Strecke machen oder soll es die Zeit bringen?

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Black-Fly

Strecke machen oder soll es die Zeit bringen?

Ungelesener Beitrag von Black-Fly »

Hallo!

Ich hätte gerne gewußt, welches System Ihr beim Fliegenfischen auf Meerforelle habt - wechselt Ihr oft die Stelle am Tag oder wählt Ihr eine aus und bleibt dann mehrere Stunden an diesem Platz.
Der eine sucht die Forellen, der andere ist der Meinung, daß sie ziehen und bestimmt irgendwann vorbei kommen müssen.

Zu welchem Meerforellenfischern gehört Ihr?

Viele Grüße und Petri!
Black-fly
Torben S - SH

Ungelesener Beitrag von Torben S - SH »

Hi.. denke mal beides ist irgendwie richtig.
Es kommt doch schon son bissl darauf an wo man sich aufhält.
>kennt man den Platz
>ist es ein HotSpot
und und und...
ich befische schon sone gewisse zeit einen Platz, meist wandere ich dann im wasser langsam in die richtung wo ich hin möchte.
weiß ich aber das er gut ist und fisch da ist.. warum sollte ich dann wandern?!?! Es gibt dafür wohl nicht wirklich ne Erklärung .zzz
Die Mefo kann überall sein...

Torben
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Michael.
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Ungelesener Beitrag von Michael. »

... ich gehöre klar zu den "Kilometermachern". Eine Taktik, die sich immer wieder auszahlt - während die "Festgewurzelten" oft ohne Fischkontakte bleiben.

Gruß
Michael
Larsi

Ungelesener Beitrag von Larsi »

Hallo Black-fly !

Das ist ne gute Frage die Du da stellst, werde deshalb mal versuchen nen paar Worte dazu zu schreiben...

Also, ich gehöre zu den Meerforellenanglern die sich gerne für einige Stunden an dem selben Platz aufhalten, denn nach meiner Erfahrung konnte ich so die meisten Meerforellen fangen...

Da ich schon seit einigen Jahren auf Fünen fische und dort im laufe der Zeit meine 'Stammplätze' gefunden habe weiss ich, bei welchen Bedingungen ich an welchem Platz fischen muss !

Ich halte nicht viel davon über die Insel zu fahren und seinen halben Urlaub im Auto zu verbringen, denn ich fahre ja schliesslich in den Urlaub um am Strand die Natur und die damit verbunden Erfolge zu geniessen...


Gruss,

Larsi
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Lutz/H
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Ungelesener Beitrag von Lutz/H »

Moin
Kann ich IMHO nichtr klar beantworten. Normalerweise mache ich gerne Strecke und suche die Forellen.
Wenn ich denke einen Strand gefunden zu haben wo Fische sind weil ich sie buckeln oder springen gesehen habe(eher ungewöhnlich) oder weil ich jemand einen Fisch fangen haben sehen, bleibe ich an diesem Strand, und pendele an dieser Stelle immer so einige hundert Meter hin oder her.
Aber, wie Eingangs geschrieben, eigentlich bin ich eher der ruhelose "KM-Macher"
Lutz
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H.v.d.3Larsen

Ungelesener Beitrag von H.v.d.3Larsen »

Moin ,

Ich schließe mich der Meinung von Torben S-SH an.
Es kommt immer auf die Stellen an die man befischt!
Kennt man die Stelle genau wie seine Westentasche so sollte man sich auf die Hot -Spotts konzentrieren! Dort kommen meist die Forellen vorbei!;)
Kennt man die Gegebenheiten nicht so gut ist es ratsam zu wandern um entweder Forellen im Wasser zu finden oder Hot-Spotts auszumachen!
( Wie z.B. ein Riff auf dem man ein stück rauswandern kann!)

