Äschenfliege

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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Tom,

hast Du diese Fliege auch schon gefischt? Mit Erfolg?

Vielen Dank und Grüsse

Markus
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sedge111
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Ungelesener Beitrag von sedge111 »

Hallo Markus,

nein, nachgebunden habe ich Sie aber, zu meiner Schande aber nie gefischt.

Kann mich aber an den Bericht im Traunjournal und später um Fliegenfischen gut erinneren, dass Walter Reisinger auch noch nach verschiedenen Test von einer enormen Äschenselektivität dieser Fliege berichtete.

Vielleicht hat ja jemand hier im Forum dieses Muster schon mal getestet?

Grüße!

Tom

PS: Kurt Zumbrunn, Moderator hier im Forum wollte die Fliege damals testen. Vielleicht kann er seine Erfahrungen berichten.......:D
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Tom,

den Bericht habe ich damals auch gelesen. Aber bisher noch niemand getroffen der das getestet hat.

Mal sehen ob noch was kommt. Vielen Dank für die Antwort.


Viele Grüsse

Markus
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Jens2001
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Ungelesener Beitrag von Jens2001 »

Hallo ich habe den Red Grayling Attractor nachgebunden und im Herbst bei mir an der Schwarza / Thür. gefischt......
nun was soll ich sagen sie hat Fehlbisse provoziert und auch gelegentlich gefangen...... aber da die Äschen zu der Zeit als ich das probiert habe sehr selektiv waren hatte ich nicht den erhofften Erfolg.......
Ich bin dann auf meine "normalen Äschenfliegen" umgestiegen...... diese waren noch viel und unaufälliger......
Aber wie schon geschrieben die Äschen haben kleinste braune Insekten genommen....... der Test war mit Sicherheit nciht repräsentativ......
......an anderen Gewässern habe ich sie noch nicht ausprobiert.......

LG Jens

P.S. Aber die SUPER WUNDER ZAUBER ÄSCHENFLIEGE ist es für mcih nicht!
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Karl
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Ungelesener Beitrag von Karl »

Ich hab sie auch nachgebunden und paarmal getestet, habe aber mehr BF als Aschen gefangen. Da ist ne kleine CDC o.ä. weitaus selektiver. Ich denke mal das ist mit W. Reisinger & Co. das gleiche wie bei uns, die fischen auch ihre 10-20 Muster und das wars dann. Die müssen halt paar neue Modelle für die Fachmagazine auf den Markt bringen, der Kunde wills ja schließlich.
Gruß Karl
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Jens, Hallo Karl,

Danke für die Infos. Ich meine in einem anderen Thread schon mal gelesen zu haben, dass das Ding relativ viele Fehlbisse ergeben hat.

Dann brauch' ich mir das Ding ja nicht zusammenfummeln - hat doch auch was ;) ...

Viele Grüsse

Markus
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Jens2001
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Ungelesener Beitrag von Jens2001 »

@Markus

Recht hast, zumal die Red Grayling Attractor auch noch verhältnismäßig aufwendig zu Binden ist und eine ganze Reihe verschiedener Materialien bedarf......
Was die Fehlbisse angeht, das ist wirklich auffällig........
aber Fehlbisse und selektive Äschen habe ich mal ein bisschen rumprobiert und ich habe für mich herausgefunden, dass es wohl am Schwanz liegt.......
Die Fische schieben die Fliegen wohl mit nur wenig geöggnetem Maul am Schwanz weg.....
Sehr sehr negative Erfahrungen habe ich bei kleinen Fliegen mit Spinnertail als Schwanz festgestellt...... die Fliegen sehen super aus und es gibt Bisse ohne Ende....... aber die Spinnertails als Schwanz sind zu steif und der Fisch schiebt die Fliege mit dem nur wenig geöffnetem Maul weg und bekommt den Haken nicht zu fassen.......

