Schnurbeschleunigung aus der Schnurhand oder eher aus der Ru
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Werner
Hallo Rolf,
ich habe den Thread im Arden Forum zwar gelesen, aber darauf bezog ich mich nicht. Aber ich mache die Erfahrung, dass ich einen sauberen Wurfstil habe, wenn ich die Leinengeschwindigkeit fast nur aus der Schnurhand kommen lasse und mich auf Zug und Rutenführung konzentriere oder wenn ich mich auf die Wurfhand konzentriere und wie im Beispiel von Matthias nur wenig Zug ausübe.
Meine Versuche Zughand und Wurfhand zu gleichen Teilen ( also mit etwas mehr Krafteinsatz ) für die Beschleunigung "verantwortlich" zu machen enden in einem unsauberen Wurf.
Warum weiß ich nicht, wahrscheinlich ein Koordinationsproblem, weil ich versuche zu viele Größen gleichzeitig zu kontrollieren.
Gruß Werner
ich habe den Thread im Arden Forum zwar gelesen, aber darauf bezog ich mich nicht. Aber ich mache die Erfahrung, dass ich einen sauberen Wurfstil habe, wenn ich die Leinengeschwindigkeit fast nur aus der Schnurhand kommen lasse und mich auf Zug und Rutenführung konzentriere oder wenn ich mich auf die Wurfhand konzentriere und wie im Beispiel von Matthias nur wenig Zug ausübe.
Meine Versuche Zughand und Wurfhand zu gleichen Teilen ( also mit etwas mehr Krafteinsatz ) für die Beschleunigung "verantwortlich" zu machen enden in einem unsauberen Wurf.
Warum weiß ich nicht, wahrscheinlich ein Koordinationsproblem, weil ich versuche zu viele Größen gleichzeitig zu kontrollieren.
Gruß Werner
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Marc/Ruhrpott
Ich von meiner Seite aus kann meinen guten Freund Matthias hier nur zustimmen da ich in gleicher Art und weise wie er Werfe .
Wir werfen beide die 30+++ Marke und haben auch schon sehr viel daran herrum experimentiert wie man dies noch mehr verfeinern kann .
Der unterschied bei uns ist das ich im letzten Rückschwung die Schnur nach hinten schießen lasse so ca. 2-3Metern um eine noch hörere Aufladung zu erreichen und ziehe dann einen langen kräftigen Zug durch mit einem Krätigen Punch .
@Todde mit welcher Ruten klasse willst du uns den zeigen wie man 30 Meter wirft bin da echt sehr gespannt drauf .
MFG Marc
Ps : Mattes ich hoffe du Wurfjunkie übst gerad fleißig .
Wir werfen beide die 30+++ Marke und haben auch schon sehr viel daran herrum experimentiert wie man dies noch mehr verfeinern kann .
Der unterschied bei uns ist das ich im letzten Rückschwung die Schnur nach hinten schießen lasse so ca. 2-3Metern um eine noch hörere Aufladung zu erreichen und ziehe dann einen langen kräftigen Zug durch mit einem Krätigen Punch .
@Todde mit welcher Ruten klasse willst du uns den zeigen wie man 30 Meter wirft bin da echt sehr gespannt drauf .
MFG Marc
Ps : Mattes ich hoffe du Wurfjunkie übst gerad fleißig .
- Dirk Janßen
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Moin Werner,Original geschrieben von Werner
Meine Versuche Zughand und Wurfhand zu gleichen Teilen ( also mit etwas mehr Krafteinsatz ) für die Beschleunigung "verantwortlich" zu machen enden in einem unsauberen Wurf.Warum weiß ich nicht, wahrscheinlich ein Koordinationsproblem, weil ich versuche zu viele Größen gleichzeitig zu kontrollieren.
abgesehen davon, dass ich diesen Thread für arg theoretisch halte, kann Dein "Problem" auch an der Rute liegen. Manche Ruten vertragen halt nicht so viel Krafteinsatz.
Was Du mal unabhängig davon ausprobieren solltest, ist, beim letzten Rückschwung etwas Schnur nach hinten schießen zu lassen (1-2 m) und dann den letzten Vorschwung zu machen. Die Schnur "beruhigt" sich dadurch und Du hast noch mehr Schnur draußen, die nach vorn schießen kann.
