Jig-Nymphen / Mini-Jigs
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- aeschenking
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Hallo
Ich biete meine Jig je nach Situation an. Beim Befischen eines Gumpen werfe ich je nach größe des Wehres entweder von oben an und lasse den Jig in den Gumpen treiben oder ich werfe stromauf direkt an das Wehr.
Beim Befischen von Rinnen oder Außenkurven bevorzuge ich die Naßfliegen Methode, das heißt quer stromauf und im death-Drift die Kurve oder Rinne abfischen. Allerdings je nach Tiefe dementsprechend weiter stromauf werfen, damit die Nymphe auf Tiefe kommt.
Hoffe das hat etwas geholfen.
Martin
Ich biete meine Jig je nach Situation an. Beim Befischen eines Gumpen werfe ich je nach größe des Wehres entweder von oben an und lasse den Jig in den Gumpen treiben oder ich werfe stromauf direkt an das Wehr.
Beim Befischen von Rinnen oder Außenkurven bevorzuge ich die Naßfliegen Methode, das heißt quer stromauf und im death-Drift die Kurve oder Rinne abfischen. Allerdings je nach Tiefe dementsprechend weiter stromauf werfen, damit die Nymphe auf Tiefe kommt.
Hoffe das hat etwas geholfen.
Martin
Hallo Markus,
da bin ich noch mal: Der Autor empfiehlt eine schnelle, steife Rute, ein je nach Bedarf bis zu 4,5 m langes konisches Vorfach, dazu Pitzenbauer-Ring und daran u.U. mehrere Meter 16er oder 18er Monofil, immer mit Knetbißanzeiger.
Bevorzugt fische er stromauf (statt querstromab), weil sich die Nymphe dann länger in der fängigen Tiefe befände und natürlich mit der Strömung treibe. Obwohl die meisten Bisse in der Dead-Drift-Phase zu verzeichnen seien, sollte man jeweils ausfischen, bis die Schnur flußabwärts gestreckt sei. In Seen solle man die Nymphen "tief absinken lassen, dann etwas zupfen".
Dir und den anderen hier eine gute Nacht und schöne Träume von noch schöneren Fischen...
Christoph
da bin ich noch mal: Der Autor empfiehlt eine schnelle, steife Rute, ein je nach Bedarf bis zu 4,5 m langes konisches Vorfach, dazu Pitzenbauer-Ring und daran u.U. mehrere Meter 16er oder 18er Monofil, immer mit Knetbißanzeiger.
Bevorzugt fische er stromauf (statt querstromab), weil sich die Nymphe dann länger in der fängigen Tiefe befände und natürlich mit der Strömung treibe. Obwohl die meisten Bisse in der Dead-Drift-Phase zu verzeichnen seien, sollte man jeweils ausfischen, bis die Schnur flußabwärts gestreckt sei. In Seen solle man die Nymphen "tief absinken lassen, dann etwas zupfen".
Dir und den anderen hier eine gute Nacht und schöne Träume von noch schöneren Fischen...
Christoph
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Royal Coachman
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Stoppelfischerei!
Hallo Freunde !
Warum verwendet der Autor eigentlich nicht einfach eine Spinnrute mit einem gut sichtbaren Stoppel anstatt sich mit der Fliegenrute beim Werfen herumplagen zu müssen? Das hat mit Fliegenfischen nichts mehr zu tun, zumindest für mich nicht und wird Gott sei Dank mehr und mehr verboten!
freundlichst
Royal Coachman
Warum verwendet der Autor eigentlich nicht einfach eine Spinnrute mit einem gut sichtbaren Stoppel anstatt sich mit der Fliegenrute beim Werfen herumplagen zu müssen? Das hat mit Fliegenfischen nichts mehr zu tun, zumindest für mich nicht und wird Gott sei Dank mehr und mehr verboten!
freundlichst
Royal Coachman
Der immer auf Seiten der Fische steht!
- pehers
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Servus!
Jetzt mal aussen vor lassend, ob das noch Fliegenfischen ist (da hätten wir wieder unsere all time favourite Definitionsfrage), frage ich mich, wie man da noch einen Biss erkennt.
