Das Buch "Entwicklung naturnaher Bäche und Flüsse"

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.

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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

2000 Biber gefangen und davon 1000 getötet im Freistaat Bayern innerhalb von knapp 6 Jahren. (Bestand rund 9.500 Stück)

1000 Biber die keiner mehr haben will?
Warum dann nicht einfach ins Jagdrecht mit Abschußplan aufnehmen?

Wäre die für den Biber waidgerechteste Dezimierung, wenn er nicht mal mehr den Knall hört! So hart wie es klingen mag, aber die einfachste Lösung! Norwegen und Schweden machen es ja auch!

Stattdessen Adrenalin beim Fang, kostbare Zeit, sinnlose Gelder.... und trotzdem wird er getötet.
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Hallo Mario,

der Biber breitet sich in Deutschland immer noch aus und besiedelt wieder die alten Lebensräume!
Aber überall dort wo er starke Populationen aufgebaut hat, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, wenn Jäger eine „für den Bestand verträgliche“ Bejagung durchführen.
Gegen einen Biberbraten (wenn das Fleisch wohlschmeckend ist) hätte ich nichts einzuwenden! Im Gegenteil ich esse sehr gern frisches Wild und habe ein gutes Gewissen dabei, weil ich weiß, dass Tier hatte ein gutes Leben und musste nicht leiden. (Was man von unseren Nutztieren leider oftmals nicht behaupten kann.) Ich weiß auch das ein „guter Jäger“ Achtung vor der Kreatur hat, es waidgerecht behandelt, nicht zu Futterneidisch auf große Raubtiere ist und sich um die Tiere und deren Lebensräume sorgt!!! Die Lebensräume zu erhalten ist das Wichtigste überhaupt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Dann können verschollene oder stark dezimierte Arten aus anderen Gegenden immer wieder einwandern und sich erneut ausbreiten!!! !!! (so wie es schon immer war) Viele Tierarten können sich hervorragend an unsere Kulturlandschaft anpassen! (Wen man sie läst.)

PS: Jetzt pressiert es mir einwenig „Hucho hucho“ ist noch frei und ich muss an Gerät noch
einiges herrichten!!
Grüsse an die schöne Elbe
„Petri Heil, Fischen ist Geil“ und tolerant bleiben!!! !!! :D
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Morgen beinand,

ich versteh eigentlich überhaupt nicht, wieso gerade von Seiten der Fischerei so große Resentiments gegenüber dem Biber bestehen.
Er ist doch Lebensraumverbesserer ersten Ranges für die Fische.
Wo die Wasserwirtschaft es nicht schafft, und die Fischerei es nicht betreibt, Totholz als wichtigstes Strukturelement überhaupt in die Gewässer einzubauen - der Biber macht's gratis .

Freilich, wenn sie so überhand nehmen, dass Ufergehölzsaum und Hochwasserschutz gefährdet werden, spricht überhaupt nix gegen eine Dezimierung mit der Büchse.

Gegen eine Aufnahme in das Jagdrecht opponieren die Jäger massiv - die müssten nähmlich dann für die Biberschäden aufkommen.

Clemens
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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Gegen eine Aufnahme in das Jagdrecht opponieren die Jäger massiv - die müssten nä(h)mlich dann für die Biberschäden aufkommen.

So flächendeckend ist ja die "Überpopulation" nicht. Man könnte doch in den Gebieten, wo der Biber sich zu stark ausbreitet (dem heutigen Gebiet, wo er mit Fallen bereits der Natur entnommen wird) den Förstern die Abschüsse überlassen, oder unterwiesenen (evtl. vorher geschulten) Jägern.

Da der Biber momentan nicht dem Jagdrecht unterliegt und von vielen Jägern nur sporadisch gesehen wird, denke ich ist es schwer zu unterscheiden, ob Jungtier, männlich oder weiblich.

Ich persönlich würde es mir nicht zutrauen, ich könnte es nicht unterscheiden!

Für mich ist der Biber ein Biber, ob männlich, weiblich oder heranwachsend. (Es wäre neben der Waidgerechtigkeit auch das Risiko gegen §22 Abs. 4 BJG zu verstoßen. .. Elterntiere in der Aufzuchtzeit der Jungen sind zu schonen.. Das gilt auch für Raubwild ohne gesetzliche Schonzeit! Fuchs, Waschbär, Mink, Marderhund....(Landesrecht beachten!)


@ Gammarus: Petri Heil für Hucho hucho!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
Lachsmaus
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Zuviel Biber?

