Fliegenfischen vom Boot
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Fliegenfischen vom Boot
Hallo.
Wer von Euch hat den Erfahrungen mit dem Fliegenfischen vom Boot aus, insbesondere vom Kajak aus!
(Also Bellyboat jetzt mal ausgenommen, sorry Ihr bellys...)
Ist ein leises "Anschleichen" auch gut möglich? (Wie z.B. beim Waten)
Lässt es sich sitzend überhaupt gut werfen?
Legt mal los!
Danke und Gruß
Archi
Wer von Euch hat den Erfahrungen mit dem Fliegenfischen vom Boot aus, insbesondere vom Kajak aus!
(Also Bellyboat jetzt mal ausgenommen, sorry Ihr bellys...)
Ist ein leises "Anschleichen" auch gut möglich? (Wie z.B. beim Waten)
Lässt es sich sitzend überhaupt gut werfen?
Legt mal los!
Danke und Gruß
Archi
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Maggov
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Servus Archi,
ich fische hin und wieder vom Boot (klassisches Ruderboot) aus mit der Fliege (primär Streamern). "Anschleichen" ist möglich sofern man mit den Rudern richtig umgeht - also vorsichtiges Rudern ohne viel Geplatsche und Gerumpel. Des weiteren halte ich es für extrem wichtig, dass man Sachen im Boot möglichst gar nicht bewegt, laut ablegt und auch nicht gross rumläuft (Trittgeräusche). Normale Unterhaltungen scheinen die Fische weniger zu stören.
Wenn man mit einem Boot über die Fische rübertreibt scheinen diese das Boot wahrzunehmen und sind dann zumindest alarmiert - manche hauen dann auch ab. Wie das bei einem Kajak ist kann ich Dir nicht sagen.
Bevorzugt fische ich zu zweit vom Boot aus, wobei einer stehend fischt und der andere das Boot rudernd bzw. stabilisierend in Position hält. Man wechselt dann je nach Absprache und Lust einfach beim Fischen durch.
Des weiteren versuche ich möglichst gut die drift des Bootes zu nutzen. Hierzu reicht es meist die Windverhältnisse zu beobachten und am Ufer von dem der Wind kommt zu starten und sich mit der Drift an den Stellen vorbeitreiben zu lassen. Dies kann - wenn man alleine fischt um so mehr - relativ viel Zeit für Korrekturen und das Rückrudern in Anspruch nehmen.
Ich hoffe das hilft etwas.
LG
Markus
ich fische hin und wieder vom Boot (klassisches Ruderboot) aus mit der Fliege (primär Streamern). "Anschleichen" ist möglich sofern man mit den Rudern richtig umgeht - also vorsichtiges Rudern ohne viel Geplatsche und Gerumpel. Des weiteren halte ich es für extrem wichtig, dass man Sachen im Boot möglichst gar nicht bewegt, laut ablegt und auch nicht gross rumläuft (Trittgeräusche). Normale Unterhaltungen scheinen die Fische weniger zu stören.
Wenn man mit einem Boot über die Fische rübertreibt scheinen diese das Boot wahrzunehmen und sind dann zumindest alarmiert - manche hauen dann auch ab. Wie das bei einem Kajak ist kann ich Dir nicht sagen.
Bevorzugt fische ich zu zweit vom Boot aus, wobei einer stehend fischt und der andere das Boot rudernd bzw. stabilisierend in Position hält. Man wechselt dann je nach Absprache und Lust einfach beim Fischen durch.
Des weiteren versuche ich möglichst gut die drift des Bootes zu nutzen. Hierzu reicht es meist die Windverhältnisse zu beobachten und am Ufer von dem der Wind kommt zu starten und sich mit der Drift an den Stellen vorbeitreiben zu lassen. Dies kann - wenn man alleine fischt um so mehr - relativ viel Zeit für Korrekturen und das Rückrudern in Anspruch nehmen.
Ich hoffe das hilft etwas.
LG
Markus
- greypanther
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Hi Archi,
auf welche Fischart willst Du denn gehen und welche(s) Gewässer (Größe, Struktur etc.) willst Du denn eigentlich befischen?
Prinzipiell kann man ja vom Kajak aus Fliegenfischen, und ich weiß, dass das hier in Deutschland auch praktiziert wird. Mir persönlich wäre das Ganze ein wenig zu "kabbelig", und, den ganzen lieben langen Angeltag zusammengestaucht auf einem niedrigen Kajaksitz zu verbringen, könnte ich mir nicht als Gipfel aller FliFi-Träume vorstellen.
