streamern auf barsche, zander, rapfen, doebel?

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aspis
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streamern auf barsche, zander, rapfen, doebel?

Beitrag von aspis »

hallo zusammen, bin noch neu hier, angle aber schon lange ;)

neuerdings auch mit der fliegenrute, und wenn man mal angefangen hat, ist es wie ne sucht (kennt ihr sicherlich ;) )

bevor ich meine frage stelle, vorweg eine erklaerung:
mein hausgewaesser ist der rhein (nicht grad ein anfaengergewaesser, fuer keine art des fischens). ich habe mich langsam an den rhein gewoehnt und fange auch regelmaessig fische (barben, rotaugen, barsche, doebel, brassen)
aber bis dato (fast) nur mit der spin- oder grundangel...

nun zu meiner frage:
bei den witterungsverhaeltnissen (hochwasser, viel wind) steigen die fische ja kaum, da kaum insekten auf der wasseroberflaeche sind.
(nympfenfischen ist irgendwie schwer, finde ich, da der rhein so schnell fliesst, taugt auch meist ein bissanzeiger nicht viel...)
so habe ich mich zum streamern entschlossen.
vorzugsweise auf: barsch, rapfen, zander

bis dato habe ich 2 barsche (~25cm) gehakt auf einen weissen streamer (5cm)
ich will eigentlich nur wissen, was bei euch so fuer muster gehen?
ich habe mir jetzt mal 2 schwarze muster (egg sucking leech mit lila kopf, und black zonker), 2 weisse (white zonker und white crystal zonker), und zum probieren ein gruenes und ein pinkes muster zugelegt (alle von inselcrew.de, da gibts auhc bilder von den streamern).

was ist bei euch faengig?

und vor allem: wie strippt ihr ein? vor allem, wenn ihr rapfen und zander wollt.
wie haltet ihr die rutenspitze? hoch, gesenkt, oder parallel zur schnur? wie schlagt ihr bei einer sinking schnur an? mit der rute, oder mit einem ruck an der schnur?

meine taktik bisher: ich werfe an die stroemungskante eines buhnenkopfes, strippe schnell ein, bis der streamer ins buhnenfeld getrieben ist, dann langsamer mit pausen (dort kamen auch die beiden barsche).



ich fische eine WF6S (habe aber auch mal mit WF6I probiert) mit selbst gemachtem Vorfach an einer 9' #6-7.
besser mit interm. zu fischen? oder gar mit floating?
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Eckat

Re: streamern auf barsche, zander, rapfen, doebel?

Beitrag von Eckat »

Tach ersma
aspis hat geschrieben:1.) was ist bei euch faengig?

2.) wie strippt ihr ein? vor allem, wenn ihr rapfen und zander wollt.

3.)wie haltet ihr die rutenspitze? hoch, gesenkt, oder parallel zur schnur?

4.)besser mit interm. zu fischen? oder gar mit floating?
zu 1.) : Streamer gehen bei mir hier an der Weser in (fast) allen Variationen.
Auswahl wie beim Spinnfischen : Naturähnliche Streamer bei klarem Wasser,bunte Streamer bei trübem Wasser.
Größe ebenfalls wie beim Spinnfischen,also je nach Nahrungsvorkommen.

zu2.) : Für Zander meist tief und langsam,für Rapfen hoch und schnell.
Zu bestimmten Zeiten kann man aber auch Zander "hoch" fangen,
z.B. wenn sie Abends in Ufernähe auf Kleinfischjagd sind.

zu3.) : Eigentlich immer so,daß sich zwischen Rutenspitze und Wasseroberfläche
kein Schnurbauch befindet,damit man besser anschlagen kann.

zu 4.) : Das hängt von der Gewässertiefe und natürlich davon ab,
ob du tief oder flach fischen möchtest.Bei Tiefen bis 1,5m geht eigentlich auch 'ne Schwimmschnur,
evtl. sinkender Polyleader.Dann muß aber das Vorfach lang genug sein und der Köder auch sinken.
Natürlich nicht wenn du flach oder an der Oberfläche fischen willst.
Intermediate liegt halt irgendwo dazwischen,ich benutze auch gerne eine Schwimmschnur mit Intermediatespitze.

Gruß Eckat
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aspis
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Beitrag von aspis »

was meinst du genau mit "langsam"?

lange zuege mit langen pausen, oder kurze zuege mit kurzen pausen?

aendert ihr auch mal die richtung beim einstrippen?
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Eckat

Beitrag von Eckat »

Tach ersma

Beides,immer wieder probieren was grade läuft.

Richtungswechsel,Streamer kurz nach oben zupfen,
absinken lassen,langer Zug,kurzer Zug,lange Pause,kurze Pause,
Wenns mit kurzen Zupfern nicht läuft,dann mal lange Züge versuchen.

Eigentlich wie beim Blinkern,nur das die Schnur nicht eingekurbelt sondern von Hand gezogen wird.

Gruß Eckat
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aspis
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Beitrag von aspis »

jo, dass das wie blinkern laeuft, ist mir klar, nur fragte ich mich, warum zum @#%#$@# nichts beisst... ;)
vor allem, da das einstrippen so schnell erledigt ist (bei meiner wurfweite), macht es das ganze zum kraftakt (vor allem, da ich ca 5 leerwuerfe brauche um auf ca15-20 meter zu kommen...)

aber auf jeden fall schonmal vielen dank!! :)
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Volker

Beitrag von Volker »

Hiho,
ich fische ebenfalls am Rhein und meine Zielfische sind Rapfen und Zander. Barsche sind ebenfalls dabei.
An Mustern nehme ich möglichst die, welche den Brutfischen am Ufer gleichen. Die sieht man rumflitzen, wenn man den Streamer über die Steine zieht. Sollte ich diese Muster nicht dabei haben gehen eigentlich Barschmuster (grün, orange und schwarz) sehr gut. Hakengrösse ist zwischen 12er und 4er. Grösser eigentlich nicht.
Als Schnur nehme ich eine Schwimmschnur, manchmal mit Polyleader.
Bei der Geschwindigkeit des einstrippens gehe ich meist nicht sehr zügig vor. Im Gegenteil, gerade mittlere Geschwindkeit hat auf Rapfen bisher den grössten Erfolg. Für Zander noch langsamer. Anschlag über Strip-Strike. Dafür muss die Schnur und die Rute immer eine Line bilden.
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