Doppelzug beim Schusskopfwurf ???

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Workmachine
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Doppelzug beim Schusskopfwurf ???

Ungelesener Beitrag von Workmachine »

Moinsen an alle

Wirft hir jemand Einhanschussköpfe mit dem Doppelzug???
Ist das Überhaupt sinnvoll???
Ich bin in sachen Einhandschusskopf ein absolutes Greenhorn,hab es Heute aber Versucht,und es sind ein paar meter Mehr geworden!:)

Dann noch eine Frage:
Ich habe Heute zum ersten mal mit der einhand einen schusskopf geworfen,und habe mich darüber gewundert, dass sich die verbindung Run- ningline-Sk immer zuerst dem Boden Zuwendet-Woran liegt das???


Mfg Tobi
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Matthias M.
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Ungelesener Beitrag von Matthias M. »

Hallo Tobi,

ich würde den Schusskopf, wenn du es beherrschst auf jeden Fall mit Doppelzug werfen. Bei der Schusskopffischerei/werferei lädt man die Rute durch stätige Beschleunigung auf und schießt ihn dann kraftvoll ab. Ein "guter" Doppelzug kann sich nur positiv auf das Aufladen der Rute auswirken und wird sich bedingt dadurch in weiteren Würfen niederschlagen. ;)

Gruß Matthias
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Dirk Janßen
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Ungelesener Beitrag von Dirk Janßen »

Doppelzug ist obligatorisch, guggsu hier

Bilder sagen mehr als Worte.

TL
Dirk
Fliegenfischen ist der Weg und das Ziel.
Workmachine
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Ungelesener Beitrag von Workmachine »

Danke euch beiden

Kann mir jetzt noch jemand erklären, wieso sich, wenn ich den Sk-werfe,
Der hintere Teil des Schusskopfes (verbindung zur Running Line)
Sich immer zu schnell dem Boden Zuwendet, bzw als erstes auf dem Boden/Wasser aufkommt???

Mfg Tobi
Zuletzt geändert von Workmachine am 15.01.2006, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Matthias M.
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Ungelesener Beitrag von Matthias M. »

Hallo Tobi,

sagen kann ich es dir nicht, ich hätte nur eine Vermutung. Könnte es sein, dass du eine sehr schwere Verbindung hast, z.B. durch die Verwendung von Lack etc. und das dadurch dieser Bereich als erstes auf dem Boden/Wasser aufkommt?

Es ist halt nicht einfach, Gerät oder einen Werfer durch Erzählung zu analysieren.

Gruß Matthias
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fluefiske
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Ungelesener Beitrag von fluefiske »

Hallo Tobi !
Ich könnte mir vorstellen,daß Du den Stopppunk etwas zu spät ausführst.Bei einer WF mit Reartaper ist die Auswirkung nicht so deutlich wie bei einem SK.Versuch mal den Stopp bei 11 Uhr zu setzen.
Gruß Erich
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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

Hallo Tobi,
erfahrungsgemäss ist es eine mentale Geschichte im Zusammenhang wie schon erwähnt mit einem zu späten oder "gerissenem" Stoppunkt.
Da man weiss das der SK deutlich schwerer ist ,komprimiertere Masse darstellt und das auf kurzer länge ,versucht man evtl. den Kopf beim Abheben zu schnell aus dem Wasser zu bewegen,evtl. zu reissen,im Zusammenspiel mit nicht gestreckter Leine(SK)kommt es meist zu diesem Bild.
auch hier ist der erstmal einfache Zug deutlich angebrachter,mit ihm ziehst du kontrolliert den Kopf zum Rückwurf(dadurch auch kontrolliertes Laden der Rute)bei korrektem Stoppunkt,abgesehen davon wird es dir auf Dauer deine Rutenspitze danken,
beste Grüsse,Rolf
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Nico (Berlin)

Ungelesener Beitrag von Nico (Berlin) »

Morgen!
Das dürfte zum einen eine Frage der Technik sein. Ein hoher Stopp ist wiichtig, damit der Schusskopf lange Zeit hat, zu fliegen. Ich lasse beim letzten Rückschwung noch nach hinten schießen und schließe mit einem kräftigen Zug mit harten, hohen Stopp ab.

Zm andern ist der SK ja hinten am schwersten. Vorn ist er ja dünner und hat durch das Vorfach noch etwas Auftrieb. Das kann zu dem von Dir geschilderten Verhalten führen.

Gruß

Nico


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Workmachine
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Ungelesener Beitrag von Workmachine »

Moin Nico

Wie meinst du das, du schießt den schusskopf nach hinten ab???


