Fischsterben Schelde / Dill
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Johannes Krämer
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Fischsterben Schelde / Dill
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Zuletzt geändert von Johannes Krämer am 09.09.2021, 08:24, insgesamt 1-mal geändert.
- Joerg Giersbach
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Hallo Leute!
Hier,das was in der Zeitung stand:Dillenburg: Hunderte von Fischen sind am Wochenende aus bislang noch nicht geklärter Ursache in der Schelde zwischen Oberscheld und Niederscheld verendet. Zwischen dem Kindergarten und der Straße "Bienengarten" - einem Bereich von ca. 50 Metern Länge - stellte ein Mitglied des Dillenburger Angelsportvereins das Fischsterben fest und informierte am 23.08.08 um 18.00 Uhr die Polizei. Nach einer ersten Überprüfung des Gewässers noch am Abend des 23.08.08, suchten am heutigen Tage der Umweltsachbearbeiter der Dillenburger Polizei sowie zwei Beamte des Umweltkommissariates aus Gießen den Bach auf. Die Schelde verläuft in diesem Bereich über eine Strecke von ca. 500 Metern in Rohren. Am unteren Ende der Rohre (Richtung Niederscheld = Fließrichtung des Baches) stellten sie Hunderte toter Fische (Bachforellen und Mühlkoppen) und einen toten Flusskrebs fest. Aber auch oberhalb der Rohre (Richtung Oberscheld) lagen tote Fische auf dem Grund. Die Experten entnahmen Gewässerproben, die bei einer ersten Analyse jedoch keine auffälligen Ergebnisse lieferten. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass zur Tatzeit kurzfristig für Fische tödliche Stoffe in die Schelde eingeleitet wurden. Die Ermittlungen wegen einer Gewässerverunreinigung gemäß § 324 des Strafgesetzbuches dauern an. Dieses Vergehen kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Wer kann Angaben zu dem Fischsterben machen? Wer hat gesehen oder davon gehört, dass jemand umweltgefährdende Stoffe in die Schelde eingeleitet hat? Hinweise erbittet die Polizei in Dillenburg unter Tel.: 02771/907-0 oder das Umweltkommissariat in Gießen unter Tel
Gruß Jörg
Hier,das was in der Zeitung stand:Dillenburg: Hunderte von Fischen sind am Wochenende aus bislang noch nicht geklärter Ursache in der Schelde zwischen Oberscheld und Niederscheld verendet. Zwischen dem Kindergarten und der Straße "Bienengarten" - einem Bereich von ca. 50 Metern Länge - stellte ein Mitglied des Dillenburger Angelsportvereins das Fischsterben fest und informierte am 23.08.08 um 18.00 Uhr die Polizei. Nach einer ersten Überprüfung des Gewässers noch am Abend des 23.08.08, suchten am heutigen Tage der Umweltsachbearbeiter der Dillenburger Polizei sowie zwei Beamte des Umweltkommissariates aus Gießen den Bach auf. Die Schelde verläuft in diesem Bereich über eine Strecke von ca. 500 Metern in Rohren. Am unteren Ende der Rohre (Richtung Niederscheld = Fließrichtung des Baches) stellten sie Hunderte toter Fische (Bachforellen und Mühlkoppen) und einen toten Flusskrebs fest. Aber auch oberhalb der Rohre (Richtung Oberscheld) lagen tote Fische auf dem Grund. Die Experten entnahmen Gewässerproben, die bei einer ersten Analyse jedoch keine auffälligen Ergebnisse lieferten. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass zur Tatzeit kurzfristig für Fische tödliche Stoffe in die Schelde eingeleitet wurden. Die Ermittlungen wegen einer Gewässerverunreinigung gemäß § 324 des Strafgesetzbuches dauern an. Dieses Vergehen kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Wer kann Angaben zu dem Fischsterben machen? Wer hat gesehen oder davon gehört, dass jemand umweltgefährdende Stoffe in die Schelde eingeleitet hat? Hinweise erbittet die Polizei in Dillenburg unter Tel.: 02771/907-0 oder das Umweltkommissariat in Gießen unter Tel
Gruß Jörg
-Das Leben ist zu kurz um nicht mit Bambus zu fischen-
-
Hardy
moin moin
Die Dill scheint nach meinen Infos nicht betroffen zu sein.
Wie mir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zugetragen wurde, soll es sich um eine lokale Einleitung eines toxischen Stoffes gehandelt haben.
