Hallo,
kennt jemand die gesetzlichen Bestimmungen beim Fischen von einem Boot aus? (Binnengewässer) Ist es in Deutschland erlaubt/verboten?
Wer hat Wurferfahrung aus einem Canadier? Gibt es eine andere/bessere Wurftechnik?
gruß Thomas
Fischen vom Boot
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- Harald aus LEV
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Hallo Thomas,
ob es erlaubt ist, ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich.
Am Besten erkundigst Du Dich vor Ort.
Mir macht das Werfen vom Canadier aus sehr viel Spaß. Aber immer schön sitzen bleiben
. Wenn Du das Boot treiben läßt, beachte, daß bei ein wenig Wind der Canadier, aufgrund seiner Leichtigkeit und seines geringen Tiefgangs recht schnell treibt. Evtl. mit Driftsack abbremsen. Aber Vorsicht bei Felsen im Wasser - Kentergefahr.
Oder Du fährst interessante Stellen an und legst das Boot vor Anker.
Beim Landen eines Fisches am Besten einen langstieligen Kescher benutzen und nicht hinauslegen, sonst besuchst Du den Fisch in seinem Element.
Vor allem das Beobachten macht mit dem Canadier einen Heidenspaß. Da das Boot sehr leise zu paddeln und zu manövrieren ist bin ich schon öfter mitten in Schwärme von an der Oberfläche fressenden Regenbogenforellen oder raubender Barsche gefahren, ohne daß diese mich bemerkt haben.
Auf alle Fälle eine sehr interessante Variante unser Hobby auszuüben.
Gruß Harald
ob es erlaubt ist, ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich.
Am Besten erkundigst Du Dich vor Ort.
Mir macht das Werfen vom Canadier aus sehr viel Spaß. Aber immer schön sitzen bleiben
Oder Du fährst interessante Stellen an und legst das Boot vor Anker.
Beim Landen eines Fisches am Besten einen langstieligen Kescher benutzen und nicht hinauslegen, sonst besuchst Du den Fisch in seinem Element.
Vor allem das Beobachten macht mit dem Canadier einen Heidenspaß. Da das Boot sehr leise zu paddeln und zu manövrieren ist bin ich schon öfter mitten in Schwärme von an der Oberfläche fressenden Regenbogenforellen oder raubender Barsche gefahren, ohne daß diese mich bemerkt haben.
Auf alle Fälle eine sehr interessante Variante unser Hobby auszuüben.
Gruß Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
-
Wolf L.
Hallo Thomas,
wie Harald schon sagte ist das von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich. Das betrifft auch Bedingungen wie eine eventuelle Verankerungspflicht (wie bei mir auf dem See), extra zu erwerbende Erlaubnisscheine, ausschliessliche Benutzung mit den Booten des Gewässerpächters. Und tausend andere Dinge.
Vom Kanadier war mir das immer zu krampfig, geht aber natürlich auch. Ich stehe lieber beim Angeln (ganz grundsätzlich) und insbesondere auf dem Boot ist es hilfreich. Zum einen erleichtert es das Werfen ungemein, verstärkt noch wenn man sich auf die Sitzbank stellt. Und zum anderen sieht man Fische viel früher und nicht erst wenn man über ihnen ist
Dann ist es oft zu spät...
Das geht vom Kanadier nur wenn man sowieso baden gehen wollte.
Gruss,
Wolf
wie Harald schon sagte ist das von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich. Das betrifft auch Bedingungen wie eine eventuelle Verankerungspflicht (wie bei mir auf dem See), extra zu erwerbende Erlaubnisscheine, ausschliessliche Benutzung mit den Booten des Gewässerpächters. Und tausend andere Dinge.
