Neuverpachtung - Gmundner Traun

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus Daniel!

Da hast Du natürlich recht - ich bin ja mittlerweile auch Fischereischutzorgan, also Kontrollorgan - ich kenne diese Typen leider nur zu gut.

Die beiden Postings waren auch nicht so ernst gemeint - hoffe ich.

Beste Grüße,
Hans
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sandroca
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Ungelesener Beitrag von sandroca »

Hallo Hans,

meins war durchaus erst gemeint. Solange einige es für ein Kavaliersdelikt halten ohne Fischereischein zu angeln oder Fische zu entnehmen (meiner Meinung nach grundsätzlich, auf jeden Fall nach den Vorgaben des Fischereischeins) sollten drastische Strafen verhängt werden. In Deutschland gibt es keine Armut die es rechtfertigt sinnlos und ohne auf Regeln zu achten Fische zu töten.

Grundsätzlich gilt für mich jeder der einen Fisch tötet hat nichts am Wasser zu suchen (einzige Ausnahme sind für mich Schwarmfische im Meer, aber auch hier mit Sinn und Verstand).

Gruss,
Sandro
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Sandro,

uiuiui, das sind scharfe Töne. Ich sehe die Preisentwicklung etwas kritischer. Es gibt Leute mit Familie (ja, auch in deutschland gibt es noch ein paar Menschen die Kinder zeugen) die sich diese Preise nicht mehr leisten können (Beispiel Salza 130,-€ am Tag). Armut findest du in Deutschland und musst auch nicht lange suchen. Diese Menschen grenzt Du mit Deiner Argumentation aus Deinem Hobby aus und das finde ich - mit verlaub - etwas sehr aristokratisch...

Ich sehe das insofern ähnlich als dass man sich an derartigen Strecken Exklusivität kaufen kann. Das ist prizipiell OK (ich persönlich versuche es jedes Jahr mind. einmal an eine derartige Strecke zu schaffen) und wirklich wunderschön. Aber gerecht ist es m.M. nach nicht.

btw: die meisten hier haben auch mal als Bub schwarzgefischt, da bin ich mir sicher!

@Pehers: Du bist näher am Geschehen dran - ich bekomme das als Deutscher nur am Rande mit. Mir ging es nicht darum die ÖBF als Organisation anzuzweifeln, mir ging es darum das Motiv der Pächter etwas zurechtzurücken. Manch ein Deutscher glaubt nur weil die Tageskarte ein Heidengeld kostet stösst sich da jemand an einer Strecke gesund. Ich höre von den Leuten, die Strecken bewirtschaften aber genau das Gegenteil. Klar, gejammert wird immer, aber die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte und das bedeutet es ist eben nicht immer lukrativ was teuer ist.

@Gebhard: auch Du bist näher dran und kennst die Pachten sicher besser als ich. Falls ich da falsch lag - sorry und ich lass mich gerne verbessern. Ich persönliche sehe das ähnlich wie Du am Ergebnis. In Österreich wird m.M. nach mehr für den langfristigen Bestand gemacht als in DE und die Ergebnisse sind ersichtlich! Sollte der ÖBF sich dahingehend orientieren um so schöner. Ich finde nur, dass man als Bewirtschafter einen Gewässers faire Rahmenbedingungen braucht und frage mich hin und wieder ob man alles über behördliche Regularien festschreiben muss (und damit auch Fehlentscheidungen im Einzelfall forciert) oder ob man nicht einfach bei der Pächterauswahl auf derartige Trends achten kann.

Nix für ungut und nochmals Danke an Stocki - cooles Thema zur Schonzeit ;)

Viele Grüsse

Markus
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roland k
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Ungelesener Beitrag von roland k »

Die Senkung des Pachtzinns lässt sich durchaus durch Fischereischädlinge wie Kormoran, Freizeitdruck (Kanuverkehr) begründen. Nicht nur die Traun wird den ökologischen Zustand und den Fischreichtum der 50er Jahre nie wieder erreichen....

Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus Markus!

Hab' Dich schon verstanden - wollte nur eben, das was ich weiß (in Vieles sieht man ja nur sehr bedingt hinein) auch hier mal zum Besten geben.

