Enttäuschung bzgl. TK der Region Garmisch-Partenkirchen;
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
Enttäuschung bzgl. TK der Region Garmisch-Partenkirchen;
Hallo Maggov, hallo Maxi und sonstige Interessierte,
in der Woche vom 13. bis 17.06. war ich ja dienstlich in der Region unterwegs und hab mich schon riesig auf die herrlichen Gewässer zum Fliegenfischen gefreut. Allerdings habe ich nicht mit den großen Schwierigkeiten gerechnet, eine TK für die wirklich guten Gewässer zu bekommen.
Als ich endlich beim Geschäft des Hr. Randelzhofer in Garmisch war, kam schon die erste schlechte Nachricht: Die TK für die Obere Ammer, die Hr. R. mir ursprünglich am Telefon zugesagt hatte, wollte er mir auf einmal nicht mehr geben. Ich hatte den Eindruck, dass es ihm sowieso ein Ärgernis ist, für die lästigen Tageskarten-Fischer TK`s ausgeben zu müssen. So bekam ich dann eine TK für die Isar und fuhr am ersten Tag an die Isar. Oberhalb und unterhalb des Stausees habe ich das Gewässer mit mäßigem Erfolg befischt. Die Landschaft und die Fischerei in der schönen Umgebung haben mich aber dafür entschädigt. Beinahe hätte ich auch noch eine richtig große BF erwischt, wenn die Starke Strömung die Trockenfliege nur eine Sekunde länger an der Stelle gehalten hätte. Einmal vergrämt konnte ich sie nicht mehr nach oben locken...
Die Enttäuschung bzgl. der Absage für die Obere Ammer steckte mir noch in den Knochen, als ich von Hr. Hülsmann (Ausgabestelle Koppelstrecke Loisach/Partnach) erfuhr, dass ich trotz Kurkarte für den Ort Grainau auch keine TK`s mehr für die Loisach und die Partnach bekommen würde. Nun war ich wirklich enttäuscht. Die schönsten Gewässer vor der Nase und dann bekommst du als Gast keine TK, um dort in der schönen Landschaft zu fischen. Ein Umstand, den wir Gastfischer wohl in Zukunft immer häufiger hinnehmen müssen. Anscheinend nahm das TK-Geschäft überhand. Hr. Hülsmann erklärte mir, dass die Koppelfischer sogar überlegen, überhaupt keine TK mehr auszugeben, da die TK-Fischer ja auch nichts für die Gewässerpflege tun. Ich meine, dass man bei einem TK-Preis von 25,- EUR sehr wohl einen „finanziellen Beitrag“ zur Gewässerpflege leistet, zumal man ja als TK-Fischer normalerweise niemals drei Fische entnimmt. Höchstens einen zum Verzehr. Wenn ich in der Region nicht mehr fischen kann, werde ich natürlich auch als Tourist in der Region keinen Cent in die Tourismusindustrie einbringen können und mir eine andere Region suchen, in der man leichter an Karten für ein Gewässer kommt.
So musste ich wieder zum m.E. etwas „grantigen“ Hr. Randelzhofer und bekam für Donnerstag noch eine TK für die Ramsach bei Hechendorf/Murnau. Allerdings hatte ich das Pech, dass es tags zuvor wolkenbruchartig geregnet hatte. Die Ramsach war entsprechend angeschwollen, die Mücken waren in unglaublicher Anzahl am Wasser und ich hatte ohne Moskitoschutz wahrlich keine Freude. Trotzdem hatte ich noch einen heftigen Biss. Ich dachte schon, was für eine riesige Forelle das denn sei. Als plötzlich ein ca. 80 cm großer Hecht mit meinem kl. Wooly im Maul an mir stromauf vorbeizog. Leider hatte ich kein Stahlvorfach – ich hatte ja nicht mit einem Hecht gerechnet – der Fisch zog also vorbei. Dabei drehte sich wohl der Streamer im Maul und das wars dann. Schnurdurchbiss und Schluss.
Tja, irgendwie war ich in dieser Woche vom anglerischen Pech verfolgt. Die Vorfreude war wohl zu groß, die Enttäuschung bzgl. der nicht erhaltenen TK`s für die richtig guten Gewässer umso größer... Nä. Mal werde ich wohl in eine andere Region zum Fliegenfischen fahren...
