Kaviarproduktion vom Stör per Zuchtanlage in Sachsen-Anhalt
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Hans.
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Kaviarproduktion vom Stör per Zuchtanlage in Sachsen-Anhalt
Hallo Freunde,
diesen Zufallsfund beim googeln wollte ich Euch nicht vorenthalten: da werden/wurden anscheinend in Sachsen-Anhalt 12 Millionen Euro investiert, um Störe zwecks Kaviargewinnung in Zuchtbecken zu halten.
Kann das jemand hier beurteilen??
Hat sich das schon jemand angeschaut??
Grüße
Hans
http://www.gomopa.net/Finanzforum/Aktie ... is-AG.html
diesen Zufallsfund beim googeln wollte ich Euch nicht vorenthalten: da werden/wurden anscheinend in Sachsen-Anhalt 12 Millionen Euro investiert, um Störe zwecks Kaviargewinnung in Zuchtbecken zu halten.
Kann das jemand hier beurteilen??
Hat sich das schon jemand angeschaut??
Grüße
Hans
http://www.gomopa.net/Finanzforum/Aktie ... is-AG.html
Man muss nicht alles mitmachen...
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Steinhäger
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Hallo Hans,
habs neulich bei uns in der Zeitung gelesen.
Ich glaub das hier:
http://www.volksstimme.de/vsm/nachricht ... cnt=633335&
war der Artikel.
Gruß aus dem Land der Frühaufsteher (ich könnt jedesmal ko .. en)
Tom
habs neulich bei uns in der Zeitung gelesen.
Ich glaub das hier:
http://www.volksstimme.de/vsm/nachricht ... cnt=633335&
war der Artikel.
Gruß aus dem Land der Frühaufsteher (ich könnt jedesmal ko .. en)
Tom
- Wolfgang Hinderjock
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Das ist so eine neue Sache nicht, derartige Anlagen findet man seit Jahren in Deutschland, mit zunehmender Tendenz.
Eine der größten Anlagen steht bei Demmin in M/V.
http://www.caviarcreator.org/
Neben Kaviar und Speisefisch werden auch ein Teil der überschüssigen(männlichen) Störe lebend abgegeben und bilden das Besatzmaterial für diverse Angelteiche.
Eine der größten Anlagen steht bei Demmin in M/V.
http://www.caviarcreator.org/
Neben Kaviar und Speisefisch werden auch ein Teil der überschüssigen(männlichen) Störe lebend abgegeben und bilden das Besatzmaterial für diverse Angelteiche.
Zuletzt geändert von Wolfgang Hinderjock am 30.12.2007, 00:52, insgesamt 1-mal geändert.

Hallo zusammen,
in der Schweiz gibt's das Tropenhaus Frutigen, wo die Wärme des Lötschberg-Basistunnelbaus genützt wird für Störbecken. Also Schweizer Kaviar gibt es auch.
Schaut mal auf www.tropenhaus-frutigen.ch
Gruss Rötsch
in der Schweiz gibt's das Tropenhaus Frutigen, wo die Wärme des Lötschberg-Basistunnelbaus genützt wird für Störbecken. Also Schweizer Kaviar gibt es auch.
Schaut mal auf www.tropenhaus-frutigen.ch
Gruss Rötsch
Chasin' things with fins!
- Gammarus roeseli
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Hallo zusammen,
Störe haben schon etwas Faszinierendes an sich, ich habe mal einen Sibirischen Stör (Acipenser Baeri) vor vielen Jahren in einem Forellenteich gefangen, seid dem lässt mich der Stör nicht mehr los!!!
Wen man sich Überlegt, das es in Deutschland drei heimische Störarten ( Gemeiner Stör, Atlantischer Stör und Sterlet) und weitere vier die aus dem Schwarzen Meer zum Laichen die Donau hinauf bis nach Bayern geschwommen sind,(Waxdick, Sternhausen, Glattdick und Hausen) also einmal sieben Störarten vorkamen, das haut ein einfach um!!!
Die „Gesellschaft zur Rettung des Störs“ in Deutschland hat versuchsweise Fische des Atlantischen Stör wieder in die Oder eingesetzt, bleibt zu hoffen das auch vom Gemeiner Stör, irgendwann einmal Jungfische nachgezogen werden können, bevor die letzten wildlebenden Fische in Frankreich, auch noch Ausgestorben sind!!! !!!
Störe brauchen je nach Art und Geschlecht zwischen ca. 5 J. und sogar bis 20 Jahren bis sie geschlechtsreif sind!!
