Was macht eine teure Rute aus?

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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Karem
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Ungelesener Beitrag von Karem »

Hallo Leute,

also die Unterschiede von mittelklasse Ruten zu superteuren wird immer kleiner, das ist klar. ABER.

Die wenigsten Fliegenfischer reizen ihr Gerät komplett aus. Da die meisten Fische in den Distanzen von 5 - 15 m gefangen werden und man meist auch gar nicht weiter werfen muss, werden die Gerät meist nicht ausgereizt.

Ich stehe im Moment recht häufig auf der Wiese, um meinen Wurfstil zu verbessern. Dabei habe ich letzthin mal drei Edelruten probegeworfen. Alle Ruten fühlten sich sehr leicht an und erst als ich sehr viel Schnur draussen hatte, war klar welche Rute "ihr Geld" wert war. Am besten gefallen hat mir die Z-Axis, gefolgt von Zero G, gefolgt von XP.

Der Distanzunterschied lag vielleicht bei 2-4 Metern und je besser der Rue umso leichter war es, die geforderte Schnur unter kontrolle zu halten.

Natürlich gibt es im niederpreisigen Segment auch Top-Ruten, ich bin sicher ein "Blindtest" wäre da sehr interessant. Fazit? Wer es sich leisten will, der soll eine superteure Rute kaufen. Wer einfach nur fischen fangen will ohne grosses Tralilala der ist sicher mit einem günstigen Modell zufrieden.

Dabei finde ich es etwas kurzsichtig, teure Modelle zu verurteilen. Nach dem Pareto-Gesetz kann man mit 20% Aufwand 80% Lösung erzielen. Für die restlichen 20% Lösung, braucht es also 80% Aufwand. Wird dieser Leitsatz auf Produkte übertragen, so wird klar dass eine gewisse Detailarbeit teurer bezahlt wird. Demnach muss jeder für sich selber entscheiden, ob er mit 80%, 90% oder erst mit 100% zufrieden ist.

sonnige Grüsse
Karem
Rast

Ungelesener Beitrag von Rast »

Hallo zusammen

Interessanter Tröd. Um auf die Ausgangsfrage "Was macht eine teure Rute aus" zu kommen: Nach meiner Meinung darf ich zumindest erst mal allerfeinste Komponenten erwarten !
In dieser Hinsicht hatte ich auf Marc's Warmwerfen - Event Anfang des Jahres eine Hochpreisrute in der Hand. Die Komponenten dieser Rute liessen es mir - gelinde gesagt -eiskalt den Rücken runter laufen !!
Und zwar im negativen Sinne!! Geschätzter Materialwert meinerseits 50 €.
(Ringe,Kork,Rollenhalter etc. -exkl. Blank) VK -der Rute : 600+ Hallo Verkäufer : :^o

Ich denke bei einer 600+ Rute darf ich als Kunde zumindest feinste Komponenten erwarten, ob ich mit der Rute wurftechnisch klarkomme,ist eine andere Sache...
Aber Hochglanzbroschüren haben eben auch ihren Preis....

Gruss
Ralf

PS : Auf die Frage warum er sich eine SO teure Rute gekauft hat, hat mir mal jemand so banal wie einleuchtend erklärt : "Weil ichs mir leisten kann !!" - steckt ne Menge ehrliche Wahrheit drin finde ich !
Fyggi
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Ungelesener Beitrag von Fyggi »

Hai All

Zitat aus einem hiesigen Rutentest der SAGE Z-Axis:
Griff: Korkgriff 16,6 cm lang (lt. Herstellerkatalog 19 cm !), aus 13 mm starken Korkscheiben in guter Qualität.
Preis 640 Euro (zur Erinnerung: ca. 1250 DM)

HALLOOOOO :?: :?: :?:

Die sehr schlanke und mit ihren "läppischen" 89 Gramm
Läppisch kann ja wohl nur ironisch gemeint sein, oder?

Bei einer Rute, die mit ihrer absoluten "magischen" Fähigkeiten beworben wird, finde ich o.a. schon, gelinde gesagt, sehr merkwürdig.

