Rätsel
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
Der Fluss
Das musikalische Spiel des Wassers wurde genommen.
Das frei auseinanderfließende Element in ein Korsett gezwängt.
Immer herrscht Druck seitlich an den Schultern, keine Möglichkeit sich zu entspannen, eingeklemmt zur Mitte, das einzige Ausweichen in die Tiefe.
Ein Groll der kratzt am Grund.
Jahrtausende die sich eingruben in die Erde in tiefen Tälern, Canyons.
Leistungen, die kein anderes Element als nur Wasser vollbringen kann.
Und wir?
Wir stecken es in eine Furche, einen vorgegebenen Schlitz und möchten es zähmen, ohne seine Eigenschaft genau zu kennen, geschweige denn zu berücksichtigen.
Wir nahmen ihm das freie Leben, seine unbegrenzte Vielfalt.
Und was wollen wir wirklich? Oder was haben wir erreicht?
Wir brauchen Antworten nach Zurück.
Die Fülle seines Fliessens, Volumen, Kleinstgetier.
Quartier für so viele Insekten. Auslass für den Winter.
Unsichtbare freie Bewegungen nach allen Seiten und Richtungen, ein Regiment der Natur in seiner schönsten, stillen Kraft.
Alles regelt der Fluss.
Jedes kleinste Rinnsal ist höchster Lebensquell.
Wir haben aufgeräumt, begradigt, gepflastert, betoniert.
Wir brauchen, das alles nicht mehr, es gibt zu viele Ausweichen, nur keine echte Natur mehr.
Die Auwälder sind krank, verdursten.
Die Altwasser versiegen, werden zu modrigen Pfützen, das Leben darin für viele Arten ein Überlebenskampf.
Wer sieht es? Wer unternimmt etwas?
Wer erhält die Rinnsale am Leben?
Wer gibt den Fischen Ihr Reich zurück?
Denn sie wollen wandern, jede Nische ausnützen, sich vermehren.
Ihr Reich in Ruhe lassen.
Still hinschauen und Bewundern.
Das ist unser Recht.
Und sonst gar nichts.
Das musikalische Spiel des Wassers wurde genommen.
Das frei auseinanderfließende Element in ein Korsett gezwängt.
Immer herrscht Druck seitlich an den Schultern, keine Möglichkeit sich zu entspannen, eingeklemmt zur Mitte, das einzige Ausweichen in die Tiefe.
Ein Groll der kratzt am Grund.
Jahrtausende die sich eingruben in die Erde in tiefen Tälern, Canyons.
Leistungen, die kein anderes Element als nur Wasser vollbringen kann.
Und wir?
Wir stecken es in eine Furche, einen vorgegebenen Schlitz und möchten es zähmen, ohne seine Eigenschaft genau zu kennen, geschweige denn zu berücksichtigen.
Wir nahmen ihm das freie Leben, seine unbegrenzte Vielfalt.
Und was wollen wir wirklich? Oder was haben wir erreicht?
Wir brauchen Antworten nach Zurück.
Die Fülle seines Fliessens, Volumen, Kleinstgetier.
Quartier für so viele Insekten. Auslass für den Winter.
Unsichtbare freie Bewegungen nach allen Seiten und Richtungen, ein Regiment der Natur in seiner schönsten, stillen Kraft.
Alles regelt der Fluss.
Jedes kleinste Rinnsal ist höchster Lebensquell.
Wir haben aufgeräumt, begradigt, gepflastert, betoniert.
Wir brauchen, das alles nicht mehr, es gibt zu viele Ausweichen, nur keine echte Natur mehr.
Die Auwälder sind krank, verdursten.
Die Altwasser versiegen, werden zu modrigen Pfützen, das Leben darin für viele Arten ein Überlebenskampf.
Wer sieht es? Wer unternimmt etwas?
Wer erhält die Rinnsale am Leben?
Wer gibt den Fischen Ihr Reich zurück?
Denn sie wollen wandern, jede Nische ausnützen, sich vermehren.
Ihr Reich in Ruhe lassen.
Still hinschauen und Bewundern.
Das ist unser Recht.
Und sonst gar nichts.
tl Ricci
Instant flyfisher, just add water!
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- Frank.
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Ich fürchte, da brauchen wir eine kleine Hilfestellung, lieber Ricci!
Ich stelle mal eine erste Vermutung an: Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch.
Richtig oder falsch?
Dein Frank
Ich stelle mal eine erste Vermutung an: Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch.
Richtig oder falsch?
Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Franz Kafka
-
taupo_tiger
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- Frank.
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Eher nicht - so gut sind die nicht, die Babelfish-Züchter. Hab mir mal den Spaß gemacht, ein paar Zeilen ins Englische übersetzen zu lassen. Die hübscheste lautete hinterher so:taupo_tiger hat geschrieben:der fluss ist voll von babelfishen?
"The freely apart-flowing element in a Korsett squeezed."
Ungenügend! Setzen! Versetzung gefährdet!
Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Franz Kafka
Meines Wissens ist das so original. Es ist von Karl K., einem Salzburger Fliegenfischer der uns leider heuer für immer verlassen hat.
Zuletzt geändert von Ricci am 11.06.2008, 03:01, insgesamt 1-mal geändert.
tl Ricci
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- Dirk Janßen
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Nun mal etwas schwieriger, auch für Dich, lieber Frank?
Wasser, Wasser fliessen aus geheimen Quellen,
speisen Meer und Flüsse und die grossen Wellen.
Wasser säumt die Erde und den Strand des Lebens,
ist Symbol und Gleichnis des geheimen Strebens.
Wasser ist uns Leben. Wasser setzt uns Grenzen,
trink und du wirst sehen, im Blau verschwimmen Tränen.
Wasser trennen Inseln, Wasser tränken Träume,
einsam stehen Bäume, warten auf den Inseln.
Wasser sind wie Zäune, einsam sterben Träume,
wir auf unsern Inseln, wir, die alten Bäume.
Wasser ist uns Leben. Wasser setzt uns Grenzen,
trink und du wirst sehen, im Blau verschwimmen Tränen.
Dirk
Wasser, Wasser fliessen aus geheimen Quellen,
speisen Meer und Flüsse und die grossen Wellen.
Wasser säumt die Erde und den Strand des Lebens,
ist Symbol und Gleichnis des geheimen Strebens.
Wasser ist uns Leben. Wasser setzt uns Grenzen,
trink und du wirst sehen, im Blau verschwimmen Tränen.
Wasser trennen Inseln, Wasser tränken Träume,
einsam stehen Bäume, warten auf den Inseln.
Wasser sind wie Zäune, einsam sterben Träume,
wir auf unsern Inseln, wir, die alten Bäume.
Wasser ist uns Leben. Wasser setzt uns Grenzen,
trink und du wirst sehen, im Blau verschwimmen Tränen.
Dirk
Fliegenfischen ist der Weg und das Ziel.
-
Hardy