LG Jens
Hans Spinnler

Ungelesener Beitrag von Hans Spinnler »

Bonjour und Hallo,
an meinem Lieblingsgewässer, dem Doubs (Franco-Suisse) ist mein Favourit die " La Loue" eine zartrosa Entenbürzelfliege Grösse 18 bis 20. Die BF stehen gar nicht auf dieses "süsse Bürzelchen". Die La Loue geht z.B auch an der Steyr sehr gut.
Am Doubs ist die BF von Oktober bis Ende Februar, die Aesche bis Mitte Mai, gesperrt. Waten darf man auch erst ab Mitte Mai. Die Aeschenlaichzeit ist ca. Mitte Februar bis Mitte März.
Gruss
Hans
Christian M

Ungelesener Beitrag von Christian M »

Hallo,

hab im letzten Herbst auch ein paar mal mit der Red Grayling Attractor gefischt und auch ein paar Äschen gefangen. Da ich auch mit anderen Fliegen nur Äschen gefangen habe, kann ich zur Selektivität nichts sagen.

Die "Wunderfliege" ist sie meiner Meinung nach aber nicht. Als die Äschen selektiver wurden, habe ich nichts mehr damit gefangen.
Allerdings kann ich auch nicht sagen, daß ich mehr Fehlbisse damit hatte.
Hielt sich bei mir im normalen Rahmen.

Gruß

Christian
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ranzi
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Ungelesener Beitrag von ranzi »

Hallo....also ich finde, für das selektive Fischen auf Äsche ist die Wahl des Standortes wichtiger als die Wahl der Fliege. Geht mir jedenfalls so...ist zwar Erfahrungssache, aber wenn ich die "Äschenplätze" an meinem Bächlein aufsuche, ist die Chance auf eine Forelle relativ gering und die auf eine Äsche entsprechend höher.
Gruß, Ranzi
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helmut herrmann
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Ungelesener Beitrag von helmut herrmann »

hallo,

meine absoluten Äschenfavoriten, egal ob an der Thüringer Ilm oder an
der Eifeler Kyll, sind als Nymphe der Grayling Killer Bug und als Trocken-
fliege eine Mini-CDC-Spent, alternativ eine kleine Junglecocksedge, an-
gesagt. Fehlen mir diese Muster in meiner Schachtel, setze ich mich lieber
an den Bindestock und gehe am nächsten Tag zur Äschenjagd.....

Gruß
Helmut H.
klak1

Ungelesener Beitrag von klak1 »

