Fragen über Fragen zum Rückwurf

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Werner48

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Hallo Bernd

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Vielleicht wird ja dann aus dem Vorteil, den ich eben noch mit dem "unten durch" hattet, ein Nachteil ?
Da hast du natürlich recht, deshalb werfe in der Praxis zum Beispiel auch keinen Gebetsroither, wenn ich im hohen Gras am Flussufer stehe.

Aber wie schon festgestellt : Die Praxis und die Wiese sind verschiedene Übungsfelder.
Nico
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Ungelesener Beitrag von Nico »

Hallo, Bernd! Ich kenne einen jungen Dänen, der mit mir den FFF Schein gemacht hat, der wirft beeindruckend gut und auch eine ganze Expert Distance von 36m (mit schießen lassen). Das schlimme ist, er macht das erst seid ein paar Jahren...ein echtes Talent. Ist akteller Dänischer Casting Champion! Und das mit 22 jahren.

Nico
Bernd Ziesche

Ungelesener Beitrag von Bernd Ziesche »

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Ronald

weg

Ungelesener Beitrag von Ronald »

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Nico
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Ungelesener Beitrag von Nico »

Hi, Bernd! Sorry, ich meinte die Competition-Variante der Expert (orange). Meine XXD Comp. ist auch 36m lang. Nicolai ist echt begnadet, sicher wird er das nicht immer machen können, aber schon häufiger. Hier http://www.cfcc.dk/Video/fluekast_longcast_lasse.wmv sieht man seinen ehemaligen Lehrer, Lasse Karlsson 36,5 m werfen. Die könne was, die Dänen ;-).


Nico
Nico
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Ungelesener Beitrag von Nico »

Bei meinem Änfängerwurfkurs bei Rober Peter Silberhorn kam von ihm auch immer die Aussage, er könne eine komplette DT in der Luft halten. Das ganze fast ohne oder komplett ohne Zugunterstützung. Ich kann mich aber nicht erinnern den Wurf so bei ihm gesehen zu haben.

Viele Grüße Ronald[/quote]


Genau, und dann wirft er sie über den Casting Pool hinaus auf den Tisch der Jury ;-).

Ich kann das nicht, und glaube auch nicht, dass ein Schüler davon viel hat, wenn der Lehrer das kann!

Nico
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Thomas aus Hamm
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Ungelesener Beitrag von Thomas aus Hamm »

33m, 27m alles Erdnuss :lol:

Das sind Distanzen..
http://www.derfliegenfischer.at/index1.html

Ein Wahnsinn.....


Gruß aus Hamm
Thomas
Nico
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Ungelesener Beitrag von Nico »

Kennt jemand die Vorgaben? Meine "Helden" werfen eine Schwimmschnur mit einer 5er Rute. Glaubem beim Castingwerden oft Schusschnüre aus Monofil benutzt und Sinkleinen. :?:

Nico
Bernd Ziesche

Ungelesener Beitrag von Bernd Ziesche »

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Wolfgang Hinderjock
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Ungelesener Beitrag von Wolfgang Hinderjock »

Nico hat geschrieben:Kennt jemand die Vorgaben? Meine "Helden" werfen eine Schwimmschnur mit einer 5er Rute. Glaubem beim Castingwerden oft Schusschnüre aus Monofil benutzt und Sinkleinen. :?:

Nico
Rute max. 3m Länge
"Fliegenschnur" mindestens 15m Länge, Maximalgewicht 38g

Die Ruten haben eine Aktion ähnlich der "Holzrute" wie sie letztes Jahr in Hamm am Start war, sind jedoch wesentlich leichter...........
Bild
Nico
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Ungelesener Beitrag von Nico »

Vielen Dank für die Info! Interessant. Ich finde ja "echtes" Werfen, mit angeltauglichem Gerät spannender. Daher ist ja die 5er Rute eine guter Standard, der sich vielerorts durchgesetzt hat. Außerdem sollten die Würfe so seinm, dass man sie theoretisch auch fischen könnte, d.h. nicht hinten im Gras aufsetzen usw.
Olaf Kurth
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Moin zusammen,

habe den Fred heute mittag leider nicht mehr verfolgen können und wollte auch Sven Kalmar den begabten Musiker und guten Werfer ins Spiel bringen. Wie von Ronald und Bernd bereits angedeutet, habe auch ich zum ersten Mal gestaunt als ich von den Weiten und der darauf abgestimmten Rute-Schnur-Kombination gehört habe.

Bei dem Link von Thomas aus dem Austria-Forum habe ich erstmal geguckt, denn ich hatte andere Weiten von den NRW-Castingmeisterschaften in Erinnerung: Einhand Fliege weit zwischen 60 und 70 Metern und z.B. Weitwurf mit der schweren Lachsfliege über 90 Meter. Unser Verein war vor allem mit der Jugendgruppe in den letzten Jahren bei allen Deutschen Meisterschaften im Casting vertreten.

Bei den Erwachsenen haben aber die Geräte nur noch auf den zweiten bis dritten Blick irgendetwas mit einer Fliegenrute gemein. In der Disziplin Lachsfliege Weit sind das regelrechte Brandungsruten, die im Zweihand-Stil geworfen werden. Es gibt offenkundig klare Casting-Regeln, die vorschreiben wie schwer die Geräte bzw. die Kunstfliege für die einzelnen Disziplinen sein dürfen. Mich hat das nicht ernsthaft interessiert, ich habe nur gern mit den versetzt aufgestellten und mit wassergefüllten Scheiben unserer Turniertruppe trainiert. Es ist das beste Training für diverse Trickwürfe (Steeple-Cast, Tuck-Cast, Reach-Cast) die man z.B. beim Fischen an schnellfließenden Strecken mit zerklüfteten Strömungstaschen braucht.

Doch wie Nico bereits andeutete, verwenden die Casting-Freaks die abenteuerlichsten Schnüre und Schnurklassen mit verschiedenen Variationen der Runningline (dickes Mono, ummantelte Schnüre, etc.). Ich habe bei Casting-Wettkämpfen schon die unterschiedlichsten Kombinationen für die Disziplin Fliege Einhand gesehen. Von richtigen Fliegenruten wollte ich bei den Gerten gar nicht sprechen. Falls Interesse besteht, kann ich mich da mal wirklich schlau machen und die Info per PN versenden. Hier will ich mich lieber über unser angeltaugliches Gerät und die Einsatzmöglichkeiten unterhalten.

Gruß, Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
Bernd Ziesche

Ungelesener Beitrag von Bernd Ziesche »

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Bernd Ziesche

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Fritz
Beiträge: 10
Registriert: 28.09.2006, 13:21

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Bernd, Du triffst den Nagel auf den Kopf.
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