TL und mehr Glück/Erfolg bei der Wahl der Gewässer, Martl.
in der Woche vom 13. bis 17.06. war ich ja dienstlich in der Region unterwegs und hab mich schon riesig auf die herrlichen Gewässer zum Fliegenfischen gefreut. Allerdings habe ich nicht mit den großen Schwierigkeiten gerechnet, eine TK für die wirklich guten Gewässer zu bekommen.
Als ich endlich beim Geschäft des Hr. Randelzhofer in Garmisch war, kam schon die erste schlechte Nachricht: Die TK für die Obere Ammer, die Hr. R. mir ursprünglich am Telefon zugesagt hatte, wollte er mir auf einmal nicht mehr geben. Ich hatte den Eindruck, dass es ihm sowieso ein Ärgernis ist, für die lästigen Tageskarten-Fischer TK`s ausgeben zu müssen. So bekam ich dann eine TK für die Isar und fuhr am ersten Tag an die Isar. Oberhalb und unterhalb des Stausees habe ich das Gewässer mit mäßigem Erfolg befischt. Die Landschaft und die Fischerei in der schönen Umgebung haben mich aber dafür entschädigt. Beinahe hätte ich auch noch eine richtig große BF erwischt, wenn die Starke Strömung die Trockenfliege nur eine Sekunde länger an der Stelle gehalten hätte. Einmal vergrämt konnte ich sie nicht mehr nach oben locken...
Die Enttäuschung bzgl. der Absage für die Obere Ammer steckte mir noch in den Knochen, als ich von Hr. Hülsmann (Ausgabestelle Koppelstrecke Loisach/Partnach) erfuhr, dass ich trotz Kurkarte für den Ort Grainau auch keine TK`s mehr für die Loisach und die Partnach bekommen würde. Nun war ich wirklich enttäuscht. Die schönsten Gewässer vor der Nase und dann bekommst du als Gast keine TK, um dort in der schönen Landschaft zu fischen. Ein Umstand, den wir Gastfischer wohl in Zukunft immer häufiger hinnehmen müssen. Anscheinend nahm das TK-Geschäft überhand. Hr. Hülsmann erklärte mir, dass die Koppelfischer sogar überlegen, überhaupt keine TK mehr auszugeben, da die TK-Fischer ja auch nichts für die Gewässerpflege tun. Ich meine, dass man bei einem TK-Preis von 25,- EUR sehr wohl einen „finanziellen Beitrag“ zur Gewässerpflege leistet, zumal man ja als TK-Fischer normalerweise niemals drei Fische entnimmt. Höchstens einen zum Verzehr. Wenn ich in der Region nicht mehr fischen kann, werde ich natürlich auch als Tourist in der Region keinen Cent in die Tourismusindustrie einbringen können und mir eine andere Region suchen, in der man leichter an Karten für ein Gewässer kommt.
So musste ich wieder zum m.E. etwas „grantigen“ Hr. Randelzhofer und bekam für Donnerstag noch eine TK für die Ramsach bei Hechendorf/Murnau. Allerdings hatte ich das Pech, dass es tags zuvor wolkenbruchartig geregnet hatte. Die Ramsach war entsprechend angeschwollen, die Mücken waren in unglaublicher Anzahl am Wasser und ich hatte ohne Moskitoschutz wahrlich keine Freude. Trotzdem hatte ich noch einen heftigen Biss. Ich dachte schon, was für eine riesige Forelle das denn sei. Als plötzlich ein ca. 80 cm großer Hecht mit meinem kl. Wooly im Maul an mir stromauf vorbeizog. Leider hatte ich kein Stahlvorfach – ich hatte ja nicht mit einem Hecht gerechnet – der Fisch zog also vorbei. Dabei drehte sich wohl der Streamer im Maul und das wars dann. Schnurdurchbiss und Schluss.
Tja, irgendwie war ich in dieser Woche vom anglerischen Pech verfolgt. Die Vorfreude war wohl zu groß, die Enttäuschung bzgl. der nicht erhaltenen TK`s für die richtig guten Gewässer umso größer... Nä. Mal werde ich wohl in eine andere Region zum Fliegenfischen fahren...
TL und mehr Glück/Erfolg bei der Wahl der Gewässer, Martl.
