Michael Mauri "Joy of Flycasting"
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
- Rattensack
- Beiträge: 1053
- Registriert: 29.09.2006, 07:44
- Wohnort: OÖ
- Hat sich bedankt: 44 Mal
- Danksagung erhalten: 84 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Alles ok !
Halihalo
Ich würd die Schnur ausbringen:
- am unauffälligsten durch rausziehen an der Oberfläche (Schlangenlinien mit Rutenspitze, Adhäsion) oder
- Rollwurf oder switchcasts seitlich stromab oder
- Überkopfwürfe seitlich uferparallel, auch als Trocknungswurf
Und dann je nach Bedingungen double/single spey, snap t oder snake roll raus.
Wenn dir seitlich nicht schmeckt, alternativ eine Serie von switchcasts gleich raus, wobei ich versuchen würde, den Anker immer knapp vor mir zu setzen, sodass die Scheuchwirkung minimiert wird.
Gehn ma mal fischen
Clemens
Wieso nicht seitlich??? OK, das ist dann kein Switchcast mehr, sondern eine Abwandlung.Royal Coachman hat geschrieben: Bitte nichts mit seitlich!
Ich würd die Schnur ausbringen:
- am unauffälligsten durch rausziehen an der Oberfläche (Schlangenlinien mit Rutenspitze, Adhäsion) oder
- Rollwurf oder switchcasts seitlich stromab oder
- Überkopfwürfe seitlich uferparallel, auch als Trocknungswurf
Und dann je nach Bedingungen double/single spey, snap t oder snake roll raus.
Wenn dir seitlich nicht schmeckt, alternativ eine Serie von switchcasts gleich raus, wobei ich versuchen würde, den Anker immer knapp vor mir zu setzen, sodass die Scheuchwirkung minimiert wird.
Gehn ma mal fischen
Clemens
-
Maggov
- Moderator
- Beiträge: 5549
- Registriert: 28.09.2006, 14:21
- Wohnort: München
- Hat sich bedankt: 308 Mal
- Danksagung erhalten: 401 Mal
Hallo,
ich fische bei solchen Situationen auch mal gerne stromab
...
Ich denke Gebhard meint mit "seitlich" das abtreiben lassen der Leine stromab, dann folgt der ominöse Snap-T stromauf und anschliessend ein Roll-, Switch- oder was-auch-immer-Cast...
Als Wurf-laie würde ich zumindest so verfahren wenn sich nicht stromab fischen lässt.
Matthias hat mir vorgeführt auf wie engem Raum man selbst noch mit Überkopfwürfen bei enger Schlaufe arbeiten kann. Schade, dass man das nicht in Wort und Schrift überführen kann. Er beschrieb das mal hier im Forum als TLT-Technik. Sehr schnelle Würfe mit tendenziell "zu leichten" Schnurklassen. Sehr interessant für den der an Bächen fischen will!
Ich lese gespannt mit und halte mich wieder raus - versprochen
...
LG
Markus
ich fische bei solchen Situationen auch mal gerne stromab
Ich denke Gebhard meint mit "seitlich" das abtreiben lassen der Leine stromab, dann folgt der ominöse Snap-T stromauf und anschliessend ein Roll-, Switch- oder was-auch-immer-Cast...
Als Wurf-laie würde ich zumindest so verfahren wenn sich nicht stromab fischen lässt.
Matthias hat mir vorgeführt auf wie engem Raum man selbst noch mit Überkopfwürfen bei enger Schlaufe arbeiten kann. Schade, dass man das nicht in Wort und Schrift überführen kann. Er beschrieb das mal hier im Forum als TLT-Technik. Sehr schnelle Würfe mit tendenziell "zu leichten" Schnurklassen. Sehr interessant für den der an Bächen fischen will!
Ich lese gespannt mit und halte mich wieder raus - versprochen
LG
Markus
-
Royal Coachman
- Beiträge: 2885
- Registriert: 28.09.2006, 20:06
- Wohnort: Oberhausen in Obb.
