Reisebericht ALASKA
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
-
Markus V.
Reisebericht ALASKA
Sehr geehrter Herr Bussmann,
einen sehr schönen Reisebericht den Sie verfasst haben. Doch leider, wie Sie sicherlich wissen, handelt es sich bei dem Talachulitna um ein trophy rainbow Gewässer, an dem ein striktes catch and release für Regenbogenforellen gilt. Ich will hier nicht über den Sinn dieser Maßnahme und die Gefahr erwischt zu werden diskutieren, jedoch sollte man sich in einem derartigen schönen Land auch an die Vorgaben halten. Immerhin ist man Gast.
Grüße
Markus
einen sehr schönen Reisebericht den Sie verfasst haben. Doch leider, wie Sie sicherlich wissen, handelt es sich bei dem Talachulitna um ein trophy rainbow Gewässer, an dem ein striktes catch and release für Regenbogenforellen gilt. Ich will hier nicht über den Sinn dieser Maßnahme und die Gefahr erwischt zu werden diskutieren, jedoch sollte man sich in einem derartigen schönen Land auch an die Vorgaben halten. Immerhin ist man Gast.
Grüße
Markus
-
slider
Ich hab 1991 das erste Mal den Talachulitna im Schlauchboot befahren und später noch 2 Mal. Bei jedem Trip habe ich festgestellt, daß die anwesenden Fischergruppen ( egal ob Deutsche,Schweden oder Franzosen ) sich nicht an die Fischereivorschriften von fish & game gehalten haben. Es wurde mit Fischrogen auf Kings gefischt, es wurden Rainbows für den Grill entnommen, es wurden zu viele Fische entnommen ( Gravad lax ). Anscheinend fühlen sich viele Fischer im Bush sicher und machen was sie wollen. Doch 1 Mal war es lustig. Ich war auf einer Sandbank und nicht weit von mir fischten einige mit Lachsrogen auf Kings, dann ging alles sehr schnell. Ein Helikopter raste in Tiefflug den Tala entlang und landete unweit von uns, es waren die Beamten von fish & game mit dem Lodgebesitzer der Lodge, die etwas unterhalb dieser Sandbank war. Anscheinend hat dieser die Beamten verständigt. Die " tüchtigen" Eierfischer wurden alle angezeigt, eine saftige Geldstrafe folgte. Wie man sieht , auch in der totalen Wildnis Alaskas kann man gefilzt werden, zu Recht. Die Gesetze sind zu befolgen,bei dem Fischreichtum in Alaska mit Rogen zu fischen ist einfach nur lächerlich.
Klar sollten die Floater auch keine Rainbows für den Grill killen, ein "Jack" wäre ok, aber leider nicht immer gerade zur Hand wenn man ihn braucht. Also als Alternative sehe ich da nur mehr Steaks für den Floattrip mitnehmen.
slider
C & R
Klar sollten die Floater auch keine Rainbows für den Grill killen, ein "Jack" wäre ok, aber leider nicht immer gerade zur Hand wenn man ihn braucht. Also als Alternative sehe ich da nur mehr Steaks für den Floattrip mitnehmen.
slider
C & R
-
slider
In Alaska hat die Regenbogenforelle einen extrem hohen Stellenwert, höher als jeder Lachs . In Gewässern in denen besonders große u schöne Exemplare vorkommen, wie z.B. im Fluss Kenai oder auch im Talachulitna River ( es gibt aber sehr viele Trophy Rainbow Gewässer ) ist es absolut verboten Forellen zu entnehmen. Man sollte sich die Profi Guides am Kenai ansehen mit welchem Respekt sie diese Rainbows keschern, im Kescher den Fisch von der (widerhakenlosen ) Fliege lösen und dann kurz dem Gast für ein schnelles Foto in die Hand geben, um dann den Fisch sofort wieder vorsichtig ins Wasser zurück zu setzten.Wir Europäer kennen nur die Regenbogenforellen aus dem Zuchtbecken, unsere Fische haben mit den wilden, ursprünglichen Regenbogenforellen Nordamerikas nur den Namen gemeinsam.