Ich glaube ich werfe guten, gehobenen Durchschnitt, ich traue mich aber nicht zu behaupten, dass ich mit einem 4,5m Vorfach + mehereren Metern Monofil und einem Jig vorne dran noch einen Wurf zustandebringe, der dieses Namen noch verdient. So ein Ding, selbst wenn klein, entwickelt doch ein nicht unmaßgebliches Eigenleben!
Weiters: Wofür eine Fliegenschnur? Sagen wir mal das Vorfach misst dann 6,5 m - im Schnitt fische ich in einer Entfernung von 10-12m. Man fischt ja nicht jeden Tag an mächtigen Gewässern, oder? Das heisst für mich, wenn ich meinen Heimatfluss nehme, an dem weite Würfe möglich, aber nicht unbedingt notwendig sind, ich würde ein 6,5 m langes Vorfach (oder länger) an der gleichen Länge Flugschnur werfen - das mE abstrus. Den Rollwurf oder Switch möchte ich zB sehen!
L.G.
Hans
Da neheme ich dann wirklich eine 2er Rute und werfe nur das Monofil mit dem Jig als Gewicht - und wie war die Idee noch mal von RC mit dem Stoppel...
Jetzt mal aussen vor lassend, ob das noch Fliegenfischen ist (da hätten wir wieder unsere all time favourite Definitionsfrage), frage ich mich, wie man da noch einen Biss erkennt.
Ich glaube ich werfe guten, gehobenen Durchschnitt, ich traue mich aber nicht zu behaupten, dass ich mit einem 4,5m Vorfach + mehereren Metern Monofil und einem Jig vorne dran noch einen Wurf zustandebringe, der dieses Namen noch verdient. So ein Ding, selbst wenn klein, entwickelt doch ein nicht unmaßgebliches Eigenleben!
Weiters: Wofür eine Fliegenschnur? Sagen wir mal das Vorfach misst dann 6,5 m - im Schnitt fische ich in einer Entfernung von 10-12m. Man fischt ja nicht jeden Tag an mächtigen Gewässern, oder? Das heisst für mich, wenn ich meinen Heimatfluss nehme, an dem weite Würfe möglich, aber nicht unbedingt notwendig sind, ich würde ein 6,5 m langes Vorfach (oder länger) an der gleichen Länge Flugschnur werfen - das mE abstrus. Den Rollwurf oder Switch möchte ich zB sehen!
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Hans
Da neheme ich dann wirklich eine 2er Rute und werfe nur das Monofil mit dem Jig als Gewicht - und wie war die Idee noch mal von RC mit dem Stoppel...
www.soulfishing.eu
I still don't know why I fish or why other men fish, except that we like it and it makes us think and feel. (Roderick L. Haig-Brown, A River Never Sleeps)
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- sedge111
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Hallo Gebhard,
da hast Du schon Recht. Ich kann das ganze noch nach vollziehen, wenn man den Jig in der dead drift fischt, wenn aber wie hier das Zupfen und Ruckeln des Jigs empfohlen kann ich zum Fliegenfischen nur noch wenige Zusammenhänge herstellen!
Grundsätzlich möchte ich noch anmerken, dass der Trend die Nymphen immer mehr zu beschweren in meinen Aufgen sehr häufig nur das Ergebnis unzureichender Anbietetechnik ist. Wer in der Lage ist durch angepasste Wurfvarianten oder durch geschicktes Menden der Leine seine Nymphe auf Tiefe zu bringen, der muss nicht unbedingt mit einem als Nymphe verkleideten Blei(Tungsten)klumpen fischen............
Grüße!
Tom
da hast Du schon Recht. Ich kann das ganze noch nach vollziehen, wenn man den Jig in der dead drift fischt, wenn aber wie hier das Zupfen und Ruckeln des Jigs empfohlen kann ich zum Fliegenfischen nur noch wenige Zusammenhänge herstellen!
Grundsätzlich möchte ich noch anmerken, dass der Trend die Nymphen immer mehr zu beschweren in meinen Aufgen sehr häufig nur das Ergebnis unzureichender Anbietetechnik ist. Wer in der Lage ist durch angepasste Wurfvarianten oder durch geschicktes Menden der Leine seine Nymphe auf Tiefe zu bringen, der muss nicht unbedingt mit einem als Nymphe verkleideten Blei(Tungsten)klumpen fischen............