Wobei es vom Wurfverhalten her (für mich persönlich!) ein geiler Stock ist! Aber offensichtlich kann man heute kein durchschnittliches gutes, mit anderen Ruten vergleichbares Produkt mehr normal, ehrlich bewerben.

Mark
strongbow
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Blindtests, Sharpes, Statusdenken

Ungelesener Beitrag von strongbow »

Suki hat geschrieben:Hallo :D

Zum Thema ob man Unterschiede von 200€ Ruten zu den 600€ Ruten merkt , kann Ich aus meiner Sammlung sagen :::JA::: und so sollte es auch sein .Auch wenn es nur ein Tick in der Verarbeitung und Materialien ist , ist es dennoch besser . Ich sage nicht dass die Ruten für 200 € schlecht sind ...z.b habe Ich eine Sharpes Plus 3 des ist vom Werfen her ne richtig gute Rute aber die Verarbeitung ist meiner Meinung Schlecht BEISPIELE :

Suki :D
Hallo Suki,

ich kann dazu noch beisteuern, dass ich Ruten nur noch "blind" teste und vor allem nicht mehr vorher auf den Preis schaue. Da mich Kataloge - im Gegensatz wohl zu den meisten Mitforisten - nicht mehr wirklich interessieren, kann ich ganz frei von "Statusüberlegungen" entscheiden. Und das scheint mir auch gut so....

Dazu folgenden Anekdote: Ich habe Anfang der 90iger ein Jahr in Colorado gelebt, hatte aber vergessen eine Rute mitzunehmen. Da ich (nach Ende der Skisaison..) von der fischereilichen Möglichkeiten elektrisiert war, mußte also eine Rute her. In die Endauswahl kamen dann eine Sage RPL+ und eine Powell Legacy Light. Obwohl ich mich an meine abschließenden Würfe mit der Powell (auf dem Tennisplatz auf dem Dach eines Hochhauses - vor dem Panorama der Rockies) noch wie gestern erinnere und die Powell *eigentlich* die klar bessere Rute war, habe ich dann doch die SAGE genommen.
Weil ich eigentlich immer schon so ein Teil haben wollte, die Rute ein ganzes Stück günstiger war als in D und die Sage halt als Kultrute galt. Powell war dagegen eine eher obskure Marke (da wußte ich noch nicht, dass der "Dicke" eben diese bald darauf stark pushen würde).
Nun ist die RPL+ auch wirklich kein übles Gerät, aber ich habe zurück in D rasch gemerkt, dass sie definitiv nicht zum Fang von 33cm-Äschen an sauerländischen Flüßchen geschaffen wurde (am Green River war sie dagegen ganz in Ihrem Element :cry: :oops: ). Um derartige mehr vom Marketing der Firmen als der eigenen Ratio geleitete Entscheidungen zu vermeiden, wende ich nun wie gesagt die obige Blind-Technik an.

Die kann durchaus zu ganz und gar gängigen Mehrheitsentscheidungen führen. Als eine neue Zweihand anstand, viel das Urteil relativ eindeutig auf ein Guideline LPXe, eine Rute die wie ich später erfahren habe, auch in vielen Tests der Angelpresse gut abgeschnitten hat.

Deine Erfahrungen mit der Sharpes wundern mich übrigens. Ich habe wie in einem anderen thread ja schon mal erwähnt kürzlich eine "Gordon" erworben - die Rute wirft toll, fischt sich ganz vervorragend und macht auch einen gut verarbeiteten Eindruck. Der Kork ist zwar nicht aus dem obersten Regal, aber bröselnden Kitt konnte ich noch nicht feststellen. Ich dachte bis dahin noch, dass Sharpes ausschließlich Gespließte für den britischen Markt bauen.... :wink: (Allerdings halte ich es in Sachen Verarbeitungsqualität ohnedies mit der Regel, dass man die nicht vor Ablauf von ein, zwei Jährchen beurteilen sollte....)

