Wieviel Muster braucht man wirklich

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Stefan S.

Wieviel Muster braucht man wirklich

Ungelesener Beitrag von Stefan S. »

Hi Leute !!

Meine Frage :

Ich weiß dass man dieses Thema nicht verallgemeinen kann, aber trotzdem würde micht interessieren wieviele Muster ihr in euren Dosen habt,

ich habe gerade das Buch " die richtige Fliege" gelesen, und der Autor beschreibt darin 7 Muster mit denen er fast immer und überall auskommt, nun lese ich gerade das Buch "Entomologie für Fliegenfischer" es ist ein weitaus umfangreicheres Werk, in dem alle für den Fliegenfischer wichtigen Wasserinsekten beschrieben sind, und für fast jedes Insekten eine passende Imitation abgebildet ist!

Insektenkunde ist wirklich ein hochinteressantes Thema wie ich finde, doch ist es wirklich notwendig von den z.B. 250 in Europa nachgewiesenen Eintagsfliegenarten immer eine passende Imitation dabei zu haben um an seinen Fisch zu kommen -> daher meine Frage

Was sind eure Favoriten, mit welchen Mustern kommt ihr am besten zurecht?

bin schon gespann auf eure Antworten!

MfG Stefan
Jens2001
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Ungelesener Beitrag von Jens2001 »

Nun, das kann man meiner Meinung nach nicht so verallgemeinern, hängt das doch in erster Linie von den Gewässern die Du befischt, den Methoden (Trocken Fl., Nymphe, Streamer usw.), und den Bedingungen ab!
Nun bei mir ist es in den Fliegendosen ein ständiges kommen und gehen, neben altbewährten probiere ich auch immer wieder neue Muster aus, oder ich binde alt bewährte Muster einfach anders um sie entsprechend der Gegebenheiten zu optimieren.....
Im Grund läuft das ganze bei mir folgender Maßen ab...... ich gehe fischen und probiere etwas aus meinen Fliegendosen....... dann binde ich für die Situation optimale Fliegen (die nächsten Tage) und der Inhalt meiner Fliegendosen besteht im großen und ganzen aus den übrig geliebenen Fliegen und meiner Winterbinderei (Standartfliegen, Streamer und Neuversuchen)

Gruß und noch ein schönes WE Jens!
ROBBY
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Ungelesener Beitrag von ROBBY »

Hi Stefan,

ich habe auch das Buch Entomologie für Fliegenfischer. Der Gedanke, für jedes schlüpfende Insekt in jedem Stadum und für das jeweilige Geschlecht die speziell entwickelte Imitation zu haben ist sicherlich reizvoll aber absolut nicht notwendig. Ich denke die Anzahl der Muster ist für normale Zwecke zu umfangreich.
Die "Wahrheit" liegt sicherlich irgendwo zwischen beiden Büchern. Ich persönlich fische Sedgepuppen, -Larven und adulte Insekten (Buckcaddies) in entsprechenden Farben und größen sowie Eintagsfliegen als Nymphen, Nassfliegen und Duns in verschiedenen Farben und Größen und Beschwerungen. Je nachdem was so gerade in der Luft und im Wasser unterwegs ist.chen Zustzlich noch paar spezialisten wie Ameisen und Flohkrebse, und dann ist da ja noch die Maifliegenzeit (noch 2 Wochen:D)

Man entwickelt so mit der Zeit seine eigenen Muster und experimentiert ständig. Das macht in meinen Augen auch den Reiz an der Sache aus. Ich sehe die Bücher auch nicht als fixe Vorgabe, sondern als Inspiration und versuche die Ideen in meine Muster zu integrieren und probiere das einfach mal aus.
Das Entscheidende ist sicherlich am Ende die Präsentation. Alles andere ist sicherlich nur Verpackung.

Ich fische hauptsächlich in Nahrungsreichen Niederungsflüssen bei uns rund um Stuttgart. Im Alpenraum sieht die Welt sicherlich anders aus. Das ist meine Sicht der Dinge. Ich hoffe ich habe dir weiterhelfen können.

TL Robby
Marco Reisen

Ungelesener Beitrag von Marco Reisen »

Hallo

Es kommt darauf an wo und mit was man Fischen geht.
Durchaus würden eine handvoll Muster ausreichen in dem man halt nur Gruppenmuster verwendet. Ich bin der Meinung das es keine feste Regel gibt wie viele Muster man braucht oder wie viele ausreichen. Eigentlich wen man das ganz genau sehen würde, dann würde ja 1 Muster reichen. Weil man damit ja Fische Fängt hallt vielleicht nicht immer. Fakt ist aber das die angebotene Fliege sein Ziel erreicht, und den Fisch fängt, ob es nun Muster x..y..oder z ist.
Viele haben zichhunderttausen Muster in den Boxen aber Fischen eh immer nur mit Ihren Favoriten
Ich weiß dass man dieses Thema nicht verallgemeinen kann, aber trotzdem würde micht interessieren wieviele Muster ihr in euren Dosen habt,

Um auf die Frage diregt zu Antworten:

Trockenfliegen ca 30
Nassfliegen ca 20
Nymphen ca 50
Streamer ca 10



TL Marco
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sedgepupa
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Ungelesener Beitrag von sedgepupa »

Hallo,

aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass mit einigen wenigen Gruppenmustern am Hausgewässer immer wieder die meisten Fische gefangen werden. In meinem Fall sind dies vorallem Sedge Muster als Puppe mit und ohne Goldkopf, sowie die entsprechenden Trocken bzw. Emerger Muster.