Vom Kanadier war mir das immer zu krampfig, geht aber natürlich auch. Ich stehe lieber beim Angeln (ganz grundsätzlich) und insbesondere auf dem Boot ist es hilfreich. Zum einen erleichtert es das Werfen ungemein, verstärkt noch wenn man sich auf die Sitzbank stellt. Und zum anderen sieht man Fische viel früher und nicht erst wenn man über ihnen ist
Das geht vom Kanadier nur wenn man sowieso baden gehen wollte.
Gruss,
Wolf
- Harald aus LEV
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Hallo Wolf,
natürlich siehst Du den Fischschwarm schon von weitem, auch mit dem Canadier. Aber damit kannst Du mitten in den Schwarm fahren, und sie bemerken es nicht ´mal. Mit ´nem Panzerkreuzer gehts das nicht
.
Im Grunde kommt es immer darauf an. Wenn Du die Möglichkeit hast, ein Boot fest an einem See zu deponieren, oder Platz für einen Trailer hast, ist sicher ein grösseres Ruderboot mit/ohne Motor bequemer.
Hast Du das nicht, ist nach meiner Meinung ein Canadier flexibler. Wenn Du das Boot jedes mal auf´s Autodach (in meinem Fall VW-Bus) hieven mußt, merkst Du jedes Kilo, das das Boot wiegt - besonders bei Wind. Und gerade an grossen Seen fühle ich mich im Canadier wesentlich besser als z.B. mit Bellyboot, besonders wenn es gilt "Strecke" zu machen.
Aber jedem das Seine.
Gruß Harald
natürlich siehst Du den Fischschwarm schon von weitem, auch mit dem Canadier. Aber damit kannst Du mitten in den Schwarm fahren, und sie bemerken es nicht ´mal. Mit ´nem Panzerkreuzer gehts das nicht
Im Grunde kommt es immer darauf an. Wenn Du die Möglichkeit hast, ein Boot fest an einem See zu deponieren, oder Platz für einen Trailer hast, ist sicher ein grösseres Ruderboot mit/ohne Motor bequemer.
Hast Du das nicht, ist nach meiner Meinung ein Canadier flexibler. Wenn Du das Boot jedes mal auf´s Autodach (in meinem Fall VW-Bus) hieven mußt, merkst Du jedes Kilo, das das Boot wiegt - besonders bei Wind. Und gerade an grossen Seen fühle ich mich im Canadier wesentlich besser als z.B. mit Bellyboot, besonders wenn es gilt "Strecke" zu machen.
Aber jedem das Seine.
Gruß Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
-
Wolf L.
Hallo Harald,
ich wollte Kanadier nicht schlecht machen, sondern nur darauf hinweisen, dass es schon mit Einschränkungen verbunden ist. Dass man Fische (oder was auch immer) von einem erhöhten Standpunkt allerdings deutlich früher sieht dürfte unstrittig sein, das ist Physik.
Die Vorteile der Mobilität des Kanadiers liegen auf der Hand, alleine schon der Aufwand, ein Boot zu trailern bloss um damit Fliegenfischen zu fahren ist m.E. Unsinn, da gebe ich Dir recht. Und Boote, die auf's Autodach passen gehören nach meinen eigenen Erfahrungen in den Bereich der Grenzerfahrungen
Was allerdings Sicherheit und Wind angeht habe ich gerade letztes Jahr in Schweden eine gegenteilige Erfahrung gemacht. Die dort aufgetretenen Wellen ware im Kanadier schon beachtlich, im Belly wäre das kein Problem gewesen. Gegen den Wind war kein Rudern mehr, insbesondere wenn ich alleine gewesen wäre hätte mich der Wind einfach gedreht. Mit dem Belly wäre ich an Land gegangen, hätte die Luft rausgelassen und wäre nach hause gelaufen. Mit dem Kanadier musste ich erstmal eine Stelle finden mit Strassenzugang (in Schweden kann das ein Problem werden...), zum Campingplatz laufen, mit dem Auto zurück, aufladen und nach hause. Vielleicht habe ich aber auch nur so eine schlechte Erinnerung behalten weil meine Freundin das alles gar nicht mehr lustig fand (obwohl sie ja nicht die 6 km laufen musste)
Zurück zur Ursprungsfrage: eine spezielle Wurftechnik braucht man nicht im Kanadier, allerdings sollte man nicht zu kraftvoll werfen. Das kann einen aus der Ruhe bringen wenn das Boot anfängt, zu schaukeln. Aber das merkt man dann schon
Gruss,
Wolf
ich wollte Kanadier nicht schlecht machen, sondern nur darauf hinweisen, dass es schon mit Einschränkungen verbunden ist. Dass man Fische (oder was auch immer) von einem erhöhten Standpunkt allerdings deutlich früher sieht dürfte unstrittig sein, das ist Physik.
