Frage an die Geschichtsexperten - Rehhaarfliege
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t.z.
Frage an die Geschichtsexperten - Rehhaarfliege
Hallöchen,
ich habe mal eine Frage an diejenigen die sich mit der Geschichte des Fliegenbindens gezielt auseinandersetzen.
Wie alt ist eigentlich die Rehhaarfliege?
Irgendwie kommt mir das Teil doch so vor wie das berühmte Rad, was es auch schon seit Ewigkeiten gibt.
ich habe mal eine Frage an diejenigen die sich mit der Geschichte des Fliegenbindens gezielt auseinandersetzen.
Wie alt ist eigentlich die Rehhaarfliege?
Irgendwie kommt mir das Teil doch so vor wie das berühmte Rad, was es auch schon seit Ewigkeiten gibt.
- Friedemann
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Hallo Thomas,
soweit ich gelesen habe wurde die Rehaarfliege ( Buck Caddies )
durch Roman Moser in den 70er Jahren bekannt gemacht.
Ursprünglich war es ein amerikanisches Sedge Muster ( Troth Caddies )
das mit Hirschhaar gebunden wurden. Lt. einem Artikel in "Fliegenfischen"
hat Herr Moser damals diese Fliege ( leicht abgewandelt ) nachgebunden und erfolgreich gefischt.
Gruß aus Hessen
Friedemann
soweit ich gelesen habe wurde die Rehaarfliege ( Buck Caddies )
durch Roman Moser in den 70er Jahren bekannt gemacht.
Ursprünglich war es ein amerikanisches Sedge Muster ( Troth Caddies )
das mit Hirschhaar gebunden wurden. Lt. einem Artikel in "Fliegenfischen"
hat Herr Moser damals diese Fliege ( leicht abgewandelt ) nachgebunden und erfolgreich gefischt.
Gruß aus Hessen
Friedemann
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Marco Reisen
Hallo,
Ich muss auch mal in Zeitschriften nachlesen, es gibt 2 Berichte wo ich genau weiß das es um die Rehhaarfliegen geht. Einmal heißt der bericht "Wo die Rehlein wohnen" und "Rehha-Maßnahme" Ich such mal die besagten Zeitungen raus, evtl steht da ja was drin.
Jedoch bin ich mir sicher das ich auch irgendwo gelesen habe das die (Buck Caddis) erstmal 1864 erwähnt wurde... Weiß nur net wo das stand..
TL Marco
Ich muss auch mal in Zeitschriften nachlesen, es gibt 2 Berichte wo ich genau weiß das es um die Rehhaarfliegen geht. Einmal heißt der bericht "Wo die Rehlein wohnen" und "Rehha-Maßnahme" Ich such mal die besagten Zeitungen raus, evtl steht da ja was drin.
Jedoch bin ich mir sicher das ich auch irgendwo gelesen habe das die (Buck Caddis) erstmal 1864 erwähnt wurde... Weiß nur net wo das stand..
TL Marco
- Friedemann
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Marco Reisen
Hallo Friedemann,
Also im Bredow wird die Rehhaarfliege auf Seite 243 und auf der Farbtafel 16 abb.16a als Hirschhaar-Sedge beschrieben. 2.Auflage 1981......
Den Bericht von R.Moser habe ich nun auch gefunden...
So im 2.Bericht stand auch nur das R.Moser den Namen in Deutchland verbreitet hat, und ursprünglich Troth Caddis heißt.
Nun gibts ja vieles an hohlhaaren, Elk, Rehhaar, Hirsch etc etc.. und womit wurde nun die erste erbunden ?
Oder vielleicht stammt die Buck Caddis doch vom Mudler Minnow ab ?
Nun stellt sich uns die Frage, wie siehts eigentlich mit den ganzen Variants aus, sind das nun alles die "Rehhaar-Fliegen" die wir als dies bezeichnen ??...
Ich bin mal gespannt, was sonnst noch so rauskommt.
Gruß Marco
Also im Bredow wird die Rehhaarfliege auf Seite 243 und auf der Farbtafel 16 abb.16a als Hirschhaar-Sedge beschrieben. 2.Auflage 1981......
Den Bericht von R.Moser habe ich nun auch gefunden...
So im 2.Bericht stand auch nur das R.Moser den Namen in Deutchland verbreitet hat, und ursprünglich Troth Caddis heißt.