Die letzten bekannten Störfänge in Deutschland vom Stör (Acipenser sturio) stammen aus der Untereider 13.08.1969!!
Übrigens der beste Kaviar kommt von Sternhausen, Waxdick und Hausen!!!
(Hausen konnten früher über 8m lang und 1400kg schwer werden, Berichte von 3t schweren Tieren gelten als fragwürdig!!)
Der teuerste Kaviar kommt vom Hausen. Aus einem einzelnen Tier lassen sich dann bis zu 250 Kilo Kaviar gewinnen - zumindest war es einmal so. Junge Weibchen bringen den Fischern nur noch drei bis vier Kilo Kaviar ein.
Vom (Huso Huso) auch Belugastör, zahlen Gourmets bis zu 600 Euro pro 100g Kavia!!! !!!
Der teuerste ist der weiße Kaviar. Er stammt vom Albino-Stör. Da bekomme man ein Kilo ab 15.000 Euro, jährlich werden nur etwa 20 Kilogramm gewonnen.
Ich habe mal gehört, dass ein großes Weibchen Amerikanischer Störarten, bis zu 60000 Doller wert sein sollen.
Wer auch fasziniert ist vom Stör, es gibt ein schönes Buch: „Störe“ Biologie und Aquakultur von Martin Hochleithner es werden 27 Störarten beschrieben.
ISBN 3-9500968-2-5
Gruß Christian S.
Störe haben schon etwas Faszinierendes an sich, ich habe mal einen Sibirischen Stör (Acipenser Baeri) vor vielen Jahren in einem Forellenteich gefangen, seid dem lässt mich der Stör nicht mehr los!!!
Wen man sich Überlegt, das es in Deutschland drei heimische Störarten ( Gemeiner Stör, Atlantischer Stör und Sterlet) und weitere vier die aus dem Schwarzen Meer zum Laichen die Donau hinauf bis nach Bayern geschwommen sind,(Waxdick, Sternhausen, Glattdick und Hausen) also einmal sieben Störarten vorkamen, das haut ein einfach um!!!
Die „Gesellschaft zur Rettung des Störs“ in Deutschland hat versuchsweise Fische des Atlantischen Stör wieder in die Oder eingesetzt, bleibt zu hoffen das auch vom Gemeiner Stör, irgendwann einmal Jungfische nachgezogen werden können, bevor die letzten wildlebenden Fische in Frankreich, auch noch Ausgestorben sind!!! !!!
Störe brauchen je nach Art und Geschlecht zwischen ca. 5 J. und sogar bis 20 Jahren bis sie geschlechtsreif sind!!
Die letzten bekannten Störfänge in Deutschland vom Stör (Acipenser sturio) stammen aus der Untereider 13.08.1969!!
Übrigens der beste Kaviar kommt von Sternhausen, Waxdick und Hausen!!!
(Hausen konnten früher über 8m lang und 1400kg schwer werden, Berichte von 3t schweren Tieren gelten als fragwürdig!!)
Der teuerste Kaviar kommt vom Hausen. Aus einem einzelnen Tier lassen sich dann bis zu 250 Kilo Kaviar gewinnen - zumindest war es einmal so. Junge Weibchen bringen den Fischern nur noch drei bis vier Kilo Kaviar ein.
Vom (Huso Huso) auch Belugastör, zahlen Gourmets bis zu 600 Euro pro 100g Kavia!!! !!!
Der teuerste ist der weiße Kaviar. Er stammt vom Albino-Stör. Da bekomme man ein Kilo ab 15.000 Euro, jährlich werden nur etwa 20 Kilogramm gewonnen.
Ich habe mal gehört, dass ein großes Weibchen Amerikanischer Störarten, bis zu 60000 Doller wert sein sollen.
Wer auch fasziniert ist vom Stör, es gibt ein schönes Buch: „Störe“ Biologie und Aquakultur von Martin Hochleithner es werden 27 Störarten beschrieben.
ISBN 3-9500968-2-5
Gruß Christian S.
- Gammarus roeseli
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Hallo ich noch mal,
übrigens falls einer noch einen echten Stör Acipenser sturio, zuhause Rumschwimmen hat und nicht weis wohin damit, die Gesellschaft zur Rettung des Störs zahlt bis 5000 Euro für einen echten Acipenser sturio. Im Leibniz-Institut für Gewässerökologie in Berlin schwimmen noch ein paar rum, von einst 27 nur noch 17 Stück, aber mit der Vermehrung klappt’s noch nicht so richtig!!!
Noch bis 1888 seien in der Elbe jährlich bis zu 8000 Störe von etwa 60 Kilogramm gefischt worden.
