Frage zur Gespließten
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Robert F.
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Frage zur Gespließten
Moin zusammen,
ich habe bei meiner Gespließten zunehmend das Problem, dass ich das männliche Teil nicht vollständig einstecken kann und beim auseinanderbauen wiederrum habe ich dann das Problem, dass sich die Steckverbindungen nur schwer und mit Kraftaufwand löst.
Wer kann mir einen Tipp geben?
Kann ich das männliche Teil mit Speiseöl oder Fett behandeln?
Gruß
Robert Faber / Münster
ich habe bei meiner Gespließten zunehmend das Problem, dass ich das männliche Teil nicht vollständig einstecken kann und beim auseinanderbauen wiederrum habe ich dann das Problem, dass sich die Steckverbindungen nur schwer und mit Kraftaufwand löst.
Wer kann mir einen Tipp geben?
Kann ich das männliche Teil mit Speiseöl oder Fett behandeln?
Gruß
Robert Faber / Münster
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RolandT
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foto4me
Beim Auseinanderziehen keine große Kraft anwenden und in keinem Fall drehen (denk dran, dass Deine Rute aus sechs verleimten Spleissen besteht). Besser ist es, wenn sich Männlein und Weiblein nicht trennen wollen, einen Jutefaden, wie man ihn zum Verschnüren von Paketen benutzt, zwei mal um das Weibchen zu wickeln und die beiden Enden des Fadens hin und her ziehen, als wolle man Feuer machen. Dadurch erwärmt sich die Hülse und weitet sich.
Gruß
Klaus
Gruß
Klaus
- Harald aus LEV
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Hallo Robert,
wie Roland schon schreibt, bearbeite die Teile leicht (!) mit Stahlwolle. Es gibt sie in 0 (grob), 00 (mittel) und 000 (fein). Nimm die 000. Und achte darauf, nur den belag, aber kein Material abzutragen.
Anschließend das männliche Teil mit trockener (!) Kernseife einreiben.
Grundsätzlich, versuche Dir für das weibliche Teil einen entsprechenden Stopfen zu besorgen, damit die Innentube nicht mehr oxidieren kann.
Gruß
Harald
wie Roland schon schreibt, bearbeite die Teile leicht (!) mit Stahlwolle. Es gibt sie in 0 (grob), 00 (mittel) und 000 (fein). Nimm die 000. Und achte darauf, nur den belag, aber kein Material abzutragen.
Anschließend das männliche Teil mit trockener (!) Kernseife einreiben.
Grundsätzlich, versuche Dir für das weibliche Teil einen entsprechenden Stopfen zu besorgen, damit die Innentube nicht mehr oxidieren kann.
Gruß
Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
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Bernhard/Tx
Hallo Robert,
ich wuerde nichts (Fett, Schmirgelpapier etc.) verwenden. Im Zweifelsfalle den Rutenbauer kontaktieren (Ich weiss nicht, ob Deine Rute neu ist oder sich erst kuerzlich das Problem entwickelt hat). Viele Huelsen werden ein wenig straffer verarbeitet um ein lange Lebenszeit zu garantieren. Ein bekannter Rutenbauer hat mir aber erzaehlt, dass viele Rutenbauer heutzutage absichtlich Ruten bauen, die sich zu leicht trennen lassen, um etwaige Reklamationen/Nachbesserungen zu vermeiden. Die Lebendauer der Huelsen ist somit eingeschraenckt (Da heutzutage die meisten Kaeufer die Bambusruten nur gelegentlich fischen, dauert es auch bei leichtgaengigen Ruten lange bis sich die Huelsen ausleiern). Die NickelSilberHuelsen sollten mit der Zeit leichtgaengiger werden. Zum Beispiel sind R. W. Summers Ruten bekannt, dass sie sich schwer trennen.
Manchmal hatt man auch keinen festen Griff, da die Haende oder Rute feucht sind. Es wird daher empfohlen (Gierach's Buch?) griffige Gummihandschuhe zu verwenden.
ich wuerde nichts (Fett, Schmirgelpapier etc.) verwenden. Im Zweifelsfalle den Rutenbauer kontaktieren (Ich weiss nicht, ob Deine Rute neu ist oder sich erst kuerzlich das Problem entwickelt hat). Viele Huelsen werden ein wenig straffer verarbeitet um ein lange Lebenszeit zu garantieren. Ein bekannter Rutenbauer hat mir aber erzaehlt, dass viele Rutenbauer heutzutage absichtlich Ruten bauen, die sich zu leicht trennen lassen, um etwaige Reklamationen/Nachbesserungen zu vermeiden. Die Lebendauer der Huelsen ist somit eingeschraenckt (Da heutzutage die meisten Kaeufer die Bambusruten nur gelegentlich fischen, dauert es auch bei leichtgaengigen Ruten lange bis sich die Huelsen ausleiern). Die NickelSilberHuelsen sollten mit der Zeit leichtgaengiger werden. Zum Beispiel sind R. W. Summers Ruten bekannt, dass sie sich schwer trennen.
