tiden auf fünen

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fabs.franz
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tiden auf fünen

Ungelesener Beitrag von fabs.franz »

moin,

ich fahre im oktober nach fünen und habe mal ne frage. kennt sich jemand mit den tiden fünen aus? gibts da irgendwo einen kalender im netz?

gruß vom fabs
Maifliege
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Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Hallo Franz,

http://www.nv-portpilot.de/contentlangu ... EE46970845

da ist alles drauf...

Grüße
Matthias
fabs.franz
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Ungelesener Beitrag von fabs.franz »

danke für deinen tipp matthias,
aber ich finde die zeiten für die tiden nicht. bin ich blind oder stehen die gar nicht auf der seite, oder beides?
gruß vom fabs
Wolf L.

Ungelesener Beitrag von Wolf L. »

Die Tiden sind in dort im Verhältnis zu windbedingten Wasserstandsänderungen so gering, dass so eine Tabelle nicht viel Aussagekraft hätte. Ungefähr das steht auf der Seite.

Gruss,

Wolf
CDC-Dun
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Ungelesener Beitrag von CDC-Dun »

Hei Leute,

für die Fischerei ist es aber schon von Bedeutung, da meiner Erfahrung nach der Tidenhub bis zu 30 cm betragen kann. Dadurch entstehen natürlich auch starke Strömungen z.B. Strib oder Enebraeodde.
Die Fische kommen mit dem Hochwasser auch näher an Land.

Schaut mal unter http://www.dmi.dk ob ihr da was findet.

Ich richte mich immer erst vor Ort nach Wind, Wassertemperatur und Tide.

Gruß

Stefan
Wolf L.

Ungelesener Beitrag von Wolf L. »

Hallo,

die Strömungen sind hauptsächlich windbedingte Strömungen. Darum drehen die auch nicht nach sechs Stunden. Es braucht nicht viel Wind, um in der Ostsee den Wasserstand an den Küsten um einen halben Meter zu ändern. Daher hilft Dir die Kenntnis der Tiden nur wenig wenn der Wind den Wasserstand bestimmt.

Aber wer meint er braucht das ;)

Gruss,

Wolf
CDC-Dun
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Ungelesener Beitrag von CDC-Dun »

Hei,

Ich brauch das nicht unbedingt, ich fang so oder so meine Fische.

Gruß

Stefan
Wolf L.

Ungelesener Beitrag von Wolf L. »

Siehst Du, genau das dachte ich mir ;)
Maifliege
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Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Hallo Franz,

formal sind es im Norden wohl 50-70cm, die werden aber häufig "verpustet" wie die Posts schon richtig beschreiben. Es kommt an der Nordküste sehr auf die Stelle an. Ich kenne Stellen an denen die Dänen (die zählen für mich) bei Niedrigwasser (= Kombination aus tidenbedingtem Niedrigwasser und das Niedrigwasser begünstigende Winde) nicht fischen. Es gibt aber auch Stellen die nur unter diesen Bedingungen guten Fisch bringen.... Eine Ecke liegt an einem sehr langen "Badestrand" und die nur bei solchem Niedrigwasser erreichbare Stelle liegt außerhalb der letzten bewatbaren Sandbank und ist bestenfalls so groß wie ein LKW-Wrack. Fast immer Fisch da, wer zuerst kommt..... Erstaunlich, dass diese Stelle mit Spinner natürlich früher erreichbar ist aber irgendwie bei dieser Wassertiefe nix beißen will. Spiro auch nicht!?

Über die "hotspots" habe ich mit einem sehr von mir geachteten mittlerweile altem Dänen sehr lange in vielen Jahren gesprochen. Unsere erste Begegnung war von sofortiger gegenseitiger Sympathie geprägt. Er zeigte mir alle die Ecken die ich sehen wollte (Fünens beste Plätze eben) fischte selbst aber seit zwei Generationen häufig an anderen Stellen. Wir fuhren mit seinem Boot zu diesen Stellen und fingen!!! Lange hab ich mit ihm über Leopardengrund, Futter etc. diskutiert, eben dieses "Wissen", wollte ihn "optimieren" ich Idiot. Er stimmte mir immer zu, fing aber seinen Fliegenfisch woanders... Irgendwann erklärte er es mir, amüsiert über mein "Sendungsbewußsein": Diese Ausführungen seien alle richtig, aber die Fische wüßten es eben nicht.
Thema durch!
Fazit: da wo viel gefischt wird (Sektion Geheimtipp) wird auch viel gefangen.... Ein Schneidertag ist eben viel leichter zu ertragen wenn hundert Meter weiter wenigsten einer "Kontakt" gebrüllt hat. Einen Tag irgendwo im scheinbaren Nichts ohne irgendwelchen Kontakt zu verbringen führt oft dazu dort nicht mehr hin zu gehen, obwohl am nächsten Morgen gerade dort...... Steelheads (hab Brocken bis 8kg gesehen) werden gerne im Flachwasser über Fußballfeld großen Sandflächen gefangen (kleine Krebsimmitationen) und beißen, wenn da, eigendlich immer. Unabhängig von Wasserstand, Tageszeit etc.
Mach dir keinen Kopf über die Bedingungen, geh fischen. Ich hab einfach gelernt fleissig zu sein, nicht 30 Megacasts und Pausen sondern immer Fliege im Wasser und mach Strecke bringt in meinen Augen mehr...

Viel Erfolg wünscht Dir die Maifliege
MathiasB.

Ungelesener Beitrag von MathiasB. »

Ich kann das zwar nicht lesen aber vielleicht ist es das wonach du suchst;)
http://www.fynfisker.dk/hoejvandstabel_2005.asp

Ich habe auch die Erfahrungen gemacht das der Wind für den Wasserstand eine größere Rolle spielt als die Tide.
Fliegenfischen konnte ich oft am besten bei richtig fiesem Ablandigem Wind.
Larsi

Ungelesener Beitrag von Larsi »

Ich kann mich der Meinung bzw. der Erfahrung von Mathias nur anschliessen...

Es gibt Stellen da bestimmt nur der Wind und nicht die Tide die Strömung und trotz das 'Flachwasser' war habe ich an diesen Stellen gefangen, obwohl mir die Dänen gesagt haben man sollte besser bei auflaufendem Wasser fischen !

Ich denke jeder von uns hat so seine Erfahrungen gemacht und sollte das tun was er für richtig hält...


Es grüsst euch,

Larsi
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todde
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Ungelesener Beitrag von todde »

Moin!

Die Strömungsverhältnisse, unter anderem auch für Fünen, lassen sich sehr anschaulich und aktuell auf der Website des BSH ablesen.

gruß
todde
Kole Feut un Nordenwind, givt een krusen Büddel un een lütten Pint.
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