Mfg Tobi
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Matthias M.
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Ungelesener Beitrag von Matthias M. »

Hallo Tobi,

Nico meint, dass er noch ein wenig Schnur beim letzten Rückschwung ein/nachschießen läßt. Wenn du das machst, musst du aber beachten, dass du nicht zuviel Schnur einschießen läßt, da ja normalerweise bei optimal abgestimmten Gerät der optimale Aufladungsbereich der Rute bei ein-zwei Metern Runningline liegt.

Gruß Matthias
Workmachine
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Ungelesener Beitrag von Workmachine »

Moinsen

Jetzt hab ich noch eine Frage, und Zwar, wenn ich dich schnur von der wiese/wasser abhebe, und mehr als 20 cm der Runninline draußen ist, Wippt die rute mit der schnur so komisch, und die Rute Lädt sich dadurch nicht richtig auf---Woran Kann das Liegen???

Mfg Tobi
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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

Müsste man sehen ,kann man nur vermuten.
20 cm "Overhang" heist 20 cm dünnere Runningline draussen vor der Spitze zu haben,heisst evtl. bei deinem Schnuraufnehmen das eine optimale Schnurspannung nicht komplett vorliegt und somit irgendwo auf dem Weg zum Stoppunkt sich die Spannung verliert da die komprimierte Masse des SK ja deutlich in Bewegung gesetzt werden muss und zwar "träge",ebenso kann es sein das die Dämpfungseigenschaften deiner Rute oder ein zu heftiger oder verfrühter Stoppunkt dieses "Gefühl" hervorrufen.ein typischer Overhang von ca. 80cm - 1m ist als normal zu bezeichnen ,vorausgestzt man startet den Wurf ,die Beschleunigung der Masse des SK konzentriert mit der Schnurhand(Einfacher Zug) so behälst du Gefühl und Übersicht und wahrscheinlich auch die optimalere Spannung.als Vergleich ,werf den kopf mal wenn er 20cm in der rute ist ,dann wirst du den Vergleich merken ,Masse ist ein Teil mit in der oberen Rute verteilt und hängt nicht komplett vor der Spitze.Beim Ausfischen der köpfe bist du sowieso gezwungen ,komplett auszufischen(einzustrippen/Nachläufer etc.) sodas du wieder mit rollierenden /rollwurf) Würfen den SK auf aufzunehmende distanz bringst.
Beste Grüsse,Rolf
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Ungelesener Beitrag von Workmachine »

Moin Rolf,
Danke,werde ich bei gelegenheit mal probieren

Aber ich habe immer wieder das selbe Problem, und zwar, dass mir das Vorfach, oder noch schlimmer der schusskopf Gegen die Rute knallt, wenn ich den Stoppunkt beim Vorschwung nur etwas zu hoch ansetze, schon schon so bei 10-11 Uhr
Woran liegt das???
Wie schon gesagt, bin ich in sachen einhandschusskopf ein Greenhorn
Habe mir heute schon Überlegt, dass ich den SK erstmal einmotte bis mir das irgendwer Beigebracht Hat
Außerdem is mir der SK heute beim Üben um die Ohren geknallt, is so gegen 4 Uhr Passiert, hab jetzt immer noch`n Gepeitschtes gesicht

Mfg ein schon wieder Niedergeschlagener Tobi
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Harald aus LEV
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Ungelesener Beitrag von Harald aus LEV »

Hallo Tobi,
daß Dir die Schnur gegen die Rute klatscht, kann schon ´mal passieren, nicht nur beim SK. Du kannst das umgehen, indem Du die Rute beim Rückschwung etwas nach außen führst und beim Vorschwung näher am Körper vorbei. So erhältst Du eine eliptische Flugbahn.
Gruß Harald
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helmut herrmann
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hallo Tobi,

Du hast überhaupt keinen Grund, niedergeschlagen zu sein, Rolf hat es gut beschrieben. Es ist wie beim "Boilieweitwurf" der Profis; das Blei samt Vorfach gehört nicht direkt unter die Rutenspitze. Das Gewicht wird bei denen ausgependelt; im gefühlten Timing wird die Rute aufgeladen und das Vorfach in einem Vorschwung "abgeschossen". Nur mit dem Unterschied, daß dein Schußkopf durch Leerwürfe ausgebracht wird.
Wenn Dein SK beim Rückschwung einen anderen Weg nimmt als beim Vorschwung (Ellipse), passiert Dir so etwas nicht so schnell.
Hoffe ich.

Gruß
Helmut Herrmann
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