TL
Dirk
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- todde
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@ Marc
Das klappt bei mir mit einer Scierra HM2 Saltwater #8 mit 9,6' zusammen mit der 8er Guideline Pounch Pro (angeblich 32 m lang, gemessen aber 27 m - eine Diskussion darüber gab es hier schon einmal - ist aber auch Latte)
Vorhin hatte ich die Gelegenheit eine Scierra MPA 7/8 bei der Neueinweihung der erweiterten Fliegenfischerabteilung eines bekannten Shops in Kiel zu werfen. Auch damit war es kein Problem die gesamte Schnurlänge gestreckt zu werfen.
Dass ein kurzes Schießenlassen im letzten Rückschwung zu einer Verbesserung der Wurfweite führt, halte ich allerdings für ein Gerücht. Schließlich verlangsamt sich damit die Schnurgeschwindigkeit, die Aufladung der Rute vermindert sich unvermeidlich, die Schnur sackt nach unten durch und muss dann mit einer erheblichen und eigentlich unnötigen Kraftanstrengung der Rutenhand nach vorne gezwungen werden.
meint
todde
Das klappt bei mir mit einer Scierra HM2 Saltwater #8 mit 9,6' zusammen mit der 8er Guideline Pounch Pro (angeblich 32 m lang, gemessen aber 27 m - eine Diskussion darüber gab es hier schon einmal - ist aber auch Latte)
Vorhin hatte ich die Gelegenheit eine Scierra MPA 7/8 bei der Neueinweihung der erweiterten Fliegenfischerabteilung eines bekannten Shops in Kiel zu werfen. Auch damit war es kein Problem die gesamte Schnurlänge gestreckt zu werfen.
Dass ein kurzes Schießenlassen im letzten Rückschwung zu einer Verbesserung der Wurfweite führt, halte ich allerdings für ein Gerücht. Schließlich verlangsamt sich damit die Schnurgeschwindigkeit, die Aufladung der Rute vermindert sich unvermeidlich, die Schnur sackt nach unten durch und muss dann mit einer erheblichen und eigentlich unnötigen Kraftanstrengung der Rutenhand nach vorne gezwungen werden.
meint
todde
Kole Feut un Nordenwind, givt een krusen Büddel un een lütten Pint.
- Dirk Janßen
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Christian R.
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Dass ein kurzes Schießenlassen im letzten Rückschwung zu einer Verbesserung der Wurfweite führt, halte ich allerdings für ein Gerücht. Schließlich verlangsamt sich damit die Schnurgeschwindigkeit, die Aufladung der Rute vermindert sich unvermeidlich, die Schnur sackt nach unten durch und muss dann mit einer erheblichen und eigentlich unnötigen Kraftanstrengung der Rutenhand nach vorne gezwungen werden.
Hallo todde,
ich selber lasse beim Rückschwung auch nicht oder nur kaum Schnur nachschießen, trotzdem bin ich auch der Überzeugung das dies zur Verbesserung der Wurfweite führt. Es ist doch relativ egal ob ich bei den Leerwürfen beim Rück- oder Vorschwung oder bei Beiden Schnur einschießen lasse, jedoch halte ich es für effektiver wenn ich es bei Beiden mache.
Und es ist auch einfacher wenn ich immer kleinere Mengen bei Vor- und Rückschwung einschieße als jeweils nur bei der Vorbewegung. Desweiteren wird man automatisch dadurch eine höhere Rutenaufladung erzielen, da sich einfach eine größere Schnurmasse draußen befindet.
Gruß Matthias
- todde
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Moin Matthias,
deinem Gedankengang, beim Vor- und Rückwurf gleichermaßen Schnur verlängern zu lassen, um dabei zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, war ich zu Anfang auch erlegen.
Probiere einfach mal aus, wieviele Leerwürfe du beim Doppelzug mit Verlängerung bei Vor- UND Rückschwung benötigst im Vergleich zum Doppelzug bei dem du NUR nach vorne die Schnur verlängerst, um das optimale Schnurgewicht für's Schießenlassen draußen zu haben.