Ungelesener Beitrag von Lachsmaus »

Nach den wenig zielführenden Bemühungen der Angelfischer in der
Kormoranproblematik verfolge ich nun mit Erstaunen die Diskussion um den Biber, die mit viel Eifer, offenbar aber wenig Sachkenntnis geführt wird.
Dass die beiden Themen Kormoran und Biber durchaus in einem Zusammenhang zu sehen sind, sollte - wenigstens unter Fliegenfischern - längst erkannt sein. Wie kam es zur Besiedlung mit Bibern z. B. in Bayern? Aufschluss gibt ein Büchlein der Kosmos Bibliothek (1973) von Hubert Weinzierl: "Projekt Biber".

Von 1958 - 1985 entstanden einige Baggerseen im Köglhaufen bei Neustadt/Donau mit insgesamt 15 ha Fläche, die von Hubert Weinzierl und
Mitstreitern für die Aufnahme von Bibern vorbereitet wurden. Das
Biberreservat selbst war 50 ha. groß. Geld kam vom WWF und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft (u. a. Zoochef Grzimek, der auch die Biber beschaffte). Gleichzeitig wurde die behördlichen Genehmigungen beantragt, diese blieben zunächst aus, "...sie wurden erst sieben Jahre später, als der Biber längst wieder zur einheimischen Tierwelt zählte, erteilt", wie Weinzierl schriebt. Am 4. 11. 1966 kamen erste Biber aus Russland über den Frankfurter Zoo. Schon am 22. November ist das erste Tier ausgebrochen, Fraßspuren fanden sich an der Ilm, neben einigen Pappeln wurde auch ein erster Apfelbaum gefällt. Bereits 1967 wurde mindestens ein Biber freigelassen (trotz fehlender Genehmigung). Inzwischen fanden auch drei Paare Fischotter Aufnahme im Reservat, die gleichfalls 1967 in einen ungegatterten Teich und in die Ilm entlassen wurden. Das Anliegen bei der Haltung der Otter sei gewesen, "...den Beweis dafür zu erbringen, dass diese Tiere zu Unrecht verfolgt werden, weil sie angeblich ausschließlich von Fischen leben". Die Otter stammten, wieder mit Hilfe der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, aus Jugoslawien und Rumänien. Es saßen auch Wildkatzen und Luchse im Gehege, die wegen "kleinkarierter, behördlicher Genehmigungsverweigerung nicht rechtzeitig ausgesetzt.." werden konnten und ihre Tauglichkeit für das Freilandleben verloren hatten. Wenig später kamen Elche dazu. 1970 wurde beantragt, Wildkatzen aussetzen zu dürfen, da die Genehmigung ausblieb, schritt die Truppe zur "Selbsthilfe" und setzte ohne Genehmigung aus. Dies habe die Öffentlichkeit mit großem Spaß aufgenommen. Die verbotene Aktion beschäftigte auch das Amtsgericht, Gutachter, Politiker
und die Staatsanwaltschaft. Es erging ein Bußgeldbescheid über 792,60 DM, eine Verhandlung aber gab es nicht, wie der Autor bedauert.

Soviel zum Ursprung und dazu ein Ausblick, was noch zu erwarten ist.

Die Entwicklung der Biber-Population ist mangels natürlicher Feinde - sieht
man einmal von Autos und Eisenbahnen ab - und einem hohen Schutzstatus exponentiell. Zur Vermeidung einer schlechten Presse wurden z. T. massive Schäden an Kläranlagen und Unfälle durch Einbrüche von landwirtschaftlichen Fahrzeugen weitgehend totgeschwiegen. Sogenannte Biber-Berater hatten die
Aufgabe, Geschädigte auf dem "kleinen Dienstweg" zu besänftigen. Nachdem der Lebensraum für die ungebremst gewachsene Population knapp wurde, hat man bereits bis zum Jahr 2006 klammheimlich mehr als 700 bayerische Biber gefangen und überwiegend nach Südosteuropa (Ungarn 177, Rumänien 255) exportiert. Vier landeten übrigens in Zoologischen Gärten. Sollte sich der deutsch-militante Tierschutz auch in diesen Ländern etablieren erhebt sich die Frage, wo nach etwa 20 Jahren die Nachkommen dieser Ausgebürgerten landen werden. Inzwischen wird vom Naturschutz(!) auf die Tiere auch geballert, wenn die Schäden überhand nehmen. Nachdem das Biber-Thema von den Höheren auf die Unteren Naturschutzbehörden übertragen wurde fordert Weiger nun den Staat auf, Geld für Entschädigungen und den Einsatz Biberbetreuer zur Verfügung zu stellen. Dabei wäre noch zu prüfen, ob nicht die Verursacher heran zu ziehen sind! In dem Zusammenhang ein
Wörtchen zur Einlassung von Gammarus: Die Biber in Bayern (mit
Migrations-Hintergrund!) leisten übrigens einen zu vernachlässigenden
Beitrag zur Totholzbildung im Gewässer. Zumindest in Unterfranken verzichten sie auf den Burgenbau und campieren bevorzugt in angelegten Uferhöhlen. So sorgen sie dafür, dass ab und zu ein Traktor nebst Landwirt einbricht. (Als eine Lösung wäre an weiträumige Flächenstilllegung gegen Entschädigung aus Mitteln der Bambi-Fraktion zu denken).