Harro
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Tom Doll
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Ungelesener Beitrag von Tom Doll »

Hallo Leute,

Eines muß man bei den ruten, wie auch bei anderem Gerät feststellen:
man erhält ca. 85% der maximale erreichbaren Leistung für 50% des Maximalpreises - das passt wirklich.
Die hochklassigsten Ruten aus Serienproduktionen kosten so ca. 700€, für die Hälfte erhält man immer noch sehr gute Ruten. So ca 75% der maximalen Leistung erhält man dann für ca 1/3 des Maximalpreises.
Bei den billigen Ruten mauß man sagen, daß es einige gute gibt, die dem Geschmack entsprechen, man muß sie aber suchen - das ist der Nachteil daran.

Gruß

Tom
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Hans.
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Ungelesener Beitrag von Hans. »

Hallo,

Ich warf neulich auf der Wiese eine Rute für 160 Euro, die war prima und hat mir Spaß gemacht.

Danach warf ich eine für 300 Euro, und siehe da, die gleiche Leistung war mit viel weniger Aufwand meinerseits nötig, die Freude beim Werfen steigerte sich erheblich, wie locker die Schnur rausflitzte, mmmhhhh, schöööön!

Dann kam noch eine Rute für 500 Euro, und ich denke bis heute noch daran: diese Leichtigkeit, diese Kraftentfaltung, nochmal deutlich besser als die für 300 Euro, eine 5er, die sich wie eine 3er anfühlt, eine Rute, die mich elektrisiert hat, unbeschreiblich beim Werfen.

Ich habe bei anderer Gelegenheit eine andere sehr teure Rute geworfen (750 Euro) und dieses Erlebnis mit den Worten "eine neue Leichtigkeit des Seins" beschrieben, sie ist mit der obigen "500er" Rute auf gleicher Stufe.

Also, ich konnte die Unterschiede bisher deutlich spüren, für mich sind sie vorhanden und ich bin gespannt, ob alle hochpreisigen Ruten, die ich vielleicht mal in die Finger bekomme, ihren Abstand zu preisgünstigeren Ruten so deutlich zeigen.

Grüße
Hans
Man muss nicht alles mitmachen...
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Wasserpatscher
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Ungelesener Beitrag von Wasserpatscher »

Es kann ja an meinen noch eher bescheidenen Wurfkenntnissen liegen, aber ich finde:

Das herausragende an wirklich teuren Ruten ist -
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der Preis!

Was ich spannend finde, ist, dass jedes Mal, wenn ich eine andere Rute zur Hand nehme, oder eine andere Schnur "dran mache", ich andere Bedingungen habe, auf die ich mich einstellen muss. Dabei ist es nicht sehr erheblich, ob das Ding teuer oder billig war, es ist einfach anders, und es verlangt meine Aufmerksamkeit und mein Einfühlungsvermögen. Entscheidend ist, das ich das richtige Gefühl für die vorgefundene Kombination finde: Mit den gegebenen Bedingungen zu fischen, das ist die Kunst. Und nicht die Suche bzw Sucht nach (teurer) Perfektion.

Ich brauche nicht das Gefühl, etwas (teures) Perfektes in der Hand zu haben, um mein Selbstvertrauen zu stärken. Wenn etwas gelingt, dann liegt das daran, dass ich etwas gut gemacht habe, und das ist ein gutes Gefühl. Wenn ich es verpatze, muss ich dran feilen oder eine neue Lösung suchen, und das ist auch nicht schlimm.

Ich habe eine RST-Rute. Die wirft sich toll, ist aber eher ein bisschen saumäßig verarbeitet (weil ich das selber gemacht habe, und es war mein erster Eigenbau...). Das betrifft aber die Optik, nicht die Funktion. Viele würden sich schämen, mit so einem unscheinbaren Stecken zu fischen (Wasserpatscher I. steht drauf). Warum eigentlich? Sie sieht nicht teuer aus. (War sie auch nicht.) Aber sie ist gut.

Und ich habe einige billigere Ruten, keine war teurer als 60 Euro (z.B. eine RT Steelhead 2 in 7', '3/4, die ich einfach "mag"). Die fische ich auch gerne. Auch wenn ich weiss, dass es (viel) bessere gibt. Meine Rolle ist eine Greys GRXi. Die kann alles, was sie muss, bringt noch drei Ersatzspulen in die Ehe, und ist nicht teuer. Klar gibt es fünf mal so teure Rollen. Aber besser sind die nicht, höchstens plus chic.