Zweifaches Verlängern kann nur die Schnurgeschwindigkeit vermindern und die Rutenaufladung verringern.
meint
todde
deinem Gedankengang, beim Vor- und Rückwurf gleichermaßen Schnur verlängern zu lassen, um dabei zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, war ich zu Anfang auch erlegen.
Probiere einfach mal aus, wieviele Leerwürfe du beim Doppelzug mit Verlängerung bei Vor- UND Rückschwung benötigst im Vergleich zum Doppelzug bei dem du NUR nach vorne die Schnur verlängerst, um das optimale Schnurgewicht für's Schießenlassen draußen zu haben.
Zweifaches Verlängern kann nur die Schnurgeschwindigkeit vermindern und die Rutenaufladung verringern.
meint
todde
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- Michael Pohl
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Tach zusammen,
auf der trockenen Wiese klappt es mit dem Nachschiessen lassen beim Rückschwung
eigentlich ganz gut...allerdings am Wasser mit feuchter Schnur sieht das
schon ganz anders aus...direkt nach dem Nachschiessen lassen "flutschte"
mir die Schnur beim Vorschwung immer wieder aus der Schnurhand... da so
bestimmt 80% der Würfe kläglich scheiterten, bin ich sofort wieder davon
abgekommen...
auf der trockenen Wiese klappt es mit dem Nachschiessen lassen beim Rückschwung
eigentlich ganz gut...allerdings am Wasser mit feuchter Schnur sieht das
schon ganz anders aus...direkt nach dem Nachschiessen lassen "flutschte"
mir die Schnur beim Vorschwung immer wieder aus der Schnurhand... da so
bestimmt 80% der Würfe kläglich scheiterten, bin ich sofort wieder davon
abgekommen...
- Matthias M.
- Moderator
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Hallo Michael,
ich war heute draußen am Forellensee und habe das mit dem einschießen lassen beim Rückschwung probiert, jedoch mit 2er Rute und 2er Dt-Schnur, hier klappte es sehr gut. Ich gehe davon aus, dass es sehr stark Schnurabhängig ist und das es z.B. mit einer sehr dünnen Runningline nicht so gut funktioniert wie mit z.B. einer Dt-Schnur.
Gruß Matthias
ich war heute draußen am Forellensee und habe das mit dem einschießen lassen beim Rückschwung probiert, jedoch mit 2er Rute und 2er Dt-Schnur, hier klappte es sehr gut. Ich gehe davon aus, dass es sehr stark Schnurabhängig ist und das es z.B. mit einer sehr dünnen Runningline nicht so gut funktioniert wie mit z.B. einer Dt-Schnur.
Gruß Matthias
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Marc/Ruhrpott
Dass ein kurzes Schießenlassen im letzten Rückschwung zu einer Verbesserung der Wurfweite führt, halte ich allerdings für ein Gerücht.
@ Todde ich halte das nicht für ein Gerücht da es Funktioniert und zwar zu 100 % und zu den 30Metern mit einer 8 Rute und solch einer Schnur sage ich mal nichts .
@ Michael Pohl du kennst ja wie ich werfe und hast es ja auch schon öfters gesehen das es funktioniert ist aber halt auch nicht so einfach mit der Schnurkontrolle dabei aber mit etwas Übung macht es einfach Spaß so die weiten zu knacken .
MFG Marc
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Mayfly
hi Werner,:winkie:
Beim Doppelzug wird die Schnurbeschleunigung und Schnurweite von beiden, Wurfhand und Schnurhand erzeugt. Es ist ein Zusammenspiel beider Arme! Denn Fakt ist, um die Schnur durch Raum und Zeit flitzen zu lassen muss die Rute ge- und entladen werden.
(Gut das laden und entladen der Rute schafft man mit der Wurfhand, auch bei 18 -20m Schnur in der Luft. Das aber nur wenn man die Kraft dazu besitzt!!!!!! Deshalb fuer mich ausser Frage)
Interessant zu wissen sind die unterschiedlichen Bewegungsqualitaeten der Rutenhand versus Schnurhand:
- Die Rutenhand bewegt sich kraftvoll und schwer.