- Hat sich bedankt: 268 Mal
- Danksagung erhalten: 479 Mal
Hallo Peter !
Hallo Peter !
Naja, es gibt nicht mehr viel zu sagen, wie aus den Vorposting zu ersehen ist, bringt jeder bis zum finalen Switch die Leine auf eine andere Weise aus, das ist eben Geschmacksache und hängt natürlich auch von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Ich persönlich befleißige mich einer etwas anderen Technik, die auf sehr leichten Schnüren, langsamen Wurfgeschwindigkeiten und offenen Schlaufen beruht, aber das ist eben wie gesagt Geschmacksache und überdies hoffungslos unmodern.
freundlichst
Gebhard
PS: mit zwei Wurfkursen bei Roman, darfst Du Dich nicht mehr als Anfänger bezeichnen
Naja, es gibt nicht mehr viel zu sagen, wie aus den Vorposting zu ersehen ist, bringt jeder bis zum finalen Switch die Leine auf eine andere Weise aus, das ist eben Geschmacksache und hängt natürlich auch von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Ich persönlich befleißige mich einer etwas anderen Technik, die auf sehr leichten Schnüren, langsamen Wurfgeschwindigkeiten und offenen Schlaufen beruht, aber das ist eben wie gesagt Geschmacksache und überdies hoffungslos unmodern.
freundlichst
Gebhard
PS: mit zwei Wurfkursen bei Roman, darfst Du Dich nicht mehr als Anfänger bezeichnen
Der immer auf Seiten der Fische steht!
- Matthias M.
- Moderator
- Beiträge: 998
- Registriert: 28.09.2006, 11:49
- Wohnort: Haslital, Berner Oberland
- Danksagung erhalten: 47 Mal
- Kontaktdaten:
-
posti
- Beiträge: 282
- Registriert: 08.10.2006, 20:33
- Wohnort: Linz
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Re: Hallo Peter !
Servus Gebhard,
Aber Du änderst Deine Meinung, wenn Du mich werfen siehst - Roman würde mir den Kursbeitrag aus lauter Mitleid zurückerstatten 
das meine ich aber dann dochRoyal Coachman hat geschrieben:Hallo Peter !
Naja, es gibt nicht mehr viel zu sagen.......
eben das würde mich interessieren welche Techniken Du da verwendest, da ich gerade mit einer 2/3er liebäugle, und damit auch auf dem Weg zu leichteren Schnüren bin. Natürlich (noch) nicht sehr leichten Schnüren.Ich persönlich befleißige mich einer etwas anderen Technik, die auf sehr leichten Schnüren, langsamen Wurfgeschwindigkeiten und offenen Schlaufen beruht, aber das ist eben wie gesagt Geschmacksache und
das macht nichts, für mich ist das Fliegenfischen nach wie vor ein großes Highlight, das nur in der Gesamtheit betrachtet seinen wahren Wert offenbart! Dazu gehören nunmal die überlieferten Methoden genauso, wie die aktuell modernen Methoden. Hat sich doch das Eine aus dem Anderen entwickelt.überdies hoffungslos unmodern.![]()
freundlichst Gebhard
Danke für die BlumenPS: mit zwei Wurfkursen bei Roman, darfst Du Dich nicht mehr als Anfänger bezeichnen
Mit herzlichem Gruß
- Rattensack
- Beiträge: 1053
- Registriert: 29.09.2006, 07:44
- Wohnort: OÖ
- Hat sich bedankt: 44 Mal
- Danksagung erhalten: 84 Mal
- Kontaktdaten:
Servus,
hab mir das Filmchen angeschaut. Find's wie viele Vorposter auch gut gemacht.
Was mich ein bisserl stört ist, dass MM mit der Benamung seiner Würfe etwas elegant umgeht. Teilweise erfindet er das Rad neu.
So ist sein CAD Cast nix anderes als ein Snake Roll. Der Circle Cast ist für mich ein Snap T. Sein Snap T ist nichts anderes als ein Switchcast mit Snap.
