Fliegenkosten - kaufen vs. tueddeln
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Fliegenkosten - kaufen vs. tueddeln
Hallo,
hat eigentlich schonmal jemand von euch durchgerechnet, wieviel ihr durch's Binden bei einem bestimmten Muster spart?
In welchen Bereichen bewegt man sich da?
Gruesse
Fabian
hat eigentlich schonmal jemand von euch durchgerechnet, wieviel ihr durch's Binden bei einem bestimmten Muster spart?
In welchen Bereichen bewegt man sich da?
Gruesse
Fabian
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fliege1
- Beiträge: 142
- Registriert: 28.09.2006, 19:45
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Hallo Fabian
Ich binde meine Lachs u. Mefotuben alle selbst und kann dir sagen, dass die billieger sind als gekaufte.
ein Beispiel : eine Mörrumtube ca. 50-80 Schweden Kronen bei einen Kurs von 1,0 € = 9,0 Sek.
Meine Tube kostet etwa 30 cent
Ich binde meine Fliegen aber nicht aus diesen Grund !!!!
Die Eigenen Fliegen halten länger und sind mit mehr Sorgfalt gebunden
MfG
fliege1
Hagen
Ich binde meine Lachs u. Mefotuben alle selbst und kann dir sagen, dass die billieger sind als gekaufte.
ein Beispiel : eine Mörrumtube ca. 50-80 Schweden Kronen bei einen Kurs von 1,0 € = 9,0 Sek.
Meine Tube kostet etwa 30 cent
Ich binde meine Fliegen aber nicht aus diesen Grund !!!!
Die Eigenen Fliegen halten länger und sind mit mehr Sorgfalt gebunden
MfG
fliege1
Hagen
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chris/bw
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Tom Doll
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Hallo Macke,
Eine Kosten/Nutzenrechnung darfst Du nicht machen. Aber selber binden hat viele Vorteile:
- Du hast immer die Fliegen, die Du willst
- Du kannst Dir schnell ein benötigtes Muster beschaffen
- Du kannst auch low Hackle Fliegen binden (gekaufte haben meist zu dichte Hecheln)
- Du hast auch im Winter und bei schlechtem Wetter ein Hobby
...
Gruß
Tom
Eine Kosten/Nutzenrechnung darfst Du nicht machen. Aber selber binden hat viele Vorteile:
- Du hast immer die Fliegen, die Du willst
- Du kannst Dir schnell ein benötigtes Muster beschaffen
- Du kannst auch low Hackle Fliegen binden (gekaufte haben meist zu dichte Hecheln)
- Du hast auch im Winter und bei schlechtem Wetter ein Hobby
...
Gruß
Tom
You can tune a car, but you can't tuna fish
- dreampike
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- Registriert: 30.09.2006, 21:50
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Hallo Fabian,
natürlich sind die reinen Materialkosten für eine einzelne Fliege deutlich geringer als eine gekaufte Fliege. Doch man bekommt ja kaum einzelne Hecheln, Haken, Faden, Federn usw. zu kaufen und nur aus Mutter Natur's Schatzkästchen zu schöpfen, das reicht halt nicht für anspruchsvolle Binder. Zusätzlich zu den ganzen Bälgen, Federn, Fellen, Dubbings, Glitterzeugs, Haken, Lacken usw. kommen die Werkzeuge incl. Bindestöcken, ggf. auch für einschlägige Literatur und Kurse. Als guter Kaufmann solltest du da auch noch deine Arbeitszeit dazurechnen, und ich glaube nicht, dass bei Fliegenfischern /-bindern der Anteil der Hartz4-Empfänger sehr hoch ist... Wenn ich meine gesamte Bindeausrüstung, die sich bei mir in 30 Jahren angesammelt hat, nach dem Einkaufspreis taxieren würde, ich glaube das Geld würde reichen um einen mittleren Fischereiverein jahrelang mit gekauften Qualitätsfliegen zu versorgen. Tatsächlich binde ich im Laufe der Jahre immer weniger Fliegen, die aber sind a) spitzenmäßig fängig, b) nicht käuflich zu erwerben und b) jederzeit der Situation anzupassen. Ich binde z.B. kaum auf Vorrat, sondern laß' mich von der Situation inspirieren und gehe dann mit der besten aller Fliegen ans Wasser. Und das Gefühl, auf eine Selbstgebundene die kritische Forelle zum Steigen zu bringen oder den Hecht zu fangen, der schon tausende anderer Köder gesehen hat, das ist schlicht und ergreifend u n b e z a h l b a r !!!!!
Wolfgang
natürlich sind die reinen Materialkosten für eine einzelne Fliege deutlich geringer als eine gekaufte Fliege. Doch man bekommt ja kaum einzelne Hecheln, Haken, Faden, Federn usw. zu kaufen und nur aus Mutter Natur's Schatzkästchen zu schöpfen, das reicht halt nicht für anspruchsvolle Binder. Zusätzlich zu den ganzen Bälgen, Federn, Fellen, Dubbings, Glitterzeugs, Haken, Lacken usw. kommen die Werkzeuge incl. Bindestöcken, ggf. auch für einschlägige Literatur und Kurse. Als guter Kaufmann solltest du da auch noch deine Arbeitszeit dazurechnen, und ich glaube nicht, dass bei Fliegenfischern /-bindern der Anteil der Hartz4-Empfänger sehr hoch ist... Wenn ich meine gesamte Bindeausrüstung, die sich bei mir in 30 Jahren angesammelt hat, nach dem Einkaufspreis taxieren würde, ich glaube das Geld würde reichen um einen mittleren Fischereiverein jahrelang mit gekauften Qualitätsfliegen zu versorgen. Tatsächlich binde ich im Laufe der Jahre immer weniger Fliegen, die aber sind a) spitzenmäßig fängig, b) nicht käuflich zu erwerben und b) jederzeit der Situation anzupassen. Ich binde z.B. kaum auf Vorrat, sondern laß' mich von der Situation inspirieren und gehe dann mit der besten aller Fliegen ans Wasser. Und das Gefühl, auf eine Selbstgebundene die kritische Forelle zum Steigen zu bringen oder den Hecht zu fangen, der schon tausende anderer Köder gesehen hat, das ist schlicht und ergreifend u n b e z a h l b a r !!!!!
Wolfgang






