Meckerecke Gastgewässerspiegel Bad Liebenzell
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Stefan H.
Hallo Freunde.
Nachdem ich im "alten Forum" schon mal angemeldelt war, hat mich nun der Bericht von Herrn Schlosser dazu bewegt, mich wieder anzumelden um vielleicht ein paar Hintergrundinformationen über den Mann zu liefern, über den hier so eifrig diskutiert wird.
Ich habe Herrn Rebmann kennengelernt, als ich vor vielen Jahren mit dem Fliegenfischen angefangen habe.
Auch mir ist anfangs seine durchaus "strenge Art " nicht verborgen geblieben.
Inzwischen kenne ich ihn schon einige Jahre, habe unheimlich viel von ihm gelernt, vor allem auch, wie notwendig es ist, Bestimmungen einzuhalten, dass dieses hervorragende Fischwasser weiterhin diese Qualität behält.
Dafür macht Herr Rebmann einen ehrenamtlichen " Full-time Job"
So macht er z.B für Kinder in den Ferien jedes Jahr die Veranstaltung "Mit dem Fischer am Bach" . Hier lernt er den Kindern -und vielleicht kommenden Fliegenfischern- den richtigen Umgang mit der Natur und weist sie in den Kreislauf der Natur-und Pflanzenwelt ein.
Seit etwa 2 Jahren ist im "Mohnbachtal" ein Naturschaupfad zu bewundern.
Auf großen Tafeln werden die Tier- und Pflanzenarten der Nagold dargestellt samt Entwicklungskreislauf einer Eintagsfliege.
Hier hat Herr Rebmann es geschafft, namhafte Naturschützen,Fliegenfischer und Vogelkundler ( welche ja bekannterweise nicht gerade zu den Freunden der Fischer gehören) zusammenzubringen, um dieses Projekt durchzuziehen und zu zeigen, dass letztendlich bei allen Parteien die gleichen Interessen bestehen, nämlich die Natur zu Hegen und zu Pflegen.
Alles unter den Augen der Presse.
Finanziert im übrigen auch durch Fliegenfischern, die von Herrn Rebmanns Arbeit überzeugt sind.
So wurde letztes Jahr das Fernsehen aufmerksam und hat einen wunderbaren langen Bericht gesendet über das Naturschauspiel der "Oligo", das sich jeden Jahr an dieser Gewässerstrecke abspielt.
Auch hier hat Herr Rebmann dafür gesorgt, dass die Fliegenfischerei ganz besonders gut wegkommt und die schonende Art und Weise des Fischfangs im Einklang mit der Natur in den Vordergrund gestellt wird.
Bei den traditionellen Flossfahrten die auf der Nagold stattfinden, bei denen durch die "Bremser" der komplette Gewässergrund aufgerissen wird, hat er immerhin erreicht, dass jetzt weniger gefahren wird, auch wenn er sich dadurch nicht nur Freunde gemacht hat.
Der Kampf gegen den Schwellbetrieb der Energiekonzerne ist ein ungerechter. Aber auch hier gibt er nicht auf und kämpft beharrlich gegen diese Verstösse an.
Von Stadtseite vesucht man immer wieder das Gewässer für den "normalen Angler" sprich Spinnfischer bzw Wurmangler zu öffnen, damit der Tourismus belebt werden kann. Auch hiergegen hat sich bis jetzt erfolgreich durch seine Überzeugungsarbeit gewehrt
Die "tote Drift- Regelung" wurde eingeführt weil Gruppenweise "Stippfischer" kamen, welche dann hunderte von Fischen drillten, von denen dann ein guter Teil am Uferrand von Herrn Rebmann tot aus dem Wasser gezogen wurden.
Im Übrigen sind diese Fischer mit der Regel einverstanden, vor allem auch, weil es überhaupt kein Problem ist, in diesem fischreichen Wasser auf traditonelle Art un Weise seine Fische zu fangen.
Ich weiss, das hört sich jetzt alles ein bisschen nach Lodhudelei an.
Ich wollte aber nur einmal darstellen, welche Arbeit es erfordert, die Qualität eine sochen Top-Gewässers zu erhalten
Wir Fliegenfischer können dann wenigstens unser Mindestes dazu beitragen, nämlich das Durchlesen und die Einhaltung der wohlüberlegten Regeln.