Und was hat das Ganze mit den Kormoranen zu tun? Über viele Jahre haben wenige engagierte Leute nach zähem Ringen zumindest auf dem Papier viel erreicht! In den meisten Bundesländern gibt es Kormoran-Verordnungen, nachdem sich die Vogelschützer genügend zeitlichen Vorlauf geschaffen hatten, Deutschland bis auf wenige Lücken mit Vogelschutzgebieten abzusichern, in denen nur mit Einschränkung "letal vergrämt" werden darf. (Glückwunsch an die Vogelschützer für deren geschicktes Vorgehen, Beileid für die vielen trägen, aber wehklagenden Angler und ihre lahmen Verbände).
Moral und bürgerliche Nutzanwendung? Es geht nicht ohne ein gesamtheitliches Wildtier-Management, wie das inzwischen von etwas weitsichtigeren Naturfreunden und wenigen, aber klügeren Politikern gefordert wird. Hier sollten Biologen dem vorhandenen Lebensraum angepasste Populationsgrößen festlegen und eine rechtzeitige Regulation selbstverständlich sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn es um die längst geplante Wiedereinbürgerung von Luchs, Wolf und Braunbär geht, auf die die Bevölkerung PR-strategisch vorbereitet werden soll. Eine Beteiligung der Angelfischer an der Planung wäre sehr zu wünschen, allerdings gehörte dazu eine Abkehr von der Denke,
die sich nur auf eine Art beschränkt und erkennt, dass es in unserer
Kulturlandschaft ohne steuernden Eingriff nicht mehr geht. Das kann man zwar bedauern, das war´s dann aber auch...

Kurt Dietl
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo Lachsmaus,

Umkehrschluss: Wärst du dafür, dass der Biber - nachdem er bei uns ausgerottet wurde - nicht mehr wieder angesiedelt hätte werden sollen?

(Was der Exkurs mit dem Biberreservat und die Querverweise auf Otter und Kormoran zum Thema beitragen sollen, ist mir übrigens ziemlich schleierhaft)

Der Einwand mit der Totholzbildung ist übrigens von mir.
Geringe Sachkenntnis lass ich mir nicht unterstellen, ich denke als angewandter Gewässerökologe hat meine Meinung vergleichsweise viel fachlichen background aus Theorie und Praxis.

Des weiteren würde ich allen Leuten aus der Fischerei dringend raten, sich bei der Biberfrage im Hintergrund zu halten. Sollte wirklich jede Gelegenheit dazu verwendet werden, das Klima zwischen Naturschutz und Fischerei zu vergiften, anstatt bei i.d.R. generell ähnlichen Interessen an einem Strang zu ziehen???? Ein Rückzug der Intensivlandwirtschaft aus den unmittelbaren Uferbereichen wär doch ein riesen Gewinn auch für die Fischerei!

Clemens
robert h
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Ungelesener Beitrag von robert h »

Hallo Clemens,

nur ein kurzer Hinweis: Lachsmaus hatte seinen Beitrag ursprünglich schon gestern (oder war´s gar schon vorgestern?) eingestellt. Er wurde von einem Moderator gelöscht (weil´s an der Selbstvorstellung, der Grussformel usw. gehapert hat). Wenn also sein Beitrag heute wieder erscheint so ist das keine Replik auf Dein Statement und somit auch nicht die Unterstellung von geringer Sachkenntnis Dir gegenüber.

Finde der Beitrag von Lachsmaus hat interessante Ansätze die diskussionswürdig sind. Es sollte nicht an Missverständnissen und Benimmregeln scheitern.