Noch strenger sind die Regeln bei den Steelheads, dort ist es Vorschrift, dass der Kopf der Steelie auch beim Fotografieren nicht aus dem Wasser gehoben wird.
slider
Noch strenger sind die Regeln bei den Steelheads, dort ist es Vorschrift, dass der Kopf der Steelie auch beim Fotografieren nicht aus dem Wasser gehoben wird.
slider
-
Ulli Bussmann
- Beiträge: 105
- Registriert: 09.10.2006, 12:18
- Wohnort: Göttingen
-
Ulli Bussmann
- Beiträge: 105
- Registriert: 09.10.2006, 12:18
- Wohnort: Göttingen
Hallo Neuling Slider !
Ich möchte nur bestätigen was Du geschrieben hast, ich war 4 mal auf dem Tala und jedesmal wurden wir aus heiterem Himmel durch einen fast lautlos fliegenden Hubschrauber der Fish & Game kontrolliert .
Wenn alle Gäste so fischen würden wie die einheimischen Fischer dann Petri Heil !
Liebe Grüße Ulli
Ich möchte nur bestätigen was Du geschrieben hast, ich war 4 mal auf dem Tala und jedesmal wurden wir aus heiterem Himmel durch einen fast lautlos fliegenden Hubschrauber der Fish & Game kontrolliert .
Wenn alle Gäste so fischen würden wie die einheimischen Fischer dann Petri Heil !
Liebe Grüße Ulli
-
Workmachine
- Beiträge: 144
- Registriert: 30.09.2006, 09:44
@ Ulli
Ich Glaube hier liegt ein missverständniss Vor, denn Markus ging davon aus,dass du die reise im jahr 2005 Gemacht hast, da deinem Reisebericht Kein datum der Reise zu entnehmen ist, und du sie erst jetzt reingestellt hast!
Aber wie du Jetzt gerade aufgeklärt hast hattest du die reise schon´89 gemacht hast!!!
Tight Lines
Mfg Workmachine
Ich Glaube hier liegt ein missverständniss Vor, denn Markus ging davon aus,dass du die reise im jahr 2005 Gemacht hast, da deinem Reisebericht Kein datum der Reise zu entnehmen ist, und du sie erst jetzt reingestellt hast!
Aber wie du Jetzt gerade aufgeklärt hast hattest du die reise schon´89 gemacht hast!!!
Tight Lines
Mfg Workmachine
-
Ulli Bussmann
- Beiträge: 105
- Registriert: 09.10.2006, 12:18
- Wohnort: Göttingen
Hallö lieber Mister Workmachine !
So ist es, aber trotz allem konnten wir auch in den Jahren danach immer wieder beobachten, dass selbst die Guides mit Fischrogen angefüttert haben, um Ihre Gäste bei Stimmung zu halten.
In den erste Jahren waren wir fast immer allein auf dem Tala, erst ab 1997 bis zum Jahr 2003 in dem ich das letze mal eine Gruppe selbstsändig auf dem Tala geführt habe, herschte dort eine wahre Völkerwanderung.
Aus diesem Grund werde ich auch nicht mehr an den Tala fliegen.
Das gleiche gilt für den Newhalen am Iliamna Lake, was man dort beobachten konnt schreit zum Himmel.
Gehakte Fische, welche wieder zurück zu setzen sind, wurden nach hinten ins Hohe Gras geworfen ohne beteubt und getötet zu werden. Am Ende wurden sie eigesammelt , bis die Kisten für den Flieger voll waren.
So ist es leider an vielen Flüssen Alaskas zu beobachten.
Im dritten Teil meines Berichtes kannst du es nachlesen.
Liebe Grüße Ulli
So ist es, aber trotz allem konnten wir auch in den Jahren danach immer wieder beobachten, dass selbst die Guides mit Fischrogen angefüttert haben, um Ihre Gäste bei Stimmung zu halten.
In den erste Jahren waren wir fast immer allein auf dem Tala, erst ab 1997 bis zum Jahr 2003 in dem ich das letze mal eine Gruppe selbstsändig auf dem Tala geführt habe, herschte dort eine wahre Völkerwanderung.
Aus diesem Grund werde ich auch nicht mehr an den Tala fliegen.
Das gleiche gilt für den Newhalen am Iliamna Lake, was man dort beobachten konnt schreit zum Himmel.
Gehakte Fische, welche wieder zurück zu setzen sind, wurden nach hinten ins Hohe Gras geworfen ohne beteubt und getötet zu werden. Am Ende wurden sie eigesammelt , bis die Kisten für den Flieger voll waren.
So ist es leider an vielen Flüssen Alaskas zu beobachten.
Im dritten Teil meines Berichtes kannst du es nachlesen.
