal ein wenig Probewerfen und ich dürfte Dir einen Kopf mit zuviel Gewicht geben, würdest Du den Unterschied sehr wohl merken.
Sag uns wer du bist und wo du lebst und ich bin dabei. Ich habe schon alle möglichen und unmöglichen kombinationen von ruten und leinen geworfen und kenne sehr wohl die finessen und tücken der materie.
Zitat:
Gerade weil Du Deinen Beitrag mit "FFFE Master Instructor" unterschrieben hast, geniesst Du einen entsprechenden "Kompetenzbonus". Einsteiger eifern Dir nach und könnten damit auf den Bauch fallen!
Spricht da neid? Ich habe schon zweihand und schussköpfe gefischt, als ich noch nicht wusste was fffe überhaupt bedeutet. meine aussagen und mein handeln basieren ausschliesslich auf einem 15 jährigen lernprozess am lachsfluss mit jährlich 6 bis 8 wochen werfen, werfen und nochmals werfen sowie von kursen bei g. anderson und den syrstad-twin’s und nicht auf irgend einem bonus. Meine freunde und auch die kursteilnehmer sind mit meinen tip’s auf jeden fall gut zurecht gekommen.
Keiner muss meine ratschläge annehmen aber dem einen oder andern hat’s geholfen
hans
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Tyer
Hy Hans,
Entschuldigung, wenn ich Dir auf die Füße getreten bin – war nicht meine Absicht!!!
Sicherlich – und dass möchte ich in keinem Fall anzweifeln – verfügst Du über die nötige Erfahrung bei der Herstellung Deiner/ oder Deiner Freunde Schussköpfe. Da Du aber Deine Ratschläge an einen Einsteiger weitergibst ( deshalb auch der Hinweis auf den "Master" ), sei mein Einwand gestattet, wenn Du z.B. schreibst, dass das Gewicht keine Rolle spielt. Wonach meinst Du hat Loop ( die Du ja bevorzugst ) die Köpfe kreiert? Nach Farbe und Konsistenz? Eher nicht! Länge und Gewicht! Frag` sie mal, wenn Du mir nicht glaubst.
Im Übrigen brauchst Du Dich hier nicht zu rechtfertigen – genauso wenig wie ich! Wir beide versuchen, einem Einsteiger zu helfen. Und neidisch wäre ich nur auf Dich, wenn Du besser aussiehst als ich!
T.L.
Tyer
Entschuldigung, wenn ich Dir auf die Füße getreten bin – war nicht meine Absicht!!!
Sicherlich – und dass möchte ich in keinem Fall anzweifeln – verfügst Du über die nötige Erfahrung bei der Herstellung Deiner/ oder Deiner Freunde Schussköpfe. Da Du aber Deine Ratschläge an einen Einsteiger weitergibst ( deshalb auch der Hinweis auf den "Master" ), sei mein Einwand gestattet, wenn Du z.B. schreibst, dass das Gewicht keine Rolle spielt. Wonach meinst Du hat Loop ( die Du ja bevorzugst ) die Köpfe kreiert? Nach Farbe und Konsistenz? Eher nicht! Länge und Gewicht! Frag` sie mal, wenn Du mir nicht glaubst.
Im Übrigen brauchst Du Dich hier nicht zu rechtfertigen – genauso wenig wie ich! Wir beide versuchen, einem Einsteiger zu helfen. Und neidisch wäre ich nur auf Dich, wenn Du besser aussiehst als ich!
T.L.
Tyer
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Hans Spinnler
Hallo Tyer,
Du hast mich überzeugt.
Ich nehme sehr gerne Dein Angebot an.
Zitat:
-Würden wir beide mal ein wenig Probewerfen und ich dürfte Dir einen Kopf mit zuviel Gewicht geben, würdest Du den Unterschied sehr wohl merken.-
-Sag uns wer du bist und wo du lebst und ich bin dabei.-
Treffen wir uns doch an einem Wochenende, ich fahre fast überal hin um dazuzulernen. Bestimmt sind auch einige der Leute, die diese Diskussion verfolgt haben, gerne dabei.
Hans
Du hast mich überzeugt.
Ich nehme sehr gerne Dein Angebot an.
Zitat:
-Würden wir beide mal ein wenig Probewerfen und ich dürfte Dir einen Kopf mit zuviel Gewicht geben, würdest Du den Unterschied sehr wohl merken.-
-Sag uns wer du bist und wo du lebst und ich bin dabei.-
Treffen wir uns doch an einem Wochenende, ich fahre fast überal hin um dazuzulernen. Bestimmt sind auch einige der Leute, die diese Diskussion verfolgt haben, gerne dabei.
Hans