Um welchen Stoff es sich dabei handelt, wurde noch nicht festgestellt.
Die Polizei hat diesbezügliche Ermittlungen aufgenommen.
Groetjes
Hardy
ich seh grad, Jörg war 3 min schneller als ich...
Die Dill scheint nach meinen Infos nicht betroffen zu sein.
Wie mir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zugetragen wurde, soll es sich um eine lokale Einleitung eines toxischen Stoffes gehandelt haben.
Um welchen Stoff es sich dabei handelt, wurde noch nicht festgestellt.
Die Polizei hat diesbezügliche Ermittlungen aufgenommen.
Groetjes
Hardy
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Johannes Krämer
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- Joerg Giersbach
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Hallo!
Es gibt neues von der Schelde!
POL-LDK: Polizei klärt Fischsterben in der Schelde auf Tatverdächtiger geständig
Dillenburg (ots) - Polizei klärt Fischsterben in der Schelde auf Tatverdächtiger geständig
Dillenburg: Laut tierärztlichem Gutachten des in Gießen ansässigen Hessischen Landeslabors ist eine kurzfristige Erhöhung des ph-Wertes ursächlich für das massive Fischsterben in der Schelde zwischen Oberscheld und Niederscheld am 23.08.08 gewesen. Verantwortlich dafür war nach den bisherigen Ermittlungen die Einleitung einer Laugenbase in das Fließgewässer, die im vorliegenden Fall offensichtlich durch die Zufuhr zementhaltiger Stoffe hervorgerufen wurde. Untersuchungen an den in der Schelde verendeten Fischen haben ergeben, dass die Kiemen deutliche Zeichen von Verätzungen aufwiesen. Bereits am 23.08.08 geriet ein 41-jähriger Dillenburger in Tatverdacht. Nachdem das ärztliche Gutachten am 10.09.08 vorlag, wurde der Mann am 11.09.08 von der Polizei vernommen. Hierbei räumte er ein, Zementschlämme in die Schelde eingebracht zu haben. Über die Gefahren diesbezüglich hat er sich eigenen Angaben zufolge keine Gedanken gemacht. Die Ermittlungen der Polizei sind nunmehr abgeschlossen. Laut Angelsportverein Dillenburg soll für die nächsten zwei Jahre kein neuer Fischbesatz in der Schelde mehr erfolgen, damit sich die gesamte Ökologie des Baches samt Gewässergrund erholen kann.
Torsten Liebig Pressesprecher
ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen
Gruß Jörg
Es gibt neues von der Schelde!
POL-LDK: Polizei klärt Fischsterben in der Schelde auf Tatverdächtiger geständig
Dillenburg (ots) - Polizei klärt Fischsterben in der Schelde auf Tatverdächtiger geständig
Dillenburg: Laut tierärztlichem Gutachten des in Gießen ansässigen Hessischen Landeslabors ist eine kurzfristige Erhöhung des ph-Wertes ursächlich für das massive Fischsterben in der Schelde zwischen Oberscheld und Niederscheld am 23.08.08 gewesen. Verantwortlich dafür war nach den bisherigen Ermittlungen die Einleitung einer Laugenbase in das Fließgewässer, die im vorliegenden Fall offensichtlich durch die Zufuhr zementhaltiger Stoffe hervorgerufen wurde. Untersuchungen an den in der Schelde verendeten Fischen haben ergeben, dass die Kiemen deutliche Zeichen von Verätzungen aufwiesen. Bereits am 23.08.08 geriet ein 41-jähriger Dillenburger in Tatverdacht. Nachdem das ärztliche Gutachten am 10.09.08 vorlag, wurde der Mann am 11.09.08 von der Polizei vernommen. Hierbei räumte er ein, Zementschlämme in die Schelde eingebracht zu haben. Über die Gefahren diesbezüglich hat er sich eigenen Angaben zufolge keine Gedanken gemacht. Die Ermittlungen der Polizei sind nunmehr abgeschlossen. Laut Angelsportverein Dillenburg soll für die nächsten zwei Jahre kein neuer Fischbesatz in der Schelde mehr erfolgen, damit sich die gesamte Ökologie des Baches samt Gewässergrund erholen kann.
Torsten Liebig Pressesprecher
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Gruß Jörg
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Johannes Krämer
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Johannes Krämer
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- Friedemann
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