- Die Schnurhand bewegt sich hingegen leicht, flink und schnell. :crazy:
Beide Bewegungsqualitaeten unterstuetzen das laden und entladen der Rute, d.h. unterstuetzen die Schnurbeschleunigung und Weite.
Aber wie? Die kraftvolle und schwere Bewegung der Rutenhand bietet die Grundsubstanz des Ladens. Die Schnurhand unterstutzt die Rutenhand dabei, dh. sie versucht durch Schnellig- und Leichtigkeit die Rutenfunktion (laden und entladen) ins maximum zu bringen.
Aus diesem Grunde erscheint fuer mich das gleichmaessige Zusammenspiel von Ruten- und Schnurhand ausserst wichtig. Ich schenke einer Hand nicht mehr Augenmerk als der Anderen!!!!!!
.... und bei 20m Schnur in der Luft benutzte ich auf alle Faelle den Doppelzug. Es ist einfach ein supergute Loesung mit wenig Kraftaufwand hoehere Schnurbeschleunigung und Weiten zu erzielen.
gruss mayfly
ps. Ich finde diesen Thread ueberhaupt nicht zu theoretisch!
Beim Doppelzug wird die Schnurbeschleunigung und Schnurweite von beiden, Wurfhand und Schnurhand erzeugt. Es ist ein Zusammenspiel beider Arme! Denn Fakt ist, um die Schnur durch Raum und Zeit flitzen zu lassen muss die Rute ge- und entladen werden.
(Gut das laden und entladen der Rute schafft man mit der Wurfhand, auch bei 18 -20m Schnur in der Luft. Das aber nur wenn man die Kraft dazu besitzt!!!!!! Deshalb fuer mich ausser Frage)
Interessant zu wissen sind die unterschiedlichen Bewegungsqualitaeten der Rutenhand versus Schnurhand:
- Die Rutenhand bewegt sich kraftvoll und schwer.
- Die Schnurhand bewegt sich hingegen leicht, flink und schnell. :crazy:
Beide Bewegungsqualitaeten unterstuetzen das laden und entladen der Rute, d.h. unterstuetzen die Schnurbeschleunigung und Weite.
Aber wie? Die kraftvolle und schwere Bewegung der Rutenhand bietet die Grundsubstanz des Ladens. Die Schnurhand unterstutzt die Rutenhand dabei, dh. sie versucht durch Schnellig- und Leichtigkeit die Rutenfunktion (laden und entladen) ins maximum zu bringen.
Aus diesem Grunde erscheint fuer mich das gleichmaessige Zusammenspiel von Ruten- und Schnurhand ausserst wichtig. Ich schenke einer Hand nicht mehr Augenmerk als der Anderen!!!!!!
.... und bei 20m Schnur in der Luft benutzte ich auf alle Faelle den Doppelzug. Es ist einfach ein supergute Loesung mit wenig Kraftaufwand hoehere Schnurbeschleunigung und Weiten zu erzielen.
gruss mayfly
ps. Ich finde diesen Thread ueberhaupt nicht zu theoretisch!
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Werner
Hallo Maifliege,
ich freue mich, dass du zum eigentlichen Thema zurückkehrst. Der Thread hat sich leider in eine etwas andere Richtung verselbständigt .
"Es ist ein Zusammenspiel beider Arme! " Weiß ich.
Meine vielleicht zu theoretische Frage war im Prinzip, ob der Wurfarm oder der Zugarm den höheren Anteil an diesem "Zusammenspiel" haben sollte oder ob man versuchen sollte, beide "gleichgewichtig" zum Einsatz kommen zu lassen.
Anders ausgedrückt : Wenn ich den Zugarm den Hauptanteil machen lasse,
"überbügele" ich - wie Matthias schon richtig bemerkte- Fehler in der Rutenführung, lasse ich den Wurfarm die Hauptarbeit machen, wird die Angelegenheit möglicherweise zu kraftlastig .
Ich zweifle da nach wie vor über/an meiner richtigen Vorgehensweise und hätte genau zu diesem Punkt gern mehr Meinungen gehört.