Mit dem Element Wasser - durch das Fliegenfischen auf ewig verbunden -- So verschmelze ich mit der Natur...
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Maggov
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Hallo MArtl,
schade, dass Du die Tage nicht geniessen konntest! Ich habe selbst bisher noch nicht derartige Erfahrungen gemacht was die Verkäufer von Tageskarten betrifft, muss aber gestehen, dass ich in der Ecke noch nicht als TK-Fischer unerwegs war.
Bzgl. der Koppelfischer: die Koppelfischer vertreten sicherlich einen etwas eigenen Standpunkt. Ich bin allerdings recht angetan von der Einstellung mit der sie Mitglieder "prüfen" und ihre Gewässer bewirtschaften / pflegen. zugegeben es macht den Eindruck eines elitären Kreises aber m.M. nach steht da klar der Versuch dahinter die Qualität der Gewässer auf einen Top-Level zu bringen und zu bewahren. Als Tk-Fischer muss man immer mit dem Image "kommt, holt raus, macht Müll und geht wieder" leben, da das halt einfach häufig anzutreffen ist. Dein "finanzieller Beitrag" in Ehren, aber die 25€ werden (leider) nicht viel rausreissen und wenn die Koppelfischer nicht drauf angewiesen sind wird sie dieses Argument wenig jucken...
Schade, dass es nicht so geklappt hat wie Du es erwartet hast! In deinem Fall würde ich wahrscheinlich ähnlich reagieren und das nächste Mal woanders hinfahren... ich bin jedoch davon überzeigt, dass das eher eine Ausnahme war.
T.L. und mehr Glück beim nächsten Trip
Gruss
Maggov
schade, dass Du die Tage nicht geniessen konntest! Ich habe selbst bisher noch nicht derartige Erfahrungen gemacht was die Verkäufer von Tageskarten betrifft, muss aber gestehen, dass ich in der Ecke noch nicht als TK-Fischer unerwegs war.
Bzgl. der Koppelfischer: die Koppelfischer vertreten sicherlich einen etwas eigenen Standpunkt. Ich bin allerdings recht angetan von der Einstellung mit der sie Mitglieder "prüfen" und ihre Gewässer bewirtschaften / pflegen. zugegeben es macht den Eindruck eines elitären Kreises aber m.M. nach steht da klar der Versuch dahinter die Qualität der Gewässer auf einen Top-Level zu bringen und zu bewahren. Als Tk-Fischer muss man immer mit dem Image "kommt, holt raus, macht Müll und geht wieder" leben, da das halt einfach häufig anzutreffen ist. Dein "finanzieller Beitrag" in Ehren, aber die 25€ werden (leider) nicht viel rausreissen und wenn die Koppelfischer nicht drauf angewiesen sind wird sie dieses Argument wenig jucken...
Schade, dass es nicht so geklappt hat wie Du es erwartet hast! In deinem Fall würde ich wahrscheinlich ähnlich reagieren und das nächste Mal woanders hinfahren... ich bin jedoch davon überzeigt, dass das eher eine Ausnahme war.
T.L. und mehr Glück beim nächsten Trip
Gruss
Maggov
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A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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Royal Coachman
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Hallo Martl !
Schade, daß es nicht so geklappt hat, wie Du Dir es vorgestellt hast, dazu hatte ich leider auch keine Zeit und mich zusätzlich ins Bett gelegt mit Rückenproblemen. Die Ramsach/Rechtach Karte ist sonst schon ein exzellentes wenig befischtes Gewässer.
Die Ammerkarte gibt's um diese Zeit nur in Begleitung eines Klubmitglieds (Vogelschützer).
freundlichst
Royal Coachman
Schade, daß es nicht so geklappt hat, wie Du Dir es vorgestellt hast, dazu hatte ich leider auch keine Zeit und mich zusätzlich ins Bett gelegt mit Rückenproblemen. Die Ramsach/Rechtach Karte ist sonst schon ein exzellentes wenig befischtes Gewässer.
Die Ammerkarte gibt's um diese Zeit nur in Begleitung eines Klubmitglieds (Vogelschützer).
freundlichst
Royal Coachman
Der immer auf Seiten der Fische steht!