Wenn wir nicht mal dazu in der Lage sind, brauchen wir uns über ein "pampiges" Verhalten auch nicht zu beschweren. Jetzt mal ehrlich, oder?
In diesem Sinne...
Nachdem ich im "alten Forum" schon mal angemeldelt war, hat mich nun der Bericht von Herrn Schlosser dazu bewegt, mich wieder anzumelden um vielleicht ein paar Hintergrundinformationen über den Mann zu liefern, über den hier so eifrig diskutiert wird.
Ich habe Herrn Rebmann kennengelernt, als ich vor vielen Jahren mit dem Fliegenfischen angefangen habe.
Auch mir ist anfangs seine durchaus "strenge Art " nicht verborgen geblieben.
Inzwischen kenne ich ihn schon einige Jahre, habe unheimlich viel von ihm gelernt, vor allem auch, wie notwendig es ist, Bestimmungen einzuhalten, dass dieses hervorragende Fischwasser weiterhin diese Qualität behält.
Dafür macht Herr Rebmann einen ehrenamtlichen " Full-time Job"
So macht er z.B für Kinder in den Ferien jedes Jahr die Veranstaltung "Mit dem Fischer am Bach" . Hier lernt er den Kindern -und vielleicht kommenden Fliegenfischern- den richtigen Umgang mit der Natur und weist sie in den Kreislauf der Natur-und Pflanzenwelt ein.
Seit etwa 2 Jahren ist im "Mohnbachtal" ein Naturschaupfad zu bewundern.
Auf großen Tafeln werden die Tier- und Pflanzenarten der Nagold dargestellt samt Entwicklungskreislauf einer Eintagsfliege.
Hier hat Herr Rebmann es geschafft, namhafte Naturschützen,Fliegenfischer und Vogelkundler ( welche ja bekannterweise nicht gerade zu den Freunden der Fischer gehören) zusammenzubringen, um dieses Projekt durchzuziehen und zu zeigen, dass letztendlich bei allen Parteien die gleichen Interessen bestehen, nämlich die Natur zu Hegen und zu Pflegen.
Alles unter den Augen der Presse.
Finanziert im übrigen auch durch Fliegenfischern, die von Herrn Rebmanns Arbeit überzeugt sind.
So wurde letztes Jahr das Fernsehen aufmerksam und hat einen wunderbaren langen Bericht gesendet über das Naturschauspiel der "Oligo", das sich jeden Jahr an dieser Gewässerstrecke abspielt.
Auch hier hat Herr Rebmann dafür gesorgt, dass die Fliegenfischerei ganz besonders gut wegkommt und die schonende Art und Weise des Fischfangs im Einklang mit der Natur in den Vordergrund gestellt wird.
Bei den traditionellen Flossfahrten die auf der Nagold stattfinden, bei denen durch die "Bremser" der komplette Gewässergrund aufgerissen wird, hat er immerhin erreicht, dass jetzt weniger gefahren wird, auch wenn er sich dadurch nicht nur Freunde gemacht hat.
Der Kampf gegen den Schwellbetrieb der Energiekonzerne ist ein ungerechter. Aber auch hier gibt er nicht auf und kämpft beharrlich gegen diese Verstösse an.
Von Stadtseite vesucht man immer wieder das Gewässer für den "normalen Angler" sprich Spinnfischer bzw Wurmangler zu öffnen, damit der Tourismus belebt werden kann. Auch hiergegen hat sich bis jetzt erfolgreich durch seine Überzeugungsarbeit gewehrt
Die "tote Drift- Regelung" wurde eingeführt weil Gruppenweise "Stippfischer" kamen, welche dann hunderte von Fischen drillten, von denen dann ein guter Teil am Uferrand von Herrn Rebmann tot aus dem Wasser gezogen wurden.
Im Übrigen sind diese Fischer mit der Regel einverstanden, vor allem auch, weil es überhaupt kein Problem ist, in diesem fischreichen Wasser auf traditonelle Art un Weise seine Fische zu fangen.
