Das Fotografieren von Fliegen

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Volker Krause
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Das Fotografieren von Fliegen

Ungelesener Beitrag von Volker Krause »

Hallo,
als ambitionierter Amateurfotograf möchte ich natürlich auch meine selbstgebundenen Fliegen fotografieren!
Ich verwende eine EOS 20D mit einem 28-70,einem 17-35 (wohl kaum für die Macrofotografie einsetzbar) und einem 28-200 /macro. Letzteres bildet aber nicht groß genug ab.
Bei einem befreundeten Fotohändler haben wir nun etliche Macro-Objektive ausprobiert, aber keines hatte, selbt bei größter Abblendung, einen ausreichenden Spielraum in der Schärfentiefe, um eine Trockenfliege (Gr.14) hinreichend scharf abzubilden.
Außerdem benutze ich noch ene OLYMPUS mju 720 SW. Aber auch mit dieser Kamera komme ich trotz einschaltbarer Macofunktion nicht nahe genug an die Fliege heran.
Weiß jemand Abhilfe?

Gruß Volker
Nicks Herz zog sich zusammen, als die Forelle sich bewegte. Er fühlte all die alten Gefühle.
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markus
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Re: Das Fotografieren von Fliegen

Ungelesener Beitrag von markus »

Volker Krause hat geschrieben:Weiß jemand Abhilfe?
Hallo Volker,

ja: Canon Digital IXUS. Ich halte sie in diesem Einsatzbereich für gut geeignet.

TL Markus
"Mit der Fluggerte ist man imstande, die seit grauer Vorzeit in uns schlummernden Jagdinstinkte auf unblutigste Weise zu stillen." (Steinfort, Voljc)
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roland k
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Ungelesener Beitrag von roland k »

die Pentax Optio W10/W20 ist auch gut dafür geeignet. Makroaufnahmen sind bis 1cm vom Objekt entfernt möglich. Das Teil ist ausserdem noch Wasserdicht und kostet rund 250€

Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Volker,

ich hatte bei meiner - zugegeben etwas einfacheren - Kamera häufig das Problem, dass der Autofokus Probleme hatte das mehr oder weniger frei im Raum stehende Objekt "Fliege" zu fokussieren. Hilfreich war dabei den Autofokus auf den Bindestock auszurichten und anschliessend die Fliege zu fotografieren. Weiterhin denkbar wäre eine manuelle Einstellung der Entfernung (sofern dies die Kamera) unterstützt oder Du hälst eine Fläche (z.B. ein Tonpapier (weiß reflektiert u.U. zu stark) direkt hinter die Fliege, fokussierst und fotografierst dann.

Bei mir hat das mit einer Minolta Dimage (kostet mittlerweile um die 100EUR) ganz gut geklappt.

Viele grüsse und v.a. viel Erfolg

Markus
Werner48

Ungelesener Beitrag von Werner48 »

Hallo Volker,
ich fotografiere Fliegen bzw. die einzelnen Bindeschritte relativ problemlos mit der EOS 350 D, und zwar mit dem Kitobjektiv.
oder mit einer analogen Minolta als Dia mit einem Makroobjektiv mit Vorsatzlinsen.

Die Aufnahmen mit der EOS reichen durchweg aus, die Fliegen in "Zeitschriftenqualität" abzubilden.

Allerdings mache ich die Aufnahmen grundsätzlich nicht mit Kunstlicht, sondern draußen bei sonnigem Wetter ( nicht zu hell ) vor einem tiefblauen Kartonhintergrund.

Näher als 25cm komme ich mit keinem der Objektive an die Fliege, aber es ist noch genug "Luft" da per digitalem Zoom die Einzelheiten herauszuholen.
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Mario Malarczuk
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Ungelesener Beitrag von Mario Malarczuk »

Hallo Volker

Du mußt eine möglichst kleine Blende (mindestens 11, besser noch 16 oder 22) einstellen. Dann bekommst Du eine ausreichende Schärfentiefe. Diese siehst Du nur durch den Sucher, wenn Du eine Abblendtaste hast. Beim normalen Fokussieren siehst Du das Objekt immer in der offensten Blende des Objektives.
Bei einer 22er Blende bekommst Du eine Trockenfliege in jeder Fieber komplett scharf!!

Gruß
Mario
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Volker Krause
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Fotogrfiefen von Fliegen

Ungelesener Beitrag von Volker Krause »

Hallo,
danke Euch allen für die Tipps!
@ Mario- die Sache mit dem Abblenden ist mir klar! Aber, ich habe bei größtmöglichem Abblenden mit speziellen Macro-Objektiven keinen Schärfentiefenbereich hinbekommen, der die ganze Fliege scharf erscheinen ließ! Auch den Autofokus habe ich ausgeschaltet und von Hand die Schärfe eingestellt! Und das mit der Hilfe eines Fachverkäufers!
Ich denke, dass ich mit der Verwendung von Nahlinsen vielleicht der Sache näher komme!

Gruß Volker
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Mario Malarczuk
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Ungelesener Beitrag von Mario Malarczuk »

Hallo Volker

Habt Ihr auch mit einem Stativ gearbeitet? Ohne geht es auf keinen Fall!!!
Wenn ja, verstehe ich es nicht...

Ich kann mit meiner Nikon D70 und einem Sigma 3,5/180 Macro auch größere Fliegen durchgehend scharf knipsen. Natürlich auch nur mit Stativ.

Gruß
Mario
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Volker Krause
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Fotogrfiefen von Fliegen

Ungelesener Beitrag von Volker Krause »

Hallo Marco,

klar, wir haben mit einem Stativ gearbeitet. Wir hatten als Objektive neben einem Sigma 100ter Macro das 105er Macro von CANON und das 60ger Macro von CANON im Test. Wobei für mich das 60ger noch am besten war.
Schau Dir mal auf der Fliegenseite von Hans Weilenmann die Fotos an! Allesamt gestochen scharf! Ich habe ihn gefragt, wie er das macht - per Mail -, aber er antwortet mir nicht.