Bzgl. der Koppelfischer: die Koppelfischer vertreten sicherlich einen etwas eigenen Standpunkt. Ich bin allerdings recht angetan von der Einstellung mit der sie Mitglieder "prüfen" und ihre Gewässer bewirtschaften / pflegen. zugegeben es macht den Eindruck eines elitären Kreises aber m.M. nach steht da klar der Versuch dahinter die Qualität der Gewässer auf einen Top-Level zu bringen und zu bewahren. Als Tk-Fischer muss man immer mit dem Image "kommt, holt raus, macht Müll und geht wieder" leben, da das halt einfach häufig anzutreffen ist. Dein "finanzieller Beitrag" in Ehren, aber die 25€ werden (leider) nicht viel rausreissen und wenn die Koppelfischer nicht drauf angewiesen sind wird sie dieses Argument wenig jucken...
Das wird wahrscheinlich nicht nur bei den Koppelfischern so sein, jeder der verantwortungsvoll sein Gewässer hegt und pflegt wird so verfahren.
Es ist ja im Grunde genommen nicht anders als hier im Forum, wenn sich hier jemand nicht an die Spielregeln hält wird sein Beitrag gelöscht, in der freien Natur geht das aber nicht so einfach wenn ein Fisch genau vermessen, fotografiert etc. wird womöglich noch bei 30° Aussentemperatur und 20° Wassertemperatur, den Schaden den der Fisch davonträgt kann man nicht mit dem "Zurückbutton" rückgänging machen. Deshalb schließt man solche Zeitgenossen von vorherein aus.....
Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
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Maggov
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Hallo Roland,
ich wollte jetzt nicht die Koppelfischer als einzigartig oder sowas darstellen, sondern dem Martl etwas mehr Futter geben, damit er die Reaktionen die er erlebt hat mal aus einer anderen Sicht sieht. Ich kann allerdings auch den Martl verstehen... er ist mit hohen Erwartungen in die Gegend gefahren und hat Ablehnung erlebt - es gibt sicherlich schönere Erfahrungen.
Vielleicht kann man dem Problem auch dadurch begegnen, dass man entweder gar keine Tageskarten ausgibt, Tageskarten nur ausgibt, wenn ein Vereinsmitglied mitgeht oder aber indem man die Bedingungen für Tageskartenfischer entsprechend gestaltet (z.B. Dein beschriebenes Verhalten über entsprechende Bedingungen einschränkt), dann muss das natürlich auch kontrolliert werden.
Ich persönlich gehe auch gerne mal an eine fremde Strecke fischen. Dabei verhalte ich mich aber nicht anders als an meiner Stammstrecke oder so... wenn man Tageskarten nicht mehr ausgibt werden die Möglichkeiten und die Lebensqualität aller Angeltouristen (weiß nicht wie ich es sonst nennen soll) eingeschränkt - der nachhaltigen und der unvernünftiigen. Ich persönlich werde es bedauern, wenn es wirklich dazu kommt und man für jeden Fluss ne Jahreskarte oder Mitgliedschaft braucht.
Gruß & T.L.
Maggov
ich wollte jetzt nicht die Koppelfischer als einzigartig oder sowas darstellen, sondern dem Martl etwas mehr Futter geben, damit er die Reaktionen die er erlebt hat mal aus einer anderen Sicht sieht. Ich kann allerdings auch den Martl verstehen... er ist mit hohen Erwartungen in die Gegend gefahren und hat Ablehnung erlebt - es gibt sicherlich schönere Erfahrungen.
Vielleicht kann man dem Problem auch dadurch begegnen, dass man entweder gar keine Tageskarten ausgibt, Tageskarten nur ausgibt, wenn ein Vereinsmitglied mitgeht oder aber indem man die Bedingungen für Tageskartenfischer entsprechend gestaltet (z.B. Dein beschriebenes Verhalten über entsprechende Bedingungen einschränkt), dann muss das natürlich auch kontrolliert werden.
Ich persönlich gehe auch gerne mal an eine fremde Strecke fischen. Dabei verhalte ich mich aber nicht anders als an meiner Stammstrecke oder so... wenn man Tageskarten nicht mehr ausgibt werden die Möglichkeiten und die Lebensqualität aller Angeltouristen (weiß nicht wie ich es sonst nennen soll) eingeschränkt - der nachhaltigen und der unvernünftiigen. Ich persönlich werde es bedauern, wenn es wirklich dazu kommt und man für jeden Fluss ne Jahreskarte oder Mitgliedschaft braucht.