Was MM extrem geil macht, ist das Aufladen der Rute durch Liften und Ziehen mit dem Unterarm.
Vielleicht etwas anmassend, aber was er nicht optimal macht, ist soweit ich es beurteilen kann das Ankern beim normalen Switchcast und verschiedenen Trickwürfen: Der Ankerpunkt ist für mich zu weit seitlich, die Schnur touchiert oft nicht waagrecht, sondern in einem Bogen, das D ist schief, zu offen, und nicht entgegengesetzt der geplanten Wurfrichtung .. wohl nicht optimal v.a. für Distanzwürfe.
Da könnt noch was drin sein .. würd mich interessieren ob das wer von euch auch so sieht?
Für mich waren die Backhand-Ausführungen der verschiedenen Würfe neu, da wird's wieder mal zum Üben ... bin gespannt was in der Praxis von Nutzen sein wird!
Clemens
hab mir das Filmchen angeschaut. Find's wie viele Vorposter auch gut gemacht.
Was mich ein bisserl stört ist, dass MM mit der Benamung seiner Würfe etwas elegant umgeht. Teilweise erfindet er das Rad neu.
So ist sein CAD Cast nix anderes als ein Snake Roll. Der Circle Cast ist für mich ein Snap T. Sein Snap T ist nichts anderes als ein Switchcast mit Snap.
Was MM extrem geil macht, ist das Aufladen der Rute durch Liften und Ziehen mit dem Unterarm.
Vielleicht etwas anmassend, aber was er nicht optimal macht, ist soweit ich es beurteilen kann das Ankern beim normalen Switchcast und verschiedenen Trickwürfen: Der Ankerpunkt ist für mich zu weit seitlich, die Schnur touchiert oft nicht waagrecht, sondern in einem Bogen, das D ist schief, zu offen, und nicht entgegengesetzt der geplanten Wurfrichtung .. wohl nicht optimal v.a. für Distanzwürfe.
Da könnt noch was drin sein .. würd mich interessieren ob das wer von euch auch so sieht?
Für mich waren die Backhand-Ausführungen der verschiedenen Würfe neu, da wird's wieder mal zum Üben ... bin gespannt was in der Praxis von Nutzen sein wird!
Clemens
- Barramundi
- Beiträge: 294
- Registriert: 04.10.2006, 15:59
- Wohnort: Hamburg
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 1 Mal
-
Bernd Ziesche
-
strongbow
- Beiträge: 470
- Registriert: 27.10.2006, 18:41
- Wohnort: Brüssel/Belgien
- Hat sich bedankt: 11 Mal
- Danksagung erhalten: 29 Mal
- Kontaktdaten:
Dem stimm` ich uneingeschränkt zu. Ich wüßte auch nicht, warum und mit welcher Berechtigung etwa der Snap-T als "unnützer Trickwurf" zu qualifizieren wäre.Michael St. hat geschrieben:Hallo Gebhard,
...
Natürlich ist er auch für Weiten zu gebrauchen, aber besonders die Verbindung mit einem "Snap-T" (s. Denglisch) oder einer Snakeroll (schon wieder), kann ich oftmals effezienter fischen als mit dem gewöhnlichen Überkopfwurf.
Man kann die Richtungen schneller wechseln, ohne unnötige Leerwürfe zu fabrizieren. Ich nutze ihn auch oft an Stellen, wo auch ein Überkopfwurf möglich ist. Den Wurf nur auf räumliche Einschränkungen zu reduzieren, finde ich falsch.
...
Gruß,
Michael
Richig ist m. E. vielmehr:
Der Snap-T ist ein ziemlich effektiver und einfacher Wurf für die linksseitige Fischerei bei gleichzeitigem (stärkeren) Wind flußauf.
