Fliegen die mit Haken nach oben schimmen? Wer macht das?
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Fliegen die mit Haken nach oben schimmen? Wer macht das?
Hi Leute,
hab ein neues Muster ausprobiert (Schwänzchen aus Eichhörnchengrannen unter Dubbing nach vorn gelegt und über Hechelkranz als Thorax zurückgebunden). Wie zu erwarten, schwimmt diese Fliege immer mit dem Haken nach oben wenn sie auf's Wasser geworfen wird (siehe Fotos):
http://picasaweb.google.at/lh/photo/clC ... fQV3IK6Ldg
Ich denke, das sollte beim Fischen kein Problem sein? Mir gefällt die Siluette am Wasser sehr gut; nur der Haken nach oben läßt mich ins Grübeln geraten. Meinungen dazu ???
TL
Peter
hab ein neues Muster ausprobiert (Schwänzchen aus Eichhörnchengrannen unter Dubbing nach vorn gelegt und über Hechelkranz als Thorax zurückgebunden). Wie zu erwarten, schwimmt diese Fliege immer mit dem Haken nach oben wenn sie auf's Wasser geworfen wird (siehe Fotos):
http://picasaweb.google.at/lh/photo/clC ... fQV3IK6Ldg
Ich denke, das sollte beim Fischen kein Problem sein? Mir gefällt die Siluette am Wasser sehr gut; nur der Haken nach oben läßt mich ins Grübeln geraten. Meinungen dazu ???
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Innfischer
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Hi Peter,
Diese USD - Fliegen find ich klasse. Der Vorteil dieser Fliegen liegt sicher darin, dass der Fisch zumindest theoretisch den Hakenbogen und den Hakenspitz nicht sieht (da bin ich mir aber nicht so sicher).
Natürlich haben diese Fliegen auch eine gute Schwimmlage und gute Schwimmeigenschaften.
Bei kleinen Fliegen denke ich nicht dass es einen Unterschied beim Haken eines Fisches gibt.
Da gibts auch noch solche Modelle:
Hab ich von da entwendet: http://www.flyanglersonline.com/flytyin ... sypfly.jpg
Grüße Urban
Diese USD - Fliegen find ich klasse. Der Vorteil dieser Fliegen liegt sicher darin, dass der Fisch zumindest theoretisch den Hakenbogen und den Hakenspitz nicht sieht (da bin ich mir aber nicht so sicher).
Natürlich haben diese Fliegen auch eine gute Schwimmlage und gute Schwimmeigenschaften.
Bei kleinen Fliegen denke ich nicht dass es einen Unterschied beim Haken eines Fisches gibt.
Da gibts auch noch solche Modelle:
Hab ich von da entwendet: http://www.flyanglersonline.com/flytyin ... sypfly.jpg
Grüße Urban
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Marco Reisen
- gespliesste
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Hallo,
die USD Fliegen gibt es ja schon eine ganze Weile, Clark & Goddard haben sie in ihrem Buch "Die Forelle und die Fliege" 1980 dem breiten Publikum bekannt gemacht. Waterwisp u.a. bieten schon seit einigen Jahren kommerzielle Muster zu ordentlichen Preisen an. Fast alle Fischer die ich kenne haben sie mal ausprobiert, aber keiner ist bei den Fliegen geblieben - warum auch immer ...
Ich denke, wenn sie einen echten Vorteil im praktischen Einsatz hätten, hätten sie sich bestimmt mehr durchgesetzt. Nachteil war bei Waterwisp immer stolze Preis und das man den Fliegen mehr Fehlbisse nachgesagt hat.
LG,
Olaf
die USD Fliegen gibt es ja schon eine ganze Weile, Clark & Goddard haben sie in ihrem Buch "Die Forelle und die Fliege" 1980 dem breiten Publikum bekannt gemacht. Waterwisp u.a. bieten schon seit einigen Jahren kommerzielle Muster zu ordentlichen Preisen an. Fast alle Fischer die ich kenne haben sie mal ausprobiert, aber keiner ist bei den Fliegen geblieben - warum auch immer ...
Ich denke, wenn sie einen echten Vorteil im praktischen Einsatz hätten, hätten sie sich bestimmt mehr durchgesetzt. Nachteil war bei Waterwisp immer stolze Preis und das man den Fliegen mehr Fehlbisse nachgesagt hat.