Nun gibts ja vieles an hohlhaaren, Elk, Rehhaar, Hirsch etc etc.. und womit wurde nun die erste erbunden ?
Oder vielleicht stammt die Buck Caddis doch vom Mudler Minnow ab ?
Nun stellt sich uns die Frage, wie siehts eigentlich mit den ganzen Variants aus, sind das nun alles die "Rehhaar-Fliegen" die wir als dies bezeichnen ??...
Ich bin mal gespannt, was sonnst noch so rauskommt.
Gruß Marco
- Friedemann
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Hallo Marco,
bevor wir uns hier verzetteln müsste erst mal klar definiert werden
was die " Rehaarfliege " überhaupt ist.
Ist es eine Buck Caddies, eine Compara Dun, ein Stimulator?
Ganz verschiedene Bindeweisen aber mit Reh bzw. Hirschhaar.
Da diese Fliegen wahrscheinlich ihren Ursprung in den USA haben
sind sie nicht so genau beschrieben wie die " alten " englischen
Muster.
Aber, lassen wir es dabei ich bin kein " Fliegenhistoriker " und für mich
zählt nur die Fliege die mir gefällt und fängt.
Gruß aus Hessen
Friedemann
bevor wir uns hier verzetteln müsste erst mal klar definiert werden
was die " Rehaarfliege " überhaupt ist.
Ist es eine Buck Caddies, eine Compara Dun, ein Stimulator?
Ganz verschiedene Bindeweisen aber mit Reh bzw. Hirschhaar.
Da diese Fliegen wahrscheinlich ihren Ursprung in den USA haben
sind sie nicht so genau beschrieben wie die " alten " englischen
Muster.
Aber, lassen wir es dabei ich bin kein " Fliegenhistoriker " und für mich
zählt nur die Fliege die mir gefällt und fängt.
Gruß aus Hessen
Friedemann
- Friedemann
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Hallo Thomas,
ich habe noch etwas gefunden:
FLIEGENFISCHEN Nr. 3 Mai/Juni 1986
Die Bucktail Caddis
Darrel Martin beschreibt das Urmuster der bei uns so beliebten
Rehhar- und Hirschhaarsedges. Die Bucktail Caddis ist immer
noch ein unschlagbares Original.
Die Bucktail Caddis, eine Fliege aus dem Nordwesten der USA,
ist eine Verbindung von Schlichtheit und Impressionismus.
Obwohl es wegen des Ursprungs einige Zweifel gibt, wird die
Fliege Don C. Harper aus Salem, Oregon, zugeschrieben.
Sie wurde gebunden um Köcherfliegen am Metolius und anderen
Flüssen im amerikanischen Westen zu imitieren.
Laut Smedleys Buch " Fly Patterns and their Origins " ( 1950 )
hatte die Originalfliege einen Körper aus orangefarbener Wolle,
eine palmerartig gebundene ginger Hechel und, trotz des
Namens, Körperhaar vom Buck, dem Weißwedelhirsch, als
Flügelmaterial.
Das Muster, eher ist es ja ein Entwurf als Muster, begann um 1950
herum populär zu werden. Seither wurde es im ganzen Westen
verändert und dem jeweiligen Köcherfliegenschlupf angepasst.
Körper, Hechel und Flügel wurden ausgetauscht, um das ganze Farbenspektrum abzudecken. Die Bucktail Caddis hat sozusagen
in der zweiten Generation eine Vielzahl an Mustern mit flachen
Flügeln hervorgebracht: Die Montana Bucktail, die Traveling Sedge
und die Elk Hair Caddis. Die von Al Troth aus Montana kreierte
Elk Hair Caddis, eine Imitation der Hydropsychen, ist eine sehr
populäre Variante. Sie hat üblicherweise keine Fronthechel, und
dsa Büschel Flügelhaar wird lediglich über dem abwärts gerichteten
Hakenöhr im passenden Winkel beschnitten......( ich kann leider nicht den ganzen Artikel abtippen )
Materialliste:
Bucktail Caddis ( Standard )
Haken: Mustad 94840 oder Partridge D4A ( Streamerhaken )
Bindefaden:Thompson Monobond, nickelgrau oder in Farbe
der örtlich vorkommenden Insekten.