Liebe Grüße Ulli
-
slider
Es stimmt leider was Ulli schreibt. Die Flüsse nahe bei Anchorage sind, man mag es nicht glauben in den letzten 15 Jahren überlaufen. Ein Beispiel: ich foatete 1989 das erste Mal den Alexander Creek vom See bis zur Mündung runter, ich begegnete einer Gruppe Angler aus Seattle im Mittelteil des Alexanders. Ein paar Jahre später fuhr ich erneut den Alexander Creek hinunter, es war fürchterlich, fast an jedem Pool war ein Zelt, von Wildnis keine Spur mehr. Ebenso rund geht es an Flüssen wie Deshka, Lake Creek, Mulchatna usw. zu. Will man jetzt noch richtige Wildnis muss man in den Westen an ganz kleine Creeks, die keinen Kingrun haben u. dort auf Silberlachse im Spätsommer od. Herbst fischen, was anstrengend ist, weil im Zelt campen im Juni od. Juli ist eine Sache , campen im September eine ganz andere. Im Sept. herrscht Nacht ( im Juni ist es 24 Stunden hell) , und im September sinkt die Temp. schon ab und zu unter O Grad. Dafür ist man an diesen Flüssen noch wirklich alleine. Ich floate seit 6 Jahren nur mehr kleine und unbekannte Flüsse Kodiaks, und die sind echt Spitze, haben einen grandiosen Fischbestand, man sieht sehr viel Wild. An einem dieser Flüsse hab ich an einem Tag floaten 34 Kodiakbraunbären gezählt, da hab sogar ich das "Flattern " in der Hose gespürt, und nach fast 20 Jahren Alaskaerfahrung hab ich wirklich jede Menge Bärenbegegnungen hinter mir. Aber das sind Abenteuer von denen man dann lange in unserer zivilisierten Welt zehrt.
Slider
C & R
Slider
C & R
-
Markus V.
Entschuldigung für das Mißverständnis. Mir liegt es fern jemanden an den Pranger zu Stellen aber ich bin davon ausgegeangen, dass der Trip im letzten Jahr unternommen wurde.
Ich war auch schon einmal zum Silberlachsfischen dort floaten und wir waren im oberen Teil völlig alleine. Im letzten Jahr hat es leider nicht geklappt, da der Wasserstand zu niedrig war. Aber in diesem Jahr wollen wir den Fluß noch einmal zur King Zeit floaten. Vor zwei Jahren war ich zu dieser Zeit im unteren Teil und wir hatten eine gute Fischerei (auch alleine).
Gruß Markus
Ich war auch schon einmal zum Silberlachsfischen dort floaten und wir waren im oberen Teil völlig alleine. Im letzten Jahr hat es leider nicht geklappt, da der Wasserstand zu niedrig war. Aber in diesem Jahr wollen wir den Fluß noch einmal zur King Zeit floaten. Vor zwei Jahren war ich zu dieser Zeit im unteren Teil und wir hatten eine gute Fischerei (auch alleine).
Gruß Markus
-
Ulli Bussmann
- Beiträge: 105
- Registriert: 09.10.2006, 12:18
- Wohnort: Göttingen
Hallo Markus !
So habe ich das auch nicht aufgefasst. Ein kleiner Tip, die schönste und beste Stelle am Tala ist am Friday-Kreek, dort kann man am besten auf den King fischen, wenn er da ist, aber das wirst Du ja selbst wissen .Die besten Erlebnisse hatten wir immer mitte Juli, aber wie gesagt da werdet ihr nicht allein sein.
Mein liebster Köder ist die Ei-Fliege und die fische ich mit der Zweihandrute.
Mein größter King wog 65 Pfund.
Liebe Grüsse Ulli.
So habe ich das auch nicht aufgefasst. Ein kleiner Tip, die schönste und beste Stelle am Tala ist am Friday-Kreek, dort kann man am besten auf den King fischen, wenn er da ist, aber das wirst Du ja selbst wissen .Die besten Erlebnisse hatten wir immer mitte Juli, aber wie gesagt da werdet ihr nicht allein sein.
Mein liebster Köder ist die Ei-Fliege und die fische ich mit der Zweihandrute.
Mein größter King wog 65 Pfund.
Liebe Grüsse Ulli.
Zuletzt geändert von Ulli Bussmann am 09.01.2006, 10:54, insgesamt 1-mal geändert.






