Welchen Wurfstil benutzt ihr beim Fischen?
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- Matthias M.
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Hallo,
nach nervenaufreibender Suche habe ich doch noch einen Clip gefunden, in dem der Gebetsroither oder auch österreichischer Wurfstil genannt, gezeigt wird.
Clip "Gebetsroither"
Gruß Matthias
nach nervenaufreibender Suche habe ich doch noch einen Clip gefunden, in dem der Gebetsroither oder auch österreichischer Wurfstil genannt, gezeigt wird.
Clip "Gebetsroither"
Gruß Matthias
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Marc/Ruhrpott
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Werner
Hallo,
in unseren"Breiten" sind wir wohl alle in gewisser Weise vom Gebetsroither Stil geprägt, aber ich beobachte- auch bei mir- einen Stil, der sich von der stark elliptischen Wurfbahn des Ellenbogens beim Gebetsroither Stil in der Wurfbewgung dem amerikanischen Stil anpasst, indem zwar noch beim Rückschwung das Untendurch beibehalten wird, aber nicht so extrem, wie es Hebeisen vorschlägt und im Clip Feuerstein demonstriert.
Der "rundere" Gebetsroither hat mit schweren Nymphen Vorteile, der Amerikaner bei Distanzwürfen. Wenn ich von kurz nach weit werfe, "verwandelt" sich mit zunehmender Entfernung der Gebetsroither während des Wurfablaufs zum amerikanischen mit Zeigefingerhaltung, und zwar "stufenlos". Dieses "Phänomen" kann man im Übrigen bei allen guten mitteleuropäischen ( außer Hebeisen) Werfern beobachten.
M.e. hat das den einfachen Grund, dass bei zunehmender Weite der Werfer darauf achten muss, dass sich die Leine auf einer möglichst geraden Bahn bewegt, ohne "Kraftverlust" durch überflüssige Wege, wie sie bei einer elliptischen Wurfbahn auftreten.
Gruß Werner
in unseren"Breiten" sind wir wohl alle in gewisser Weise vom Gebetsroither Stil geprägt, aber ich beobachte- auch bei mir- einen Stil, der sich von der stark elliptischen Wurfbahn des Ellenbogens beim Gebetsroither Stil in der Wurfbewgung dem amerikanischen Stil anpasst, indem zwar noch beim Rückschwung das Untendurch beibehalten wird, aber nicht so extrem, wie es Hebeisen vorschlägt und im Clip Feuerstein demonstriert.
Der "rundere" Gebetsroither hat mit schweren Nymphen Vorteile, der Amerikaner bei Distanzwürfen. Wenn ich von kurz nach weit werfe, "verwandelt" sich mit zunehmender Entfernung der Gebetsroither während des Wurfablaufs zum amerikanischen mit Zeigefingerhaltung, und zwar "stufenlos". Dieses "Phänomen" kann man im Übrigen bei allen guten mitteleuropäischen ( außer Hebeisen) Werfern beobachten.
M.e. hat das den einfachen Grund, dass bei zunehmender Weite der Werfer darauf achten muss, dass sich die Leine auf einer möglichst geraden Bahn bewegt, ohne "Kraftverlust" durch überflüssige Wege, wie sie bei einer elliptischen Wurfbahn auftreten.
Gruß Werner
- Rolf Renell
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Hallo Matthias,kurz und knapp:
Grundsätzlich meist Gebethsroither,nahe Distanz bis mittlere Distanz,darüber fliegender Wechsel in mehr Wurf über die Spitze allerdings leicht versetzt(aber eng),weiterhin im Z.griff "Schiebetechnik" nach Idee Scientific Anglers,Michigan,kombiniert mit effektivem D.zug und kraftloser Rutenführung,
beste Grüsse ,Rolf
Grundsätzlich meist Gebethsroither,nahe Distanz bis mittlere Distanz,darüber fliegender Wechsel in mehr Wurf über die Spitze allerdings leicht versetzt(aber eng),weiterhin im Z.griff "Schiebetechnik" nach Idee Scientific Anglers,Michigan,kombiniert mit effektivem D.zug und kraftloser Rutenführung,
beste Grüsse ,Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
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Dem stimme ich auch zu. Zudem kann ich das mit eng am Körper geführtem Arm werfen und - zumindest bei mir - habe ich dann weniger Neigung der Schnur zum "seitlichen Pendeln", was ja auch wieder Weite kostet.Original geschrieben von Werner
Hallo,
M.e. hat das den einfachen Grund, dass bei zunehmender Weite der Werfer darauf achten muss, dass sich die Leine auf einer möglichst geraden Bahn bewegt, ohne "Kraftverlust" durch überflüssige Wege, wie sie bei einer elliptischen Wurfbahn auftreten.
Gruß Werner
Ach ja: ich fische relativ viel an der Ostsee und manchmal am vielzitierten Forellenpuff. Viele Grüße - Trout