Freundliche Grüsse
Robert
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo Robert,

danke für den aufklärenden Hinweis!

Mich stört's nur in dem Beitrag, dass Naturschutz und Bambi-Fraktion in einen Topf geworfen werden, dass nur so eine Freud ist, und Fischfresser mit Bibern.

Mit der Schlussfeststellung, dass es eines ganzheitlichen Wildtiermanagements bedarf, bei Kormoran und in Zukunft (wenn das ursprüngliche Verbreitungsgebiet wiederbesiedelt ist) hoffentlich auch bei Biber und Fischotter, wie's bei Reh & Co selbstverständlich ist, rennt Lachsmaus bei mir und wahrscheinlich auch bei mehr und mehr Entscheidungsträgern im Naturschutz offene Türen ein.

Apropos Sachkenntnis: Der Totholzeintrag kann enorm sein, auch wenn keine Biberdämme errichtet werden. Im grenznahen Oberösterreich kenn ich übrigens ein Beispiel, wo Biber einen Bach tatsächlich aufstauen. Ließe man sie werken (bzw. würde man die Flächen erwerben), würden sehr schnell den ursprünglichen Zustand entsprechende Feuchtflächen á la Kanada entstehen, die für die Fische einen tollen Lebensraum darstellen könnten. Sollte sich die Fischerei darüber aufregen?!?!?

Die beschränkung auf den "vorhandenen Lebensraum" bei Lachsmaus ist übrigens bezeichnend für den phantasielosen und konservierenden Ansatz vieler Fischereifunktionäre. Was spricht dagegen, den Biber dafür zu instrumentalisieren, Ufergehölzstreifen zu forcieren, damit der Biber genügend Lebensraum auch dort findet, wo er derzeit nur mehr "in Maisäckern fremd gehen" kann?

Clemens
Zuletzt geändert von Rattensack am 27.12.2007, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

@ Kurt: Sehr gute Information mit Fakten, ich freue mich das Posting wieder zu lesen!

@ Clemens
Als Praktiker solltest du aber auch tolerant sein und wissen, dass konstruktive gegenseitige Kritik durchaus zum Thema beiträgt. Dafür ist doch ein Forum da, damit man sich austauschen kann.

Das Klima braucht man nicht zu vergiften, es ist schon viel zu sehr "festgefahren". Ich kann dir aus der Praxis sagen, der Kormoran und zunehmend auch der Otter sind Konfliktpotential für die Berufsfischerei!
Hier in der Lausitz ist der Otter häufig, natürlich kann er nicht zwischen wertvollen Laichfisch und "weniger wertvollen Weißfisch" unterscheiden.

Aber wenn der "Goldstaub" (Brut) ausbleibt, dann sollte man auch die Berufsfischer verstehen. Hier hängen Existenzen dran, wo seit Jahrhunderten Fischzucht betrieben wurde.

Die Fischerei hat schon mit den Früchten von Naturschützern zu kämpfen, die zur Wende Minke aus Farmen in die Freiheit gelassen haben.
Diesen "Dummenjungenstreich" haben sich die Leute nicht überlegt, hier brüten viele seltene Zugvögel! (Biosphärenreservat)
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo Mario,

ich würde meinen Beitrag schon als tolerant und konstruktiv bezeichen, der etwas schärfere Ton war durch das oben aufgeklärte Mißverständnis zu erklären!
Mario Mende / Sachsen hat geschrieben: Die Fischerei hat schon mit den Früchten von Naturschützern zu kämpfen, die zur Wende Minke aus Farmen in die Freiheit gelassen haben.
(Biosphärenreservat)
BITTE Naturschützer und Tierschützer differenzieren!!!!
Zweiteren ist der ökologische Schaden ihres Tuns im Extremfall völlig gleichgültig! Welcher Naturschützer wär so dumm, Minke frei zu lassen?
Mario Mende / Sachsen hat geschrieben:
Das Klima braucht man nicht zu vergiften, es ist schon viel zu sehr "festgefahren". Ich kann dir aus der Praxis sagen, der Kormoran und zunehmend auch der Otter sind Konfliktpotential für die Berufsfischerei!
Und ich kenn - ebenfalls aus der Praxis :wink: - eine ganze Reihe von Entscheidungsträgern aus Fischerei und Naturschutz, die hervorragend und konstruktiv zusammenarbeiten, und beispielsweise Revitalisierungsprojekte oder Fischschutz-Projekte gemeinsam entwickeln und finanzieren! In diese Richtung sollte jeder einzelne die Zukunft lenken, statt an Fehl - Schauplätzen wie dem Biber alte Grabenkämpfe zu prolongieren...