Das Werfen im Sitzen funktioniert im Prinzip wie im Stehen beim Fischen vom Ufer aus. Lediglich muss der Vorwärtswurf etwas höher serviert werden wegen des tieferen Standortes im Boot.
Ein großer Vorteil bei der Werferei vom Boot aus ist (für weniger geübte Werfer) die Tatsache, dass man mit dem Wind im Rücken wirft und - in der Regel - keine großen Wurfweiten nötig sind.
Was das "Anschleichen" anbetrifft, hat ja Markus den wesentlichen Punkt schon herausgestellt: einfach mit dem Wind über die "fängigen" Gewässerabschnitte driften und, vor allem, Ruhe im Boot! Dann nehmen die Fische die Fliege wenige Meter vom Boot entfernt.
Ich könnte mir allerdings vorstellen (habe in dieser hinsicht keine Erfahrung), dass ein Kajak nicht gerade das ideale Gefährt ist, um diese Driftfischerei auszuüben.
Auf den britischen Inseln ist die Drift-Fischerei (Lough Style) auf Salmoniden sehr weit verbreitet und beliebt. Allerdings erfordern die dort in der Regel herrschenden Bedingungen (Gewässergröße, Witterung) den Einsatz stabiler Ruderboote in 16 - 19 Fuß Länge (5 - 6 m), die durch ihre Bauart speziell für in optimales Driftverhalten designed sind.
Hier auf dem Kontinent sind die Möglichkeiten der Driftfischerei dagegen eher als mickrig zu bezeichnen.
Also, wenn Du die Möglichkeit hättest, benutze ein stabiles Ruderboot für Deine Fischerei. Macht garantiert großen Spaß!
Beste Grüße
Klaus
auf welche Fischart willst Du denn gehen und welche(s) Gewässer (Größe, Struktur etc.) willst Du denn eigentlich befischen?
Prinzipiell kann man ja vom Kajak aus Fliegenfischen, und ich weiß, dass das hier in Deutschland auch praktiziert wird. Mir persönlich wäre das Ganze ein wenig zu "kabbelig", und, den ganzen lieben langen Angeltag zusammengestaucht auf einem niedrigen Kajaksitz zu verbringen, könnte ich mir nicht als Gipfel aller FliFi-Träume vorstellen.
Das Werfen im Sitzen funktioniert im Prinzip wie im Stehen beim Fischen vom Ufer aus. Lediglich muss der Vorwärtswurf etwas höher serviert werden wegen des tieferen Standortes im Boot.
Ein großer Vorteil bei der Werferei vom Boot aus ist (für weniger geübte Werfer) die Tatsache, dass man mit dem Wind im Rücken wirft und - in der Regel - keine großen Wurfweiten nötig sind.
Was das "Anschleichen" anbetrifft, hat ja Markus den wesentlichen Punkt schon herausgestellt: einfach mit dem Wind über die "fängigen" Gewässerabschnitte driften und, vor allem, Ruhe im Boot! Dann nehmen die Fische die Fliege wenige Meter vom Boot entfernt.
Ich könnte mir allerdings vorstellen (habe in dieser hinsicht keine Erfahrung), dass ein Kajak nicht gerade das ideale Gefährt ist, um diese Driftfischerei auszuüben.
Auf den britischen Inseln ist die Drift-Fischerei (Lough Style) auf Salmoniden sehr weit verbreitet und beliebt. Allerdings erfordern die dort in der Regel herrschenden Bedingungen (Gewässergröße, Witterung) den Einsatz stabiler Ruderboote in 16 - 19 Fuß Länge (5 - 6 m), die durch ihre Bauart speziell für in optimales Driftverhalten designed sind.
Hier auf dem Kontinent sind die Möglichkeiten der Driftfischerei dagegen eher als mickrig zu bezeichnen.
Also, wenn Du die Möglichkeit hättest, benutze ein stabiles Ruderboot für Deine Fischerei. Macht garantiert großen Spaß!
Beste Grüße
Klaus
Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
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Bühlerfischer
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Hallo Archie,
Greypanther hat völlig recht mit seinen Ausführungen.
Vor allem zur Maifliegenzeit wimmelt es auf irischen Seen nur so von Ruderbooten.