Gruß & T.L.
Maggov
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A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
Ich gehe auch gerne woanders fischen und finde es auch nciht toll, wenn jeder seine Tageskartenpolitik anders gestaltet, nur wie macht man es nun allen recht?????Wenn ich als verein schlechte Erfahrungen mit TKF gemacht habe, büsen müssen es meist die vielzahl derer, die sich an die regeln gehalten haben....
Roland
Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
TK-Ausgabe Garmisch und allgemein
Hallo Royal Coachman und Flifi-Freunde,
echt schade, dass es nicht mit der gemeinsamen Fischerei an der Ramsach geklappt hat. Ich hoffe, dein Rücken ist wieder „gerade“ und du hast wieder schmerzfreie Freude am Flifi. Auf den ersten Blick hatte ich auch den Eindruck, dass die Ramsach bei entsprechend guten Wetterbedingungen eine super Fischerei abgeben könnte. Mit einem „Insider“ an der Seite wäre ich sicherlich auch bei der Wassertrübung erfolgreicher gewesen. Einen Tag früher hätten vielleicht alle Umstände perfekt sein können. Die Temperatur hat ja gepasst. Es gehört halt immer das Quäntchen Glück dazu. Vielleicht klappts ja beim nä. Mal, wenn ich in der Gegend bin.
Zurück zum Thema TK-Ausgabe in GAP und allgemein:
Trotz des Ärgernisses, keine TK für Loisach/Partnach und Obere Ammer bekommen zu haben, verstehe ich natürlich auch die Koppelfischer/den Verein. Um eine topp Fischerei ermöglichen zu können, müssen viele Gleichgesinnte an einem Strang ziehen. Vielleicht ist das nur möglich, wenn sich diese Interessengruppe, (Vereinsmitglieder, Koppelfischer) persönlich kennt. So kann man eine gewisse „Charakterauswahl“ treffen und übertriebene Entnahme von vornherein verhindern.
Eine andere Möglichkeit wäre auch die Ausweisung einer Teilstrecke nur für TK-Gäste mit einer maximalen Entnahme eines Salmoniden (oder C&R), um eine TK-Ausgabe nicht ganz sterben zu lassen und trotzdem eine attraktive Fischerei ermöglichen zu können. Manche Region lebt ja auch vom Tourismus.
Ich bin selbst Vereinsmitglied eines Flifi-Wassers in meiner Region und ärgere mich manchmal über manche TK-Fischer. (By the way: Leider gibt es genug Vereinskollegen, die eine Kochtopffischerei betreiben, dass es einem übel werden könnte – wohl aufgrund mangelnder Intelligenz bzw. im Unklaren darüber, dass sie sich selbst dabei am meisten schaden und sich irgendwann wundern, dass sie immer weniger fangen, weil sie die Fangergebnisse nicht korrekt in die Fanglisten eintragen
.) Ich habe, wie viele Vereinskollegen auch, immer noch den Joker des “Insiders“, kenne die guten Stellen, die entsprechenden Beißzeiten, gängige Fliegenmuster usw. Um diese Kenntnisse erlangen zu können, muss ein TK-Fischer oft ans Wasser gehen. Ich habe mir diese Gewässerkenntnisse leider ohne Einweisung eines alten Hasen - zusammen mit meinem Anglerfreund – durch zeitaufwendige Erkundungen selbst „erarbeitet“. Wohl dem, der einen „Mentor“ in Sachen der Fischerei oder/und der Gewässerkunde hat.
Warum soll man also den Gästen, die manchmal von weit her anreisen die Möglichkeit verwehren, an einem schönen Gewässer fischen zu dürfen?
So gerne ich an meinem Vereinsgewässer bin, so gerne fische ich – wenn es die Zeit/Familie zulässt – an neuen, fremden Gewässern und habe dabei auch schon sehr liebe Anglerfreunde durch das Forum oder bei Ausflügen an andere Gewässer kennengelernt, die mich eingeladen haben und mir einen Einblick in „Ihr“ Wasser gewährt haben. Hätte ich diese Kollegen nicht getroffen, so fände ich das sehr schade. Ich wäre um einige Erfahrungen ärmer. Es ist doch gerade das Schöne an unserem Hobby, mal über den Tellerrand hinaus zu blicken, in die Fliegenbox eines Freundes schauen zu dürfen, einen Tipp von einem alten Hasen zu bekommen, mit einem „Insider“ „sein“ Gewässer erkunden zu dürfen etc. Das macht uns doch alle irgendwie zu dem was wir sind, weswegen wir doch auch im Forum sind. Weil wir unser Hobby lieben und Flifis aus Leidenschaft sind und bleiben.