Clemens

P.S. Um die Berufsfischerei würd ich mich weniger sorgen - deren Interessen sind mit den unseren i.d.R. wohl weniger deckungsgleich als unsere mit denen des Naturschutzes. Des weiteren sind ja meiner Meinung gerade die Teiche der Fischzüchter hauptverantwortlich für lokale Überbestände von Ottern, die hier Nahrungsparadiese vorfinden und dadurch nicht durch natürliche Flaschenhälse (harte Winter, lange Winterhochwässer etc.) im Zaum gehalten werden.
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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

BITTE Naturschützer und Tierschützer differenzieren!!!!
Welcher Naturschützer wär so dumm, Minke frei zu lassen?

Gibt es bei den TIER/Naturschützern solche Unterschiede?

Welcher Naturschützer wäre so dumm, mit einen 2,4 l Diesel zu fahren? :P
Kann ich dir sagen, mein Kindergartenkamerad Frank. :P
Arbeitet bei der ÖKOSTATION im Leipziger Land!
Ist das ÖKOLOGISCH? HAT DAS VORBILDWIRKUNG?
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edit: @ Clemens: BITTE NICHT PERSÖNLICH NEHMEN!!!

Tierschutz???
Der typische Fall Lisa S. : den Alten hat sie rausgeschmissen, da er Katze Paula auf den Schwanz getreten ist und den Damenrasierer versteckte, denn Lisas Motto ist: "Ich trage keinen Pelz" und somit ist die 35 jährige 3,5 Stunden täglich mit der Rasur beschäftigt, Lisa lebt mit 57 Katzen zufrieden in Ihrer 2 Zimmer Wohnung..... und nun denkt Lisa darüber nach, noch 28 wilde spanische Hunde aufzunehmen....sch@issegal- es lebe der Tierschutz! Ihre Kinder wurden leider nur 4 und knapp 6 Jahre alt, als die beiden Läuse aus der Kita mit nach Hause brachten und eine Tube Jacutinsalbe. Lisa handelte sofort instinktiv und im Gedanken an den Tierschutz. Sie ersäufte beide Kinder um den Kopfläusen ein sorgloses Leben ohne Pestizide und Giftstoffe zu ermöglichen.................
Lisa S ist eine Aktivistin! Ihre Spenden richten Sie bitte an:0890789776


Naturschutz????
Heinz B. ein Kunststudent sitzt in der Nähe des Elbufers in einer alten Eiche und schreit: Stoppt die Sägen, stoppt die Sägen! Er hat sich in 15m Höhe eine Plattform gebaut und posiert vor den Kameras der großen deutschen Privatsender. Jutta P von Kanal privat 0815 berichtet live von der Urteilsverküdung des Oberlandesgericht: "Ja die Elbquerung kommt, die Brücke wird gebaut !", der Pressesprecher der Lila Pertei verkündet: Nuu hammer in Saladd, s UNESGIO WÄLDGULDURERBÄ ORGÄNNSE UNS NU BESCHDIMMD AB!"

Wenige Stunden später erhält Forstwirt Karl P. den Marschbefehl! In der Linken Hand trägt er den Helm einer namhaften Deutschen Kettensägenfirma mit Gesichtsschutz und Gehörschutz, die rechte umklammert die 6 OPS starke orangene Säge mit dem 60 er Schwert, Keile und Ersatzketten sowie Benzinkanister und Kettenöl liegen in seinem Forstfahrzeug, ein H.CRV Turbodiesel, versteht sich! Nun schnell noch die Freifahrkarte in die Frontscheibe gelegt, damit man auch bis zum Arbeitsort kommt, denn die Polizei kontrolliert. (macht KONTROLLA, wie wir hier in Polen sagen..)
Bild