Grüße!
Tom
Hallo zusammen,
da ich diese ganze Diskussion hier aufgrund der Lektüre "verbrochen" habe, kurz nur noch einmal eine kleine Richtigstellung: Der Autor empfiehlt ein leichtes Zupfen oder Ruckeln nur bei Stillgewässern (Seen).
Selbst bei der Trockenfliege läßt man die Schnur doch mal ein bißchen vibrieren, damit es so aussieht, als sei Leben in der Fliege...
Wie man eine solche Konstruktion aber überhaupt fischen (sprich: werfen) will, ist mir auch völlig schleierhaft.
Wenn ich es denn wirklich demnächst mal versuchen sollte, dann sicher von der Anbietetechnik wie beim Fischen mit Goldkopfnymphe: anderenfalls bräuchte ich ein ferngesteuertes Bötchen, wie Karpfenangler es schon mal zum Anfüttern benutzen, um den Jig auszubringen...
(für alle, die das Zwinkern nicht verstehen: Ich käme nie auf die Idee, dies zu tun!)
Liebe Grüße,
Christoph
da ich diese ganze Diskussion hier aufgrund der Lektüre "verbrochen" habe, kurz nur noch einmal eine kleine Richtigstellung: Der Autor empfiehlt ein leichtes Zupfen oder Ruckeln nur bei Stillgewässern (Seen).
Selbst bei der Trockenfliege läßt man die Schnur doch mal ein bißchen vibrieren, damit es so aussieht, als sei Leben in der Fliege...
Wie man eine solche Konstruktion aber überhaupt fischen (sprich: werfen) will, ist mir auch völlig schleierhaft.
Wenn ich es denn wirklich demnächst mal versuchen sollte, dann sicher von der Anbietetechnik wie beim Fischen mit Goldkopfnymphe: anderenfalls bräuchte ich ein ferngesteuertes Bötchen, wie Karpfenangler es schon mal zum Anfüttern benutzen, um den Jig auszubringen...
Liebe Grüße,
Christoph
-
Maggov
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Hallo Martin,
schön, dass Du auf meinen Einwand eingegangen bist und Danke für Deine Ausführungen.
@die Anderen:
Schön dass ich Euch einschaltet!
@Christoph:
Du hast nichts verbrochen! Verhalte Dich wie Dein Nick und trau' Dich doch
. Mir lag dieses Thema schon länger quer, weil ich schlicht weg nicht verstehen konnte warum das eine verboten war und das andere nicht. So langsam schälen sich die Unterschiede raus und es scheint mir plausibler warum sich einige Pächter gegen Jigs entscheiden.
Vielen Dank Euch allen dafür!
@Gebhard:
Vielleicht lassen sie auch die Spinnrute zu Hause weil's ne Fly-only Strecke ist
...
Ich gebe Tom recht in punkto Anbietetechnik. Als ich angefangen habe mit der Nymphe zu fischen, da waren alle Nymphen richtig schwer und mit Blei oder Tungsten beladen. Da sich diese mit meiner 4-er Rute nicht werfen liessen (bzw. das Werfen einfach gar keinen Spaß mehr macht) habe ich angefangen leichtere und unbeschwerte Muster zu fischen. Das geht prima und man muss in punkto Präsentation ein wenig mehr üben.
Bei einem Tiefen Wehrgumpen wo man einfach nicht vorhalten kann wird aus meiner sicht schon etwas mehr Gewicht nötig sein. Da hilft auch die beste Präsentation nichts...
Viele Grüsse
Markus
schön, dass Du auf meinen Einwand eingegangen bist und Danke für Deine Ausführungen.
@die Anderen:
Schön dass ich Euch einschaltet!
@Christoph:
Du hast nichts verbrochen! Verhalte Dich wie Dein Nick und trau' Dich doch
Vielen Dank Euch allen dafür!