Ich beziehe meinen Spaß am (Fliegen-)Fischen aus der gespannten Ruhe des Suchens, des Pirschens, des Werfens, und auch des Fangens, wenn Petrus gnädig war.

Ich bin mehr für das Sein als für das Haben. Punkt.

Muss ich denn noch beim Angeln dem Konsumterror und der Geltungssucht erliegen?
Liebe Grüße, Gerhard

„Ach, du bist's, alter Wasserpatscher, sagte sie, ich weine
über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.“
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Fatih
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Ungelesener Beitrag von Fatih »

hey wasserpatscher,

du errinerst mich sehr stark an meinen freund (besten) wir sind sehr untrschiedlich aber beim fischen sind wir eins!

lg

fatih (der nur mit schönen ruten fischen tut)
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Heinz
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Ungelesener Beitrag von Heinz »

Hallo,

manche Leute (auch ich in einem gewissen Ausmass) haben die Neigung,
sich immer das Beste oder Perfekteste (das zu definieren ist allerdings eine sehr persönliche deswegen nicht unumstrittene únd unobjektive Angelgenheit) zu kaufen, das sie sich noch mit gutem Gewissen leisten können. Es ist einfach die Freude am schönen Stück und es sind eben "nice to have" Artikel. Leider sind diese Dinge meist hochpreisig (aber nicht immer)und was das Fischen betrifft, wird man mehr Erfolg mit einer billigen Ausrüstung und einem teuren Wasser als umgekehrt haben. Der wahre Geniesser erfreut sich dieser Dinge um ihrer selbst willen-nicht etwa um des vielleicht ??? Prestigegewinnes in den Augen anderer und er will nicht beneidet werden und kein Aufsehen erregen, desgleichen beneidet er auch niemanden, der Besseres oder Schöneres als er hat. Maximal sagt er sich ein schönes Stück, hätte ich auch gern,
aber ohne Neidgefühle und ohne Missgunst. Mit dieser Einstellung verfolgt einen auch nicht der gräßliche Fischneid, den manche leider haben und man gönnt einem anderen Fischer dann auch einen schönen Fisch, wenn man selbst ohne Erfolg geblieben ist.

Grüsse
Heinz
Zuletzt geändert von Heinz am 24.06.2007, 19:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Chartist »

Hallo,

mit den Fliegenruten verhält es sich m. E. wie mit den Skiern. Nur Profis können den geringen Unterschied, den die hochpreisigen Ski/Ruten bieten, wirklich herauskitzeln. Otto Normalverbraucher kann diesen Unterschied mangels Technik/Kondition überhaupt nicht ausnutzen, und ist mit einem guten mittelpreisigen Produkt gut bedient. Anfängern rate ich sogar zu auch passablen billigeren Produkten. Wenn sie dann technisch besser werden und noch Spass daran haben können sie noch immer auf mittelpreisige Produkte umsteigen.

Als ehemaliger aktiver Rennläufer (Skilanglauf) kann ich das ganz gut beurteilen. Mir reicht als "Otto-Normalverbraucher-Fliegenfischer" eine Rute die etwa für 300 € zu bekommen ist. Auch als Ski-Langläufer reicht mir jetzt ein gutes mittelpreisiges Brett. Ich will keine Rennen mehr gewinnen. Es ist immer ganz amüsant, wenn ich als 66 jähriger mit recht einfacher Ausrüstungi an den "hochgerüsteten Jungen" vorbei ziehe. Bei Gesprächen erfahre, wie toll doch Ihre (teure) Ausrüstung ist, und stelle dann auf der Loipe fest, dass Technik, Kondition und Kraft fehlen, um die Möglichkeiten dieser Ausrüstung überhaupt zu nutzen.

So ist es m. E. auch mit den Fliegenruten. Ein Profi-Werfer kann das letzte aus jeder Rute herausholen. Für ihn kann ein teure Rute sinnvoll sein. Für den normalen Hobby-Fliegenfischer m. E. nicht.