Am nächsten Morgen trifft er am Brennpunkt Alpha Charly 4711 ein. Ein Naturschützer mustert ihn etwas neidisch. Polyurethan-Sicherheitsstiefel nach EN 345 S5, FCKW-frei.ROBUSTE SCHNITTSCHUTZ-LATZHOSE FÜR PROFIS EN381-5. Dann holt er seine schärfste Waffe vom Beifahrersitz: die BIBERAXT! Zertifiziert nach DIN 10524 DIN 531 DIN EN 13034 DIN EN 471 DIN ENV 50354 DIN ISO 14644-1 ...
Naturfreund Raphael denkt sich: "Heilige Kanonenkugel, der hat an alles gedacht!"
Jetzt kommen vermummte dunkel gekleidete Leute in den Sichtbereich von Karl P., der gerade ein paar aufmunternte Worte zu seiner Säge spricht. Dann fliegen Bierflaschen in Karls richtung, der die locker abploppen lässt- nichts kann seine Sicherheitsbekleidung durchdringen. Er ist der König auf dem Platz und schon knattert taktvoll die Säge. Er zieht den Hebel vom Kettenstopp nach hinten und die Kette rattert schwungvoll.

rrrrrrhhhhhhhhhh-rrrrrrrhhhhhhhhh,oh ja Karl P. steht schon fast bis zum Knie im Sperma. Seine Gedanken rasen wirr umher, ja-die dickste Eiche meiner Forstwirtlaufbahn..! Ich, Ich und meine Säge-gleich werden wir Geschichte schreiben.

Sabbernd warten die Anwohner auf den Fall der 400 jährigen Eiche, deren Geäst schon lange nicht mehrim Saft steht und wie Zunder den heimischen Kamin im feinsten Licht erflackern läßt. "KARL MACH ES!", hallt es aus der Runde, die Schalke Arena hatte nur einmal diese Lautstärke, als die Knappen Meister wurden!

Heinz B. hat Flatulenzen, sein Anus öfnet sich Rhytmisch im Takt der Kettensäge. Zwei im Pulk stehende Jäger bemerken den "beflekten Spiegel" des Kunststudenten. Auch Heinz B. ist es nicht mehr ganz egal und er bereut die Zeit seiner Pubertät, wäre ich doch zum Tierschutz gewechselt!

Nun ist der alte erfahrene Forstwirt am Stammund schneidet den Keil, das Klima ist zum äußersten gespannt. Heinz B. bekommt nun noch eine Sonne auf den vorderenTeil seiner Hose! Alles liegt unter Vibration, doch da kommt er, der Erlöser für Heinz B. - es ist Minister Nierentee und er verkündet:

Nur ÜBER meine Leiche-lang lebe die EICHE!

Forstwirt Karl P. fährt unverrichteter Dinge nach Hause. Wieder hat sich das Verfahren hinausgezogen, weiter werden die "kleinen kinder vom diesseitigen elbufer" den Smog ertragen müssen, aber ein Glück die Eiche musste nicht weichen.......

Lang lebe die Deutsche Demokrxxxxxxxxxxxxxx
ähhm der Naturschutz in Deutschland!


ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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Ungelesener Beitrag von Forstie »

Hey Mario,


habe es gerade wieder geschafft, unter dem Schreibtisch hervorzukrabbeln... :smt005

Du weißt, was in dem Kopf eines Forstwirts vor sich geht. Herrlich geschrieben... :smt041

Grüße,


ein noch lachender Martin
catch'em like you see'em
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Hallo Leute,

na, habt ihrs auch gemerkt??? Ich muss schon lange schmunzeln!!!
„Ein gesamtheitliches Wildtier-Management“, ich muss schon wieder schmunzeln!!
Ich glaube hier wird gerade versucht unter den Angelfischern Unruhe zu stiften und ein „Trojanisches Pferd“ unterzujubeln.
Selbst die Bauern werden schon mit rein gezogen!
Gesamtheitliches Wildtier-Management, für wie naiv hält man denn uns Angler, das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen!! Wildtier-Management!!! !!! !!!
Allein das Wort hört sich für mich, schon nach Abzocke der Bürger und Verbrassen von Steuergeldern an !!!!!!!!!!!!!!! (übrigens, genau wie „Klimaschutz“)Das man es mit den Wildtieren nicht jedem Menschen im dichtbesiedelten Deutschland recht machen kann, ist schon klar! Aber es gibt für alles irgendeine vernünftige Lösung!! !! (Europa besteht doch nicht aus Dummköpfen!!!)

Mario Mende hat Folgendes geschrieben: „Otter sind Konfliktpotential für die Berufsfischerei“ und natürlich kann er nicht zwischen wertvollen Laichfisch und "weniger wertvollen Weißfisch unterscheiden……. .“(das tun Wasserkraftanlagen auch nicht, Aal nur 0,3% überleben die Wanderung ins Meer!! Es ist fünf vor zwölf und keinen interessiert’s !!! Scheinbar die Berufsfischerei auch nicht.)