Denn:
- er ist (deutlich) einfacher als ein Single Spey,
- der Wind flußauf hilft sehr schön, die die Schnur zu Recht zu legen, während er bei allen anderen Würfen außerdem Roll Spey) stört,
- er ist effektiv, weil die Fliege gerade nicht lange in der Luft ist,
- er "scheucht" ziemlich wenig, weil Leerwürfe über den Fisch (schlimmer noch: über nicht erkannte Fische zwischen dem befischten Kandidaten und dem Angler) nicht erforderlich werden,
- wie bei allen Spey-/Unterhandwürfen kann man noch da werfen, wo der Überkopfwerfer wg. fehlenden Rückraums überhaupt keinen Wurf mehr rausbekommt und
- man kann ohne Leerwürfe fast die ganze Leine rauslegen.
Das sind m. E. die Fakten.......
So long
Harro
"All I want from life is an unfair advantage" W.C. Fields
-
Bernd Ziesche
-
strongbow
- Beiträge: 470
- Registriert: 27.10.2006, 18:41
- Wohnort: Brüssel/Belgien
- Hat sich bedankt: 11 Mal
- Danksagung erhalten: 29 Mal
- Kontaktdaten:
Hallo Bernd,
zunächst einmal kann ich Dir zustimmen, was die Namensgebung angeht. "Snap-Z" trifft den Bewegungsablauf und die Bewegung der Schnur eigentlich deutlich besser als "Snap-T". Allerdings ist die Bezeichnung Snap-T nun einmal eingeführt und wir sollten es dabei belassen, damit nicht noch mehr terminologische Verwirrung erzeugt wird.
Die Aussage "einfacher Wurf" ist natürlich relativ, meine konkrete Behauptung bezog sich auf den Vergleich mit an deren Spey- und Unterhandtechniken. Der einzige Speywurf, der m. E. ähnlich einfach erlernt werden kann, ist der gute alte Double Spey. Alles andere ist z. T. deutlich schwerer. Insoweit halte ich an meiner Behauptung fest, lasse mich aber gern eines besseren belehren.
Allerdings hast Du Recht: Der Überhandwurf ist sicher noch eine ganze Klasse einfacher als Snap-T oder Double Spey.
Effektiver ist er allerdings nur, wenn konsequent Schussköpfe zum Einsatz kommen und außerdem Rückraum zum Werfen zur Verfügung steht. So gesehen ist der Überkopfwurf etwa an der Küste für mich nicht zu schlagen und ich verstehe die "Experten" nur begrenzt, die dort ein Zweihand zum Einsatz bringen.
In dem Sinne wollte ich eigentlich verstanden werden.
Harro
zunächst einmal kann ich Dir zustimmen, was die Namensgebung angeht. "Snap-Z" trifft den Bewegungsablauf und die Bewegung der Schnur eigentlich deutlich besser als "Snap-T". Allerdings ist die Bezeichnung Snap-T nun einmal eingeführt und wir sollten es dabei belassen, damit nicht noch mehr terminologische Verwirrung erzeugt wird.
Die Aussage "einfacher Wurf" ist natürlich relativ, meine konkrete Behauptung bezog sich auf den Vergleich mit an deren Spey- und Unterhandtechniken. Der einzige Speywurf, der m. E. ähnlich einfach erlernt werden kann, ist der gute alte Double Spey. Alles andere ist z. T. deutlich schwerer. Insoweit halte ich an meiner Behauptung fest, lasse mich aber gern eines besseren belehren.
Allerdings hast Du Recht: Der Überhandwurf ist sicher noch eine ganze Klasse einfacher als Snap-T oder Double Spey.
Effektiver ist er allerdings nur, wenn konsequent Schussköpfe zum Einsatz kommen und außerdem Rückraum zum Werfen zur Verfügung steht. So gesehen ist der Überkopfwurf etwa an der Küste für mich nicht zu schlagen und ich verstehe die "Experten" nur begrenzt, die dort ein Zweihand zum Einsatz bringen.
In dem Sinne wollte ich eigentlich verstanden werden.
Harro
Zuletzt geändert von strongbow am 10.06.2009, 18:40, insgesamt 1-mal geändert.
"All I want from life is an unfair advantage" W.C. Fields