Palmer Hechel:braun, ginger oder in Farbe der vorkommenden
Insekten
Körper: Wollgarn, orange
Deckflügel: Blacktail ( Schwarzwedelhirsch ) Körperhaar
Ersatz - Damhirsch oder Rehbock
Kragenhechel: braun, ginger oder Farbe der örtlichen Insekten
Gruß aus Hessen
Friedemann
ich habe noch etwas gefunden:
FLIEGENFISCHEN Nr. 3 Mai/Juni 1986
Die Bucktail Caddis
Darrel Martin beschreibt das Urmuster der bei uns so beliebten
Rehhar- und Hirschhaarsedges. Die Bucktail Caddis ist immer
noch ein unschlagbares Original.
Die Bucktail Caddis, eine Fliege aus dem Nordwesten der USA,
ist eine Verbindung von Schlichtheit und Impressionismus.
Obwohl es wegen des Ursprungs einige Zweifel gibt, wird die
Fliege Don C. Harper aus Salem, Oregon, zugeschrieben.
Sie wurde gebunden um Köcherfliegen am Metolius und anderen
Flüssen im amerikanischen Westen zu imitieren.
Laut Smedleys Buch " Fly Patterns and their Origins " ( 1950 )
hatte die Originalfliege einen Körper aus orangefarbener Wolle,
eine palmerartig gebundene ginger Hechel und, trotz des
Namens, Körperhaar vom Buck, dem Weißwedelhirsch, als
Flügelmaterial.
Das Muster, eher ist es ja ein Entwurf als Muster, begann um 1950
herum populär zu werden. Seither wurde es im ganzen Westen
verändert und dem jeweiligen Köcherfliegenschlupf angepasst.
Körper, Hechel und Flügel wurden ausgetauscht, um das ganze Farbenspektrum abzudecken. Die Bucktail Caddis hat sozusagen
in der zweiten Generation eine Vielzahl an Mustern mit flachen
Flügeln hervorgebracht: Die Montana Bucktail, die Traveling Sedge
und die Elk Hair Caddis. Die von Al Troth aus Montana kreierte
Elk Hair Caddis, eine Imitation der Hydropsychen, ist eine sehr
populäre Variante. Sie hat üblicherweise keine Fronthechel, und
dsa Büschel Flügelhaar wird lediglich über dem abwärts gerichteten
Hakenöhr im passenden Winkel beschnitten......( ich kann leider nicht den ganzen Artikel abtippen )
Materialliste:
Bucktail Caddis ( Standard )
Haken: Mustad 94840 oder Partridge D4A ( Streamerhaken )
Bindefaden:Thompson Monobond, nickelgrau oder in Farbe
der örtlich vorkommenden Insekten.
Palmer Hechel:braun, ginger oder in Farbe der vorkommenden
Insekten
Körper: Wollgarn, orange
Deckflügel: Blacktail ( Schwarzwedelhirsch ) Körperhaar
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Zuletzt geändert von Friedemann am 17.07.2007, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Hallo Thomas,
ich denke, dass der Zeitpunkt wann diese Fliege das erste mal benutzt wurde sehr schwierig zu datieren ist. Letztendlich zeichnen alle Rehhaar-Segdes die Tatsache aus, dass die Flügel aus Rehhaar erstellt werden. Soweit ich weiß haben dies die Nordamerikanischen Indiander bereits angewendet. Seit wann die das machen ist wohl nirgendwo niedergeschrieben.
Tatsache ist doch, dass man bei diesem Muster sich sehr schwer tun wird einen Erfinder in Form einer Person benennen zu können - dass dies einige für sich beanspruchen sei mal dahingestellt.
Viele Grüsse
Markus
ich denke, dass der Zeitpunkt wann diese Fliege das erste mal benutzt wurde sehr schwierig zu datieren ist. Letztendlich zeichnen alle Rehhaar-Segdes die Tatsache aus, dass die Flügel aus Rehhaar erstellt werden. Soweit ich weiß haben dies die Nordamerikanischen Indiander bereits angewendet. Seit wann die das machen ist wohl nirgendwo niedergeschrieben.
Tatsache ist doch, dass man bei diesem Muster sich sehr schwer tun wird einen Erfinder in Form einer Person benennen zu können - dass dies einige für sich beanspruchen sei mal dahingestellt.
Viele Grüsse
Markus