Lieber Mario Mende, für mich riechen solche Argumente ein wenig nach Schießpulver und dem Versuch „ganz geschickt“ die Angler zu benutzen, um persönliche Belange in den Vordergrund zu heben, um das Beuteschema zu erweitern. Das deine Argumente oft einen kleinen Umweg durch den Lauf deines Repetiergewehr machen, fällt sicher nicht nur mir auf!!! Langsam mache ich mir wegen deiner „versteckten Hetzkampanien“ sorgen!! Wale, Delfine, Seehunde, Adler, Pinguine, Eisvögel alles „fischfressende Wildtiere“ und ich kann mir gut vorstellen, das einige ich hoffe nur wenige „Jäger-Cowboy’s“ diese Tiere auch gern in ihrem Abschussplan hätten und sich über Quoten unterhalten möchten!!!
:smt067 :smt068 :smt066 (bitte nicht persönlich nehmen)

Lachsmaus hat Folgendes geschrieben: „Wiedereinbürgerung von Luchs, Wolf… .“
Da spürt man doch den Futterneid!!! Oder??? Da wird doch schon wieder ganz bewusst versucht das „Rotkäppchen- Syndrom“ neu zu verbreiten. Habt ihr´s gemerkt???

Lachslaus hat Folgendes geschrieben: „Eine Beteiligung der Angelfischer an der Planung wäre sehr zu wünschen, allerdings gehörte dazu eine Abkehr von der Denke, die sich nur auf eine Art beschränkt und erkennt, dass es in unserer Kulturlandschaft ohne steuernden Eingriff nicht mehr geht. Das kann man zwar bedauern, das war´s dann aber auch...“

Sollen, da wir Angelfischer vorgeschoben und mit ins Boot gezerrt werden???

Lachsmaus hat Folgendes geschrieben: „Kulturlandschaft ohne steuernden Eingriff nicht mehr geht …“

Aber bitte vernünftig steuern!!! Auch beim Kormoran, da gibt´s ganz sicher noch gute und fähige Jäger!!! Oder komplett andere vernünftige Lösungen!! !! (Die an manchen Gewässern in unserer mit Füßen getretenen Kulturlandschaft, vielleicht schon etwas dringlich sind.)

Clemens hat Folgendes geschrieben:“Apropos Sachkenntnis: Der Totholzeintrag kann enorm sein, auch wenn keine Biberdämme errichtet werden. Im grenznahen Oberösterreich kenn ich übrigens ein Beispiel, wo Biber einen Bach tatsächlich aufstauen. Ließe man sie werken (bzw. würde man die Flächen erwerben), würden sehr schnell den ursprünglichen Zustand entsprechende Feuchtflächen á la Kanada entstehen, die für die Fische einen tollen Lebensraum darstellen könnten. Sollte sich die Fischerei darüber aufregen?!?!? „

Gruß Christian

PS: Fischer aufgepasst, der erste Schein kann ein Trugschluss sein!!!
Auffällig ist, dass viele mühsame und kostspielige Renaturierungsprojekte mit Totholz den Aktivitäten der Biber ähneln, wen man sie lässt, renaturieren Biber zum Nulltarif.
Die Lebensräume zu erhalten, ist das Wichtigste überhaupt!!!!!! !!!!!!
Dann können verschollene oder stark dezimierte Arten (auch Fische) aus anderen Gegenden immer wieder einwandern und sich erneut ausbreiten!!! !!! (so wie es schon immer war) Viele Tierarten können sich hervorragend an unsere Kulturlandschaft anpassen! (Wenn man sie lässt.)

Das Buch naturnaher Bäche und Flüsse von Rolf-Jürgen Gebler möchte ich euch empfehlen.
Verlag: Wasser+Umwelt, Walzbachtal
ISBN 3-939137-01-4
www.wasserverlag.de

Petri Heil, Fischen ist Geil“ und den Wildtieren gegenüber tolerant bleiben!!!
(auch Fische sind Wildtiere)
Zuletzt geändert von Gammarus roeseli am 10.05.2009, 20:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Forstie »

Hallo Christian,

Gammarus roeseli hat geschrieben:Hallo Leute,

na, habt ihrs auch gemerkt???