Diese bieten doch einige augenscheinliche Vorteile:
- ausreichend viel Platz
- relativ stabil
- es können problemlos mehrere Personen fischen
- solltest du mal kentern, ist jemand da, der dir helfen kann, vor allem auf großen Seen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich z.B. die irischen Forellen und auch Hechte keinesfalls von einem großen Boot stören lassen. Das Gegenteil ist der Fall, manche Fische beißen sogar direkt neben dem Boot.
Auf glasklaren Seen könnte das selbstverständlich anders sein. Da habe ich keine Erfahrungen.
Ein Kajak stelle ich mir zudem relativ unbequem und weniger stabil vor.
Wie es bei starkem Wind mit dem "Kentern" ausieht kann ich nicht beurteilen.
Aber ein Gewässer sollte man niemals (!) unterschätzen.
mfg
Bühlerfischer
Greypanther hat völlig recht mit seinen Ausführungen.
Vor allem zur Maifliegenzeit wimmelt es auf irischen Seen nur so von Ruderbooten.
Diese bieten doch einige augenscheinliche Vorteile:
- ausreichend viel Platz
- relativ stabil
- es können problemlos mehrere Personen fischen
- solltest du mal kentern, ist jemand da, der dir helfen kann, vor allem auf großen Seen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich z.B. die irischen Forellen und auch Hechte keinesfalls von einem großen Boot stören lassen. Das Gegenteil ist der Fall, manche Fische beißen sogar direkt neben dem Boot.
Auf glasklaren Seen könnte das selbstverständlich anders sein. Da habe ich keine Erfahrungen.
Ein Kajak stelle ich mir zudem relativ unbequem und weniger stabil vor.
Wie es bei starkem Wind mit dem "Kentern" ausieht kann ich nicht beurteilen.
Aber ein Gewässer sollte man niemals (!) unterschätzen.
mfg
Bühlerfischer
Bruder, ich werde Montana nie verlassen
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Michl
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Hallo Archi,
kann mir nicht vorstellen vom Kajak aus zu fischen.
Ist ja komplett geschlossen bis auf den Sitz, also entweder das Doppelpadel außenbords binden oder die Rute.
Dann bist Du mit dem Allerwertesten bestenfalls auf Wasserhöhe, sollte man schon sehr gut werfen um das im Sitzen auf die Reihe zu kriegen.
Außerdem ist die Fuhre in der seitlichen Drift kippelig, und Du kannst Dich im Kajak nicht drehen, werfen musst Du also über den Bug.
Habe früher vom Kanu (Kanadier) aus gefischt, war schon schwierig genug, alleine auch gefährlich da Drift und Drill oft nicht "kooperieren".
Da sollte man manchmal 4 Hände haben.
Kajak ist eine Stufe härter, stelle mir einen schnellen Anhieb und einen harten Drill schon interressant vor.
Du kannst ja vorher schon die Eskimorolle üben.
Habe es mit Kajak nie probiert, rate aber zu Kanu oder besser Ruderboot,
am besten zu zweit, dann kann einer in Ruhe drillen während der zweite das Boot auf Kurs hält.
Gruß Michl
kann mir nicht vorstellen vom Kajak aus zu fischen.
Ist ja komplett geschlossen bis auf den Sitz, also entweder das Doppelpadel außenbords binden oder die Rute.
Dann bist Du mit dem Allerwertesten bestenfalls auf Wasserhöhe, sollte man schon sehr gut werfen um das im Sitzen auf die Reihe zu kriegen.
Außerdem ist die Fuhre in der seitlichen Drift kippelig, und Du kannst Dich im Kajak nicht drehen, werfen musst Du also über den Bug.
Habe früher vom Kanu (Kanadier) aus gefischt, war schon schwierig genug, alleine auch gefährlich da Drift und Drill oft nicht "kooperieren".
Da sollte man manchmal 4 Hände haben.
Kajak ist eine Stufe härter, stelle mir einen schnellen Anhieb und einen harten Drill schon interressant vor.
Du kannst ja vorher schon die Eskimorolle üben.
Habe es mit Kajak nie probiert, rate aber zu Kanu oder besser Ruderboot,
am besten zu zweit, dann kann einer in Ruhe drillen während der zweite das Boot auf Kurs hält.
Gruß Michl
Die Beute ist unwesentlich, entscheidend ist nur das Gefühl.