Wer aber nicht auf Geld schauen braucht, soll sich ruhig eine teure Ausrüstung kaufen. Mein Neid ist ihnen gewiss.':D'

Es ist auch wie mit einem Porsche oder Ferrarie. Die Möglichkeit diese Fahrzeuge auszureizen ist kaum möglich, aber schön anzuschauen sind sie.

Gruss vom Chartis
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bambooonly
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...

Ungelesener Beitrag von bambooonly »

die einzigen ruten die wirklich ihr geld wert sind, sind gespliesste... :D
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flyfisher_sc
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Nun denn auch noch eine Frage!

Ungelesener Beitrag von flyfisher_sc »

Hallo,

dieses Thema finde ich insgesamt sehr interessant, allerdings, da ich auf der Suche nach einer 4-teiligen Rute Klasse 5 bin, nicht ganz vollständig in Bezug auf eine Art Kaufberatung.

Ohh, was für ein Schachtelsatz :shock: - editieren - nein, bleibt stehn!

Also gemeint habe ich, es gibt Qualitätsunterschiede Ringe und Kork, weniger in Bezug auf den Blank (wie will man diesen auch testen). Nun auch noch Garantiezeiten. Desweiteren gibt es gewisse Aufschläge für Namen wie Hardy und Sage.

Wollt Ihre eine Art Aufstellung wagen:

Hersteller Typ Preisklasse Ranking

Nun denn
TL
Ralf

PS: Suche Ersazt für meine 2-teilige Greys GRX, da auf Reisen eine kleiner Packeinheit geschickter ist.
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Heinz
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Hallo Ralf,

wenn du etwas sehr Gutes willst und dir es das Geld wert ist, dann kann ich dir auch bzgl. Transportfreundlichkeit 2 Ruten empfehlen, die ich selbst (allerdings in Klasse 6 fische).

Willst du etwas nicht allzu schnelles (es sind aber trotzdem ordentliche Weiten errreichbar), dann eine Sage SLT in 5 teiliger Version-soll es etwas flotteres sein, dann eine Hardy Angel Smuggler (6 teilig). Beide
Ruten sind Spitze verarbeitet und auch sonst super. Ich würde mir in deiner Stelle allerdings überlegen, gleich eine Klasse 6 zu nehmen.

Grüsse
Heinz
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Karem
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Ungelesener Beitrag von Karem »

HI,

willst Du eine Rute kaufen gehe zum Fachgeschäft und werfe ein paar Ruten. Da kannst Du dann selber entscheiden, wieviel Du ausgeben willst. Es gibt heute keine schlechten Ruten mehr, nur noch welche die einem besser oder schlechter liegen.

Ich persönlich fische sehr gerne mit meiner Grey Missonary 4/5. Da habe ich wesentlich teurere Ruten dagegen geworfen und hatte nicht den Eindruck, diese durch ein anderes Modell ersetzen zu müssen (ok, hätte ich 1000 CHF übrig wärs ne Z-Axis geworden)...da gehe ich im Moment mit dem Geld lieber nochmals eine Woche in den Urlaub.

tl
Karem
Fyggi
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Ungelesener Beitrag von Fyggi »

Hai All
...und werfe ein paar Ruten...
Es zeigt sich immer wieder, das dieses die optimalste (wenn leider, leider auch nicht immer durchführbar...) Lösung ist: Am Wochende war ein Treffen in der Nähe von Kiel, bei dem auf der Wiese auch viel geworfen wurde. Mein Kumpel hatte im Netz eine alte SAGE SP, Klasse 8 ergattert und diese mit einer 8er Guideline Pounch bestückt.

Nachdem einige Leute diese Rute geworfen haben war es, mal wieder, sehr interessant, wie absolut unterschiedlich die Einschätzung waren. Von "viel zu weich" bis " geilster Stock ever".

Von dem Grundsatz "Gute Rute-Schlechte Rute" mal abgesehen halte ich es nach dem Kauf für ebenfalls sehr wichtig, die richtige Schnur zu finden!
(Ok, ist hier nicht Thema...)


Mark
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