Den letzten deutschen Fang eines Sturio-Störs gab es 1993 vor Helgoland, ein Ostsee-Stör ging zuletzt 1996 in Estland in ein Netz.
Der Helgoland Stör wurde anschließend verkauft und landete letztendlich in der Kantine des Bonner Innenministeriums und wurde verspeist!!!
Gruß Christian S.
übrigens falls einer noch einen echten Stör Acipenser sturio, zuhause Rumschwimmen hat und nicht weis wohin damit, die Gesellschaft zur Rettung des Störs zahlt bis 5000 Euro für einen echten Acipenser sturio. Im Leibniz-Institut für Gewässerökologie in Berlin schwimmen noch ein paar rum, von einst 27 nur noch 17 Stück, aber mit der Vermehrung klappt’s noch nicht so richtig!!!
Noch bis 1888 seien in der Elbe jährlich bis zu 8000 Störe von etwa 60 Kilogramm gefischt worden.
Den letzten deutschen Fang eines Sturio-Störs gab es 1993 vor Helgoland, ein Ostsee-Stör ging zuletzt 1996 in Estland in ein Netz.
Der Helgoland Stör wurde anschließend verkauft und landete letztendlich in der Kantine des Bonner Innenministeriums und wurde verspeist!!!
Gruß Christian S.
- Wolfgang Hinderjock
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Hallo Christian,
bezüglich des Störs ist die Geschichte inzwischen ein wenig weiter gegangen :
http://lav-mv.de/dokumente/stoer.htm
http://lav-mv.de/dokumente/stoer2.htm
bezüglich des Störs ist die Geschichte inzwischen ein wenig weiter gegangen :
http://lav-mv.de/dokumente/stoer.htm
http://lav-mv.de/dokumente/stoer2.htm

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Olaf Kurth
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Hallo Wolfgang,
tolle links mit wertvollen Informationen!
@Christian:
Du hast Recht - damals ging die Meldung des letzten Deutschen Störfangs und seiner schnöden Vermarktung durch alle Journallien. Innerhalb unserer Szene war die Empörung genau so groß, als hätte man bspw. in Namibia das letzte weiße Spitzmaul-Nashorn zu Katzenfutter verarbeitet.
Gruß, Olaf
tolle links mit wertvollen Informationen!
@Christian:
Du hast Recht - damals ging die Meldung des letzten Deutschen Störfangs und seiner schnöden Vermarktung durch alle Journallien. Innerhalb unserer Szene war die Empörung genau so groß, als hätte man bspw. in Namibia das letzte weiße Spitzmaul-Nashorn zu Katzenfutter verarbeitet.
Gruß, Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
- Gammarus roeseli
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Hallo Wolfgang,
ich habe mich sehr über deine beiden Links gefreut (echt gutes Material).
Bin gerade wieder vom Schlittschuhlaufen rein, bei uns ist echt noch „Gaudi“
und vor allem Glühweinzeit. Hier in der Region wird alles in Maß’en getrunken!!
Drücken wir die Daumen das es mit Acipenser oxyrinchus in der Oder weiter bergauf geht und auch bald Erfolgsmeldungen von Acipenser sturio zu hören sind.
Und vielleicht ein erster Besatz an z.B. Elbe erfolgt.
Gruß Christian S.
ich habe mich sehr über deine beiden Links gefreut (echt gutes Material).
Bin gerade wieder vom Schlittschuhlaufen rein, bei uns ist echt noch „Gaudi“
und vor allem Glühweinzeit. Hier in der Region wird alles in Maß’en getrunken!!
Drücken wir die Daumen das es mit Acipenser oxyrinchus in der Oder weiter bergauf geht und auch bald Erfolgsmeldungen von Acipenser sturio zu hören sind.
Und vielleicht ein erster Besatz an z.B. Elbe erfolgt.
Gruß Christian S.
- Wolfgang Hinderjock
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Man muss zu den mometanen Erfolgen im Punkto Oder-Stör natürlich auch sagen, daß der Weg bis dahin lang und voller Rückschläge war.
So liefen anfangs Versuche mit Acipenser sturio, die aus einem geringen natürlichen Restbestand aus Frankreich stammten.
Die Zahl der Tiere war sehr gering, auch waren sie viel zu jung, was es schwierig macht, einen Zuchtfischbestand aufzubauen, das kostet sehr viel Zeit.
Auch entsprachen sie nicht ganz dem Typ des "Ostseestörs", daher wurden Acipenser oxyrinchus aus Kanada importiert, damit war man erfolgreicher.
