Kormoran
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die alternative Jagd mit dem Falken wurde bei uns schon angedacht. Problem:
kein Mensch kann den Falken so schnell folgen wenn er den Kormoran geschlagen hat, was zur Folge hat, der Wanderfalke rupft den Vogel und Schluss ist mit der weiteren Jagd. Ein einzelner geschlagener Kormoran ist ein Tropfen auf dem heisen Stein. Jedoch ist die Falkenjagd sicherlich sinnvoll bei schwer zugänglichen kleinen Gewässern.
Wenn ich mir bei uns die Zahl der bis jetzt geschossenen K. ansehe kann ich von einer Dezimierung nicht im geringsten sprechen, im Gegenteil, mir kommt es so vor als hätten wir es mit Hydras zu tun, ein erlegter bringt zwei neue.......
Roland
kein Mensch kann den Falken so schnell folgen wenn er den Kormoran geschlagen hat, was zur Folge hat, der Wanderfalke rupft den Vogel und Schluss ist mit der weiteren Jagd. Ein einzelner geschlagener Kormoran ist ein Tropfen auf dem heisen Stein. Jedoch ist die Falkenjagd sicherlich sinnvoll bei schwer zugänglichen kleinen Gewässern.
Wenn ich mir bei uns die Zahl der bis jetzt geschossenen K. ansehe kann ich von einer Dezimierung nicht im geringsten sprechen, im Gegenteil, mir kommt es so vor als hätten wir es mit Hydras zu tun, ein erlegter bringt zwei neue.......
Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
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Maggov
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Hallo Roland,
ich bin kein Falkner aber reagieren diese Tiere nicht auf Ruf und kommen zurück. Wg. mir kann der Kormoran auch für den Fuchs liegen bleiben.
Weiterhin sollte man die Aussiedlung von Falken nicht vernachlässigen. Ich bin mir sicher, dass ein kreisender Falke durchaus eine Scheuchwirkung auf die K.'s hat. Falls er regelmässig einen K. erwischt ist die Chance m.M. nach gut, dass sich die Tiere nach einem alternativen Jagdrevier umsehen...
ich wollte mit meinem Vorschlag primär darauf hinweisen, dass es alternative Vorgehensweisen als Abschuss gibt, die auch fruchten. Das Verscheuchen hat ja anscheinend auch ganz gut funktioniert - es gibt schließlich nicht jedes Jahr so einen strengen Winter und ich kann mir weiterhin vorstellen, dass in einem milderen Winter die Kormorane wieder in menschenleereren Gefilden jagen...
Gruss
Markus
P.S: hab' scho für den August recherchiert
- sieht spitze aus!
ich bin kein Falkner aber reagieren diese Tiere nicht auf Ruf und kommen zurück. Wg. mir kann der Kormoran auch für den Fuchs liegen bleiben.
Weiterhin sollte man die Aussiedlung von Falken nicht vernachlässigen. Ich bin mir sicher, dass ein kreisender Falke durchaus eine Scheuchwirkung auf die K.'s hat. Falls er regelmässig einen K. erwischt ist die Chance m.M. nach gut, dass sich die Tiere nach einem alternativen Jagdrevier umsehen...
ich wollte mit meinem Vorschlag primär darauf hinweisen, dass es alternative Vorgehensweisen als Abschuss gibt, die auch fruchten. Das Verscheuchen hat ja anscheinend auch ganz gut funktioniert - es gibt schließlich nicht jedes Jahr so einen strengen Winter und ich kann mir weiterhin vorstellen, dass in einem milderen Winter die Kormorane wieder in menschenleereren Gefilden jagen...
Gruss
Markus
P.S: hab' scho für den August recherchiert
Reflection is a broad deep and quiet pool into which the stream of an angler's thought opens out from time to time.
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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horstie honk
Original geschrieben von HardyK
Erstaunlich, wieviel Schwachfug doch in manch kleinen Post reinpaßt...