Fazit: Jeder Verein, jede Koppelfischerei, jeder Privatpächter muss für sich entscheiden, ob er TK an Gastfischer ausgibt. Doch verwehrt es jede Gruppe, so wird es irgendwann nicht mehr möglich sein – ohne teure Vereinsmitgliedschaft – an einem fremden Gewässer fischen zu dürfen. Das fände ich sehr schade. In diesem Sinne wünsche ich euch allen
TL, Martl.
echt schade, dass es nicht mit der gemeinsamen Fischerei an der Ramsach geklappt hat. Ich hoffe, dein Rücken ist wieder „gerade“ und du hast wieder schmerzfreie Freude am Flifi. Auf den ersten Blick hatte ich auch den Eindruck, dass die Ramsach bei entsprechend guten Wetterbedingungen eine super Fischerei abgeben könnte. Mit einem „Insider“ an der Seite wäre ich sicherlich auch bei der Wassertrübung erfolgreicher gewesen. Einen Tag früher hätten vielleicht alle Umstände perfekt sein können. Die Temperatur hat ja gepasst. Es gehört halt immer das Quäntchen Glück dazu. Vielleicht klappts ja beim nä. Mal, wenn ich in der Gegend bin.
Zurück zum Thema TK-Ausgabe in GAP und allgemein:
Trotz des Ärgernisses, keine TK für Loisach/Partnach und Obere Ammer bekommen zu haben, verstehe ich natürlich auch die Koppelfischer/den Verein. Um eine topp Fischerei ermöglichen zu können, müssen viele Gleichgesinnte an einem Strang ziehen. Vielleicht ist das nur möglich, wenn sich diese Interessengruppe, (Vereinsmitglieder, Koppelfischer) persönlich kennt. So kann man eine gewisse „Charakterauswahl“ treffen und übertriebene Entnahme von vornherein verhindern.
Eine andere Möglichkeit wäre auch die Ausweisung einer Teilstrecke nur für TK-Gäste mit einer maximalen Entnahme eines Salmoniden (oder C&R), um eine TK-Ausgabe nicht ganz sterben zu lassen und trotzdem eine attraktive Fischerei ermöglichen zu können. Manche Region lebt ja auch vom Tourismus.
Ich bin selbst Vereinsmitglied eines Flifi-Wassers in meiner Region und ärgere mich manchmal über manche TK-Fischer. (By the way: Leider gibt es genug Vereinskollegen, die eine Kochtopffischerei betreiben, dass es einem übel werden könnte – wohl aufgrund mangelnder Intelligenz bzw. im Unklaren darüber, dass sie sich selbst dabei am meisten schaden und sich irgendwann wundern, dass sie immer weniger fangen, weil sie die Fangergebnisse nicht korrekt in die Fanglisten eintragen
Warum soll man also den Gästen, die manchmal von weit her anreisen die Möglichkeit verwehren, an einem schönen Gewässer fischen zu dürfen?
So gerne ich an meinem Vereinsgewässer bin, so gerne fische ich – wenn es die Zeit/Familie zulässt – an neuen, fremden Gewässern und habe dabei auch schon sehr liebe Anglerfreunde durch das Forum oder bei Ausflügen an andere Gewässer kennengelernt, die mich eingeladen haben und mir einen Einblick in „Ihr“ Wasser gewährt haben. Hätte ich diese Kollegen nicht getroffen, so fände ich das sehr schade. Ich wäre um einige Erfahrungen ärmer. Es ist doch gerade das Schöne an unserem Hobby, mal über den Tellerrand hinaus zu blicken, in die Fliegenbox eines Freundes schauen zu dürfen, einen Tipp von einem alten Hasen zu bekommen, mit einem „Insider“ „sein“ Gewässer erkunden zu dürfen etc. Das macht uns doch alle irgendwie zu dem was wir sind, weswegen wir doch auch im Forum sind. Weil wir unser Hobby lieben und Flifis aus Leidenschaft sind und bleiben.