Falls man jedoch an unbekannte Gewässer kommt, so ist es doch teilweise recht heikel, weil man die dortigen Verhältnisse nicht kennt. Ich habe selbst schon erlebt, dass selektive Äschen aber auch jede Fliege aus meiner Dose ignoriert haben und erst auf ein völlig unbeachtetes Muster aus dem Bestand eines Angelkollegen den Fisch zum Anbiss verleitete.

Daher sollte man immer noch ein Ass im Ärmel bzw. in der Fliegendose haben, die nicht den gewohnten Mustern entspricht.

Schöne Grüße
Thomas
Stefan S.

Ungelesener Beitrag von Stefan S. »

Hallo Kollegen !!

Ich gebe zu die Frage war wirklich sehr dumm formuliert, da kann ich mir ja keine preziese Antwort erwarten :-)

Danke trotzdem für eure Beiträge !

Da ich noch nicht so viel Erfahrung habe, bin ich von der großen Artenvielfalt der Insekten und deren Imitaionen etwas reizüberflutet!

Ich werde mich in Zukunft weiter mit diverses Gruppenmustern durchschlagen, mit der Zeit kommt die Erfahrung dann von selbst!

Schließlich macht dass ja auch den Reiz an unserem Hobby aus, jedes mal am Wasser etwas dazuzulernen und neues zu entdecken!!

MfG Stefan
gendi

Ungelesener Beitrag von gendi »

Hallo Stefan,
ich fische nun seit elf Jahren mit der Fliege. Mal erfolgreicher dann wieder nicht so. Meistens trage ich drei bis 4 Dosen voll mit Fliegen mit mir rum. Hauptsächlich fische ich mit der Nympfe und habe mit einer schwarzen Steinfliegenimitation, welche ich selber binde guten Erfolg.
Beim Trockenfischen, was ich am liebsten tue, schaut das schon anders aus. Da kommt es, glaube ich, am meisten auf die Präsentation an. Dies konnte ich erst kürzlich an der Vöckla wieder erleben. Nachdem ich einen der wenigen steigenden Fische fast alle meine Trockenen servierte, jedoch keinen Biss bekam, wollte ich schon wieder auf Nympfe umbauen. Ich band dann doch wieder meine Lieblingsfliege, eine Rehhaar-Sedge an und siehe da, mit einem Sauberen Wurf fing ich den Fisch. Es war eine toll kämpfende und farbenprächtige 40er Asche!!!
Übrigens mein Angelfreund Jochen hat seine Box auf 5 (Fünf) Muster reduziert. Er fängt trotzdem bei weitem mehr als ich.
Petri Heil u. Gruß
Karl
Turus

Ungelesener Beitrag von Turus »

Hi Gendi,
dann verrate uns doch mal die 5 Muster deines Freundes.

Gruß
der Turus
gendi

Ungelesener Beitrag von gendi »

Hi Turus,
werde ihn beim nächsten Treff danach fragen. Bin mir nicht ganz sicher wie sie heißen. Werde dir dann das Ergebnis mitteilen.
Gruß Gendi
Turus

Ungelesener Beitrag von Turus »

Bin schon gespannt Gendi :eek:

Gruß
der Turus
Markus H.

Ungelesener Beitrag von Markus H. »

Hallo an alle,

also bei mir sieht´s so aus:

Trockenfliegen: Buck Caddis, Klinkhammer, Adams, Red Tag

Nymphen: Pheasant Tail, Ritz D, Stonefly oliv, Goldkopf schwarz und braun

Streamer : Wooly Bugger oliv und schwarz, Conehead Zonker

sind also 12 Muster . Natürlich sind auch meine Fliegendosen noch mit vielen anderen Mustern gefüllt, doch diese 12 fische ich am meisten und auch erfolgreichsten. Irgendwie schleppt man sowieso immer zuviel mit sich rum.

Viele Grüße...
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Matthias M.
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Ungelesener Beitrag von Matthias M. »

Hallo,

wenn ich an meinem kleinem Gewässer fischen gehe, habe ich in der Regel nur ein paar Muster dabei (oft CDC-Duns in verschiedenen Größen). Wenn die "Reise" jedoch weiter weg führen sollte und ich die momentane Gewässersituation nicht genau einschätzen kann, habe ich weitaus mehr Muster dabei. Meist liegen diese jedoch im Auto und ich fange trotzdem mit meinen paar Mustern vom Bach: Midge rot, CDC-Duns verschiedene Gr., Stimulator verschiedene Größen.

Wie ihr sehen könnt, fische ich ausschließlich "trocken", dies liegt aber auch daran, dass ich Gewässer bevorzuge an denen die Fische sehr oft steigen.
Ich mag es einfach nicht, mich mit einer kiloschweren Weste am Gewässer rumzuschleppen (wie ihr an meinem Avatorbild sehen könnt) :D

Gruß Matthias
luiginm

Ungelesener Beitrag von luiginm »

Kann dem nur zustimmen. Schleppe viel zuviele Fliegen mit und knüpfe oft auch neue Muster zum ausprobieren mal an, aber meist ende ich nach ein paar erfolglosen würfen wieder bei den Fliegen meines Vertrauens und das sind bei den Trockenfliegen eigentlich nur 2 Grundtypen, einmal eine Klinkhammervariante in verschiedenen Farbevariationen und auch mit Quillkörper und zum zweiten eine Gordon Quill in 12, 14 und 16. Damit komme ich das ganze Fischerjahr (ist bei uns ja nicht so lang) super aus.

Obwohl es natürlich langweilig wäre nur diese 2 Fliegen zu binden. Wenn ich schon a bisserl "satt" bin probier ich auch gern mal ein wenig rum, aber echte Konkurrenz ist bislang nicht in Sicht.

Ludwig
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