Es ist doch immer nur der Mensch, der durch sein Eingreifen erst die natürliche Balance und die natürlichen Abläufe durcheinander bringt.
Und anstatt bei auftretenden Problemen zuerst mal das Hirn einzuschalten, sich an die eigene Nase zu fassen und die kausalen Zusammenhänge in die richtige Reihenfolge zu bringen, wird lieber gleich blinder Haß und Wut auf ein an diesem Drama völlig unschuldigen, instinktgesteuerten Lebewesen projiziert.
Im gleichen Atemzug werden dann auch noch Andersdenkende, die vielleicht nicht in diese Verhaltensmuster verfallen, pauschal diffamiert!
Anschließend fließen die Krokodilstränen, weil man nicht versteht, daß keiner mehr so richtig ernsthaft mit einem reden will. Komisch, oder?
Durch solche Verhaltensweisen und die daraus resultierenden Konsequenzen wird unsere Natur kaputt gemacht, nicht durch Kormoran, Gänsesäger, Habicht oder irgendein anderes Lebewesen!
Hardy
Hardy
gääääääähn.....!
laß uns ma drüber quatschen.
achduliebergottt, das der kormaran tut was er von natur aus tun muss, steht doch nicht zur debatte!
falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte: sie selbsternannten echte und wahre naturschützer sind nicht die lösung, sie sind das problem!
und naturnutzer die durch organisationen dessen funktionäre so nettigkeiten wie wir-sind-die-die-naturnutzer-per-gesetz-kontrollieren-sollten vom stapel lassen, als unkommunikativ hinzustellen ist echt schäbig und zeugt in keinster weise von auch nur im ansatz verstandem verständnis für probleme die durch einseitige praktizierten naturschutz entstanden sind.
:blume: warst nicht du, der sich "bei den richtigen leuten" erkundigen wollte - und das ergebnis uns mitteilen - warum ein ortsverband des nabu mit falschen populationszahlen (kormaoran) operieret? :blume:
grüße
horstie honk
nachschlag. schau doch hier eimal nach mit was vor typen man es zu tun hat.
Zuletzt geändert von horstie honk am 06.02.2006, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
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horstie honk
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Jens2001
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Beizjagt mit Raubvögeln.......
Fischardler und Seeadler sind sehr wohl in Deutschland heimische Arten zumindestens in Nordeutschland zum Beispiel in Meck-Pomm......
Aber diese Raubvögel ernähren sich in erster Linie von Fisch, sind also für unser Problem eher ungeeignet.....
Dann gäbs da noch den Steinadler auch eine heimische Art, allerdings in der Alpenregion..... der jagt aber Säugetiere wie Hasen, Rehe, Gämsen am Boden.....
Was haben wir noch Bussarde un Weihen auch nicht wiklich geeignet jagen kleinsäuger am Boden.....
Bleiben also nur Habicht und Falken übrig der Habicht jagt aber auch mehr im Unterholt am Freien Himmel ist der wohl auch ungeignet, wohl auch zu langsam........ also bleiben nur noch die Falken schnelle Jager die am freien Himmel jagen........ da gibt es zwei heimische Arten von Thurmfalke (für unser Beutetier wohl zu klein) und der Wanderfalke aber die sind nun wirklich extrem selten...... wenn das mit Wiedereinbürgerung klappen würde, dann würde uns wohl sogar der NABU mit Glückwünschen überhäufen......
Hm und Falkner....... soviele gibt es davon nicht und ob die ausgerechnet alle einen Wanderfalken ihr eigen nennen..???? Noch etwas weiß nciht wer das geschrieben hat wenn der Jagtvogel Beute gemacht hat, setzt er sich auf die Beute, deckt sie mit seinen Flügeln ab und fängt an sie zu rupfen...... der Falkner muss hinterher und ihm die Beute abnehmen...... der Vogel erwischt also immer nur einen Kormoran...... und nein, der kommt nicht auf Pfiff von alleine Zuruck wenn er Beute gemacht hat nur wenn er ervolglos war.....
könnte aber mir durchaus vorstellen, das sich ein Kormoran nicht eben so leicht ergibt und das sind ja meistens auch viele in wie weit die eiene Gefahr für den Falken darstellen, weiß ich nicht...... ich weiß aber das in einigen Regionen erfolgreich mit Jagdvögeln auf Tauben und Kaninchen gejagt wird die sich zu stark vermehrt haben aber nur da wo aus Sicherheitsgründen nciht geschossen werden kann........
LG Jens
Fischardler und Seeadler sind sehr wohl in Deutschland heimische Arten zumindestens in Nordeutschland zum Beispiel in Meck-Pomm......
Aber diese Raubvögel ernähren sich in erster Linie von Fisch, sind also für unser Problem eher ungeeignet.....
Dann gäbs da noch den Steinadler auch eine heimische Art, allerdings in der Alpenregion..... der jagt aber Säugetiere wie Hasen, Rehe, Gämsen am Boden.....
Was haben wir noch Bussarde un Weihen auch nicht wiklich geeignet jagen kleinsäuger am Boden.....
Bleiben also nur Habicht und Falken übrig der Habicht jagt aber auch mehr im Unterholt am Freien Himmel ist der wohl auch ungeignet, wohl auch zu langsam........ also bleiben nur noch die Falken schnelle Jager die am freien Himmel jagen........ da gibt es zwei heimische Arten von Thurmfalke (für unser Beutetier wohl zu klein) und der Wanderfalke aber die sind nun wirklich extrem selten...... wenn das mit Wiedereinbürgerung klappen würde, dann würde uns wohl sogar der NABU mit Glückwünschen überhäufen......
Hm und Falkner....... soviele gibt es davon nicht und ob die ausgerechnet alle einen Wanderfalken ihr eigen nennen..???? Noch etwas weiß nciht wer das geschrieben hat wenn der Jagtvogel Beute gemacht hat, setzt er sich auf die Beute, deckt sie mit seinen Flügeln ab und fängt an sie zu rupfen...... der Falkner muss hinterher und ihm die Beute abnehmen...... der Vogel erwischt also immer nur einen Kormoran...... und nein, der kommt nicht auf Pfiff von alleine Zuruck wenn er Beute gemacht hat nur wenn er ervolglos war.....
könnte aber mir durchaus vorstellen, das sich ein Kormoran nicht eben so leicht ergibt und das sind ja meistens auch viele in wie weit die eiene Gefahr für den Falken darstellen, weiß ich nicht...... ich weiß aber das in einigen Regionen erfolgreich mit Jagdvögeln auf Tauben und Kaninchen gejagt wird die sich zu stark vermehrt haben aber nur da wo aus Sicherheitsgründen nciht geschossen werden kann........
LG Jens
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horstie honk
noch einen draufsetzen
hatten die damen und herren vom ökologischer jagtvderband nicht vor etlichen jahren die bäuerliche jagt auf felderverwüstenden tiere gefordert? vielleicht sollte man bei denen 'mal anfragen was sie davon halten, die anglerschaft zu bewaffnen um der k.-pkt plage (= was anderes ist es nicht!) herr zu werden.
so, nun fröhlich-verbissen feuer frei ihr gutmenschen und echte-und-wahre-naturschützerversteher
grüße
horstie honk
hatten die damen und herren vom ökologischer jagtvderband nicht vor etlichen jahren die bäuerliche jagt auf felderverwüstenden tiere gefordert? vielleicht sollte man bei denen 'mal anfragen was sie davon halten, die anglerschaft zu bewaffnen um der k.-pkt plage (= was anderes ist es nicht!) herr zu werden.
so, nun fröhlich-verbissen feuer frei ihr gutmenschen und echte-und-wahre-naturschützerversteher
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horstie honk
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allgaeufly
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so guten abend,
das nimmt ja kein ende!
@all: zur idee der falkenjagd haben wir ja nun schon ein paar erfahrungen und beiträge! scheint also nur bedingt zu funktionieren. aber in spezialfällen klappts! man müßte in diese richtung halt mehr recherchieren und kontakte aufnehmen zu falknern. diese besitzen meines wissens nach nicht nur wanderfalken (jagen besonders gerne lachmöwen im sturzflug!)) sondern auch andere asiatische und osteuropäische arten, wie den saker, welche auf vögel gehen! (kein falkner unter uns?) .
seeadler gehen sehr wohl auf sämtliche wasservögel (bis zur größe von gänsen und schwänen), sowohl auf dem wasser als auch in der luft!
der habicht nimmt es teilweise auch mit birkhühnern auf, die auch was wiegen!
der steinadler (beliebter beizvogel) geht gerne auf schneehühner, birkhühner etc. warum also bei der jagd nicht auch auf kormorane (bin ja leider kein falkner!)
müßen also nur noch die falkner etwas agiler und fitter werden, um ihren schützlingen hinterher zu kommen! wenn immer wieder einer geschlagen wird, müßte das auf den schwarm auch beunruhigend wirken! aber das ist alles theorie!
also ihr seht, so schlecht sieht es gar nicht aus! es gäbe sowohl von jagdlicher seite, als auch von naturschützerischer seite was!
@horstie: ich kenn dich ja nicht, aber du bist ein lustiger kamerad! und dazu noch BIO-ÖKO-FISCHER! dann kennst du dich bestimmt mit den zusammenhängen in der belebten natur bestens aus! warum verstehst du mich dann so schlecht!??? soll ich dich in einer PN aufklären, was ich unter radikaler umwandlung der herrschenden ordnung meine! (das würde evtl. den rahmen hier sprengen!) warum wirfst du immer nur fetzen hin, anstatt was konstruktives zu schreiben!??? nix für ungut! übrigens das mit den hydras versteh ich wieder nicht!
ich denke, die diskussion hat immerhin neue denkanstöße gebracht und nicht nur frust! es wird immer leute geben, die was komplexes dahinter sehen und andere, die gutgemeint sich für ihren part stark machen! und dann gibts noch die, die eigentlich nix dazu beitragen, aber spalten wollen! wie im richtigen leben!
ich würd ja gern ruhe geben, aber solange unser wasser noch zu ist, müßt ihr mich noch ertragen! (1.4.)
lg
das nimmt ja kein ende!
@all: zur idee der falkenjagd haben wir ja nun schon ein paar erfahrungen und beiträge! scheint also nur bedingt zu funktionieren. aber in spezialfällen klappts! man müßte in diese richtung halt mehr recherchieren und kontakte aufnehmen zu falknern. diese besitzen meines wissens nach nicht nur wanderfalken (jagen besonders gerne lachmöwen im sturzflug!)) sondern auch andere asiatische und osteuropäische arten, wie den saker, welche auf vögel gehen! (kein falkner unter uns?) .
seeadler gehen sehr wohl auf sämtliche wasservögel (bis zur größe von gänsen und schwänen), sowohl auf dem wasser als auch in der luft!
der habicht nimmt es teilweise auch mit birkhühnern auf, die auch was wiegen!
der steinadler (beliebter beizvogel) geht gerne auf schneehühner, birkhühner etc. warum also bei der jagd nicht auch auf kormorane (bin ja leider kein falkner!)
müßen also nur noch die falkner etwas agiler und fitter werden, um ihren schützlingen hinterher zu kommen! wenn immer wieder einer geschlagen wird, müßte das auf den schwarm auch beunruhigend wirken! aber das ist alles theorie!
also ihr seht, so schlecht sieht es gar nicht aus! es gäbe sowohl von jagdlicher seite, als auch von naturschützerischer seite was!
@horstie: ich kenn dich ja nicht, aber du bist ein lustiger kamerad! und dazu noch BIO-ÖKO-FISCHER! dann kennst du dich bestimmt mit den zusammenhängen in der belebten natur bestens aus! warum verstehst du mich dann so schlecht!??? soll ich dich in einer PN aufklären, was ich unter radikaler umwandlung der herrschenden ordnung meine! (das würde evtl. den rahmen hier sprengen!) warum wirfst du immer nur fetzen hin, anstatt was konstruktives zu schreiben!??? nix für ungut! übrigens das mit den hydras versteh ich wieder nicht!
ich denke, die diskussion hat immerhin neue denkanstöße gebracht und nicht nur frust! es wird immer leute geben, die was komplexes dahinter sehen und andere, die gutgemeint sich für ihren part stark machen! und dann gibts noch die, die eigentlich nix dazu beitragen, aber spalten wollen! wie im richtigen leben!
ich würd ja gern ruhe geben, aber solange unser wasser noch zu ist, müßt ihr mich noch ertragen! (1.4.)
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„Jetzt weiß ich endlich was ich dir bieten kann Marge! Völlige und nie-endende Abhängigkeit!”
Homer Simpson
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Hallo Markus,
schlecht ist dein Gedanke nicht mit Falken auf Kormoran Jagd zu gehen, im Gegenteil du findest sicherlich breite Zustimmung bei den Falknereien, die ihren Falken auf den K. beizen und dadurch die aktive Jagd betreiben können. Meiner Ansicht nach funktioniert das jedoch nur bei einer natürlichen und ausgeglichenen Bestandsdichte und die ist leider Gottes nicht mehr so gegeben (man braucht nur die Bilder am Anfang des Threads zu betrachten)....wer mich jedoch kennt weiß, dass ich nach wie vor zuversichtlich bin und hoffe das sich das Problem auf Europäischer Ebene löst, den nationale Einzelgänge sind meines Erachtens politischer Aktionismus im Winde der Fahne die gerade auf dem Regierungssitz ob München oder DÜsseldorf weht.....
Roland
schlecht ist dein Gedanke nicht mit Falken auf Kormoran Jagd zu gehen, im Gegenteil du findest sicherlich breite Zustimmung bei den Falknereien, die ihren Falken auf den K. beizen und dadurch die aktive Jagd betreiben können. Meiner Ansicht nach funktioniert das jedoch nur bei einer natürlichen und ausgeglichenen Bestandsdichte und die ist leider Gottes nicht mehr so gegeben (man braucht nur die Bilder am Anfang des Threads zu betrachten)....wer mich jedoch kennt weiß, dass ich nach wie vor zuversichtlich bin und hoffe das sich das Problem auf Europäischer Ebene löst, den nationale Einzelgänge sind meines Erachtens politischer Aktionismus im Winde der Fahne die gerade auf dem Regierungssitz ob München oder DÜsseldorf weht.....
Roland
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Maggov
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Hallo zusammen,
ein Nachschlag sei mir gestattet:
Neben der Jagd hat die Anwesenheit von Raubvögeln (seien es nun Turm-, Wanderfalken oder Fischadler (ich wusste wirklich nicht, dass wir so was haben/hatten)) auf jede Vogelart - die Tiere sind unter Stress.
Was heißt das?
1. Ein Vogel kann sich eben nicht einfach soo entspannt in die Flora hocken sondern muss aufpassen.
2. Die Populationsdichte sinkt, da Jungtiere besonders gefährdet sind und Brutpaare den Stress ebenfalls merken werden
3. das Ganze hat einen langfristigeren Fokus als der Abschuss. Wenn es gelingt Raubvögel wieder einzubürgern wird sich ein mittel- bis langfristig ein Gleichgewicht einpendeln, dass beide Populationen (Räuber/Beute) einpegelt. Ich denke die meisten von Euch schreien jetzt wieder auf, aber ein gewisser Schwund durch Kormorane (ich meine die mit Flügeln) lässt sich kompensieren...
@Horstie: Eine Öko-Flyfi-Idee: Wir kratzen die K....kacke - entschuldigung, ich meine natürlich Guano - von den Bäumen, verticken die und kaufen davon Fischbrut
....
@Roland:
Eine Lösung auf europäischer Ebene ist für mich kurz- bis mittelfristig sinnvoll. Aber wie gesagt, der Abschuss (wenn er denn geschieht) führt zu einem kurzfristigen Rückgang, dann folgt ein vorübergehendes Verbot und dann wieder eine Freigabe.... da regelt sich nichts ein, sondern der Mensch muss immer wieder nachhelfen. Dass derartige Entscheidungen auf Dauer auch nicht so produktiv sind, kannst Du ja z.B. an den klassischen Besatzstrecken sehen. Das Ergebnis ist das Gleiche - man denkt eine Saison weit...
Ich wünsche Euch allen, dass der Kormoran Euer Wasser verschont oder nicht allzu viel ruiniert (wo es schon zu spät ist). Mein Diskussionspulver in diesem Thread habe ich verschossen....
Viele Grüsse und nix für ungut
Markus
ein Nachschlag sei mir gestattet:
Neben der Jagd hat die Anwesenheit von Raubvögeln (seien es nun Turm-, Wanderfalken oder Fischadler (ich wusste wirklich nicht, dass wir so was haben/hatten)) auf jede Vogelart - die Tiere sind unter Stress.
Was heißt das?
1. Ein Vogel kann sich eben nicht einfach soo entspannt in die Flora hocken sondern muss aufpassen.
2. Die Populationsdichte sinkt, da Jungtiere besonders gefährdet sind und Brutpaare den Stress ebenfalls merken werden
3. das Ganze hat einen langfristigeren Fokus als der Abschuss. Wenn es gelingt Raubvögel wieder einzubürgern wird sich ein mittel- bis langfristig ein Gleichgewicht einpendeln, dass beide Populationen (Räuber/Beute) einpegelt. Ich denke die meisten von Euch schreien jetzt wieder auf, aber ein gewisser Schwund durch Kormorane (ich meine die mit Flügeln) lässt sich kompensieren...
@Horstie: Eine Öko-Flyfi-Idee: Wir kratzen die K....kacke - entschuldigung, ich meine natürlich Guano - von den Bäumen, verticken die und kaufen davon Fischbrut
@Roland:
Eine Lösung auf europäischer Ebene ist für mich kurz- bis mittelfristig sinnvoll. Aber wie gesagt, der Abschuss (wenn er denn geschieht) führt zu einem kurzfristigen Rückgang, dann folgt ein vorübergehendes Verbot und dann wieder eine Freigabe.... da regelt sich nichts ein, sondern der Mensch muss immer wieder nachhelfen. Dass derartige Entscheidungen auf Dauer auch nicht so produktiv sind, kannst Du ja z.B. an den klassischen Besatzstrecken sehen. Das Ergebnis ist das Gleiche - man denkt eine Saison weit...
Ich wünsche Euch allen, dass der Kormoran Euer Wasser verschont oder nicht allzu viel ruiniert (wo es schon zu spät ist). Mein Diskussionspulver in diesem Thread habe ich verschossen....
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A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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Jens2001
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Noch einmal Kormoran und Greifvögel.....
nun, ich halte es sicherlich für möglich, dass ein Wanderfalke bei der Beizjagt den einen oder anderen Kormoran hohlt........
Nur, dass der Kormoran im ausgewachsenem Zustand in das natürliche Beuteschema der Raubvögel passt hier insbesondere des Wanderfalken wage ich zu bezweifeln...... bin mir ziemlich sicher, das der Falke wenn er denn die Wahl hat wohl eher Tauben Fasane und der gleichen organisieren wird...... würde da nicht die grossen hofnungen dran setzten...... denke wirkliche natürliche Feinde werden die Tierchen wohl nur den Nistkolonien haben...... aber dazu habe ich mich zu wenig mit dem Kormoran befasst.......
LG Jens
nun, ich halte es sicherlich für möglich, dass ein Wanderfalke bei der Beizjagt den einen oder anderen Kormoran hohlt........
Nur, dass der Kormoran im ausgewachsenem Zustand in das natürliche Beuteschema der Raubvögel passt hier insbesondere des Wanderfalken wage ich zu bezweifeln...... bin mir ziemlich sicher, das der Falke wenn er denn die Wahl hat wohl eher Tauben Fasane und der gleichen organisieren wird...... würde da nicht die grossen hofnungen dran setzten...... denke wirkliche natürliche Feinde werden die Tierchen wohl nur den Nistkolonien haben...... aber dazu habe ich mich zu wenig mit dem Kormoran befasst.......
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und noch einmal ich.......
habe ich es doch geahnt, der Kormoran hat nihct wirklich natürliche Feine, steht als Raubvogel sozusagen am Ende der Nahrungskettet......
lest euch mal bitte die folgenden Artikel durch......
natürliche Feinde 1
suche noch mehr raus.......
LG Jens
habe ich es doch geahnt, der Kormoran hat nihct wirklich natürliche Feine, steht als Raubvogel sozusagen am Ende der Nahrungskettet......
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natürliche Feinde 1
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Jens2001
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noch mehr zu den natürlichen Feinden.....
Natürliche Feinde / Konkurrenten
Der Kormoran hat nur wenige natürliche Feinde. Altvögel können durch Adler ergriffen, Jungtiere oder Gelege vor allem, wenn die Kolonie vorab gestört wird, durch Großmöwen oder Rabenvögel getötet und ausgeräubert werden. Wenn es stark stürmt, werden gelegentlich Horste oder Jungtiere zu Boden geworfen. Brüten die Kolonien am Boden, kann der Fuchs eine erhebliche Gefahr für die Jungtiere darstellen. Wenig bekannt ist, inwieweit sich Krankheiten und Parasitosen auf die Kormoransterblichkeit auswirken.
mehr über den Kormoran könnt ihr noich hier lesen......
Kormoran
LG Jens
Natürliche Feinde / Konkurrenten
Der Kormoran hat nur wenige natürliche Feinde. Altvögel können durch Adler ergriffen, Jungtiere oder Gelege vor allem, wenn die Kolonie vorab gestört wird, durch Großmöwen oder Rabenvögel getötet und ausgeräubert werden. Wenn es stark stürmt, werden gelegentlich Horste oder Jungtiere zu Boden geworfen. Brüten die Kolonien am Boden, kann der Fuchs eine erhebliche Gefahr für die Jungtiere darstellen. Wenig bekannt ist, inwieweit sich Krankheiten und Parasitosen auf die Kormoransterblichkeit auswirken.
mehr über den Kormoran könnt ihr noich hier lesen......
Kormoran
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na also leute,
so wenig gefahren ist der kormoran also gar nicht ausgesetzt. seeadler habe ich ja schon erwähnt. daß in freier wildbahn in den größen drunter wenig geht ist auch klar! aber evtl. sollte man wie jens schreibt, mehr an die kolonien mittels fuchs, raben, eichhörnchen, möwen etc. gehen und den rest über greifvögel und beizjagd abdecken. dann noch ein wenig konventionelle jagd und alle sind zufrieden! ? so einfach wird es aber nicht funktionieren, denn die problematik geht tiefer. allein schon die tatsache, daß das problem wohl kaum auf unsere kolonien (und landesgrenzen) begrenzt ist, sondern wir es mit gästen zu tun haben und somit eine "übereuropäische dimension" besteht!
was maggov meint, denk ich, ist einfach der natur wieder mehr spielraum zur selbstkontrolle zu geben! das ist der einzige nachhaltige weg! und d.h. nicht den menschen auszuschließen, sondern als einen (!) teil mit einzubeziehen.
das witzige(tragische) ist eigentlich, daß man dem kormoran "an den karren" fährt, die menschen aber sich selbst nicht kritisch betrachten. wenn hier einige in der diskussion so eifrig über den menschen und seine rolle im ökosystem (und seine geschichte)grübeln würden, wären wir weiter!
@maggov: coole geschäftsidee!
gruß
so wenig gefahren ist der kormoran also gar nicht ausgesetzt. seeadler habe ich ja schon erwähnt. daß in freier wildbahn in den größen drunter wenig geht ist auch klar! aber evtl. sollte man wie jens schreibt, mehr an die kolonien mittels fuchs, raben, eichhörnchen, möwen etc. gehen und den rest über greifvögel und beizjagd abdecken. dann noch ein wenig konventionelle jagd und alle sind zufrieden! ? so einfach wird es aber nicht funktionieren, denn die problematik geht tiefer. allein schon die tatsache, daß das problem wohl kaum auf unsere kolonien (und landesgrenzen) begrenzt ist, sondern wir es mit gästen zu tun haben und somit eine "übereuropäische dimension" besteht!
was maggov meint, denk ich, ist einfach der natur wieder mehr spielraum zur selbstkontrolle zu geben! das ist der einzige nachhaltige weg! und d.h. nicht den menschen auszuschließen, sondern als einen (!) teil mit einzubeziehen.
das witzige(tragische) ist eigentlich, daß man dem kormoran "an den karren" fährt, die menschen aber sich selbst nicht kritisch betrachten. wenn hier einige in der diskussion so eifrig über den menschen und seine rolle im ökosystem (und seine geschichte)grübeln würden, wären wir weiter!
@maggov: coole geschäftsidee!
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Jens2001
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@ allgaefly
na das der Mensch nein die Massenzivilisation des Menschen und die damit einhergehenden massiven Veränderungen der sogenannten Kulturlandschaft das eigentliche Problem sind ist vollkommen klar!!!!!
Nur die eigentliche wikliche Lösung des Problems wäre die Besiedelung des Menschen auf dem Erdball weltweit auf die Besiedelungsdichte von Regionen wie Kanada, Alaska, Nordskandinavien oder Sibierien zurück zu drängen und vorher noch die maasiv in die Natur eingreifenden Veränderungen, wie Deiche an den Flüssen und den Küsten sowie Staudämme zurück zu bauen all dies würde die Natur sicherlich auch selber schaffen nur eben ein wenig mehr Zeit dafür benötigen.....
nun, das Problem dabei ist aber, das sich diese Maßnahmen wohl kaum politisch durchsetzen werden lassen......
Aber das Kormoran Problem und der Schutz der Äsche liese sich so zweifelsohne realisieren.....
......und wohl der eine oder andere von uns auch nicht ganz mit der umfassenden Lösung des Problems einverstanden wäre......
Aber wer sucht das Problem schon gerne bei sich selbst....
LG Jens
P.S. Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur!
na das der Mensch nein die Massenzivilisation des Menschen und die damit einhergehenden massiven Veränderungen der sogenannten Kulturlandschaft das eigentliche Problem sind ist vollkommen klar!!!!!
Nur die eigentliche wikliche Lösung des Problems wäre die Besiedelung des Menschen auf dem Erdball weltweit auf die Besiedelungsdichte von Regionen wie Kanada, Alaska, Nordskandinavien oder Sibierien zurück zu drängen und vorher noch die maasiv in die Natur eingreifenden Veränderungen, wie Deiche an den Flüssen und den Küsten sowie Staudämme zurück zu bauen all dies würde die Natur sicherlich auch selber schaffen nur eben ein wenig mehr Zeit dafür benötigen.....
nun, das Problem dabei ist aber, das sich diese Maßnahmen wohl kaum politisch durchsetzen werden lassen......
Aber das Kormoran Problem und der Schutz der Äsche liese sich so zweifelsohne realisieren.....
......und wohl der eine oder andere von uns auch nicht ganz mit der umfassenden Lösung des Problems einverstanden wäre......
Aber wer sucht das Problem schon gerne bei sich selbst....
LG Jens
P.S. Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur!
Zuletzt geändert von Jens2001 am 07.02.2006, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.