So liefen anfangs Versuche mit Acipenser sturio, die aus einem geringen natürlichen Restbestand aus Frankreich stammten.
Die Zahl der Tiere war sehr gering, auch waren sie viel zu jung, was es schwierig macht, einen Zuchtfischbestand aufzubauen, das kostet sehr viel Zeit.
Auch entsprachen sie nicht ganz dem Typ des "Ostseestörs", daher wurden Acipenser oxyrinchus aus Kanada importiert, damit war man erfolgreicher.

- Gammarus roeseli
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Hallo Wolfgang,
man sollte noch ergänzen, dass eine Neuuntersuchung von 972 Knochenplatten aus neun archäologischen Grabungen zeigte, dass vor ca. 3000 Jahren zuerst A. sturio die Ostsee besiedelte. Die ältesten Nachweise von A. oxyrinchus sind ca. 1800 Jahren alt.
Der Atlantische Stör (Acipenser oxyrinchus) ursprünglich aus Übersee kommt und war an der Atlantischen Küste Nordamerikas heimisch. Mit dem Golfstrom verbreitete sich der Stör vor etwa 1200 bis 800 Jahren auch in Europa. Die kleine Eiszeit im 16. bis 19. Jahrhundert begünstigte die Verbreitung des Atlantischen Störs und verdrängte nach und nach den Baltischen Stör (Acipenser sturio) der etwas wärmere Gewässer bevorzugt.
http://www.izw-berlin.de/de/forschung/f ... tml~rechts
Der Bestand von Acipenser sturio am IGB stammt aus Frankreich, 1995 war es Wissenschaftlern an der Gironde (Frankreich) gelungen, Eier eines Weibchens zu befruchten und aus den Larven kleine Störe aufzuziehen.
1996 kamen vierzig dieser Jungfische nach Deutschland. Leider waren trotz aller Bemühungen zur Optimierung der Haltung einige Verluste in den Beständen zu beklagen. Und auch in Frankreich ist seither keine Nachzucht mehr gelungen. Vor diesem Hintergrund ist die Freude Kirschbaums, Ende 2005 über das "schwangere" Weibchen nur zu verständlich.
Der Professor am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist Herr über eine Population von 18 Europäischen Stören (Acipenser sturio), die seit 1996 am IGB schwimmen.
Bevor an einen Besatz mit A. sturio in der Nordsee zu denken ist, muss das Weibchen am IGB zum Laichen gebracht werden. Ein erster Schritt zur erfolgreichen Reproduktion ist bereits getan: Die ersten Männchen in Berlin sind geschlechtsreif. "Sie warten schon auf ihren Einsatz", sagt Prof. Kirschbaum lachend.
PS: Vielleicht erfolgt ein erster Besatz an der Elbe?
Gruß Christian S.
man sollte noch ergänzen, dass eine Neuuntersuchung von 972 Knochenplatten aus neun archäologischen Grabungen zeigte, dass vor ca. 3000 Jahren zuerst A. sturio die Ostsee besiedelte. Die ältesten Nachweise von A. oxyrinchus sind ca. 1800 Jahren alt.
Der Atlantische Stör (Acipenser oxyrinchus) ursprünglich aus Übersee kommt und war an der Atlantischen Küste Nordamerikas heimisch. Mit dem Golfstrom verbreitete sich der Stör vor etwa 1200 bis 800 Jahren auch in Europa. Die kleine Eiszeit im 16. bis 19. Jahrhundert begünstigte die Verbreitung des Atlantischen Störs und verdrängte nach und nach den Baltischen Stör (Acipenser sturio) der etwas wärmere Gewässer bevorzugt.
http://www.izw-berlin.de/de/forschung/f ... tml~rechts
Der Bestand von Acipenser sturio am IGB stammt aus Frankreich, 1995 war es Wissenschaftlern an der Gironde (Frankreich) gelungen, Eier eines Weibchens zu befruchten und aus den Larven kleine Störe aufzuziehen.
1996 kamen vierzig dieser Jungfische nach Deutschland. Leider waren trotz aller Bemühungen zur Optimierung der Haltung einige Verluste in den Beständen zu beklagen. Und auch in Frankreich ist seither keine Nachzucht mehr gelungen. Vor diesem Hintergrund ist die Freude Kirschbaums, Ende 2005 über das "schwangere" Weibchen nur zu verständlich.
Der Professor am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist Herr über eine Population von 18 Europäischen Stören (Acipenser sturio), die seit 1996 am IGB schwimmen.