Fazit: Jeder Verein, jede Koppelfischerei, jeder Privatpächter muss für sich entscheiden, ob er TK an Gastfischer ausgibt. Doch verwehrt es jede Gruppe, so wird es irgendwann nicht mehr möglich sein – ohne teure Vereinsmitgliedschaft – an einem fremden Gewässer fischen zu dürfen. Das fände ich sehr schade. In diesem Sinne wünsche ich euch allen
TL, Martl.
Mit dem Element Wasser - durch das Fliegenfischen auf ewig verbunden -- So verschmelze ich mit der Natur...
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Wildwasser
Ich glaube das die Vielfalt der Gewässer eines der größten Reize ist , was die Fliegenfischerrei ausmacht . Auch die weiterentwicklung jedes Fliegenfischers lebt von unterschiedlichen Gewässern .
Deshalb kann ich mir gut vorstellen , das Mitglieder einer Elitären Fischerreigemeinschaft ebebfalls über den Tellerrand hinaus schauen um zu gucken was es sonst noch gibt und deshalb sollten Sie in masen , Gäste willkommen heisen .
Da ich 5 Jahre in Garmisch gelebt habe kann ich dein Erlebniss nachvollziehen.Die Einheimischen sind satt und haben nichts mehr nötig.
Deshalb kann ich mir gut vorstellen , das Mitglieder einer Elitären Fischerreigemeinschaft ebebfalls über den Tellerrand hinaus schauen um zu gucken was es sonst noch gibt und deshalb sollten Sie in masen , Gäste willkommen heisen .
Da ich 5 Jahre in Garmisch gelebt habe kann ich dein Erlebniss nachvollziehen.Die Einheimischen sind satt und haben nichts mehr nötig.
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stekus
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Royal Coachman
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- Registriert: 28.09.2006, 20:06
- Wohnort: Oberhausen in Obb.
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- Danksagung erhalten: 479 Mal
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StephanSchmidt
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Royal Coachman
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- Wohnort: Oberhausen in Obb.
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Hallo Emil !
Hier müssen wohl einige Dinge grundsätzlich klargestellt werden.
Es gibt keinerlei Anspruch für Außenstehende auf eine Tageskarte, ebenso ist es dem Lizenzgeber vorbehalten, dem jeweiligen Bewerber eine Lizenz zu erteilen oder nicht. Eine Tageslizenz ist und bleibt ein Entgegenkommen des Bewirtschafters.
Die Mentalität "Hoppla jetzt komm ich, her mit der Tageskarte" ist leider weit verbreitet, wie man an den Postings hier im Forum in letzter Zeit unschwer erkennen kann :
Hallo, ich fahre nach Unterpimpeldorf an die verbogene Wachtel, wo gibt es die Karten, welche Fische gibt's dort, was brauche ich für ein Gerät und welche Fliegen, wo sind die besten Stellen und das berühmte Wort mit
Doppel"tt" heißt nicht BITTE sondern FLOTT.
Der Tageskartenfischer hat großteils folgende Premissen:
1. niedriger Kartenpreis
2. hohe Entnahme
3. möglichst keine Beschränkungen
und das verträgt sich nun mal nicht mit dem Wort Gewässer- und Fischbestandshege.
Der Jahreskartebesitzer leistet zusätzlich Arbeit um sein Gewässer instand und den Fischbestand zu erhalten und zu fördern, ich frage mich welcher Tageskartenbesitzer Ende Dezember bis zum Hals im Wasser liegend Laichboxen einbringt, er kommt nur um die Früchte der von anderen geleisteten Arbeit zu genießen und das ist eben heutzutage einfach zu wenig. Ertrag in der Gewässerbewirtschaftung ist ein Fremdwort und Idealismus ist gefragt und da frage ich mich, wie den ein Tageskartenfischer einbringen soll. Die Besatzpolitik an der Koppelfischerei bis vor einigen Jahren mit dem Einbringen von fangfähigen großen Regenbogenforellen und dies mehrmals im Jahr ist Gott sei Dank vorbei und der Versuch einen gesunden Stamm von Bachforellen heranzuziehen ist sehr begrüßenswert, auch wenn dadurch wieder Schneidertage möglich sind, bravo dann wird der gefangene Fisch wieder mehr wert und geschätzt.