Wichtig ist man hält die Augen auf denn wenn Forellen da sind sieht man relativ oft!:cool:

Grüße
Lars
Haeck

Ungelesener Beitrag von Haeck »

moin,

zu meiner anfangszeit habe ich mich überwiegend an einem der beiden hotspots aufgehalten, bis ich heraus fand das es stoßzeiten gibt an denen die forellen diesen ort aufsuchten u. immer noch aufsuchen. und nur darauf kommt es meiner meinung nach an, die stelle die man(n) zu einer bestimmten tageszeit befischt.
in meiner gegend sind mir zwei hotspots bekannt, die ich sehr gut kenne und zwischen denen ich zu bestimmten uhrzeiten immer pendele. bisher bin ich mit dieser taktik immer gut gefahren.

an unbekannten stränden mache ich ordentlich strecke um überhaupt ersteinmal heraus zu finden wo sich forellen aufhalten. dann ausdauernd zu unterschiedlichen tageszeiten befischen denn auch hier wird es stoßzeiten geben.

mfg

haeck
Wolf_XXL

Ungelesener Beitrag von Wolf_XXL »

Servus,

nun auch von mir ein bischen zu dem Thema. Meine persönlichen Hotspots die ich kenne befische ich nur noch zu bestimmten Zeiten (meistens Nachts setzt aber gute Wasserkenntnise voraus und nie ohne Watstock), da kann es aber durchaus vorkommen das an der einen oder anderen Stelle trotzdem nichts geht, dann wechsle ich. An Küstenabschnitten die ich neu befische mache ich Strecke, insbesondere auch deshalb um mir ein besseres Bild der Bodenbeschaffenheit zu machen. Küstenabschnitte mit einem hohen aufkommen an Schweinswalen meide ich nach Möglichkeit von vornerein. Mitunder verbringe ich aber auch schon mal ein paar Stunden mit dem Fernglas bewaffnet am Ufer und halte Ausschau.
CDC-Dun
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Ungelesener Beitrag von CDC-Dun »

Hei,

nun mein erster richtiger Beitrag.

Mein System beim Strecke machen ist folgendes:
Ich bin ausgerüstet mit Rucksack, Schnurkorb, Fliegenrute und Spinnrute (tut mir leid ist halt sehr effektiv).
Die Fliegenrute ist fertig montiert und an meiner Watjacke befestigt, Schnurkorb drehe ich nach hinten, und mit der Spinnrute fische ich die Küste ab. Auswerfen, beim Einkurbeln, weitergehen. So lege ich zwischen jeden Wurf ca 10 bis 15 m Küstenlänge zurück und kann so innerhalb von 1 Stunde etwa 1 bis 1,5 km Strand gründlich abfischen. Bei Nachläufer, buckelden Fischen oder sonst etwas seltsames kann ich blitzschnell auf meine Fliegenrute zurückgreifen und meist erfolgreich die Stell befischen.

Beim Fischen an Hotspots gehe ich anders vor:
Erstens absolute Ruhe und Beobachten!!! Wildes Draufloswaten, Werfen und Plantschen vergrämt mehr Fische als man denkt.
Sparsames Bewegen, möglichst wenige Leerwürfe und immer wieder mal Pausen von 10 bis 30 Minuten einlegen, gegebenfalls kann man ja eine Stelle 200 oder 300 Meter weiter abfischen.
Die meisten Fische fange ich mit den ersten 10 Würfen die ich an einem Platz mache, wenn man dann wieder Ruhe einkehren lässt, kommen die Fische auch wieder unter Land.
Noch was: Hat man Meerforellen ausgemacht, sind aber nicht zu Fangen, liegt es oft an der Einholgeschindigkeit. Da muss man dann verschiedene Tempos ausprobieren. Meist hat man dann Erfolg wenn man volles Tempo macht. Da greife ich dann oft zur Spinnrute, sinkender Sbirolino Vorfach 2 bis 2,5 m kleine Fliege Gr. 8 und Gas geben. Sollte mal ein Versuch wert sein, aber Bitte nicht so sehr erschrecken wenn dann auf einmal eine schöne Trutte hängen bleibt.

Gruß

CDC-Dun
emka
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@cdc-dun/wolf_xxl

Ungelesener Beitrag von emka »

nur mal so ne frage am rande:

wieviele meerforellen-hotspots gibts eigentlich in ober-resp. unterfranken?

c&df
mk
CDC-Dun
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Ungelesener Beitrag von CDC-Dun »

@ emka

Die Anzahl der Meerforellen Hotspots geht annähernd gegen 0 (null),
für Unterfranken, für Oberfranken kann ich leider keine Auskunft geben.

