Rätsel !
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- Volker Krause
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Maggov
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Hallo Gebhard,
dann handelt es sich um eine Bootsform - es gibt da diese runden Badewannen die man früher mit einem Ruder bedient hat - Halbursch wurde es genannt weil man damit mit dem halben Ar*** im Wasser sass
...
Aber ich fürchte wir müssen mit Ja/Nein Fragen erst eingrenzen:
Handelt es sich bei der Sache um ein Fortbewegungsmittel?
Ist die andere Hälfte des Materials aus Metall?
Viele Grüsse
Markus
dann handelt es sich um eine Bootsform - es gibt da diese runden Badewannen die man früher mit einem Ruder bedient hat - Halbursch wurde es genannt weil man damit mit dem halben Ar*** im Wasser sass
Aber ich fürchte wir müssen mit Ja/Nein Fragen erst eingrenzen:
Handelt es sich bei der Sache um ein Fortbewegungsmittel?
Ist die andere Hälfte des Materials aus Metall?
Viele Grüsse
Markus
Reflection is a broad deep and quiet pool into which the stream of an angler's thought opens out from time to time.
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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Royal Coachman
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Hallo Markus !
Gratulation, es handelt sich in der Tat um eine Bootsform, der Ausdruck stammt aus dem "Haftsteckendialekt" der Schiffsleute, die mit Zillen, Mutzen und sonstigen Booten, Waren in die großen Städte transportierten.
Ein genauerer Beitrag kommt in den nächsten Tagen.
Die Halbursch war nämlich etwas besonderes!
freundlichst
Gebhard
Gratulation, es handelt sich in der Tat um eine Bootsform, der Ausdruck stammt aus dem "Haftsteckendialekt" der Schiffsleute, die mit Zillen, Mutzen und sonstigen Booten, Waren in die großen Städte transportierten.
Ein genauerer Beitrag kommt in den nächsten Tagen.
Die Halbursch war nämlich etwas besonderes!
freundlichst
Gebhard
Zuletzt geändert von Royal Coachman am 25.08.2006, 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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RolandT
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Royal Coachman
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Hallo Freunde !
Hier eine kurze Erklärung:
Der Ausdruck „Halbursch“ für ein Wasserfahrzeug stammt aus der Zeit der Schöffleute und Nauführer, welche an der Donau und ihren Zuflüssen dem nicht ungefährlichen aber lukrativen Handel nachgingen. Zum Transport der verschiedenen Ladungen gab es die entsprechenden Schiffe, wie Plätten, Mutzen und Zillen. Die gedeckten Zillen wurden je nach Fracht benannt, es gab also die wohl allseits bekannten Salzzilllen, daneben aber auch Obstzillen, Essigzillen , Waidzillen, Zwibelzillen sowie die ebenfalls berühmten Schneckenzillen, welche Weinbergschnecken aus Tirol nach Wien lieferten.
Die Halbursch war aber das absonderlichste Fahrzeug dieser Zeit, es hatte nämlich einen doppelten Boden, der vom Flußwasser durchströmt, als Fischkalter diente, um die Fische aus Oberösterreich lebend nach Wien zu liefern. Der Ausdruck „Ursch“ bedeutete früher auch Sautrog und so sahen diese Gefährte auch aus, sie lagen tief im Wasser und waren schwierig zu manövrieren.
Mutzen bzw. Urfahrmutzen hießen früher die Fähren, die mit großen Plattformen Rösser und Wägen auf die jeweils andere Donauseite transportierten. Es gäbe noch viel zu erzählen über diese Zeit und ihre Menschen, doch dies würde den Rahmen sprengen. Zum Schluß nur noch eines, die Schöffleut rekrutierten sich meist aus begüterten Oberösterreichischen Bauernsöhnen, da das Privileg keinen Militärdienst ableisten zu müssen im Vordergrund stand, kein Wunder bei einer 12jährigen Militärdienstzeit bis 1866 !
freundlichst
GGebhard
Hier eine kurze Erklärung:
Der Ausdruck „Halbursch“ für ein Wasserfahrzeug stammt aus der Zeit der Schöffleute und Nauführer, welche an der Donau und ihren Zuflüssen dem nicht ungefährlichen aber lukrativen Handel nachgingen. Zum Transport der verschiedenen Ladungen gab es die entsprechenden Schiffe, wie Plätten, Mutzen und Zillen. Die gedeckten Zillen wurden je nach Fracht benannt, es gab also die wohl allseits bekannten Salzzilllen, daneben aber auch Obstzillen, Essigzillen , Waidzillen, Zwibelzillen sowie die ebenfalls berühmten Schneckenzillen, welche Weinbergschnecken aus Tirol nach Wien lieferten.
Die Halbursch war aber das absonderlichste Fahrzeug dieser Zeit, es hatte nämlich einen doppelten Boden, der vom Flußwasser durchströmt, als Fischkalter diente, um die Fische aus Oberösterreich lebend nach Wien zu liefern. Der Ausdruck „Ursch“ bedeutete früher auch Sautrog und so sahen diese Gefährte auch aus, sie lagen tief im Wasser und waren schwierig zu manövrieren.
Mutzen bzw. Urfahrmutzen hießen früher die Fähren, die mit großen Plattformen Rösser und Wägen auf die jeweils andere Donauseite transportierten. Es gäbe noch viel zu erzählen über diese Zeit und ihre Menschen, doch dies würde den Rahmen sprengen. Zum Schluß nur noch eines, die Schöffleut rekrutierten sich meist aus begüterten Oberösterreichischen Bauernsöhnen, da das Privileg keinen Militärdienst ableisten zu müssen im Vordergrund stand, kein Wunder bei einer 12jährigen Militärdienstzeit bis 1866 !
freundlichst
GGebhard
Der immer auf Seiten der Fische steht!
-
RolandT