Ich weiss, das hört sich jetzt alles ein bisschen nach Lodhudelei an.
Ich wollte aber nur einmal darstellen, welche Arbeit es erfordert, die Qualität eine sochen Top-Gewässers zu erhalten
Wir Fliegenfischer können dann wenigstens unser Mindestes dazu beitragen, nämlich das Durchlesen und die Einhaltung der wohlüberlegten Regeln.
Wenn wir nicht mal dazu in der Lage sind, brauchen wir uns über ein "pampiges" Verhalten auch nicht zu beschweren. Jetzt mal ehrlich, oder?
In diesem Sinne...
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JensR
Fazit für mich:
Den echten Fischer erkennt man an seinem Verhalten am Wasser, nicht an seinem Gerät. Den "echten" Fliegenfischer hingegen erkennt man an seiner Arroganz und Besserwisserei!
Stippfischer sind mir da lieber, denn sie urteilen nicht ständig und voreilig über andere.
---
Ganz ehrlich:
Ich binde auch Nymphen in neon-pink und an meinen Gewässern gibt es immer wieder Tage wo die Fische am liebsten gezupfte Nymphen mögen.
Natürlich befische ich sie dann auch so, denn darauf fange ich meine Fische und es ist mir manchmal auch egal warum sie diese fressen wollen.
Ihr glaubt doch nicht wirklich das der Unterschied ob stromauf oder gezupft gefischt etwas über die Qualität und Waidgerechtigkeit eines Anglers aussagt, oder? Das ihr daduch "schlechte" Gastangler von euren Stecken abhaltet? Meiner Meinung nach macht ihr euch hier etwas vor.
Solche Regelungen gehören ins Museum, und die Gipsköpfe und Theoretiker in den Vorständen, die diese erlassen, gleich mit.
Armes Deutschland! Wir machen es uns selbst so schwer ...
Gruß, Jens
Den echten Fischer erkennt man an seinem Verhalten am Wasser, nicht an seinem Gerät. Den "echten" Fliegenfischer hingegen erkennt man an seiner Arroganz und Besserwisserei!
Stippfischer sind mir da lieber, denn sie urteilen nicht ständig und voreilig über andere.
---
Ganz ehrlich:
Ich binde auch Nymphen in neon-pink und an meinen Gewässern gibt es immer wieder Tage wo die Fische am liebsten gezupfte Nymphen mögen.
Natürlich befische ich sie dann auch so, denn darauf fange ich meine Fische und es ist mir manchmal auch egal warum sie diese fressen wollen.
Ihr glaubt doch nicht wirklich das der Unterschied ob stromauf oder gezupft gefischt etwas über die Qualität und Waidgerechtigkeit eines Anglers aussagt, oder? Das ihr daduch "schlechte" Gastangler von euren Stecken abhaltet? Meiner Meinung nach macht ihr euch hier etwas vor.
Solche Regelungen gehören ins Museum, und die Gipsköpfe und Theoretiker in den Vorständen, die diese erlassen, gleich mit.
Armes Deutschland! Wir machen es uns selbst so schwer ...
Gruß, Jens
Hallo liebe Streitende,
Euer Streit richtet sich an die Öffentlichkeit und hier mein (vorläufiges) Ergebnis:
3:0 für Schlosser , davon 2 Eigentore von Rebmann und seinen Claqueren und ein klarer Treffer von Schlosser.
1:0 Beitrag 8
Schlosser wirkt in seinem Posting objektiv, was er insbesondere durch Eingeständnis seiner eigenen Fehler und sogar durch Lob an Rebmann geschickt einleitet.
2:0 Beitrag 9
Rebmann unterstreicht und bestätigt in der Art seiner Formulierung die ihm unterstellte "Rottweiler-Mentalität"
3:0 Beitrag 18
durch schmalzige Lobhudelei wird versucht pampiges/respektloses Verhalten bei Kontrollen zu rechtfertigen.
Fazit:
Rebmann könnte noch punkten mit Sätzen wie z.B. :
...es tut mir leid, wenn der Eindruck entstanden ist, dass.....aber....
So könnte er nicht nur Größe zeigen, sondern auch Verständnis erwarten und seine Arbeit/Ziele den Menschen wohl auch näher bringen.