LG,
Olaf
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"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
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- Achim Stahl
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Moin,
USD Trockenfliegen sehen oft sehr geil aus und überzeugen auch oft die Fische.
Aber gerade wenn sie noch mit einem Flügel vor dem Hakenbogen gebunden sind, wie auf dem Bild von Urban, lassen die Hakeigenschaften solcher Fliegen meistens extrem zu wünschen übrig.
Ich bin jedenfalls wieder weg von solchen USD Mustern!
Viele Grüße!
Achim
USD Trockenfliegen sehen oft sehr geil aus und überzeugen auch oft die Fische.
Aber gerade wenn sie noch mit einem Flügel vor dem Hakenbogen gebunden sind, wie auf dem Bild von Urban, lassen die Hakeigenschaften solcher Fliegen meistens extrem zu wünschen übrig.
Ich bin jedenfalls wieder weg von solchen USD Mustern!
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!
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AndreasKR
Hallo ,
vielleicht bin ich bei solchen Dingen etwas konservativ eingestellt, solche Fliegen kommen mir nicht ans Vorfach. Warum geben wir uns so viel Mühe Flügel zu binden damit der Fisch glaubt ein echtes Insekt kommt da an und die Erfinder der USD wollen uns glauben machen das die Fische den Hakenbogen nicht sehen. Was ist jetzt richtig, sehen Fische die Flügel sehen sie auch den Haken, wenn nicht brauch ich auch keine Flügel mehr binden.Fragen nichts als Fragen.
vielleicht bin ich bei solchen Dingen etwas konservativ eingestellt, solche Fliegen kommen mir nicht ans Vorfach. Warum geben wir uns so viel Mühe Flügel zu binden damit der Fisch glaubt ein echtes Insekt kommt da an und die Erfinder der USD wollen uns glauben machen das die Fische den Hakenbogen nicht sehen. Was ist jetzt richtig, sehen Fische die Flügel sehen sie auch den Haken, wenn nicht brauch ich auch keine Flügel mehr binden.Fragen nichts als Fragen.
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Maggov
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Hallo Andreas,
dazu fällt mir ein Spruch ein den ich hier im Forum mal gelesen habe:
"Nebenbei: eine Trockenfliege ohne Flügel landet immer richtig"
Ich denke die Berücksichtigung der Flügel hat noch einen weiteren Apekt - nimm eine Parachute Fliege. Diese Muster schätze ich so sehr weil sie stets richtig auf dem Wasser aufkommen. Genauso sehe ich das bei einer Adams - wenn die Fliege durch die Hechel kopflastig wird, dann kann der Luftwiderstand der Flügel dies beim herabtrudeln besser ausgleichen. Wenn die Flügel jedoch zu schwer werden hast Du das gleiche Problem: Die Fliege steht kopfüber mit dem A**** in der Höh im Wasser.
Ein weiterer Nachteil bei klassichen Hechelfliegen mit Flügeln ist, dass sich das Vorfach schneller verdrallen kann (Propellereffekt während dem Werfen).
Trotzdem würde ich so gut wie immer Flügel einbinden, da mir das Binden Spaß macht und das Auge mitfischt. Bei einem Spentmuster wirst Du ebenfalls nicht um einen Flügel drumrumkommen.
Also nicht verzweifeln sondern im Gegenteil das Tun was gefällt und fängt.
Die USD Fliegen nach Goddard finde ich absolut geil und sollten auch nicht das von Achim beschriebene Problem beim Haken haben. Aber die Teile sind derart aufwendig zu binden, dass ich es bevorzuge das Vorfach zu entfetten, tendeziell schwarze Haken bevorzuge und sehr heikle Stiege lieber mal mit einer Mini-Fliege oder einem Emerger angehe. Bis dato bin ich damit nicht so schlecht gefahren.
