Moin!
Also zu den Schäden in der Landwirtschaft: Natürlich ist der Biber eine einheimische Tierart, genau wie der Wolf. ABER er lebte zu anderen Zeiten und Lebensbedingungen in Deutschland.
Bereits die Wiederansiedlung zieht dem Steuerzahler das Geld aus der Tasche. Und nicht zu wenig! Das Problem ist, wer wird gefragt?
In einer "intakten heimischen Tierwelt" ala BMU wird es der Steuerzahler noch merken, was hier auf uns zukommt.
Luchs, Wolf, Biber, Otter u.s.w.
Ich verstehe die Landwirte, deren Existenz durch diese "BMU-Spielereien mit freundlichen Gesicht" teilweise Ausfälle annehmen, die alleine nicht zu tragen sind.
Ich verstehe auch Schafzüchter, die Ausfälle durch gerissene Schafe (Wolf) bekommen. Hier hat sich sogar die "Gemeinschaft zum Schutz der Wölfe" bereit erklärt, diese zu ersetzen. Hut ab, die Jungs stehen zu Ihrer Sache! Die leben auch mit der Konsequenz, wenn "ihre Schützlinge" einen Schaden anrichten.
RESPEKT- so klappt es auch mit der Einbürgerung etwas besser! UND man baut Konfliktpotential ab!
Schäden öffentlich bekannt geben: Wieso Hetze? Bei fast jeder
jagdbaren Wildart wird der Schaden auf den Tisch gelegt, sei es beim Rotwild, den Sauen, Rehwild, Gänsen etc.
Ein Beispiel: Im Leipziger-Land auf einem gefluteten Tagebau finden sich alljährlich 40.000+ Gänse zum "übernachten" ein. Nun fordert Harald K. (Stiftung Wald Sachsen und Umweltguru des Landkreises) die Einstellung der Bejagung an den Schlafplätzen. Geschossen wird aber nur dort, wo es das Gesetz per Entfernungsangabe zuläßt.
Jeden Morgen das gleiche Spiel, die Gänslein rücken auf die Felder aus und laben sich an den angebauten Getreidesorten. Hinzu kommen noch diverse Höckerschwäne, teilweise noch ein paar Singschwäne, die sich am Raps fettfressen.
Willst du das einem Bauern zumuten, der seine Familie ernähren muß?
Und der Biber zieht auch in den Mais und richtet dort gewaltige Schäden an. Warum so0llte man das nicht öffentlich bekannt geben? Da ist doch nichts böses dabei!
Schau, bei den Wölfen geht es auch, dort wird öffentlich gesagt, was Canis wieder "agerichtet"hat.
Überpopulationen: Irgendwann? Die sind in BY schon seit Jahren! Und nicht nur in BY, sondern auch in S/A.
Ich bin nicht gegen eine Wiederansiedlung, ich bin für eine Wiederansiedlung, wo bei Populationsexplosion und Schadensfällen ordentliche, gut durchdachte Lösungen ins Spiel gebracht werden, um ein Gleichgewicht zu erhalten.
Rebhuhn, Wachtel, Fasan, Damhirsch- was soll das nun wieder? Da stehen aber auch Leute dahinter, die eine HEGEPFLICHT auf sich nehmen und da wird geerntet. Schäden werden durch Jäger ausgeglichen- nicht durch den STEUERZAHLER! Ich habe meinen Abschußplan beim Damwild erfüllt.
In der Muskauer-Heide wurde der Muffelwildbestand vorsätzlich dem Wolf preisgegeben, mit der Begründung: Wolf ist heimisch-Muffel nicht! Ist doch in Ordnung! Damit kann ich leben.
Warum soll ich als Angler zusehen, wenn irgendwelche "Parasiten" die Fische fressen und ein paar Leute glauben, die hätten die Natur bereichert, weil Gänsesäger, Kormoran etc. wieder vermehrt auftreten.
Als Angler sehe ich es einfach nicht ein, die Zeche für "andere Leute" zu zahlen.
Der Biber zerstört Teile des UNESCO-Weltkulturerbe! Bei der Elbquerung in Dresden jammert man rum, wegen der Ansicht mit einer zukünftigen Brücke. Und was passiert in den Elbauen? Wenn alle Eichen irgendwann liegen ist die Elbaue auch keine "natürliche schützenswerte Elbaue"mehr.
Weltkulturerbe das bedeutet für mich: Landschaft, die so bleiben soll wie vor hunderten Jahren, ohne menschlische Eingriffe. Aber doch bitte keine mit Draht umwickelten Eichen! Was soll der Schwachsinn, da fehlt eindeutig ein Konzept der Wildtierbiologen der Region.
Ansiedlung gescheitert, da der Biber in keinen für die Natur verträglichen Maß angesiedelt worden ist. Handlungsbedarf besteht seitens der Leute, die ihn dort angesiedelt haben!