Moin Moin,
die Schlaufen an den Enden meiner Schnüre bastel ich mir immer mit der "Nadel-in- Seele-schieben-und dann Schlaufe durchzieh-Technik", welche hier schon diverse Male vorgestellt wurde. Diese Technikl ist natürlich topp.
Jetzt hab ich mir `n Schusskopf der Marke VISION (Ace Clear Intermediate Tip) gekauft, welcher allerdings `n Monokern hat.
Welche Verbindung zwischen Running-Line bzw. Vorfach und derartigen Schnüren mit Mono-Kern könnt Ihr mir empfehlen?
Von diesen aufschiebbaren Geflecht-Loops halte ich nichts, die Dinger rappeln mir zu sehr in den Rutenringen.
Hab schon überlegt, es mit der üblichen Methode des "abbindens des freigelegten Schnurkernes mit Bindeseide" zu versuchen, aber ich traue der Sache nicht so richtig, zumindest nicht bei Mono, weil man die nicht noch zur Sicherung durchnähen kann und es evtl. anfängt zu rutschen.
Gruß Henning
Gute Schlaufen für Schnüre mit Mono-Kern gesucht !
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
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Ingo Dege
Hallo Henning,
falls der Kopf für die Zweihand ist, geh` ihn tauschen! Vision bietet 2 Varianten an: der mit der grünen Spitze hat wieder eine Geflechtseele.
Falls Einhand-Kopf: den monofilen Kern vor dem Abbinden mit einer Zange "grippen" - Bindeseide in 8/0, besser 10/0 nehmen und die Wicklung über 2 cm machen. Die erste Lage Bindeseide mit entsprechendem Kleber sicher, das ganze anschließend schön "schließen" ( Uv-Kleber o.ä. ). Ic`h hab` bei einer Leine nach dem einsatz im salzwasser allerdings Probleme bekommen: die Verbindung ließ sich relativ leicht auseinander ziehen ( vermutlich die Auswirkungen des Salzes auf den Kleber ).
falls der Kopf für die Zweihand ist, geh` ihn tauschen! Vision bietet 2 Varianten an: der mit der grünen Spitze hat wieder eine Geflechtseele.
Falls Einhand-Kopf: den monofilen Kern vor dem Abbinden mit einer Zange "grippen" - Bindeseide in 8/0, besser 10/0 nehmen und die Wicklung über 2 cm machen. Die erste Lage Bindeseide mit entsprechendem Kleber sicher, das ganze anschließend schön "schließen" ( Uv-Kleber o.ä. ). Ic`h hab` bei einer Leine nach dem einsatz im salzwasser allerdings Probleme bekommen: die Verbindung ließ sich relativ leicht auseinander ziehen ( vermutlich die Auswirkungen des Salzes auf den Kleber ).
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Fly-Ing
Hallo Ingo aus Bremen,
dass solcherart fabrizierte "Monoschlaufen" nicht zuverlässig sind, hat sich schon vielfach und oft frustrierend bewiesen.
Die Ursache liegt nicht im verwendeten Kleber oder am Salz, sondern ist durch die Machart des Umwickelns bedingt. Die Umwickeltechnik ist zwar alt, taugt aber nur zur Formgebung und für Übergänge. Übergänge lassen sich aber heutzutage mit PU- oder UV- oder anderen Klebern leichter und schöner, also besser, gestalten.
Damit eine Schlaufe aus Monomaterial haltbar wird braucht es Flächenpressung, d.h. größere Kräfte als durch Umwickeln möglich sind müssen die Monofile (wie Flatbeam, Polyamid, Fluorocarbon, u.a.) zusammenpressen, um entsprechend große Reibungskräfte zu erzeugen, die der Tragfähigkeit des Monofils entsprechen.
Im "Fliegenfischer" (Heft 155 – Zweihand an der Küste) hat K. Schröder mal Monofile Runningleinen gezeigt, an denen Schlaufen zu sehen waren, die mit Nagelknoten aus 0,12er Fireline überbunden waren. Es waren drei oder vier Knoten dicht nebeneinander.
Ich habe diese Schlaufen schon bei verschiedenen Leuten außer an MonoRunningLeinen auch an Polyleadern und an Monokernleinen gesehen, und alle sagten, es gibt keine Probleme damit. Und meine Versuche mit Flatbeam bestätigten diese Machart auch als sicher.
Gruß Fly-Ing
dass solcherart fabrizierte "Monoschlaufen" nicht zuverlässig sind, hat sich schon vielfach und oft frustrierend bewiesen.
Die Ursache liegt nicht im verwendeten Kleber oder am Salz, sondern ist durch die Machart des Umwickelns bedingt. Die Umwickeltechnik ist zwar alt, taugt aber nur zur Formgebung und für Übergänge. Übergänge lassen sich aber heutzutage mit PU- oder UV- oder anderen Klebern leichter und schöner, also besser, gestalten.
Damit eine Schlaufe aus Monomaterial haltbar wird braucht es Flächenpressung, d.h. größere Kräfte als durch Umwickeln möglich sind müssen die Monofile (wie Flatbeam, Polyamid, Fluorocarbon, u.a.) zusammenpressen, um entsprechend große Reibungskräfte zu erzeugen, die der Tragfähigkeit des Monofils entsprechen.
Im "Fliegenfischer" (Heft 155 – Zweihand an der Küste) hat K. Schröder mal Monofile Runningleinen gezeigt, an denen Schlaufen zu sehen waren, die mit Nagelknoten aus 0,12er Fireline überbunden waren. Es waren drei oder vier Knoten dicht nebeneinander.
Ich habe diese Schlaufen schon bei verschiedenen Leuten außer an MonoRunningLeinen auch an Polyleadern und an Monokernleinen gesehen, und alle sagten, es gibt keine Probleme damit. Und meine Versuche mit Flatbeam bestätigten diese Machart auch als sicher.
Gruß Fly-Ing
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Ingo Dege
Hallo Fly-Ing,
grundsätzlich gebe ich Dir Recht - das "Umwickeln" der entsprechenden Stellen sollte unter größtmöglichem Zug auf den Bindefaden erfolgen - und........hat bei mir gehalten! Richtig ausgeführt ( lässt sich in Worten nicht wirklich gut beschreiben ) hält es. Und: andere Verbindungen sind natürlich auch willkommen!
grundsätzlich gebe ich Dir Recht - das "Umwickeln" der entsprechenden Stellen sollte unter größtmöglichem Zug auf den Bindefaden erfolgen - und........hat bei mir gehalten! Richtig ausgeführt ( lässt sich in Worten nicht wirklich gut beschreiben ) hält es. Und: andere Verbindungen sind natürlich auch willkommen!
- Rolf Renell
- Beiträge: 1605
- Registriert: 29.09.2006, 13:32
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Das Grippen des Monos mit einer prof. Flachzange reicht völlig aus wird es richtig ausgeführt,natürlich im weiteren Verlauf das binden.
(Gut nachzuvollziehen auf Ingo`s DVD),bei einigen Monos bewirkt eine kurze "Anwärmung" mit auskühlung einen besseren Griüp wie ich finde,
beste Grüsse,Rolf
(Gut nachzuvollziehen auf Ingo`s DVD),bei einigen Monos bewirkt eine kurze "Anwärmung" mit auskühlung einen besseren Griüp wie ich finde,
beste Grüsse,Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
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