LG
Markus
dazu fällt mir ein Spruch ein den ich hier im Forum mal gelesen habe:
"Nebenbei: eine Trockenfliege ohne Flügel landet immer richtig"
Ich denke die Berücksichtigung der Flügel hat noch einen weiteren Apekt - nimm eine Parachute Fliege. Diese Muster schätze ich so sehr weil sie stets richtig auf dem Wasser aufkommen. Genauso sehe ich das bei einer Adams - wenn die Fliege durch die Hechel kopflastig wird, dann kann der Luftwiderstand der Flügel dies beim herabtrudeln besser ausgleichen. Wenn die Flügel jedoch zu schwer werden hast Du das gleiche Problem: Die Fliege steht kopfüber mit dem A**** in der Höh im Wasser.
Ein weiterer Nachteil bei klassichen Hechelfliegen mit Flügeln ist, dass sich das Vorfach schneller verdrallen kann (Propellereffekt während dem Werfen).
Trotzdem würde ich so gut wie immer Flügel einbinden, da mir das Binden Spaß macht und das Auge mitfischt. Bei einem Spentmuster wirst Du ebenfalls nicht um einen Flügel drumrumkommen.
Also nicht verzweifeln sondern im Gegenteil das Tun was gefällt und fängt.
Die USD Fliegen nach Goddard finde ich absolut geil und sollten auch nicht das von Achim beschriebene Problem beim Haken haben. Aber die Teile sind derart aufwendig zu binden, dass ich es bevorzuge das Vorfach zu entfetten, tendeziell schwarze Haken bevorzuge und sehr heikle Stiege lieber mal mit einer Mini-Fliege oder einem Emerger angehe. Bis dato bin ich damit nicht so schlecht gefahren.
LG
Markus
- gespliesste
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Hallo,
Das ist nicht ganz einfach zu verstehen und auch nur schwer in ein paar Sätzen zu erklären. Man kann sich das so vorstellen das der Fisch über sich einen grossen glockenförmig gewölbten Spiegel sieht, an dem nur in der Mitte die Spiegelschicht abgekratzt ist, also durchsichtig. Am Rande des Spiegels wird das einfallende Licht gebrochen, daher erscheinen zuerst die hochstehenden Teile einer Fliege im Sichtfeld.
Ich weiss nicht ob ich das verständlich beschrieben habe, sonst halt mal das Buch von Clarke und Goddard besorgen.
Auf jeden Fall sind die Flügel ein wesentliches Merkmal der Fliege, egal ob USD oder normal gebunden.
LG,
Olaf
Von weitem sieht der Fisch nur was die Oberfläche durchbricht (Beinchen, Schwanzfibern, evtl. Körper (je nach Fliege). Kommt die Fliege näher, erscheinen für den Fisch zuerst die hochstehenden Teile der Fliege, also die Flügel und nach und nach der Rest bis sie in einem bestimmten Radius über ihm ganz zu sehen ist. Der Radius hängt davon ab wie tief der Fisch unter der Wasseroberfläche steht.AndreasKR hat geschrieben: Was ist jetzt richtig, sehen Fische die Flügel sehen sie auch den Haken, wenn nicht brauch ich auch keine Flügel mehr binden.Fragen nichts als Fragen.
Das ist nicht ganz einfach zu verstehen und auch nur schwer in ein paar Sätzen zu erklären. Man kann sich das so vorstellen das der Fisch über sich einen grossen glockenförmig gewölbten Spiegel sieht, an dem nur in der Mitte die Spiegelschicht abgekratzt ist, also durchsichtig. Am Rande des Spiegels wird das einfallende Licht gebrochen, daher erscheinen zuerst die hochstehenden Teile einer Fliege im Sichtfeld.
Ich weiss nicht ob ich das verständlich beschrieben habe, sonst halt mal das Buch von Clarke und Goddard besorgen.
Auf jeden Fall sind die Flügel ein wesentliches Merkmal der Fliege, egal ob USD oder normal gebunden.
LG,
Olaf
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AndreasKR
Hallo Markus,Maggov hat geschrieben: "Nebenbei: eine Trockenfliege ohne Flügel landet immer richtig"![]()
wo du Recht hast , haste Recht. Also keine Flügel mehr bei mir
wusste garnicht das Du so ein Feinschmecker bist.Maggov hat geschrieben: ............. und das Auge mitfischt.
Hallo Olaf,gespliesste hat geschrieben: Kommt die Fliege näher, erscheinen für den Fisch zuerst die hochstehenden Teile der Fliege, also die Flügel und nach und nach der Rest
und wenn die Fliege mit dem A...... zuerst auf den Fisch zu treibt, dann sieht er den Haken. Mein Fazit Haken = Beinchen unter Wasser und ohne Flügel.