Meine erste Meerforelle hatte ich im Mittelmeer gefangen, oder war es vielleicht eine ins Meer abgewanderte Bachforelle.
Wie Du siehst muß man mit Salmo trutta trutta überall rechnen.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen

Gruß
CDC-Dun
Wolf_XXL

Ungelesener Beitrag von Wolf_XXL »

@emka,


nur mal so am Rande hier ne Antwort: Mir scheint hier spricht der Neid, ja da staunste auch in Unter.- resp. Oberfranken kann man den Meerforellen nachstellen. Insbesondere der Küstenabschnitt des kleinen Dorfweiher´s bei uns in der Nähe birgt so manches Geheimnis und bringt immer wieder hervoragende Ergebnisse an Traumfischen zu Tage. Tja und was Strecke an machen geht, an eben jenem Gewässer ist das garnicht so leicht zu beantworten. Mit dem waten dürften allerdings gemeinhin keine Probleme entstehen nur die tiefen Gumpen sollte man tunlichst meiden. Eine ebenso schwer zu beantwortende Frage ist natürlich welches Gerät das richtige ist. Da das Borkenkäferli unserem Frankenwaldi arg zusetzt ist die Auswahl an geeignetem Rutenmaterial nicht mehr so üppig. Aber Du wirst sicher ne akkurate Antwort zu dem Thema parat haben, nehme natürlich auch gerne noch weitere Tipps bezüglich MeFo-Fischen an.

In diesem Sinne
emka
Beiträge: 205
Registriert: 13.10.2006, 23:26

Ungelesener Beitrag von emka »

Original geschrieben von Wolf_XXL
@emka,


nur mal so am Rande hier ne Antwort: Mir scheint hier spricht der Neid, ja da staunste auch in Unter.- resp. Oberfranken kann man den Meerforellen nachstellen. Insbesondere der Küstenabschnitt des kleinen Dorfweiher´s bei uns in der Nähe birgt so manches Geheimnis und bringt immer wieder hervoragende Ergebnisse an Traumfischen zu Tage. Tja und was Strecke an machen geht, an eben jenem Gewässer ist das garnicht so leicht zu beantworten. Mit dem waten dürften allerdings gemeinhin keine Probleme entstehen nur die tiefen Gumpen sollte man tunlichst meiden. Eine ebenso schwer zu beantwortende Frage ist natürlich welches Gerät das richtige ist. Da das Borkenkäferli unserem Frankenwaldi arg zusetzt ist die Auswahl an geeignetem Rutenmaterial nicht mehr so üppig. Aber Du wirst sicher ne akkurate Antwort zu dem Thema parat haben, nehme natürlich auch gerne noch weitere Tipps bezüglich MeFo-Fischen an.

In diesem Sinne
oha, ein wespennest....

ich wusste nicht, dass man in franken die fliegenknüppel noch aus kiefern resp. fichten schnitzt-hey es gibt mittlerweile so moderne ruten aus bambus (kommt aus kina)-da geht der borkenkäfer nicht ran-das kennt er nicht-

tipps zum meerforellen-fischen kann ich euch nicht geben-ihr seid die experten

c&df
mk
CDC-Dun
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Ungelesener Beitrag von CDC-Dun »

@ emka

also in Unterfranken haben wir schon modernste Kohlefaserruten, bambus ist auf meerforelle nicht unbedingt zu empfehlen.

Ich habe seit ca. 1986 schon so um die 150 Tage in der Ostsee gefischt und konnte seit dieser Zeit sehr viele Erfahrungen sammeln. Regelmäßig fische ich seit 2000 zwischen 5 bis 18 Tage je Jahr (jenachdem wieviel zeit ich mir dafür nehmen kann) und würde mich als guten Meerforellenfischer bezeichnen. Sicherlich gibt es besser und erfolgreichere Fischer, ich habe halt nur geschildert wie ich mitunter sehr erfolgreich die Ostsee nach Meerforellen abfische.

Wenn Du zu diesen Thema noch Fragen hast kann Dir in diesem Forum bestimmt noch geholfen werden.
Solltest Du aber ein Expert auf diesem Gebiet sein lass es mich Wissen und ich werde Deinen Berichten gespannt folgen.

Gruß

CDC-Dun
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