- Wasserpatscher
- Beiträge: 126
- Registriert: 08.02.2007, 00:03
- Wohnort: Oberursel
Es gibt spezielle Angelkajaks,
http://www.angler-oase.de/
normale (schmalere) Kajaks würde ich mit einem selbstgebauten Ausleger am Heck versehen. Die gewünchte Position in der Drift kann man mit einem (ebenfalls leicht zu improvisierenden) variabel plazierbaren Driftsack herstellen. Werfen sollte gehen, denn man sitzt ja nicht tiefer als im Belly. Im Gegenteil, bei den modernen "Sit-on-top-Kajaks" (Draufsitzkajaks) sitzt man mindestens so hoch wie im Ponton-Belly.
http://www.angler-oase.de/
normale (schmalere) Kajaks würde ich mit einem selbstgebauten Ausleger am Heck versehen. Die gewünchte Position in der Drift kann man mit einem (ebenfalls leicht zu improvisierenden) variabel plazierbaren Driftsack herstellen. Werfen sollte gehen, denn man sitzt ja nicht tiefer als im Belly. Im Gegenteil, bei den modernen "Sit-on-top-Kajaks" (Draufsitzkajaks) sitzt man mindestens so hoch wie im Ponton-Belly.
Liebe Grüße, Gerhard
„Ach, du bist's, alter Wasserpatscher, sagte sie, ich weine
über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.“
„Ach, du bist's, alter Wasserpatscher, sagte sie, ich weine
über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.“
Hallo Archi,
Ich habe bereits relativ viel von Booten aus gefischt. Meistens von Ruderboot aus. Da ich aber auch begeisterter Kajak paddler bin und selbst nur ein solches Boot besitze habe ich selbstverständlich auch vom Kajak aus schon gefischt!
Ich habe es bisher nie als zu kippelig empfunden, besitze jedoch ein relativ stabilen wander-zweier und fühle mich auch sonst in meinem Kajak auf dem Wasser sicher. Ich ziehe dennoch, wenn möglich, das Fischen vom Ruderboot aus vor. Nachteilhaft am Kajak ist für mich vor allem die notwendige Koordination von Doppelpaddel und Rute sowie die Sitzposition. Es ist nämlich ziemlich anstrengend aus dem Sitzen zu werfen, da man sich mit dem Oberkörper nich komplett frei bewegen kann (Rückenlehne sowie die Sitzposition mit angewinkelten Beinen vertragen sich leider nicht so gut mit meinem Wurfstil).
Es stellt sich wohl auch die Frage auf was für einem Gewässer man mit dem Kajak unterwegs sein möchte. Ich habe mit dem Kajak bisher nur auf Seen gefischt und das Boot nicht verankert. Bei stärkerem Wind oder auf Fließgewässern kommt man da denke ich leider schnell an seine Grenzen.
Dennoch, wenn man "nur" ein Kajak zur Verfügung hat und gerne ein paar interessante Stellen abklappern möchte, an die man sonst nicht rangekommen wäre, ist es meines Erauchtens auf jeden Fall einen Versuch wert! Ich habe jedenfalls auch vom Kajak aus schon schöne Fische gefangen. Man muss sich eben nur drauf einstellen, dass man nicht ganz so entspannt wie sonst sich einfach nur auf's Fischen konzentrieren kann. Deshalb ziehe ich persönlich mittlerweile andere Methoden vor.
Viel Erfolg beim Sammeln eigener Erfahrungen und tight lines!
Gruss
TRistan
Ich habe bereits relativ viel von Booten aus gefischt. Meistens von Ruderboot aus. Da ich aber auch begeisterter Kajak paddler bin und selbst nur ein solches Boot besitze habe ich selbstverständlich auch vom Kajak aus schon gefischt!
Ich habe es bisher nie als zu kippelig empfunden, besitze jedoch ein relativ stabilen wander-zweier und fühle mich auch sonst in meinem Kajak auf dem Wasser sicher. Ich ziehe dennoch, wenn möglich, das Fischen vom Ruderboot aus vor. Nachteilhaft am Kajak ist für mich vor allem die notwendige Koordination von Doppelpaddel und Rute sowie die Sitzposition. Es ist nämlich ziemlich anstrengend aus dem Sitzen zu werfen, da man sich mit dem Oberkörper nich komplett frei bewegen kann (Rückenlehne sowie die Sitzposition mit angewinkelten Beinen vertragen sich leider nicht so gut mit meinem Wurfstil).