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Maggov
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Hallo Andreas,
ich bin definitiv ein Feinschmecker! Bitte den Rezeptteil dieses Forums icht vernachlässigen
...
Wenn man genug Flunsen gebunden hat, dann kann man sich mit weiteren Fliegen Zeit lassen und will auch ein paar "protzexemplare" in der Dose haben oder nicht?
Ich finde das Buch von Goddard wirklich super und halte es - wie Olaf schon geschrieben hat - für den besten Weg sich in die Sichtweise eines Fisches einzudenken. Es ist dabei aber neben dem Aspekt der Lage im Wasser auch zu berücksichtigen, dass Lichverhältnisse sehr stark varieren und die Tatsache, dass Palmer z.B. auch keine Flügel haben und imitatorisch sicherlich anzuzweifeln wären aber trotzdem fangen soll verdeutlichen, das die Aspekte von Goddard sicherlich nicht von der Hand zu weisen sind, aber er ist eben auch kein Fisch. Er hat übrigens sich in seinem Buch im Vorwort klar darauf festgelegt, dass er sich auf das physikalisch mögliche in Bezug auf Lichtbrechung und Optik bezieht. Ich habe das mittlerweile so für mich übersetzt, dass er sich im Klaren ist, dass wir alle nie wissen werden wie Fische die Welt tatsächlich wahrnehmen.
Ich werde heute abend mal ein paar Shrimpmuster binden - ohne Flügel aber lecker
LG
Markus
ich bin definitiv ein Feinschmecker! Bitte den Rezeptteil dieses Forums icht vernachlässigen
Wenn man genug Flunsen gebunden hat, dann kann man sich mit weiteren Fliegen Zeit lassen und will auch ein paar "protzexemplare" in der Dose haben oder nicht?
Ich finde das Buch von Goddard wirklich super und halte es - wie Olaf schon geschrieben hat - für den besten Weg sich in die Sichtweise eines Fisches einzudenken. Es ist dabei aber neben dem Aspekt der Lage im Wasser auch zu berücksichtigen, dass Lichverhältnisse sehr stark varieren und die Tatsache, dass Palmer z.B. auch keine Flügel haben und imitatorisch sicherlich anzuzweifeln wären aber trotzdem fangen soll verdeutlichen, das die Aspekte von Goddard sicherlich nicht von der Hand zu weisen sind, aber er ist eben auch kein Fisch. Er hat übrigens sich in seinem Buch im Vorwort klar darauf festgelegt, dass er sich auf das physikalisch mögliche in Bezug auf Lichtbrechung und Optik bezieht. Ich habe das mittlerweile so für mich übersetzt, dass er sich im Klaren ist, dass wir alle nie wissen werden wie Fische die Welt tatsächlich wahrnehmen.
Ich werde heute abend mal ein paar Shrimpmuster binden - ohne Flügel aber lecker
LG
Markus
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AndreasKR
Hallo in die Runde, ich dachte usd wird gebunden damit der Haken sich nicht so schnell im Kraut verfängt. Oder umgekehrt, damit sich nicht so schnell Kraut im Haken verfängt.
Also alles zu seiner Zeit, einfach mal so verkehrt herum fischen, weil man das mal irgendwo schick findet ist doch unsinnig.
Also alles zu seiner Zeit, einfach mal so verkehrt herum fischen, weil man das mal irgendwo schick findet ist doch unsinnig.
Gruss von der Ostsee, Bea
- gespliesste
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Hallo Bea,
ist auch ein Argument wenn man Unterwasser fischt, aber hier war (wenn du dir oben das Bild genau anschaust) von Trockenfliegen die Rede und so viel Kraut das man an der Oberfläche damit Probleme bekommt hatte ich persönlich noch nicht.
LG,
Olaf
ist auch ein Argument wenn man Unterwasser fischt, aber hier war (wenn du dir oben das Bild genau anschaust) von Trockenfliegen die Rede und so viel Kraut das man an der Oberfläche damit Probleme bekommt hatte ich persönlich noch nicht.
LG,
Olaf
<< streamstalkin´ 24/7 >>
"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
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