Nein, habe ich nicht.
Gammarus roeseli hat geschrieben:Lieber Mario Mende... ...Das deine Argumente oft einen kleinen Umweg durch den Lauf deines Repetiergewehr machen, fällt sicher nicht nur mir auf!!!
Also mir nicht.
Gammarus roeseli hat geschrieben:Lachsmaus hat Folgendes geschrieben: Wiedereinbürgerung von Luchs, Wolf… .
Da spürt man doch den Futterneid!!! Oder??? Da wird doch schon wieder ganz bewusst versucht das „Rotkäppchen Sündrom“ neu zu verbreiten. Habt ihr´s gemerkt???
Nein, spüre ich nicht. Und nein, ich hab's nicht gemerkt.


Lieber Christian,

ich weiß ja nicht, in welchem Gemütszustand Du dieses Posting zu später Stunde verfasst hast. Auf jeden Fall kann ich viele Dinge, die Du in die vorangegangenen Texte hineininterpretierst nicht so erkennen, wie Du sie darstellen magst.
Ich finde, Du solltest Dich etwas zügeln und wieder herunterkommen. Bei der Art, wie Du diesen Beitrag verfasst hat, hilft auch ein
Gammarus roeseli hat geschrieben:(bitte nicht persönlich nehmen)

nicht mehr.

Komm doch etwas herunter, sonst wird aus diesem Thread eventuell ein unschöner Kleinkrieg.

Anscheinend schlägt bei manchen der Schonzeitkoller schon jetzt zu. Ich hatte wenigstens gehofft, wir würden bis nächstes Jahr verschont bleiben.

Gruß,


Martin

PS: Wie oft willst Du denn das Buch noch empfehlen?
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Guten Morgen Gammarus,
der Otter bezog sich auf die Berufsfischerei in der Lausitz lediglich als Beispiel. (hier steigen die Fische auch nicht auf :wink: )

Mir persönlich reichen die Tiere-die sich im deutschen Jagdgesetz als jagdbare Arten befinden völlig aus! Die Hauptaufgabe besteht beim Schwarzwild, Rehwild, Damwild, Rotwild, aber auch das Raubwild- und Raubzeug wird "kurz" gehalten. Ich schieße auch keine Katzen und Hunde!
Mir liegt es fern um "Nachtisch" beim Jagdrecht zu kämpfen!

Dennoch sollte man das Augenmerk immer wieder auf unsere Passion der Fischerei lenken und auch die HEGE der uns anvertrauten Fische nicht ausser Acht lassen! Den möglichen Schutz geben, der rechtlich möglich ist.
Und darunter zählt auch der Kormoranabschuss.

Ich persönlich finde es viel besser, wenn Kinder am Wasser stehen und Fischen, als wenn sie alte Leute an der Bushaltestelle bepöbeln und sich mit Alkohol und Drogen beschäftigen, weil eine vernünftige Freizeitbeschäftigung fehlt.

Ich möchte auch,dass meine Enkel noch Äschen live sehen können,nicht nur im Zoo!

Tierschutz und Naturschutz gehen uns alle an! Aber es gibt hier oft übertriebene Ansichten. Wir haben hier nicht mehr die Gegebenheiten wie vor über 100 Jahren, viele Wälder sind gerodet, Flächen bebaut. Es ist nicht einfach mit der Wiederansiedlung, es sind einfach andere Gegebenheiten!

ABER:
Warum soll man bitte spanische Hunde einführen?

Ist das wirklich Tierschutz?
Den Hunden sollen die spanischen Tierschützer eine Spritze geben und sie von ihren Qualen erlösen!
Was wollen die in deutschen Tierheimen? Wer bitte schön nimmt Hunde, ohne die Vorgeschichte zu kennen? Ein minimaler Teil! Die Hunde sind Freiheit gewohnt, die quält man nur im Zwinger!

Ich habe selbst zwei Hunde, sollte einer (möge es noch sehr lange dauern)
irgendwelche unheilbaren Qualen erleiden müssen, werde ich ihn vom Tierarzt "erlösen" lassen und im Revier begraben. Das bin ich ihn schuldig!

Zum Thema Naturschutz
Es ging in meinen vorigen Posting um die Waldschlößchenbrücke in Dresden. Es wird um ein "paar" Bäume mächtig debattiert. ABER die Brücke ist wichtig für den Verkehr. Staus und im Standgas knatternde Fahrzeuge verbessern die Umwelt auch nicht. Ich denke, der Umwelt ist mit der Brücke mehr geholfen, als mit der alten Eiche.

Und in China qualmen die Schlote weiter, in Tschechien genauso!
Ich war vor kurzen in Bratislave (Slowakei), dort ist es schlimmer als in der tiefsten DDR!

Rettet den Wald-verspeist mehr Spechte!


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Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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