Hallo …??, (Zweihandwedler)Zweihandwedler hat geschrieben:Hallo,
mal sehen wie lange das dauert bis alle Störe wieder aus der Elbe gefangen wurden "ich dache das ist eine Forelle" .
er Zuchtanlagen sind eigentlich zur Kaviarproduktion,da es mit Wildfängen immer mehr bergab geht(und um Geld in Investmentsfonds zu vernichten).
Als "Nebenprodukt" werden Störe für Zierteiche produziert,meisen kleingebliebene Fische.
ich glaube schon dass die Angler an der Elbe fähig sind, eine Forelle von einem Stör zu unterscheiden!!! !!!
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit als sehr hoch ein, dass die entsprechenden Störe, sollten sie gefangen werden, auch wieder zurückgesetzt werden! (Heimische Störarten sind ganzjährig geschont.)
Zu dem kann ich mir gut vorstellen, dass die Angler an der Elbe mit Sicherheit Interesse daran haben, dass die verschollene Störart in der Elbe wieder heimisch wird.
Bei dem Störbesatz geht es vermutlich in erster Linie darum, wichtige Daten und Erkenntnisse zu erhalten. Ein oder mehrere Tiere wurden aus diesem Grund mit Sendern versehen und die übrigen dürften markiert sein.
Wenn alles gut geht, hoffe ich, wird es schon noch zu einem Besatz mit der nötigen entsprechenden Stückzahl kommen.
Als "Nebenprodukt" werden Störe für Zierteiche produziert,meisen kleingebliebene Fische.
Das stimmt so nicht und ich halte es für Unsinn!
Stör ist nicht gleich Stör!!
Es gibt mehrere Störarten die für die Teichwirtschaft interessant sind, darunter sind sowohl kleinwüchsige als auch großwüchsige Arten vertreten. Für „Zierteiche“ kommen in der Regel nur kleinwüchsige Arten in Frage wie z.B. „Acipenser ruthenus“ oder „Acipenser baeri“. (Beliebt sind Albino.)
Der Stör Acipenser sturio, war von den Europäischen Störarten am weitesten verbreitet, er war die einzige in ganz Europa vorkommende Störart! Bekannt ist das z.B. 1926 in der Untereider und vor der Küste zusammen, (Schleswig Holstein) immerhin noch 300 dieser Störe gefangen wurden. 1969 wurden noch 2 dieser Fische gefangen seit dem gilt diese Art in „D“ meines Wissens als Ausgestorben oder verschollen.
Winzige aktuelle Bestände konnten nur noch in einem Fluss in Frankreich nachgewiesen werden. Es geht also darum die letzten seiner Art vor der Ausrottung zu bewahren.
Den Zierteich oder Gartenteichbesitzern, werden Störe oft zu groß. Also wohin damit? Ins Tierheim bringen geht nicht, also werden diese exotischen Störarten scheinbar oft in Flüsse verklappt. Wahrscheinlich in allerbester Absicht etwas für den Artenschutz zu tun.
Und schon fangen die Probleme an!
Neben der genanten Hybridisierung, besteht auch immer eine große Gefahr, neue Krankheiten und Parasiten einzuschleppen.
Ein Beispiel: „Zitat“ Mitte der 1930er Jahre wurde der Sternhausen mit mäßigem Erfolg vom Ural im Aralsee eingebürgert, wo allerdings keine Reproduktion stattfand und stattdessen einige Parasiten mit eingeschleppt wurden. „Zitat Ende“.
Dieses Einschleppen dieser Parasiten, soll zu starken Verlusten in der dortigen Glattdick- Population geführt haben!!!
Grüße Christian
P.S.: Bitte sei mir nicht böse, aber bevor man irgendetwas schreibt, sollte man sich mit dem entsprechenden Thema auch befassen.