Die Vorteile der Mobilität des Kanadiers liegen auf der Hand, alleine schon der Aufwand, ein Boot zu trailern bloss um damit Fliegenfischen zu fahren ist m.E. Unsinn, da gebe ich Dir recht. Und Boote, die auf's Autodach passen gehören nach meinen eigenen Erfahrungen in den Bereich der Grenzerfahrungen
Was allerdings Sicherheit und Wind angeht habe ich gerade letztes Jahr in Schweden eine gegenteilige Erfahrung gemacht. Die dort aufgetretenen Wellen ware im Kanadier schon beachtlich, im Belly wäre das kein Problem gewesen. Gegen den Wind war kein Rudern mehr, insbesondere wenn ich alleine gewesen wäre hätte mich der Wind einfach gedreht. Mit dem Belly wäre ich an Land gegangen, hätte die Luft rausgelassen und wäre nach hause gelaufen. Mit dem Kanadier musste ich erstmal eine Stelle finden mit Strassenzugang (in Schweden kann das ein Problem werden...), zum Campingplatz laufen, mit dem Auto zurück, aufladen und nach hause. Vielleicht habe ich aber auch nur so eine schlechte Erinnerung behalten weil meine Freundin das alles gar nicht mehr lustig fand (obwohl sie ja nicht die 6 km laufen musste)
Zurück zur Ursprungsfrage: eine spezielle Wurftechnik braucht man nicht im Kanadier, allerdings sollte man nicht zu kraftvoll werfen. Das kann einen aus der Ruhe bringen wenn das Boot anfängt, zu schaukeln. Aber das merkt man dann schon
Gruss,
Wolf
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Hallo Thomas,
Du solltest in der Lage sein, sitzend bzw. kniend zu werfen. Auf keinen Fall stellen!
Ich persönlich mache es am liebsten so, daß wenn ich allein im Boot bin, ich mich in die Mitte des Bootes knie und aus dieser Positiuon heraus werfe. In der Mitte deshalb, da das Boot dann gleichmäßig getrimmt ist. Die meisten Canadier sind so gebaut, daß sie zu den Seiten von der Mitte aus gesehen symetrisch in der gleichen Kurve zu den Enden auslaufen. Läßt Du das Boot treiben, ist es wichtig eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu haben, damit sich das Kanu nicht dreht. Praktisch ist, sich eine Isomatte auf den Boden zu legen. Ist angenehmer zum Knien und dämpft Geräusche.
Gruß Harald
Du solltest in der Lage sein, sitzend bzw. kniend zu werfen. Auf keinen Fall stellen!
Ich persönlich mache es am liebsten so, daß wenn ich allein im Boot bin, ich mich in die Mitte des Bootes knie und aus dieser Positiuon heraus werfe. In der Mitte deshalb, da das Boot dann gleichmäßig getrimmt ist. Die meisten Canadier sind so gebaut, daß sie zu den Seiten von der Mitte aus gesehen symetrisch in der gleichen Kurve zu den Enden auslaufen. Läßt Du das Boot treiben, ist es wichtig eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu haben, damit sich das Kanu nicht dreht. Praktisch ist, sich eine Isomatte auf den Boden zu legen. Ist angenehmer zum Knien und dämpft Geräusche.
Gruß Harald
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