Sehr spannend....macht weiter
Gruß, Ranzi
Euer Streit richtet sich an die Öffentlichkeit und hier mein (vorläufiges) Ergebnis:
3:0 für Schlosser , davon 2 Eigentore von Rebmann und seinen Claqueren und ein klarer Treffer von Schlosser.
1:0 Beitrag 8
Schlosser wirkt in seinem Posting objektiv, was er insbesondere durch Eingeständnis seiner eigenen Fehler und sogar durch Lob an Rebmann geschickt einleitet.
2:0 Beitrag 9
Rebmann unterstreicht und bestätigt in der Art seiner Formulierung die ihm unterstellte "Rottweiler-Mentalität"
3:0 Beitrag 18
durch schmalzige Lobhudelei wird versucht pampiges/respektloses Verhalten bei Kontrollen zu rechtfertigen.
Fazit:
Rebmann könnte noch punkten mit Sätzen wie z.B. :
...es tut mir leid, wenn der Eindruck entstanden ist, dass.....aber....
So könnte er nicht nur Größe zeigen, sondern auch Verständnis erwarten und seine Arbeit/Ziele den Menschen wohl auch näher bringen.
Sehr spannend....macht weiter
Gruß, Ranzi
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Christian Früh
- Beiträge: 304
- Registriert: 29.09.2006, 11:46
- Wohnort: Regensburg
Hallo Ranzi,
endlich sind wir wieder bei der Wm - ich hatte schon Angst einen Tag nicht damit konfrontiert zu werden.
Aber wir haben ja noch gut 3 Wochen bis zum Anpfiff (Komisch paßt irgendwie), da kann sich noch was tun.
Was wohl die Aufsicht zu meiner gehakten Hausfrau in der Fußgängerzone Kastl und zu Deinem Mountainbiker gesagt hätte. Soweit ich weiss war bei mir in der Karte noch nichts entsprechendes reguliert. Hier besteht in jedem Fall noch Nachholbedarf. Ich könnte aber heute nicht mehr sagen, ob ich sie in der Dead Drift gehakt habe.
Gruss
Christian
endlich sind wir wieder bei der Wm - ich hatte schon Angst einen Tag nicht damit konfrontiert zu werden.
Aber wir haben ja noch gut 3 Wochen bis zum Anpfiff (Komisch paßt irgendwie), da kann sich noch was tun.
Was wohl die Aufsicht zu meiner gehakten Hausfrau in der Fußgängerzone Kastl und zu Deinem Mountainbiker gesagt hätte. Soweit ich weiss war bei mir in der Karte noch nichts entsprechendes reguliert. Hier besteht in jedem Fall noch Nachholbedarf. Ich könnte aber heute nicht mehr sagen, ob ich sie in der Dead Drift gehakt habe.
Gruss
Christian
Hallo Kollegen,
ich verstehe es nach wie vor nicht. Helft mal einem Flifi- Newcomer auf die Sprünge:
Aus manchen Beiträgen kann man herauslesen: Man ist kein guter Fliegenfischer wenn man die Nymphe stromab wirft und dann wieder ranzupft?
Was bezeichnet man in diesem Kontext mit dem "fischen in der toten Drift"?
Wie sollte sich nach diesem Verständnis dann die Angelei darstellen, damit man unter den Augen der erfahrenen Fischereiaufseher nicht als "schlechter Fliegenfischer"oder als Rabauke angesehen wird? Ich meine natürlich unter Berücksichtigung des Gastkarten-Regelwerkes welches selbsterständlich einzuhalten ist.
Danke und Gruß
Ralf
ich verstehe es nach wie vor nicht. Helft mal einem Flifi- Newcomer auf die Sprünge:
Aus manchen Beiträgen kann man herauslesen: Man ist kein guter Fliegenfischer wenn man die Nymphe stromab wirft und dann wieder ranzupft?
Was bezeichnet man in diesem Kontext mit dem "fischen in der toten Drift"?
Wie sollte sich nach diesem Verständnis dann die Angelei darstellen, damit man unter den Augen der erfahrenen Fischereiaufseher nicht als "schlechter Fliegenfischer"oder als Rabauke angesehen wird? Ich meine natürlich unter Berücksichtigung des Gastkarten-Regelwerkes welches selbsterständlich einzuhalten ist.