@Gebhard:
Vielleicht lassen sie auch die Spinnrute zu Hause weil's ne Fly-only Strecke ist
Ich gebe Tom recht in punkto Anbietetechnik. Als ich angefangen habe mit der Nymphe zu fischen, da waren alle Nymphen richtig schwer und mit Blei oder Tungsten beladen. Da sich diese mit meiner 4-er Rute nicht werfen liessen (bzw. das Werfen einfach gar keinen Spaß mehr macht) habe ich angefangen leichtere und unbeschwerte Muster zu fischen. Das geht prima und man muss in punkto Präsentation ein wenig mehr üben.
Bei einem Tiefen Wehrgumpen wo man einfach nicht vorhalten kann wird aus meiner sicht schon etwas mehr Gewicht nötig sein. Da hilft auch die beste Präsentation nichts...
Viele Grüsse
Markus
- sedge111
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Hallo Markus,Maggov hat geschrieben:.......Bei einem Tiefen Wehrgumpen wo man einfach nicht vorhalten kann wird aus meiner sicht schon etwas mehr Gewicht nötig sein. Da hilft auch die beste Präsentation nichts...
sehr gute Ergänzung,da geb ich Dir 100% recht!
Es ist klar dass ein 2,5 Meter Gumpen an der Traun, Mur, Salza....mit einem unbeschwerten pheasant tail unerreichbar bleibt.....Präsentation hin oder her!!! Aber, überall muss ich (man) gar nicht hinkommen.....!
Gruß!
Tom
-
Maggov
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Hallo Tom,sedge111 hat geschrieben:....Präsentation hin oder her!!! Aber, überall muss ich (man) gar nicht hinkommen.....!Maggov hat geschrieben:.......Bei einem Tiefen Wehrgumpen wo man einfach nicht vorhalten kann wird aus meiner sicht schon etwas mehr Gewicht nötig sein. Da hilft auch die beste Präsentation nichts...
Gruß!
Tom
da gebe ich Dir wieder recht
Viele Grüsse
Markus
- Theoretiker
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Re: Stoppelfischerei!
Dem kann ich nur zustimmen.Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Freunde !
Warum verwendet der Autor eigentlich nicht einfach eine Spinnrute mit einem gut sichtbaren Stoppel anstatt sich mit der Fliegenrute beim Werfen herumplagen zu müssen? Das hat mit Fliegenfischen nichts mehr zu tun, zumindest für mich nicht und wird Gott sei Dank mehr und mehr verboten!
freundlichst
Royal Coachman
Ebenso wie das Fischen mit Goldkopfnymphe ist das Fischen mit dem Jig eine Möglichkeit, das Spinnfischen an Fly only Gewässern auszuüben, nur halt mit der Fliegenrute.
Wer fischt heute noch echte Nymphenimitationen?
Am Gewässer sieht man fast nur noch "Nymphenspinnfischer" mit der Goldkopfnymphe.
Der Nymphenblinker fängt halt besser und ist in einer Minute gebunden.
Ich fände für Goldkopfnymphen und -jigs auch eine Spinnrute angebracht, da wesentlich ungefährlicher, aber meist darf man nur mit der Fliegenrute Blinkern.
Hallo "Theoretiker",
ich bin zwar noch ganz neu hier und selbst auch zu 90 % nur mit der Trockenfliege beim Fliegenfischen am Wasser, aber schüttest Du jetzt nicht das Kind mit dem Bade aus???
Wir haben in den letzten Tagen ja gelernt, daß es durchaus einige plausible Argumente (Waidgerechtigkeit; Verletzungsgefahr) zumindest gegen größere Jig-Nymphen gibt. Jetzt das Fischen mit Goldkopfnymphe auch schon dem Blinkern gleichzustellen, halte ich dann aber doch für weit übertrieben!!
LG,
Christoph
ich bin zwar noch ganz neu hier und selbst auch zu 90 % nur mit der Trockenfliege beim Fliegenfischen am Wasser, aber schüttest Du jetzt nicht das Kind mit dem Bade aus???
Wir haben in den letzten Tagen ja gelernt, daß es durchaus einige plausible Argumente (Waidgerechtigkeit; Verletzungsgefahr) zumindest gegen größere Jig-Nymphen gibt. Jetzt das Fischen mit Goldkopfnymphe auch schon dem Blinkern gleichzustellen, halte ich dann aber doch für weit übertrieben!!
LG,
Christoph