In einem anderen Forum wurde ich für solche Äußerungen allerdings verbal fast gesteinigt! Die Wahrheit liegt wie Du sagts in der Mitte! Was ich nur oft denke ist, dass es eigentlich in den Händen der Pächter und Konsumenten, also unseren, liegt, dem zumindest ein bisschen gegenzusteuern! (völlig wertfrei)

Beste Grüße,
Hans
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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Roland,

nachdem ich gehört habe, dass die Kormorane an der Alm wohl ziehmlich zugeschlagen haben müssen scheint das auch für die Traun plausibel. Soweit ich weiß sind uns die Österreicher hier (auch) etwas voraus und haben eine entsprechende Abschussregelung verabschiedet.

Ob es vor 50 jahren wirklich besser war wird schwierig zu rekonstruieren. Soll heißen, dass man manchmal auch ein etwas verklärtes Bild im Rückblick hat. Nach den Erzählungen von Ritz (vielen Dank nochmals für die Nummer war eine interessante Lektüre über die Weihnachtstage!) hat auch die Traun nach dem zweiten Weltkrieg mehr oder weniger bei Null angefangen...
Das heißt für mich auch, dass man durchaus etwas wieder aufbauen kann wo erst vorher trostlos aussah.

Also net gleich so schwarz malen ;)

Gruss

Markus
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

@ Sandro

Ganz kann ich mir's leider nicht verkneifen - auch wenn ich dann in die Kategorie Pfannenfischer falle - ich kann mir nicht vorstellen völlig ohne Entnahme fischen zu gehen! Ich halte die maßvolle Entnahme für den einzig vertretbaren Weg der Kreatur Fisch den nötigen Respekt zu erweisen!

Auch wenn mehrere Studien sagen, dass Fische keinen Schmerz in dem Sinn empfänden, so ist jeder Drill doch immer noch ein Kampf einer Kreatur um ihr Leben, den ich nicht nur für den eigenen Lustgewinn ausbeuten möchte.

Das kann vielleicht eine sportliche, aber niemals eine waidgerechte oder ethisch vertretbare Einstellung sein!

Beste Grüße,
Hans
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sandroca
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Ungelesener Beitrag von sandroca »

Hallo Hans,

ich kann diesen Standpunkt teilweise nachvollziehen da ich mir auch schon häufiger die Frage gestellt habe ob es vertretbar ist was man macht (nur Fischentnahme zählt nicht als Begründung)

Eins ist ganz sicher, wer in einen Ballungsgebiet wie Zentraleuropa Fische entnimmt muss sich über die Konsequenzen bewusst sein.

Und zu den Preisen: Wer glaubt mit einem Tageskartenpreis von bespielsweise 10-15 Euro eine Fischentnahme von einem nativen Fisch zu rechtfertigen oder zu bezahlen hat keine Ahnung über die Reproduktion und den Einflüssen von mit denen unsere Gewässer zu kämpfen haben.

Aber leider gilt auch in Deutschland für die Fliegenfischer wie für die meisten anderen Angler. Denken und soziales Handeln ist Glückssache.

Also fahren wir weiter ins Ausland und sind begeistert über die Fischbestände die wir dort antreffen. Gut das wir Deutschen nur 30 Tage Urlaub haben sonst müssten wir bald viel weiter reisen um noch auf Fisch zu treffen.

Gruss,
Sandro
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todde
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Ungelesener Beitrag von todde »

Original geschrieben von sandroca

Grundsätzlich gilt für mich jeder der einen Fisch tötet hat nichts am Wasser zu suchen
Moin Sandro,

es gibt KEINE Sportfische - nur Sportangler.

Jaja, die englische Definition von Sport und Fairness... Nur was ist fair? In dieser sogenannten sportlichen Beziehung von Kreatur zu Kreatur ist meiner Ansicht nach NUR eine grundsätzlich beabsichtigte Verwertung im Sinne einer gutturalen Vereinnahme ethisch zu rechtfertigen. Die Guten ins Kröpfchen, die Schlechten (untermaßigen, geschonten, etc.) ins Wässerchen. Wenn genug, dann muss auch Schluss sein.

Aber hier zieht auch der Schweinehund, wenn für eine Tageskarte so viel Kohle hingelegt werden muss: "Dann will man ja auch was davon haben." Und an dieser Stelle noch einmal: Es gibt keine Sportfische!