Danke und Gruß
Ralf
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Maggov
- Moderator
- Beiträge: 5549
- Registriert: 28.09.2006, 14:21
- Wohnort: München
- Hat sich bedankt: 308 Mal
- Danksagung erhalten: 401 Mal
Hallo Ranzi,
veto! Ich finde, dass Herr Rebmann klare Punkte gemacht hat!
a.) Ich finde es schon mal positiv, dass er sich hierzu anmeldet und äussert. Zu einer Diskussion gehören immer beide Seiten und die haben wir nun.
b.) Er hat mit seiner "Detektiv-arbeit" wie es Herr Schlosser nennt nur auf die Anschuldigungen reagiert. Ich gehe nämlich davon aus, dass er sich diese Mühen nicht gemacht hätte, wenn der Artikel nicht in der Meckerecke erschienen wäre.
c.) Für die Art eines Menschen kann man niemanden verurteilen es sind immer die Taten, die den Charakter rausschälen. Dein Posting liesse sich ebenfalls als Rottweiler-Mentatlität auslegen in dem Sinne dass Du nachhackst ohne etwas zum Thema beizutragen. Herr Schlosser postet ohne Anrede und Abschied - das ist keine Formfrage für Dich, aber Du regst Dich über die Art von Rebmann auf.
Zum Thema Dead drift:
Logisch kann jeder so fischen wie er will - ausser es steht in den Angelbedingungen anders drinnen! Das ist doch generell sehr einfach. Man liest was erlaubt ist und wenn man die Karte kauft / unterschreibt, dann stimmt man diesen Konditionen zu. Wenn ich aus der Ferne die konditionen prüfen will, dann sendet mir jede Unterkunft die Karte als Fax und ich kann es lesen. Niemand hat Herrn Schlosser gezwungen an die Nagold zu fahren.
Zum Thema Entnahme bei einen Flyfi-Urlaub- v.a. zu der Argumentation von Herrn Schlosser - möchte ich mich nicht äussern, da ich hier einfach eine ganz andere Einstellung habe, aber nicht meine Meinung den anderen aufzwingen will und auch nicht das Gegenteil beweisen könnte.
Mein (persönliches) Fazit:
Über den Umgang miteinander kann man diskutieren. Inhaltlich halten sich beide Seiten die Waage und die Fischereibestimmungen der Nagold sind ein ganz anderes Thema!
Viele Grüsse und v.a. T.L.
Markus
veto! Ich finde, dass Herr Rebmann klare Punkte gemacht hat!
a.) Ich finde es schon mal positiv, dass er sich hierzu anmeldet und äussert. Zu einer Diskussion gehören immer beide Seiten und die haben wir nun.
b.) Er hat mit seiner "Detektiv-arbeit" wie es Herr Schlosser nennt nur auf die Anschuldigungen reagiert. Ich gehe nämlich davon aus, dass er sich diese Mühen nicht gemacht hätte, wenn der Artikel nicht in der Meckerecke erschienen wäre.
c.) Für die Art eines Menschen kann man niemanden verurteilen es sind immer die Taten, die den Charakter rausschälen. Dein Posting liesse sich ebenfalls als Rottweiler-Mentatlität auslegen in dem Sinne dass Du nachhackst ohne etwas zum Thema beizutragen. Herr Schlosser postet ohne Anrede und Abschied - das ist keine Formfrage für Dich, aber Du regst Dich über die Art von Rebmann auf.
Zum Thema Dead drift:
Logisch kann jeder so fischen wie er will - ausser es steht in den Angelbedingungen anders drinnen! Das ist doch generell sehr einfach. Man liest was erlaubt ist und wenn man die Karte kauft / unterschreibt, dann stimmt man diesen Konditionen zu. Wenn ich aus der Ferne die konditionen prüfen will, dann sendet mir jede Unterkunft die Karte als Fax und ich kann es lesen. Niemand hat Herrn Schlosser gezwungen an die Nagold zu fahren.