Manchmal hatt man auch keinen festen Griff, da die Haende oder Rute feucht sind. Es wird daher empfohlen (Gierach's Buch?) griffige Gummihandschuhe zu verwenden.
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Holger a. Neuss
- Beiträge: 124
- Registriert: 28.09.2006, 22:43
Hallo Robert,
wie die anderen schon geschrieben haben, auf gar keinen Fall irgendein Fett benutzen.
Siehst Du einen leichten Belag auf den Verbindungsteilen? das könnte von Oxidation hervorgerufen werden. Dann ist der Rat mit sehr feiner Stahlwolle sicherlich nicht schlecht! Aber ganz vorsichtig benutzen!
Aber kontrolliere mal den männliche Part......letztes Jahr konnte ich bei einem Fischer, der das gleiche Problem hatte, einen Haarriß entdecken! Da sollts man dann besser zu einem Profi gehen und ersetzen lassen!
Gruß Holger
wie die anderen schon geschrieben haben, auf gar keinen Fall irgendein Fett benutzen.
Siehst Du einen leichten Belag auf den Verbindungsteilen? das könnte von Oxidation hervorgerufen werden. Dann ist der Rat mit sehr feiner Stahlwolle sicherlich nicht schlecht! Aber ganz vorsichtig benutzen!
Aber kontrolliere mal den männliche Part......letztes Jahr konnte ich bei einem Fischer, der das gleiche Problem hatte, einen Haarriß entdecken! Da sollts man dann besser zu einem Profi gehen und ersetzen lassen!
Gruß Holger
- Frank.
- Ehren-Moderator
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Lieber Robert,
nur ganz kurz möchte ich Haralds Tip mit dem Stopfen nachdrücklich bestätigen! Ein Kork wirkt gegen die leichte Oxidation Wunder. Und noch eine Binsenweisheit, die Dir aber wahrscheinlich bekannt ist: Die Rute niemals in feuchtem Zustand einpacken.
Herzlich Frank
nur ganz kurz möchte ich Haralds Tip mit dem Stopfen nachdrücklich bestätigen! Ein Kork wirkt gegen die leichte Oxidation Wunder. Und noch eine Binsenweisheit, die Dir aber wahrscheinlich bekannt ist: Die Rute niemals in feuchtem Zustand einpacken.
Herzlich Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Franz Kafka
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jaroslav vecko
- Beiträge: 82
- Registriert: 28.09.2006, 22:53
- Wohnort: schweiz
- Danksagung erhalten: 2 Mal
- Kontaktdaten:
polieren…
hallo robert und andere kollegen,
keine sorge, ich würde dir bei einer nickelsilber(neusilber)hülse eigentlich nur zu einer politur mit feinster stahlwolle – 0000 (vier null) – raten und danach mit einem sauberen und trockenen tuch abwischen. ich kenne auch einen gespliesstenbauer, der das mit einem sehr feinen schmirgel- bzw. poliertuch macht. die feine stahlwolle bekommst du im einschlägigen werkzeughandel – z. b. dick gmbh oder magma fine woodworking in österreich. von einem auftrag fett oder wachs bzw. parafin rate ich ab, aber das muss jeder selbst entscheiden.
mit freundlichen grüssen
keine sorge, ich würde dir bei einer nickelsilber(neusilber)hülse eigentlich nur zu einer politur mit feinster stahlwolle – 0000 (vier null) – raten und danach mit einem sauberen und trockenen tuch abwischen. ich kenne auch einen gespliesstenbauer, der das mit einem sehr feinen schmirgel- bzw. poliertuch macht. die feine stahlwolle bekommst du im einschlägigen werkzeughandel – z. b. dick gmbh oder magma fine woodworking in österreich. von einem auftrag fett oder wachs bzw. parafin rate ich ab, aber das muss jeder selbst entscheiden.
mit freundlichen grüssen
jaroslav vecko