hallo leute,
also ich stimme hier ranzi zu. weniger die fliege als vielmehr der platz bestimmt, ob man forellen oder äschen drankriegt. ich habe das schon öfter erlebt, sehr ausgeprägt an der pielach in nö und auch in slowenien. wo ich das erste mal hinkam und äschen fing, habe ich in späterer folge - mit ganz wenigen ausnahmen - immer nur äschen gefangen. deshalb kann ich mich, wenn ich eine schöne äsche fürs abendessen haben will (mit thymian und wenig knoblauch, oder - falls größer als 43, 44 - in salzkruste; schöne grüsse an die catch & release-fraktion), auf eine etwa 150 meter lange rinne der pielach verlassen, die an einem bauernhof vorbei führt, wo ich einfach immer nur äschen fange - nicht ganz unlogischerweise auch mit parachutefliegen aus pfauengraskörper und grizzly-hechel, wohl wegen der ähnlichkeit mit den vielen stuben- und schmeissfliegen, die die kühe am ufer umschwirren. sogar mit expliziten forellenhappen wie meiner "proteinbombe", einer blassgelben nymphe, die eine köcherfliegenpuppe darstellen soll, war das ergebnis eindeutig: äschen, äschen, äschen.
@ red grayling attractor: halte ihn ebenfalls für überschätzt, habe mir - wegen seiner unbestreitbaren ästhetik - mal ein paar gebunden und auch damit gefischt: gegen eine simple kleine parachute pheasant tail #16 hat er für mein empfinden keine chance.
@ äschenfliegen generell: von leuten, die ich an der slowenischen sava bohijnka getroffen habe, die meister des äschenfischens sind und an guten tagen dutzende drillen,hörte ich folgende eckdaten: klein, grau, cdc.
dem widerspricht der juni, das will ich noch schnell erzählen: ich an der sava, nix geht, was tu ich? da wird es biblisch, die erde tut sich auf und dutzende maikäfer krabbeln heraus und erheben sich in die lüfte. ich fang einen, schmeiss ihn ins wasser und nach zwei sekunden verschwindet der drei-zentimeter-käfer im maul einer 15cm-äsche. ich zurück zum auto, weil ich weiss, dass ich noch zwei, drei maikäfer aus lackiertem moosgummi in irgend einer dose habe. drangeknüpft, drift, biss - und ausgespuckt. nochmal ausgespuckt, nochmal und nochmal. jedenfalls hatte der käfer wohl einen bindemakel, aber hätte er ihn nicht gehabt, hätte ich statt drei, vier äschen letztlich wohl 10 bis 15 gefangen - in einer stunde; jeder später nachgefütterte echte käfer schwamm nicht lange. die moral der geschichte: wer hätte gedacht, dass ich mit dieser fliege nur äschenbisse kriege? es lag - richtig! - an der stelle, nicht an der fliege. und wohl auch am richtigen zeitpunkt: maikäferschlupf, sozusagen.
lg
klaus
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo,

nicht, dass Ihr nicht recht hättet mit den Stellen und den Angaben der Fliegen, die fangen, aber ich habe mir nochmals die Ausgangsfrage durchgelesen und eigentlich (@medve: bitte korrigier' mich wenn ich falsch liege) war hier ja danach gefragt ob es eine Fliege gibt, sie selektiv (!) für Äschen ist. Ich denke das setzt die richtige Stelle voraus und es gibt sicherlich Stellen an denen Äschen und Forellen nebeneinander stehen (habe ich zumindest schon an mehreren Gewässern erlebt).

Nach dem was ich lesen konnte gibt es die selektive Fliege per se nicht - die rose Bürzel und der Red Grayling Attractor gehen zwar in diese Richtung - ich behaupte jetzt aber einfach mal, dass eine BF (gerade kleinere BF) diese Fliege an dem einen oder anderen Fluss auch nehmen würden.

Das selektivste wäre somit:
Nimm eine Fliege die hier empfohlen wird (egal welche) und fische auf Sicht (!) die Äsche an. So kannst Du bis auf querschiessende Gierlinge selektive Äschenfischerei betreiben. Alles andere wird zwangsläufig auch die eine oder andere BF zu Tage bringen.

Wie seht Ihr das?

Gruss

MArkus
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Karl
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Ungelesener Beitrag von Karl »

Vollkommen richtig. Außerdem wollte medve JETZT auf aschen fischen und nicht im Sommer, da ist das Futterangebot natürlich ganz anders. Da sollte unterschieden werden. Gruß Karl
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Matthias M.
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Ungelesener Beitrag von Matthias M. »

Alles andere wird zwangsläufig auch die eine oder andere BF zu Tage bringen.


Hallo Maggov,
da bin ich einer etwas anderen Meinung, wenn man in der momentanen Zeit mit Nymphen oder normalen Trockenfiegen fischt wird man immer die eine oder andere Bachforelle fangen, jedoch wenn man mit sehr kleinen Migdes fischt (trocken) wird dir dies nicht passieren. ;)
Dies habe ich auch am Anfang geschrieben und war etwas verwundert, warum hier so viele Standardfliegen genannt wurden, obwohl sich die Frage ganz klar auf den Winter bezog.

Wenn eine slektive Sichtfischerei möglich ist, ist diese auf jeden Fall vorzuziehen.

Gruß Matthias
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