Gruß Volker
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Volker Krause
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Fotogrfiefen von Fliegen

Ungelesener Beitrag von Volker Krause »

Nachtrag - die Seite von Hans Weilenman, für die, die sie nicht kennen, heißt
www.danica.com
Gruß Volker
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Tom Doll
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Ungelesener Beitrag von Tom Doll »

Hallo Volker,

mit einem Makroobjektiv muß es gehen, ganz abgeblendet (16-32).
- Die Bilder im Sucher zeigen bei einer Spiegelreflexkamera das Bild immer mit offener Blende, für die Beurteilung der Schärfentiefe gibt es bei vielen Spiegelreflexkameras eine Abblendtaste (Bedienungsanleitung), wenn Du die betätigst wird das Bild im Sucher dunkler, aber dafür kann man die Schärfenteife beurteilen.
Die Lösung wäre einfach aber naheliegend (siehe auch Mario's Tip) für deine Problembeschreibung

Eventuell stimmt die Lage der Filmebene bei Deiner Kamera nicht ganz. D.h. was Du im Sucher scharf siehst wir so nicht auf den Film projiziert. Das fällt ganz besonders im Nahbereich auf. (Das müßte in einer Kamerawerkstatt repariert werden.

- Probleme mit dem Auslöser.
Wenn Du den Auslöser der Kamera auf dem Stativ mit dem Finger betätigst, kann es zum Verwackeln des Bildes kommen, im Nahbereich verstärkt sich der Effekt sehr. Abhilfe hier wäre die Arbeit mit dem Selbstauslöser, das mache ich selbst immer.

Für Fliegen brauchst du nicht unbedingt ein Makroobjektiv. Es geht auch mit Nahlinse (bei 50mm Brennweite ca. +4-+10 Dioptrin). Allerdings kann es bei manchen (Zoom-)objektiven mit Nahlinsen zu verschiedenen unangenehmem Nebeneffekten kommen, wie Vertärkung der Verzeichnung...).
Die Kombination Makroobjektiv + Nahlinse halte ich für unsinnig, da sie nichts bringt. Nahlinsen verschieben den Fokussierbereich des Objektives in Richtung kleine Entfernungen. Mit einem Maktoobjektiv kannst du schon auf einen oder weniger cm rangehen, darum hilft es nichts.

Makroaufnahmen mit Nahlnse solltest du vorzugsweise mit Brennweite um ca. 50mm, sog. Normalobjektiv, bekommt man manchmal gebraucht sehr billig, immer eine gute Wahl, machen.


Gruß

Thomas
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Marco Reisen

Ungelesener Beitrag von Marco Reisen »

Hallo

Ich mache meine Fotos mit 2 Cams.
Die Einstellungen siehe Bilder. Ein muss ist ordentliche Beleuchtung und Stativ wenns geht mit Fernauslöser und oder Selbstauslöser. Ich bekomm mit der D70´s und einem Objektiv Af Micro Nikkor 55mm 1:2.8 super Macro Bilder hin, die teilweise schon Übertrieben sind.

Die einstellungen der Cams
D70´s (Die gute)
Bild
Coolpix 4300 (Fürn Alltag)
Bild

Gruß Marco
maieralex
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Ungelesener Beitrag von maieralex »

Hallo,

mal eine Blöde Frage anders herum: Wenn Du schon eine Digitalkamera mit einem Makro verwendest und dann auch noch bei einem Fachhändler nachfragst, dann Frage ich mich, ob Du oder Dein Händler schon einmal etwas von einer Ausschnittsvergrößerung gehört habt? Oder willst Du Posterabzüge der Fotos erstellen?

Ich verwende selbst eine Canon S70. Eine Makrofunktion ist vorhanden aber nicht gerade Toll. Es entspricht ungefähr Deinem Problem. Die Kamera auf ein Stativ und ein wenig an der Blende und dem Objektabstand spielen. Anschließend bedecken meine kleinen 16er Äschenfliegen ca. 40% des Bildes. Was interessiert es mich aber bei 7 Mio. Pixel. Einfach kurz in eine Bildbearbeitungssoftware und einen Bildausschnitt erstellen. Der hat dann immer noch rund 3 Mio. Pixel. Reicht das nicht?

Also mein Tipp: Nimm erst einmal Deine bisherigen Objektive und ein Stativ. Am Besten noch einen Remoteauslöser oder mit der Zeitverzögerung der Kamera auslösen (Damit nicht schon das Auslösen der Kamera zum Wackler wird). Der Hintergrund sollte einen ordentlichen Abstand zur Fliege haben (bei mir ca. 40 cm). Dann versuch nicht mit aller Gewalt die Fliege formatfüllend abzulichten. Das gibt Dir Spielraum bei der Tiefenschärfe. Am Schluß einen Ausschnitt mir einer Bildbearbeitungssoftware und das Ganze reicht noch dicke für normale 10x15 Abzüge ohne Qualitätsverlust.

Alexander
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Volker Krause
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Ungelesener Beitrag von Volker Krause »

Hallo,

danke Euch allen! Ich habe wertvolle Tipps bekommen!
@ maieralex die Sache mit der Ausschnittsvergrößerung ist in der Tat bedenkenswert! Danke!

Gruß Volker
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Volker Krause
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Ungelesener Beitrag von Volker Krause »

Hallo Medve,

warum sind kurze Verschlußzeiten Deines Erachtens so wichtig? Man arbeitet ja eh mit einem Stativ!

Gruß Volker
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