Gruß Werner
ich freue mich, dass du zum eigentlichen Thema zurückkehrst. Der Thread hat sich leider in eine etwas andere Richtung verselbständigt .
"Es ist ein Zusammenspiel beider Arme! " Weiß ich.
Meine vielleicht zu theoretische Frage war im Prinzip, ob der Wurfarm oder der Zugarm den höheren Anteil an diesem "Zusammenspiel" haben sollte oder ob man versuchen sollte, beide "gleichgewichtig" zum Einsatz kommen zu lassen.
Anders ausgedrückt : Wenn ich den Zugarm den Hauptanteil machen lasse,
"überbügele" ich - wie Matthias schon richtig bemerkte- Fehler in der Rutenführung, lasse ich den Wurfarm die Hauptarbeit machen, wird die Angelegenheit möglicherweise zu kraftlastig .
Ich zweifle da nach wie vor über/an meiner richtigen Vorgehensweise und hätte genau zu diesem Punkt gern mehr Meinungen gehört.
Gruß Werner
- Harald aus LEV
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- Registriert: 28.09.2006, 11:08
- Wohnort: Leverkusen
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Hallo Werner,
ich denke ebenfalls, daß man das Beste herausholt, wenn sich beide Arme/Hände gleichberechtigt unterstützen, weder das Hauptgewicht auf der Schnur- noch auf der Wurfhand liegt. Das Problem, was einige anfangs haben, ist die Koordination beider, da sich die Schnurhand während des Zuges fast doppelt so schnell bewegen kann wie die Wurfhand. Wenn der Zug richtig eingesetzt wird, artet der Wurf nicht in Kraftmeierei aus, ohne den Wurfarm zu dominieren.
Aber dies zu beschreiben ist recht schwierig, da zu theoretisch. Man sollte sich zwar Gedanken darüber machen, aber letztendlich hilft es nicht weiter, solange man es nicht in der Praxis übt und "erfühlt".
Gruß Harald
ich denke ebenfalls, daß man das Beste herausholt, wenn sich beide Arme/Hände gleichberechtigt unterstützen, weder das Hauptgewicht auf der Schnur- noch auf der Wurfhand liegt. Das Problem, was einige anfangs haben, ist die Koordination beider, da sich die Schnurhand während des Zuges fast doppelt so schnell bewegen kann wie die Wurfhand. Wenn der Zug richtig eingesetzt wird, artet der Wurf nicht in Kraftmeierei aus, ohne den Wurfarm zu dominieren.
Aber dies zu beschreiben ist recht schwierig, da zu theoretisch. Man sollte sich zwar Gedanken darüber machen, aber letztendlich hilft es nicht weiter, solange man es nicht in der Praxis übt und "erfühlt".
Gruß Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
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Mayfly
hey Werner!:winkie:
Nochmal zum Thema. Ich glaube auch das die Schwierigkeit in der Koordination beider Arme liegt. Halt deswegen, weil jeder Arm sich in einer unterschiedlichen Bewegungsqualitaet bewegt (hat ich ja auch schon gepostet).
Um moegliche Fehler in der Rutenfuehrung zu vermeiden (ueberbuegeln, zu kraftlastig) hilft es, den Ueberhandwurf ( ca. 15m) perfekt zu beherrrschen. Wenn der sitzt, ohne viel Kraftaufwand, tailing loops!, 'Zorro'
) usw, dann werden Fehler auch nicht mit in den Doppelzug uebertragen.
so hab ich es gelernt. Natuerlich tauchen auch bei mir immer wieder die ollen Fehler auf, doch sobald ich das bemerke, STOP und zurueck zum Anfang
gruss
Nochmal zum Thema. Ich glaube auch das die Schwierigkeit in der Koordination beider Arme liegt. Halt deswegen, weil jeder Arm sich in einer unterschiedlichen Bewegungsqualitaet bewegt (hat ich ja auch schon gepostet).
Um moegliche Fehler in der Rutenfuehrung zu vermeiden (ueberbuegeln, zu kraftlastig) hilft es, den Ueberhandwurf ( ca. 15m) perfekt zu beherrrschen. Wenn der sitzt, ohne viel Kraftaufwand, tailing loops!, 'Zorro'
gruss