Zum Thema Entnahme bei einen Flyfi-Urlaub- v.a. zu der Argumentation von Herrn Schlosser - möchte ich mich nicht äussern, da ich hier einfach eine ganz andere Einstellung habe, aber nicht meine Meinung den anderen aufzwingen will und auch nicht das Gegenteil beweisen könnte.
Mein (persönliches) Fazit:
Über den Umgang miteinander kann man diskutieren. Inhaltlich halten sich beide Seiten die Waage und die Fischereibestimmungen der Nagold sind ein ganz anderes Thema!
Viele Grüsse und v.a. T.L.
Markus
Reflection is a broad deep and quiet pool into which the stream of an angler's thought opens out from time to time.
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
Hallo Marcus,
mein "Spielreport" sollte nur die satirische Reflektion meines Eindrucks sein, denn den Wahrheitsgehalt des Geschriebenen kann keiner von uns Lesern ermessen !
Für mich hörte sich der Beitrag von Herrn Rebmann jedenfalls nicht danach an, als wollte er sich die Mühe machen glaubhaft darstellen, dass er sich - entgegen der Unterstellung - angemessen höflich verhalten hätte....und darum geht´s doch oder?
Wenn Du meinst, ich könne nichts zum Thema beitragen, hast Du vollkommen recht, denn das können nur ZWEI Personen. Wir können hier nur sagen, was wir davon halten...und das ist doch von der Verfasserin offensichtlich so gewollt, sonst hätte sie eine Kritik an ihrem Lieblingsgewässer aus der unbeachteten Meckerecke nicht hier ins Rampenlicht gerückt.
Gruß Ranzi
PS: für mich steht´s immernoch 3:0, denn der Antritt zum Spiel (a.) ist nicht als Punkt zu werten
mein "Spielreport" sollte nur die satirische Reflektion meines Eindrucks sein, denn den Wahrheitsgehalt des Geschriebenen kann keiner von uns Lesern ermessen !
Für mich hörte sich der Beitrag von Herrn Rebmann jedenfalls nicht danach an, als wollte er sich die Mühe machen glaubhaft darstellen, dass er sich - entgegen der Unterstellung - angemessen höflich verhalten hätte....und darum geht´s doch oder?
Wenn Du meinst, ich könne nichts zum Thema beitragen, hast Du vollkommen recht, denn das können nur ZWEI Personen. Wir können hier nur sagen, was wir davon halten...und das ist doch von der Verfasserin offensichtlich so gewollt, sonst hätte sie eine Kritik an ihrem Lieblingsgewässer aus der unbeachteten Meckerecke nicht hier ins Rampenlicht gerückt.
Gruß Ranzi
PS: für mich steht´s immernoch 3:0, denn der Antritt zum Spiel (a.) ist nicht als Punkt zu werten
- sedge111
- Beiträge: 590
- Registriert: 29.09.2006, 08:13
- Wohnort: im Weltkulturerbe
- Hat sich bedankt: 9 Mal
- Danksagung erhalten: 12 Mal
Hallo Ralf,Original geschrieben von RGermo
Hallo Kollegen,
ich verstehe es nach wie vor nicht. Helft mal einem Flifi- Newcomer auf die Sprünge:
Aus manchen Beiträgen kann man herauslesen: Man ist kein guter Fliegenfischer wenn man die Nymphe stromab wirft und dann wieder ranzupft?
Was bezeichnet man in diesem Kontext mit dem "fischen in der toten Drift"?
Wie sollte sich nach diesem Verständnis dann die Angelei darstellen, damit man unter den Augen der erfahrenen Fischereiaufseher nicht als "schlechter Fliegenfischer"oder als Rabauke angesehen wird? Ich meine natürlich unter Berücksichtigung des Gastkarten-Regelwerkes welches selbsterständlich einzuhalten ist.
Danke und Gruß
Ralf
ich versuch mal die Problematik zu erklären.
"Nymphenfischen" stromab + Heranzupfen ist in meinen Augen eigentlich keine Nymphenfischen, sondern Streamerfischen mit Nymphen.
In der Natur ist keine Nymphe in der Lage gegen die starke Strömung anzuschwimmen.
In vielen Gewässerstrecken wird das bestehende Streamerverbot durch das Heranzupfen (wie bei der originären Streamerfischerei) sehr großer, schwerer, vielleicht noch mit den entsprechnden Glitzerelementen gebundener "Nymphen" unterhölt.
Nymphenfischen in der dead drift bedeutet die Imitation einer natürlich abtreibenden Nymphe. Dieses Angeltechnik stellt an den Fliegenfischer sicherlich sehr viel höhere Ansprüche bezglich Wurftechnik, Präsentation, Anbietetechnik usw.
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.
Grüße!
Tom
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Maggov
- Moderator
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- Registriert: 28.09.2006, 14:21
- Wohnort: München
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- Danksagung erhalten: 401 Mal
Hallo Ranzi,
Punkt für Dich
... aber stell' Dir vor Du kontrollierst eine Strecke und siehst Leute die sich in Deinen Augen falsch verhalten - ich denke da werden einige nicht unbedingt das höflichste Deutsch anstimmen.
Die oben angeführten Äusserungen zeigen aber auch, dass beide Teilnehmer nicht unbedingt freundlich aufeinander zugegangen sind.
viele Grüsse und nix für ungut
Markus
Punkt für Dich
Die oben angeführten Äusserungen zeigen aber auch, dass beide Teilnehmer nicht unbedingt freundlich aufeinander zugegangen sind.
viele Grüsse und nix für ungut
Markus
Reflection is a broad deep and quiet pool into which the stream of an angler's thought opens out from time to time.
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
Hallo nochmal Markus,
Dein Punkt ehrt mich...danke und ich mag Dir nur sehr ungern widersprechen, aber Deiner Argumentation zufolge müßten wir uns von jeder Politesse anblaffen lassen, wenn wir die StVo nicht befolgen. Ich glaube für einen ethisch denkenden Menschen (und das sind wir Fliegenfischer doch wohl) sollte die Einstellung von Rebmann und Freunden absolute no-go-area sein. Sanktionen sind ok. aber herabwürdigendes Verhalten geht gar nicht.
Gruß Ranzi
PS: wenn einer nen Kratzer in mein Moped macht, hau ich dem auf die Zwölf...aber höflich und respektvoll.
Dein Punkt ehrt mich...danke und ich mag Dir nur sehr ungern widersprechen, aber Deiner Argumentation zufolge müßten wir uns von jeder Politesse anblaffen lassen, wenn wir die StVo nicht befolgen. Ich glaube für einen ethisch denkenden Menschen (und das sind wir Fliegenfischer doch wohl) sollte die Einstellung von Rebmann und Freunden absolute no-go-area sein. Sanktionen sind ok. aber herabwürdigendes Verhalten geht gar nicht.
Gruß Ranzi
PS: wenn einer nen Kratzer in mein Moped macht, hau ich dem auf die Zwölf...aber höflich und respektvoll.
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Holger a. Neuss
- Beiträge: 124
- Registriert: 28.09.2006, 22:43
@Ranzi
hättest Du das mit der Politesse nicht geschrieben....aber so:
stell dir vor, Du fährst erst mit 90 durch ne geschlossene Ortschaft, bretterst danach bei Rot durch ne Kreuzung und parkst deinen Wagen danach in der Grünanlage des Rathauses......was meinst Du wohl wie der Polizist mit dir spricht, der dich seit ner halben Stunde verfolgt hat.........
mhm, vielleicht hinkt der Vergleich, aber wenn Du dem noch erzählst, Du wüsstest nicht das das alles verboten ist.........weil die StVO hast Du nie gelesen........ok?
hättest Du das mit der Politesse nicht geschrieben....aber so:
stell dir vor, Du fährst erst mit 90 durch ne geschlossene Ortschaft, bretterst danach bei Rot durch ne Kreuzung und parkst deinen Wagen danach in der Grünanlage des Rathauses......was meinst Du wohl wie der Polizist mit dir spricht, der dich seit ner halben Stunde verfolgt hat.........
mhm, vielleicht hinkt der Vergleich, aber wenn Du dem noch erzählst, Du wüsstest nicht das das alles verboten ist.........weil die StVO hast Du nie gelesen........ok?