Ist wohl auch eine Sache der Erziehung.


gruß
todde
Kole Feut un Nordenwind, givt een krusen Büddel un een lütten Pint.
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Ungelesener Beitrag von Stephan Rist »

[QUOTE]Original geschrieben von sandroca


Grundsätzlich gilt für mich jeder der einen Fisch tötet hat nichts am Wasser zu suchen (einzige Ausnahme sind für mich Schwarmfische im Meer, aber auch hier mit Sinn und Verstand).

[QUOTE]

Alles mit Maß und Ziel bitte - ich finde es halt bedenklich ein Fischer zu sein, der keinen Fisch entnimmt. Wie ist dann das Fischen überhaupt zu rechtfertigen? Ich weiss keine Antwort auf diese Frage und alle Diskussions-Threads bisher konnten diese Frage nicht beantworten. Ich esse Fisch, daher nehme ich gelegentlich einen Fisch nach Hause mit. So what? - Ist doch die natürlichste Sache der Welt, oder?

LG & TL
Stephan
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Ungelesener Beitrag von Jens2001 »

Diese Diskusion kommt alle paar Monate wieder hoch.....

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Original geschrieben von sandroca

Grundsätzlich gilt für mich jeder der einen Fisch tötet hat nichts am Wasser zu suchen
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wenn ich sowas lese da kommt mir fast das K******

die einzige Legitimation fischen zu gehen ist das Ziel Fische zu fangen und diese auch zu essen....... Fischen ist wie Jagen Waidwerk und kein Sport!!!!
Und ein Jäger kann auch nicht mal eben im Wald herumballern und dann zu dem Reh sagen so jetzt habe ich Dich erschossen jetzt darfst wieder gehen....
Wenn massige Fische gefangen wurden sind dieseauch zu entnehmen und bei ereichen des persönlichen Fanglimmits oder spätestens des gesetztlichem ist die Fischerei einzustellen........ hier ist einfach selbstdisziplin angesagt!!!! Und wem das zu schnell geht, was spricht dagegen sich mal für eins zwei Stündchenans Wasser zu setzen und die Natur zu beobachten!?
Wem das nciht passt, der ist beim Fliegenfischen odere auch beim Angeln ganz all gemein fehl am Platze!!!!!
Leute geht auf die grüne Wiese und macht Casting oder geht Golf spielen aber Fischen bitte nicht!!!!!

LG Jens
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Karl
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Ungelesener Beitrag von Karl »

@Markus
"nachdem ich gehört habe, dass die Kormorane an der Alm wohl ziehmlich zugeschlagen haben müssen"
an der Alm sind täglich 4 Fische Entnahme zugelassen, was auch von vielen so praktiziert wird, ich denke nicht, daß da im Winter noch viel für den Kormoran übrigbleibt.
Grüße und hoffentlich bis bald Karl
sandroca
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Ungelesener Beitrag von sandroca »

@Jens2001 - Danke schon mal für alle die nach Dir ans Gewässer kommen.
sandroca
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Ungelesener Beitrag von sandroca »

@Pehers - Also einer Kreatur seinen Respekt zu erweisen indem man sie tötschlägt ist für mich nicht nachvollziehbar, aber was soll es :mad:
Royal Coachman
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Schwachsinn

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Freunde !

Es ist schon unglaublich, dass dieser Schwachsinn

"jeder maßige gefangene Fisch muss entnommen werden"

nicht ausrottbar ist. Das steht so in keinem Gesetz, weder im Fischereigesetz noch im Tierschutzgesetz und ist eine vollkommen laienhafte Auslegung, die keinerlei juristischer Überprüfung standhält.

Was jedoch im Fischereigesetz vorkommt ist der Begriff Hege und unter diesem Gesichtspunkt kann ich jederzeit einen Fisch zurücksetzen, der mir zum Erhalt und zur Förderung der natürlichen Population wichtig erscheint.

Man muß bei Gesetzen den Willen des Gesetzgebers beachten und nicht etwas hineininterpretieren.

freundlchst
Royal Coachman
Zuletzt geändert von Royal Coachman am 12.01.2006, 08:56, insgesamt 1-mal geändert.
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