Weiters erlaube ich mir darauf hinzuweisen, daß regionale schwarze Listen existieren, die von den Gewässerbewirtschaftern ausgetauscht werden, worin oft ganze Nationalitäten aufgeführt sind.
Dies meint euer immer auf Seiten der Fische stehender
Royal Coachman
Hier müssen wohl einige Dinge grundsätzlich klargestellt werden.
Es gibt keinerlei Anspruch für Außenstehende auf eine Tageskarte, ebenso ist es dem Lizenzgeber vorbehalten, dem jeweiligen Bewerber eine Lizenz zu erteilen oder nicht. Eine Tageslizenz ist und bleibt ein Entgegenkommen des Bewirtschafters.
Die Mentalität "Hoppla jetzt komm ich, her mit der Tageskarte" ist leider weit verbreitet, wie man an den Postings hier im Forum in letzter Zeit unschwer erkennen kann :
Hallo, ich fahre nach Unterpimpeldorf an die verbogene Wachtel, wo gibt es die Karten, welche Fische gibt's dort, was brauche ich für ein Gerät und welche Fliegen, wo sind die besten Stellen und das berühmte Wort mit
Doppel"tt" heißt nicht BITTE sondern FLOTT.
Der Tageskartenfischer hat großteils folgende Premissen:
1. niedriger Kartenpreis
2. hohe Entnahme
3. möglichst keine Beschränkungen
und das verträgt sich nun mal nicht mit dem Wort Gewässer- und Fischbestandshege.
Der Jahreskartebesitzer leistet zusätzlich Arbeit um sein Gewässer instand und den Fischbestand zu erhalten und zu fördern, ich frage mich welcher Tageskartenbesitzer Ende Dezember bis zum Hals im Wasser liegend Laichboxen einbringt, er kommt nur um die Früchte der von anderen geleisteten Arbeit zu genießen und das ist eben heutzutage einfach zu wenig. Ertrag in der Gewässerbewirtschaftung ist ein Fremdwort und Idealismus ist gefragt und da frage ich mich, wie den ein Tageskartenfischer einbringen soll. Die Besatzpolitik an der Koppelfischerei bis vor einigen Jahren mit dem Einbringen von fangfähigen großen Regenbogenforellen und dies mehrmals im Jahr ist Gott sei Dank vorbei und der Versuch einen gesunden Stamm von Bachforellen heranzuziehen ist sehr begrüßenswert, auch wenn dadurch wieder Schneidertage möglich sind, bravo dann wird der gefangene Fisch wieder mehr wert und geschätzt.
Weiters erlaube ich mir darauf hinzuweisen, daß regionale schwarze Listen existieren, die von den Gewässerbewirtschaftern ausgetauscht werden, worin oft ganze Nationalitäten aufgeführt sind.
Dies meint euer immer auf Seiten der Fische stehender
Royal Coachman
Zuletzt geändert von Royal Coachman am 03.07.2005, 00:36, insgesamt 1-mal geändert.
Der immer auf Seiten der Fische steht!
Hallo Emil,
genau so ist es nunmal, aber wie sollte man die "bösen" Jungs ausselektieren? An verkrüppelte Brustflossen kann man die nicht erkennen. Vielleicht sollte man sie einem Kurzen Testbogen ausfüllen lassen und sich die Fliegendosen zeigen lassen. Findet man jetzt im Hochsommer viele oder ausschließlich "Wolly-Buggers" als Standartsortiment, sollte man vorsichtig sein;)
Roland
Ist es nicht wie mit allen Dingen? Eine kleine Minderheit richtet Schaden an und dann werden alle über einen Kamm geschert...
genau so ist es nunmal, aber wie sollte man die "bösen" Jungs ausselektieren? An verkrüppelte Brustflossen kann man die nicht erkennen. Vielleicht sollte man sie einem Kurzen Testbogen ausfüllen lassen und sich die Fliegendosen zeigen lassen. Findet man jetzt im Hochsommer viele oder ausschließlich "Wolly-Buggers" als Standartsortiment, sollte man vorsichtig sein;)
Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt






