Hebert Miner
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streamerfisher
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InkognitoFly
Hallo
@Tom
Da bin ich nicht deiner Meinung.
Klar ist METZ Qualitativ schlecht, aber durchaus zu gebrauchen, also nicht unbrauchbar.
Und METZ #1 ist auch nicht schlechter als die Bronce von Whiting..... Wie ich schon sagte es kommt auf die Beurteilung jedes einzelnen an... Ich habe ca 20 Metz Skalps von #1 - #3 die alle einwandfrei sind.
Aber ich Vergleiche diese jetzt nicht gegen Whiting, weil das so wäre als ob ich n Golf gegen ein Mercedes vergleichen würde.
Ich habe auch No-Name Skalbs, die mitunter (Preis unter 10€) auch Teilweise brauchbare Fliegen hergeben. Kommt immer nur drauf an wie verwöhnt man ist, und natürlich die Art der Fliege.
Ich würde zb. Bei einer Rehhaarsedge, wo der Körper mit einer Hechel im Palmerstiel gerippt ist, niemals eine Whiting Hechel benutzen, da diese zu schade ist für das einsatzgebiet. Da greif ich auch mal auf die No-Name zurück.
Dazu muss ich sagen das ich schon meine Probleme damit hätte jemanden zu erklären wofür ich einem Platinium oder sogar Ultraplatinium benötige.
Ich denke für den normalen Fliegenbinder ist bei Gold Schluss. Ich würde auch eher dazu tendieren zu sagen dass meist schon Silber ausreicht, und Gold oder #1 Grade schon was für Freaks ist.
Gruß Markus
@Tom
Meiner Meinung nach ist Metz Grade 3 unbrauchbar und Grade 1 immer noch schlechter als Whiting Bronze
Da bin ich nicht deiner Meinung.
Klar ist METZ Qualitativ schlecht, aber durchaus zu gebrauchen, also nicht unbrauchbar.
Und METZ #1 ist auch nicht schlechter als die Bronce von Whiting..... Wie ich schon sagte es kommt auf die Beurteilung jedes einzelnen an... Ich habe ca 20 Metz Skalps von #1 - #3 die alle einwandfrei sind.
Aber ich Vergleiche diese jetzt nicht gegen Whiting, weil das so wäre als ob ich n Golf gegen ein Mercedes vergleichen würde.
Ich habe auch No-Name Skalbs, die mitunter (Preis unter 10€) auch Teilweise brauchbare Fliegen hergeben. Kommt immer nur drauf an wie verwöhnt man ist, und natürlich die Art der Fliege.
Ich würde zb. Bei einer Rehhaarsedge, wo der Körper mit einer Hechel im Palmerstiel gerippt ist, niemals eine Whiting Hechel benutzen, da diese zu schade ist für das einsatzgebiet. Da greif ich auch mal auf die No-Name zurück.
Dazu muss ich sagen das ich schon meine Probleme damit hätte jemanden zu erklären wofür ich einem Platinium oder sogar Ultraplatinium benötige.
Ich denke für den normalen Fliegenbinder ist bei Gold Schluss. Ich würde auch eher dazu tendieren zu sagen dass meist schon Silber ausreicht, und Gold oder #1 Grade schon was für Freaks ist.
Gruß Markus
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Maifliege75
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Tom Doll
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Hallo
@inkognitoFly
Unbrauchbar = Metz Nr.3. Nr 1 von Metz, damit kann man schon arbeiten, aber es fehlt noch einiges an zu Whiting Bronce.
Gegen einen Platinum Balg spricht eigentlich nichts, wenn man viel bindet.
Du hast recht mit dem Bronze/Gold Vergleich. Ich vor kurzem habe einen halben Silber Balg gekauft, der ist so gut wie vorher Gold. Ich glaube, die jüngeren Bälge sind wieder besser geworden.
@Maifliege75
Kurz zur Hechelqualität für Trockenfliegen:
Du mußt Dir zum einen die Federn ansehen und beurteilen, dafür gibt es einige Kriterien:
1. Die Nutzlänge der Federn, haben die Federn viel unbrauchbaren Flaum,?
2. Die Stärke des Federstammes, starke Stämme kann man schlecht wickeln
3. Die Länge der Fibern, nach Faustregel sollten die Fibern bei einer normalen Trockenfliege ca. 1,5 x Hakenöffnung haben
4. Die Dichte der Fibern, hat eine Feder wenig Fibern mußt Du oft wickeln
5. Die Anzahl der brauchbaren Federn bzw. wie viele Fliegen kann man damit binden, billige Bälge haben relativ wenig brauchbare Federn.
Nach meiner Erfahrung kommst Du am Besten mit guten Bälgen zurecht. Einen halben Balg silver von Whiting bekommst für ca. 30-35€. Damit kannst Du richtig viele Fliegen binden. Bei Whiting gibt es auch die 100's Packs je Stück für ca. 15€ - aber die sind relativ gesehen sehr teuer und immer nur eine Größe.
Gruß
Tom
@inkognitoFly
Unbrauchbar = Metz Nr.3. Nr 1 von Metz, damit kann man schon arbeiten, aber es fehlt noch einiges an zu Whiting Bronce.
Gegen einen Platinum Balg spricht eigentlich nichts, wenn man viel bindet.
Du hast recht mit dem Bronze/Gold Vergleich. Ich vor kurzem habe einen halben Silber Balg gekauft, der ist so gut wie vorher Gold. Ich glaube, die jüngeren Bälge sind wieder besser geworden.
@Maifliege75
Kurz zur Hechelqualität für Trockenfliegen:
Du mußt Dir zum einen die Federn ansehen und beurteilen, dafür gibt es einige Kriterien:
1. Die Nutzlänge der Federn, haben die Federn viel unbrauchbaren Flaum,?
2. Die Stärke des Federstammes, starke Stämme kann man schlecht wickeln
3. Die Länge der Fibern, nach Faustregel sollten die Fibern bei einer normalen Trockenfliege ca. 1,5 x Hakenöffnung haben
4. Die Dichte der Fibern, hat eine Feder wenig Fibern mußt Du oft wickeln
5. Die Anzahl der brauchbaren Federn bzw. wie viele Fliegen kann man damit binden, billige Bälge haben relativ wenig brauchbare Federn.
Nach meiner Erfahrung kommst Du am Besten mit guten Bälgen zurecht. Einen halben Balg silver von Whiting bekommst für ca. 30-35€. Damit kannst Du richtig viele Fliegen binden. Bei Whiting gibt es auch die 100's Packs je Stück für ca. 15€ - aber die sind relativ gesehen sehr teuer und immer nur eine Größe.
Gruß
Tom
You can tune a car, but you can't tuna fish
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streamerfisher
Hallo
@Tom Doll Metz Grad 3 ist keines Wegs unbrauch bar, z.B. ich habe einen Metz 3er in barred Ginger ( dieser 3er Metz kann auch noch mit Ewing 1st grade mit halten wo mit wir wieder die Subjektivität der Bewertung von Bälgen wären) die großen Hecheln sind perfekt für Maifliegen, aber auch die kleiner Hecheln geben gute Trockenfliegen bis Größe 18 ab, aber mit diesem Balg kann nicht viele Fliegenbinden weil sehr klein. Hingegen habe ich auch mal einen 2er Metz bestellt der ziemlicher Mist war. Auch Metz Sättel geben gute Fliegen ab.
Wie Inkonito Fly schon gesagt hat kommt es immer auf den Verwendungszweck an und das man sich die Bälge nach Möglichkeit selbst aus sucht.
Das die Bronce grade Bälge von Whiting besser ausfallen und, dass man auch mal ein sehr gutes Exemplar für Bronce grade bekommt ist einfach zu erklären, dieses Diagramm zeigt die Verbraucherpräferenz die deutlich zu den bronce Bälgen geht, nun ist es aber so das die Produktion von Whiting mehrheitlich aus Bälgen im Silver grade besteht und von Seiten Whitings das Problem entstand, dass nicht mehr genug von diesen zur Verfügung standen/ stehen, um die Lücke zu füllen rutscht da schon mal ein Balg in die Tüte der etwas über Bronce hinausgeht. Mittlerweile werden den Zuchthähnen ( diese sind immer von bester Qualität ) auch schonmal schlechte Hennen hinzugegeben um die Nachfrage nach Bronce befriedigen zu können.
Und weil es immer nur die besten Hähne verwendet werden steigt natürlich das Qualitätsniveau insgesammt.
@ Maifliege 75 bei diesen Exori Bälgen handelt es sich um Indische Bälge, mit den hat man beim Binden normalerweise keine Freude.
1. Es kann dir leicht passieren, dass du für eine ordenlich hechel drei bis vier Hecheln für eine Fliege benötigst, da diese nur über sehr kurze Federn mit kurzem nutzbarem Bereich verfügen.
2. Die Fiebern sind im Verhältnis zur Hechellänge sehr kurz und sehr weich, also nicht gut für Trockenfliegen
3. Du wirst dir mit Hecheln in Größe 14 und 16 (so fern diese überhaupt verfügbar sind ) sehr schwer tun
4. Diese Bälge sind ziemlich klein und verfügen über wenig Federn ( im vergleich mit einem Whiting Balg könnnte man meinen hier wurde ein Jungtier geschlachtet)
Es gibt aber auch Einsatzbereiche für diese Bälge , z.B. wenn man sich mal zurück versetzten will in die Zeit als es noch keine Zuchthähne gab. ( Noch rustikaler ist es wenn man einen Normalen Hahn selber aufzieht und dem Verwendungszweck als Bindematerial zuführt, der hat dann wahrscheinlich auch eine bessere "Qualität" als ein Indischer Balg, aber wer will schon so was in Zeiten von Vogelgrippe noch machen, außerdem kann ein Hahn mit Stallpflicht auch schlecht die Kinder von Nachbarn jagen). Aber wenn du am Anfang noch nicht so viel Geld ausgeben möchtest kauf dir Einfach so ein Starterset bestehend aus je einem halben Grizzly und Braunen Balg (diese Sets heißen manchmal auch Adamspack).
Nochmal @ Tom Doll, zu Keough Hackle kann ich dir wenig sagen da ich keine Erfahrung mit diesen Bälgen habe. Keough wird mitlerweile von Orvis in den USA in zwei Gradierungsstufen vertrieben Tyers- ( ca. 25$) und Mastergrade (ca.44$). Von den Tyersgrade Bälgen habe ich schon öfters gehört das sie ihr Geld wert sind und gut für alle die Ihre Farbpalette für kleines Geld erweitern möchten. In Deutschland ist Keough über Pozo in den Qualitäts stufen 1 bis 3 erhältlich und kosten zwischen 91 und 66€, der Preis erscheint mir ziemlich hoch und über die Qualität aussagen zufinden ist schwierig, außerdem gibt es von Keough keine Homepage mehr.
Die Normalen Sättel von Keough schließen aber eine Lücke die immer mehr Bindern auffällt, den klassischen Sattelbalg gibt es fast nicht mehr der hauptsächlich goße Trockenfliegen und Streamerbindet, die Keough füllen diese Lücke seit je her ( aber es gibt wie bei allen ander nun auch Sättel die etwas kleiner binden) und Whiting kommt langsam darauf das diese Bälge doch von mehr Fischern benötigt werden als an genommen ( die Herbert Sättel und die American hackle Sättel sollen diese Lücke nun füllen).
Gruß Markus
@Tom Doll Metz Grad 3 ist keines Wegs unbrauch bar, z.B. ich habe einen Metz 3er in barred Ginger ( dieser 3er Metz kann auch noch mit Ewing 1st grade mit halten wo mit wir wieder die Subjektivität der Bewertung von Bälgen wären) die großen Hecheln sind perfekt für Maifliegen, aber auch die kleiner Hecheln geben gute Trockenfliegen bis Größe 18 ab, aber mit diesem Balg kann nicht viele Fliegenbinden weil sehr klein. Hingegen habe ich auch mal einen 2er Metz bestellt der ziemlicher Mist war. Auch Metz Sättel geben gute Fliegen ab.
Wie Inkonito Fly schon gesagt hat kommt es immer auf den Verwendungszweck an und das man sich die Bälge nach Möglichkeit selbst aus sucht.
Das die Bronce grade Bälge von Whiting besser ausfallen und, dass man auch mal ein sehr gutes Exemplar für Bronce grade bekommt ist einfach zu erklären, dieses Diagramm zeigt die Verbraucherpräferenz die deutlich zu den bronce Bälgen geht, nun ist es aber so das die Produktion von Whiting mehrheitlich aus Bälgen im Silver grade besteht und von Seiten Whitings das Problem entstand, dass nicht mehr genug von diesen zur Verfügung standen/ stehen, um die Lücke zu füllen rutscht da schon mal ein Balg in die Tüte der etwas über Bronce hinausgeht. Mittlerweile werden den Zuchthähnen ( diese sind immer von bester Qualität ) auch schonmal schlechte Hennen hinzugegeben um die Nachfrage nach Bronce befriedigen zu können.
Und weil es immer nur die besten Hähne verwendet werden steigt natürlich das Qualitätsniveau insgesammt.
@ Maifliege 75 bei diesen Exori Bälgen handelt es sich um Indische Bälge, mit den hat man beim Binden normalerweise keine Freude.
1. Es kann dir leicht passieren, dass du für eine ordenlich hechel drei bis vier Hecheln für eine Fliege benötigst, da diese nur über sehr kurze Federn mit kurzem nutzbarem Bereich verfügen.
2. Die Fiebern sind im Verhältnis zur Hechellänge sehr kurz und sehr weich, also nicht gut für Trockenfliegen
3. Du wirst dir mit Hecheln in Größe 14 und 16 (so fern diese überhaupt verfügbar sind ) sehr schwer tun
4. Diese Bälge sind ziemlich klein und verfügen über wenig Federn ( im vergleich mit einem Whiting Balg könnnte man meinen hier wurde ein Jungtier geschlachtet)
Es gibt aber auch Einsatzbereiche für diese Bälge , z.B. wenn man sich mal zurück versetzten will in die Zeit als es noch keine Zuchthähne gab. ( Noch rustikaler ist es wenn man einen Normalen Hahn selber aufzieht und dem Verwendungszweck als Bindematerial zuführt, der hat dann wahrscheinlich auch eine bessere "Qualität" als ein Indischer Balg, aber wer will schon so was in Zeiten von Vogelgrippe noch machen, außerdem kann ein Hahn mit Stallpflicht auch schlecht die Kinder von Nachbarn jagen). Aber wenn du am Anfang noch nicht so viel Geld ausgeben möchtest kauf dir Einfach so ein Starterset bestehend aus je einem halben Grizzly und Braunen Balg (diese Sets heißen manchmal auch Adamspack).
Nochmal @ Tom Doll, zu Keough Hackle kann ich dir wenig sagen da ich keine Erfahrung mit diesen Bälgen habe. Keough wird mitlerweile von Orvis in den USA in zwei Gradierungsstufen vertrieben Tyers- ( ca. 25$) und Mastergrade (ca.44$). Von den Tyersgrade Bälgen habe ich schon öfters gehört das sie ihr Geld wert sind und gut für alle die Ihre Farbpalette für kleines Geld erweitern möchten. In Deutschland ist Keough über Pozo in den Qualitäts stufen 1 bis 3 erhältlich und kosten zwischen 91 und 66€, der Preis erscheint mir ziemlich hoch und über die Qualität aussagen zufinden ist schwierig, außerdem gibt es von Keough keine Homepage mehr.
Die Normalen Sättel von Keough schließen aber eine Lücke die immer mehr Bindern auffällt, den klassischen Sattelbalg gibt es fast nicht mehr der hauptsächlich goße Trockenfliegen und Streamerbindet, die Keough füllen diese Lücke seit je her ( aber es gibt wie bei allen ander nun auch Sättel die etwas kleiner binden) und Whiting kommt langsam darauf das diese Bälge doch von mehr Fischern benötigt werden als an genommen ( die Herbert Sättel und die American hackle Sättel sollen diese Lücke nun füllen).
Gruß Markus
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Tom Doll
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Hallo nochmal,
Ich habe 2x Grade 3 und 2x Grade 2 Bälge von Metz (ca. 8 Jahre her), welche ich ganz am Anfang als ich das Binden angefangen habe gekauft habe. Die 2er gehen gerade noch und die 3er haben praktisch keine vernünftige Feder dicke Stämme und die Fibern sind ziemlich licht. Weiterhin habe ich noch einen 1er Badger von Metz, der ist soweit OK. Ich habe mir immer wieder die Metz Bälge angesehen und keine richtig guten gefunden.
In Slazburg auf der Messe habe ich mir Keough (44€) allerdings ohne Einstufung und Ewing angesehen. Der Keough machte einen guten Eindruck die Ewing nach meinem Geschmack weniger.
Indische und Chinesische Bälge sind manchmal gut als Schwänzchen-, Kiel- (für Kielfliegen) und Flügellieferant. Es lohnt sich auch immer diese Bälge bei Gelegenheit anzusehen, manchmal sind schöne Farben dabei.
Problematisch bei Whiting ist, dass es inzwischen fast keine Konkurrenz mehr gibt.
Am Rande noch eine Frage, wer weiß was mit dem Fleisch der Hähne gemacht wird - Ami Döner? (Bitte nicht allzu ernst nehmen)
Gruß
Tom
Ich habe 2x Grade 3 und 2x Grade 2 Bälge von Metz (ca. 8 Jahre her), welche ich ganz am Anfang als ich das Binden angefangen habe gekauft habe. Die 2er gehen gerade noch und die 3er haben praktisch keine vernünftige Feder dicke Stämme und die Fibern sind ziemlich licht. Weiterhin habe ich noch einen 1er Badger von Metz, der ist soweit OK. Ich habe mir immer wieder die Metz Bälge angesehen und keine richtig guten gefunden.
In Slazburg auf der Messe habe ich mir Keough (44€) allerdings ohne Einstufung und Ewing angesehen. Der Keough machte einen guten Eindruck die Ewing nach meinem Geschmack weniger.
Indische und Chinesische Bälge sind manchmal gut als Schwänzchen-, Kiel- (für Kielfliegen) und Flügellieferant. Es lohnt sich auch immer diese Bälge bei Gelegenheit anzusehen, manchmal sind schöne Farben dabei.
Problematisch bei Whiting ist, dass es inzwischen fast keine Konkurrenz mehr gibt.
Am Rande noch eine Frage, wer weiß was mit dem Fleisch der Hähne gemacht wird - Ami Döner? (Bitte nicht allzu ernst nehmen)
Gruß
Tom
You can tune a car, but you can't tuna fish
- Dirk Janßen
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Was Wunder, dass Charles Ritz und Konsorten zu ihrer Zeit überhaupt was gefangen haben. Ich finde diesen Hype um genetic hackles und Konsorten völlig übertrieben und denke, dass es nur eine von vielen Arten ist, den FF'ern ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Wenn ich solche Tabellen sehe mit %ualen Anteilen an besonders kleinen Hecheln etc wird mir übel. Das ist in meinen Augen zu einem großen Teil Verarscherei mit dem Deckmantel von Wissenschaft.Original geschrieben von streamerfisher
@ Maifliege 75 bei diesen Exori Bälgen handelt es sich um Indische Bälge, mit den hat man beim Binden normalerweise keine Freude.
1. Es kann dir leicht passieren, dass du für eine ordenlich hechel drei bis vier Hecheln für eine Fliege benötigst, da diese nur über sehr kurze Federn mit kurzem nutzbarem Bereich verfügen.
2. Die Fiebern sind im Verhältnis zur Hechellänge sehr kurz und sehr weich, also nicht gut für Trockenfliegen
3. Du wirst dir mit Hecheln in Größe 14 und 16 (so fern diese überhaupt verfügbar sind ) sehr schwer tun
4. Diese Bälge sind ziemlich klein und verfügen über wenig Federn ( im vergleich mit einem Whiting Balg könnnte man meinen hier wurde ein Jungtier geschlachtet)
Sorry für meine Ausdrucksweise, aber ich kaufe mir lieber ne Handvoll indische Bälge in verschiedenen Farben als viel Geld in einen Balg (ein Balg=eine Farbe) zu investieren, den ich in meinem Leben nicht verbinde.
Lasst euch nicht verarschen
Dirk
Fliegenfischen ist der Weg und das Ziel.
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Jens2001
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sicherlich sind die Withing Bälge toll und die Metz Bälge nicht so toll wie die Withing aber immer noch super zu benutzen...... wir haben früher auch Fliegen gebunden die gefangen haben....... einfach Federn von Zwerghühner vom Geflügelzüchterverein besorgt denn in der DDR gabs auch keine indischen Bälge....... und wenn die Problematik Vogelgrippe weitergeht, werden wir bald wieder mit Zwerghahn binden müssen, denn der Import von Federn ist z.Z. komplett verboten........
Sicherlich verarbeiten sich die genetisch verarbeiteten Federn spitze und die Fliegen sehen super aus..... aber auch die Fliegen mit den anderen Federn fingen und fangen immer noch, wenn die Hecheln zu groß waren, dann wurden sie eben gestutzt oder besser mit einer Zigarettenglut abgesenkt.... sicher es sieth nicht so schön aus aber den Fischen ist das meisten sch.... egal!!!!
LG Jens
Sicherlich verarbeiten sich die genetisch verarbeiteten Federn spitze und die Fliegen sehen super aus..... aber auch die Fliegen mit den anderen Federn fingen und fangen immer noch, wenn die Hecheln zu groß waren, dann wurden sie eben gestutzt oder besser mit einer Zigarettenglut abgesenkt.... sicher es sieth nicht so schön aus aber den Fischen ist das meisten sch.... egal!!!!
LG Jens
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streamerfisher
Hallo an alle,
das was ihr zu den Indischen Bälgen sagt stimmt alles und ich will auch gar nicht widersprechen, ich habe ja auch gesagt wer sich mal so fühlen möchte wie in früheren Zeiten kann gerne zu solchen Bälgen greifen, und was man anerkennen muss ist auch, dass das Binden mit diesen Bälgen auch einiges an Können abverlangt, aber Genhecheln binden nunmal schneller und wirtschaftlicher und sind einfacher zu verarbeiten ( für Anfänger nicht unwichtig ). Aber in manchen Arbeitsbereichen sind diese Bälge ( Indisch oder Chinesisch) nur schwer zu ersetzen ( z.B. für Nassfliegen mittlerer Größe oder Trockene die Tiefer im Oberflächenfilm schwimmen sollen) oder auch teurem Genmaterial überlegen (z.B. ein Wooly Bugger mit weicher Chinesischer Hechel kann durchaus besser sein als einer mit steifer Whiting buggerpack Behechelung ). Man kann auch mangelnde Hechelqualität etwas aus gleichen, wenn man wie bei der French Partridge eine größere Fronthechel benutzt und Fibern zurechtstutz/glimmt, oder für manche Fliegen die nachverschieden farbigen Hecheln verlangen ( Adams ) kann man ja auch Mischen gen. Grizzly und indisch Braun.
Auch die Hecheln von normalen Hähnen können schöne und gute Fliegen binden und falls es zum binderischen Gau kommt müssen wir eben, wie damals Henry Darbee anfangen uns Hähne ( egal ob Zwerghahn oder andere Rasse ) zum Eigengebrauch zu halten (trotz Stallpflich).
@ Tom Doll, ja dass Monopol von Whiting ist für uns Fliegenfischer schon fast zu bedauern
Und noch eine Frage von mir, weiß jemand ob Euro Hackle auch ein Produkt von Whiting ist, weil auf der Homepage von Whiting ist ein ausgestopfter Hahn zu er stehen der die Beschreibung Euro Hackle trägt.
Gruß Markus
das was ihr zu den Indischen Bälgen sagt stimmt alles und ich will auch gar nicht widersprechen, ich habe ja auch gesagt wer sich mal so fühlen möchte wie in früheren Zeiten kann gerne zu solchen Bälgen greifen, und was man anerkennen muss ist auch, dass das Binden mit diesen Bälgen auch einiges an Können abverlangt, aber Genhecheln binden nunmal schneller und wirtschaftlicher und sind einfacher zu verarbeiten ( für Anfänger nicht unwichtig ). Aber in manchen Arbeitsbereichen sind diese Bälge ( Indisch oder Chinesisch) nur schwer zu ersetzen ( z.B. für Nassfliegen mittlerer Größe oder Trockene die Tiefer im Oberflächenfilm schwimmen sollen) oder auch teurem Genmaterial überlegen (z.B. ein Wooly Bugger mit weicher Chinesischer Hechel kann durchaus besser sein als einer mit steifer Whiting buggerpack Behechelung ). Man kann auch mangelnde Hechelqualität etwas aus gleichen, wenn man wie bei der French Partridge eine größere Fronthechel benutzt und Fibern zurechtstutz/glimmt, oder für manche Fliegen die nachverschieden farbigen Hecheln verlangen ( Adams ) kann man ja auch Mischen gen. Grizzly und indisch Braun.
Auch die Hecheln von normalen Hähnen können schöne und gute Fliegen binden und falls es zum binderischen Gau kommt müssen wir eben, wie damals Henry Darbee anfangen uns Hähne ( egal ob Zwerghahn oder andere Rasse ) zum Eigengebrauch zu halten (trotz Stallpflich).
@ Tom Doll, ja dass Monopol von Whiting ist für uns Fliegenfischer schon fast zu bedauern
Und noch eine Frage von mir, weiß jemand ob Euro Hackle auch ein Produkt von Whiting ist, weil auf der Homepage von Whiting ist ein ausgestopfter Hahn zu er stehen der die Beschreibung Euro Hackle trägt.
Gruß Markus
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Falko Herfeld
Hallo Dirk,
da ich ja weiß, das Du jemand bist der mehr auf selfmade steht, kann ich deine Haltung gut verstehen. Ich persönlich bevorzuge die Whitings weil ich ne faule Socke bin.
Natürlich könnte ich ne Menge versuchen und trixen und arbeiten und tuen und machen. Aber dafür fehlt mir total die Zeit. ich schaffe gerade mal 10 Goldkopfnypmhen in einer Stunden (wenn ich mir ganz ganz viel Mühe gebe) Bei guten Trockenfliegen dauert es länger.
Immer wenn ich vor meinem Bindestock sitze, fehlen mir irgendwie die Ideen oder aber z. B. bei Streamern das Problem mit den großen Dimensionen. Ich frag mich dann immer....wie machen die Leute das nur sonne Matuka zu binden.
Deshalb finde ich diese Genetischen Killerhuhnbälge super. Da brauche ich nicht lange zu suchen und hab ruck zuck ne geile Felder mit der ich (bei einem Sattel) 5-6 Fliegen binden kann.
Aber im Grunde ist das, so muss ich dir Recht geben, schon ne sehr sehr teure Angelegenheit. Son Sattel mal eben für 50 Euro, das macht schon nen dickes Loch in die Kasse.
Aber Du kennst das ja. die meisten Binder machen wohl genau den Fehler wie ich, das sie meinen die Fliege muss gut aussehen. Wenn ich dann gewisse Internetseiten von Profis sehe, auf denen echt die komischst einfach gebundenen Crapfliegen sind mit denen die sehr gut fischen.....tja dann muss ich schon über mich selbst lachen.
Aber es gibt was zu Feiern, gestern habe ich meine ersten Flügel aus Papageienschwanzfedern gemacht! Super Super Super geil. Silver Butcher .... sieht zwar nen bischen Kacke aus, aber ich nehme die immer mit um mich selbst herauszufordern.
Wenn garnichts geht und alle tollen Fliegen versagt haben, ziehe ich die Loserdose mit all den Fliegen die so richtig sch... aussehen. Wenn dann was beißt, beiße ich mir immer in den Hintern
Grüße
Falko
da ich ja weiß, das Du jemand bist der mehr auf selfmade steht, kann ich deine Haltung gut verstehen. Ich persönlich bevorzuge die Whitings weil ich ne faule Socke bin.
Natürlich könnte ich ne Menge versuchen und trixen und arbeiten und tuen und machen. Aber dafür fehlt mir total die Zeit. ich schaffe gerade mal 10 Goldkopfnypmhen in einer Stunden (wenn ich mir ganz ganz viel Mühe gebe) Bei guten Trockenfliegen dauert es länger.
Immer wenn ich vor meinem Bindestock sitze, fehlen mir irgendwie die Ideen oder aber z. B. bei Streamern das Problem mit den großen Dimensionen. Ich frag mich dann immer....wie machen die Leute das nur sonne Matuka zu binden.
Deshalb finde ich diese Genetischen Killerhuhnbälge super. Da brauche ich nicht lange zu suchen und hab ruck zuck ne geile Felder mit der ich (bei einem Sattel) 5-6 Fliegen binden kann.
Aber im Grunde ist das, so muss ich dir Recht geben, schon ne sehr sehr teure Angelegenheit. Son Sattel mal eben für 50 Euro, das macht schon nen dickes Loch in die Kasse.
Aber Du kennst das ja. die meisten Binder machen wohl genau den Fehler wie ich, das sie meinen die Fliege muss gut aussehen. Wenn ich dann gewisse Internetseiten von Profis sehe, auf denen echt die komischst einfach gebundenen Crapfliegen sind mit denen die sehr gut fischen.....tja dann muss ich schon über mich selbst lachen.
Aber es gibt was zu Feiern, gestern habe ich meine ersten Flügel aus Papageienschwanzfedern gemacht! Super Super Super geil. Silver Butcher .... sieht zwar nen bischen Kacke aus, aber ich nehme die immer mit um mich selbst herauszufordern.
Wenn garnichts geht und alle tollen Fliegen versagt haben, ziehe ich die Loserdose mit all den Fliegen die so richtig sch... aussehen. Wenn dann was beißt, beiße ich mir immer in den Hintern
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Falko
- Dirk Janßen
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Moin Falko,Original geschrieben von Falko Herfeld
da ich ja weiß, das Du jemand bist der mehr auf selfmade steht, kann ich deine Haltung gut verstehen. ... Deshalb finde ich diese Genetischen Killerhuhnbälge super. ... Aber im Grunde ist das, so muss ich dir Recht geben, schon ne sehr sehr teure Angelegenheit. Son Sattel mal eben für 50 Euro, das macht schon nen dickes Loch in die Kasse.
Du WEISST es aufgrund meines Interauftritts, von MIR weisst Du nicht viel.
In Bezug auf Fliegenbinden sind wir alle Selfmader, das steht fest. Meine Selfmade-Tipps sollen hier und da Geld sparen, welches man dann an anderer Stelle z.B. für einen schönen Balg ausgeben kann.
Mir geht nur dieses Gegenseitigübertreffen der Balglieferanten auf den Senkel, was kommt denn nach Platinum? Superdupermegyhypertoll?
Das ist gezielte Verarschung um den Kunden noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ich finde es daher ratsam -insbesondere für Anfänger- mit nicht allzu teuren Bälgen anzufangen, die ihre Daseinsberechtigung haben.
Ich kenne nur einen hier im Forum persönlich, der sich solch gute Bälge leisten sollte und das ist Mario Malarczuk (Fliegendose). Als professioneller Binder sollte man mit guten Bälgen arbeiten, denn time is monkey
BTW Wo wir bei Bälgen sind, weiss einer, wo man eventuell noch Metz MicroBarbs bekommen kann, oder ist die Produktion eingestellt? Das waren Bälge, wo man für sein Geld was bekommen hat (nach meiner Erinnerung ca. 39 DM)
TL
Dirk
Fliegenfischen ist der Weg und das Ziel.
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Falko Herfeld
Hallo Dirk,
nun ich finde das ja auch super das Du da Geld einsparen hilfst. Denn es gibt schon echt sau teure Sachen bei diesem Hobby.
Was die Metz Microbarb angeht kann ich dir leider nicht helfen. Ich hatte meinen über 8 Ecken vom Brinkhoff aber heuer hab ich mir eben 4 Whtings geholt.
Im Endeffekt ist das alles was ich habe viel zu viel und hätte dafür locker ne super schiicke Winston kaufen können.
Dennoch finde ich das die Preissegmentierung schon gerechtfertigt ist. Natürlich befinden wir uns dann ganz schnell auf einem Niveau was für unsereins nicht mehr zu verstehen ist.
Ich möchte mal ein Beispiel geben.
Privat halte ich als Haustiere Warane, kenne aber diverse Züchter aus dem Bereich Schlangen. Einigen von euch ist vielleicht der Königsphyton ein Begriff. Es handelt sich hierbei um eine kleinere (120-180 cm) große Riesenschlange. Nun bei dieser Art hat sich durch diverse zunächst in Amerika populär gewordene Farbzuchten ein wahrer Rausch auf das Aussergewöhnliche entwickelt.
Ich muss deswegen daran denken, weil für mich sehen die, mal abgesehen von Normal und Albino, fast alle gleich aus. Aber der Kenner zahlt für eine Spider oder eine Spider Caramel, Spider bis zu 20000 (zwanzigtausend) US$.
Ich reagiere dann immer genau wie Du und muss die Leute dann auslachen weil ich den unterschied nicht sehe. Bis ich mal auf eine Internetseite aufmerksam wurde die sich intensiv mit der Genetic dieser Art auseinandersetzt. Ein extrem weites Feld! Ob das alles noch tierschutzrechtlich vereinbar ist, lassen ich mal an dieser Stelle dahin gestellt. Ich denke also schon, das dies eben ein enormer Zuchtaufwand ist und sich dann, wie du schon richtig sagst nur für Profis eignet.
Mir als Altagsfliegenbinder ist der Grade wirklich total brause.
Grüße
Falko
nun ich finde das ja auch super das Du da Geld einsparen hilfst. Denn es gibt schon echt sau teure Sachen bei diesem Hobby.
Was die Metz Microbarb angeht kann ich dir leider nicht helfen. Ich hatte meinen über 8 Ecken vom Brinkhoff aber heuer hab ich mir eben 4 Whtings geholt.
Im Endeffekt ist das alles was ich habe viel zu viel und hätte dafür locker ne super schiicke Winston kaufen können.
Dennoch finde ich das die Preissegmentierung schon gerechtfertigt ist. Natürlich befinden wir uns dann ganz schnell auf einem Niveau was für unsereins nicht mehr zu verstehen ist.
Ich möchte mal ein Beispiel geben.
Privat halte ich als Haustiere Warane, kenne aber diverse Züchter aus dem Bereich Schlangen. Einigen von euch ist vielleicht der Königsphyton ein Begriff. Es handelt sich hierbei um eine kleinere (120-180 cm) große Riesenschlange. Nun bei dieser Art hat sich durch diverse zunächst in Amerika populär gewordene Farbzuchten ein wahrer Rausch auf das Aussergewöhnliche entwickelt.
Ich muss deswegen daran denken, weil für mich sehen die, mal abgesehen von Normal und Albino, fast alle gleich aus. Aber der Kenner zahlt für eine Spider oder eine Spider Caramel, Spider bis zu 20000 (zwanzigtausend) US$.
Ich reagiere dann immer genau wie Du und muss die Leute dann auslachen weil ich den unterschied nicht sehe. Bis ich mal auf eine Internetseite aufmerksam wurde die sich intensiv mit der Genetic dieser Art auseinandersetzt. Ein extrem weites Feld! Ob das alles noch tierschutzrechtlich vereinbar ist, lassen ich mal an dieser Stelle dahin gestellt. Ich denke also schon, das dies eben ein enormer Zuchtaufwand ist und sich dann, wie du schon richtig sagst nur für Profis eignet.
Mir als Altagsfliegenbinder ist der Grade wirklich total brause.
Grüße
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