Es stellt sich wohl auch die Frage auf was für einem Gewässer man mit dem Kajak unterwegs sein möchte. Ich habe mit dem Kajak bisher nur auf Seen gefischt und das Boot nicht verankert. Bei stärkerem Wind oder auf Fließgewässern kommt man da denke ich leider schnell an seine Grenzen.
Dennoch, wenn man "nur" ein Kajak zur Verfügung hat und gerne ein paar interessante Stellen abklappern möchte, an die man sonst nicht rangekommen wäre, ist es meines Erauchtens auf jeden Fall einen Versuch wert! Ich habe jedenfalls auch vom Kajak aus schon schöne Fische gefangen. Man muss sich eben nur drauf einstellen, dass man nicht ganz so entspannt wie sonst sich einfach nur auf's Fischen konzentrieren kann. Deshalb ziehe ich persönlich mittlerweile andere Methoden vor.
Viel Erfolg beim Sammeln eigener Erfahrungen und tight lines!
Gruss
TRistan
- archi69
- Beiträge: 339
- Registriert: 17.06.2007, 23:51
- Wohnort: Brandenburger Ländle
- Hat sich bedankt: 9 Mal
- Danksagung erhalten: 23 Mal
Danke für Eure ausführlichen Antworten und Meinungen bisher!
Die Idee kam mir eigentlich beim Stöbern auf US-kayak-fishing-Seiten.
Da gibt es viele Bilder, auf denen Kajakangler ihren Fang präsentieren, mit Fliegenrute!
Und selbst bin ich auch ein begeisterter Kajakfahrer!
Gewässer ist ein See, der schwer vom Ufer aus zu befischen ist und der mit harten Reglementierungen belegt ist (kein Motorboot). Für ein Ruderboot ist er auch zu groß, da ist man ja nur am pullen!
Daher der Kajakgedanke, schnell und wendig, Platzwechsel in Windeseile.
Man könnte ja auch vom Lande unerreichbare Uferzonen anfahren, aussteigen und vom Ufer aus werfen...
Zielfische sind übrigens Hecht, Barsch, und Zander. Nix Forellis hier bei uns in Brandenburg-Süd...
((( Nur im Puff...
Am besten, ich probier das mal aus und kann dann ja mal einen Erfahrungsbericht verfassen, egal wie's läuft.
Gruß
Archi
Die Idee kam mir eigentlich beim Stöbern auf US-kayak-fishing-Seiten.
Da gibt es viele Bilder, auf denen Kajakangler ihren Fang präsentieren, mit Fliegenrute!
Und selbst bin ich auch ein begeisterter Kajakfahrer!
Gewässer ist ein See, der schwer vom Ufer aus zu befischen ist und der mit harten Reglementierungen belegt ist (kein Motorboot). Für ein Ruderboot ist er auch zu groß, da ist man ja nur am pullen!
Daher der Kajakgedanke, schnell und wendig, Platzwechsel in Windeseile.
Man könnte ja auch vom Lande unerreichbare Uferzonen anfahren, aussteigen und vom Ufer aus werfen...
Zielfische sind übrigens Hecht, Barsch, und Zander. Nix Forellis hier bei uns in Brandenburg-Süd...
Am besten, ich probier das mal aus und kann dann ja mal einen Erfahrungsbericht verfassen, egal wie's läuft.
Gruß
Archi
Hallo Archi,
Vergiss nicht die Spritzdecke! Sonst musst Du hinterher noch Dein zähnestrotzendes Süßwasserkrokodil zwischen den Beinen abhaken
Ich hoffe Du meinst mit schwer vom Ufer erreichbaren Stellen nicht, dass Du waten möchtest - die Kombination von Wathose und Kajak ist denke ich nicht die glücklichste. Ansonsten, wie gesagt, viel Erfolg!
Gruss
TRistan
Vergiss nicht die Spritzdecke! Sonst musst Du hinterher noch Dein zähnestrotzendes Süßwasserkrokodil zwischen den Beinen abhaken
Ich hoffe Du meinst mit schwer vom Ufer erreichbaren Stellen nicht, dass Du waten möchtest - die Kombination von Wathose und Kajak ist denke ich nicht die glücklichste. Ansonsten, wie gesagt, viel Erfolg!
Gruss
TRistan