Bevor an einen Besatz mit A. sturio in der Nordsee zu denken ist, muss das Weibchen am IGB zum Laichen gebracht werden. Ein erster Schritt zur erfolgreichen Reproduktion ist bereits getan: Die ersten Männchen in Berlin sind geschlechtsreif. "Sie warten schon auf ihren Einsatz", sagt Prof. Kirschbaum lachend.
PS: Vielleicht erfolgt ein erster Besatz an der Elbe?
Gruß Christian S.
- Gammarus roeseli
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Hallo,
neue und vor allem gute Nachricht vom Stör!
Die ersten 50 Störe (Acipenser sturio) wurden in der Elbe freigelassen.
„Zitat“
Erster Versuchsbesatz mit dem Europäischen Atlantischen Stör (Acipenser sturio) im Nordsee- einzugsgebiet am 04.09.2008 in Lenzen an der Elbe (Brandenburg)
„Zitat Ende“
http://www.sturgeon.de/ (“News”)
Es gibt auch eine in's “D“ übersetzte Mitteilung unten auf der Seite. (Erster Versuchsbesatz………) anklicken!!!!
Grüße Christian
P.S.: Ich habe gelesen, dass es in Frankreich 2007 und auch 2008 gelungen sein soll, den europäischen Stör (Acipenser sturio) zu vermehren.
neue und vor allem gute Nachricht vom Stör!
Die ersten 50 Störe (Acipenser sturio) wurden in der Elbe freigelassen.
„Zitat“
Erster Versuchsbesatz mit dem Europäischen Atlantischen Stör (Acipenser sturio) im Nordsee- einzugsgebiet am 04.09.2008 in Lenzen an der Elbe (Brandenburg)
„Zitat Ende“
http://www.sturgeon.de/ (“News”)
Es gibt auch eine in's “D“ übersetzte Mitteilung unten auf der Seite. (Erster Versuchsbesatz………) anklicken!!!!
Grüße Christian
P.S.: Ich habe gelesen, dass es in Frankreich 2007 und auch 2008 gelungen sein soll, den europäischen Stör (Acipenser sturio) zu vermehren.
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Zweihandwedler
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Hallo,
mal sehen wie lange das dauert bis alle Störe wieder aus der Elbe gefangen wurden "ich dache das ist eine Forelle" .
er Zuchtanlagen sind eigentlich zur Kaviarproduktion,da es mit Wildfängen immer mehr bergab geht(und um Geld in Investmentsfonds zu vernichten).
Als "Nebenprodukt" werden Störe für Zierteiche produziert,meisen kleingebliebene Fische.
mal sehen wie lange das dauert bis alle Störe wieder aus der Elbe gefangen wurden "ich dache das ist eine Forelle" .
er Zuchtanlagen sind eigentlich zur Kaviarproduktion,da es mit Wildfängen immer mehr bergab geht(und um Geld in Investmentsfonds zu vernichten).
Als "Nebenprodukt" werden Störe für Zierteiche produziert,meisen kleingebliebene Fische.
- Rattensack
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Hallo,
die einzige selbsterhaltende Sterletpopulation Mitteleuropas ist aus der Donau bei Engelhartszell/Jochenstein an der bayerisch-oberösterreichischen Grenze bekannt.
Wie neueste Untersuchungen zeigen, hybridisieren die Sterlets mit sibirischen Stören (A. baeri), die wohl aus Angelteichen oder über Besatzmaterial in die Donau gelangt sind. Der Großteil der Sterlets sind derzeit Hybride. Möglicherweise wurde die letzte intakte Population damit zerstört.
Ein weiteres Beispiel für die dramatischen Schäden, die man mit unreflektiertem Besatz anrichten kann. Darum sehe ich alle Aquakulturprojekte, die nicht zu 100% von unseren Gewässern isoliert sind, sehr kritisch.
Clemens
die einzige selbsterhaltende Sterletpopulation Mitteleuropas ist aus der Donau bei Engelhartszell/Jochenstein an der bayerisch-oberösterreichischen Grenze bekannt.
Wie neueste Untersuchungen zeigen, hybridisieren die Sterlets mit sibirischen Stören (A. baeri), die wohl aus Angelteichen oder über Besatzmaterial in die Donau gelangt sind. Der Großteil der Sterlets sind derzeit Hybride. Möglicherweise wurde die letzte intakte Population damit zerstört.
Ein weiteres Beispiel für die dramatischen Schäden, die man mit unreflektiertem Besatz anrichten kann. Darum sehe ich alle Aquakulturprojekte, die nicht zu 100% von unseren Gewässern isoliert sind, sehr kritisch.
Clemens
A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)
- Gammarus roeseli
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