Schonhaken
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- mike77
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Schonhaken
Hallo mal wieder zusammen!!
Da jetzt bei mir (wie bei den meisten) wieder die Bindezeit ist, frag ich mich wie ihr die Wiederhaken entfernt, abknipst , abfeilt oder einfach nur mit ner Zange platt drückt. Ich hab festgestellt , wenn man mit einem Feuerzeug den Haken etwas erwärmt , geht das dann wie Butter.
Wie macht ihr das so?
Gruz Michael
Da jetzt bei mir (wie bei den meisten) wieder die Bindezeit ist, frag ich mich wie ihr die Wiederhaken entfernt, abknipst , abfeilt oder einfach nur mit ner Zange platt drückt. Ich hab festgestellt , wenn man mit einem Feuerzeug den Haken etwas erwärmt , geht das dann wie Butter.
Wie macht ihr das so?
Gruz Michael
- Matthias B.
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Hallo Michael,
ich drücke den Widerhaken einfach mit einer geriffelten Zange an. Ich muss dir aber sagen, deine Feuerzeugmethode ist sehr ungesund!!! Der Stahl ist gehärtet! Dies geschieht indem der Haken auf eine bestimmte Temperatur(Stahlgefüge/Martensit/Struktur verändert sich) erhitzt und dann SCHLAGARTIG auf eine bestimmte Temperatur runtergekühlt(anbschrecken, meist im Ölbad) wird. Das Stahlgefüge erstarrt wie es ist. Der Stahl ist nun sehr hart, aber noch ein wenig flexibel. Wird der Haken nun wieder erhitzt(anlassen), ändert sie abermals das Stahlgefüge und wird wieder "weich". Selber abschrecken kann ich dir nicht empfehlen, da du mit Sicherheit nicht den Punkt erwischen wirst, wo der Stahl hart UND flexibel wird! Entweder wird er zu weich sein, oder glashart. Und das ist wörtlich zu nehmen. Stell dir einen Haken aus Glas in der Materialstärke vor. Der wird dir schnell zerbröseln, bzw. der Weiche würde dir langgezogen
Fazit: runterfeilen, oder andrücken. Die beste Lösung ist jodoch gleich Schonhaken zu verbinden
Gruß vom Niederrhein
Matthias
ich drücke den Widerhaken einfach mit einer geriffelten Zange an. Ich muss dir aber sagen, deine Feuerzeugmethode ist sehr ungesund!!! Der Stahl ist gehärtet! Dies geschieht indem der Haken auf eine bestimmte Temperatur(Stahlgefüge/Martensit/Struktur verändert sich) erhitzt und dann SCHLAGARTIG auf eine bestimmte Temperatur runtergekühlt(anbschrecken, meist im Ölbad) wird. Das Stahlgefüge erstarrt wie es ist. Der Stahl ist nun sehr hart, aber noch ein wenig flexibel. Wird der Haken nun wieder erhitzt(anlassen), ändert sie abermals das Stahlgefüge und wird wieder "weich". Selber abschrecken kann ich dir nicht empfehlen, da du mit Sicherheit nicht den Punkt erwischen wirst, wo der Stahl hart UND flexibel wird! Entweder wird er zu weich sein, oder glashart. Und das ist wörtlich zu nehmen. Stell dir einen Haken aus Glas in der Materialstärke vor. Der wird dir schnell zerbröseln, bzw. der Weiche würde dir langgezogen
Fazit: runterfeilen, oder andrücken. Die beste Lösung ist jodoch gleich Schonhaken zu verbinden
Gruß vom Niederrhein
Matthias
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- Patrick McManus -
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Olaf Kurth
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Moin Michael,
lass das mal lieber mit dem Feuerzeug, denn was dann passiert, hat dir Matthias schon dargestellt. Die Gefügeveränderung des Metalls ist so nachhaltig, dass die resultierenden Eigenschaften wirklich irgendwo zwischen Butter und Glas liegen können.
Ich kann mir vorstellen, dass die meisten von uns einfach die Lösezange benutzen und mit der geriffelten Fläche kurz den Hackken ("ckk" hält besser!) andrücken und gut iss. Bei Hechthackken käme selbstverständlich auch eine kleine Feile zum Einsatz.
Gruß, Olaf
lass das mal lieber mit dem Feuerzeug, denn was dann passiert, hat dir Matthias schon dargestellt. Die Gefügeveränderung des Metalls ist so nachhaltig, dass die resultierenden Eigenschaften wirklich irgendwo zwischen Butter und Glas liegen können.
Ich kann mir vorstellen, dass die meisten von uns einfach die Lösezange benutzen und mit der geriffelten Fläche kurz den Hackken ("ckk" hält besser!) andrücken und gut iss. Bei Hechthackken käme selbstverständlich auch eine kleine Feile zum Einsatz.
Gruß, Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Markus H.
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Maggov
- Moderator
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Hallo Michael,
ich habe einen Regalnachbau als Bindestock der einen Spannhebel zum Einspannen benutzt. Wenn ich mit Haken binde die einen Widerhaken besitze kommt die Spitze im rechten Winkel in den Bindestock, einmal auf und zu und das ding liegt flach an.
Ich war auch versucht zu schreiben, dass man einfach widerhalkenlose Haken kaufen sollte - das tue ich in so gut wie allen Fällen wo es solche gibt. Leider sind einige Hakenformen nicht als widerhakenlose Version lieferbar...
Ist sicherlich nicht die optimal Methode für Bindestock und Haken - ab und zu bricht mal die Spitze ab. Ich werte das aber als Zeichen, dass der haken im Zweifelsfall im Drill auch nicht das gehalten hätte was ich erwartet hätte.
Viele Grüsse
Markus
ich habe einen Regalnachbau als Bindestock der einen Spannhebel zum Einspannen benutzt. Wenn ich mit Haken binde die einen Widerhaken besitze kommt die Spitze im rechten Winkel in den Bindestock, einmal auf und zu und das ding liegt flach an.
Ich war auch versucht zu schreiben, dass man einfach widerhalkenlose Haken kaufen sollte - das tue ich in so gut wie allen Fällen wo es solche gibt. Leider sind einige Hakenformen nicht als widerhakenlose Version lieferbar...
Ist sicherlich nicht die optimal Methode für Bindestock und Haken - ab und zu bricht mal die Spitze ab. Ich werte das aber als Zeichen, dass der haken im Zweifelsfall im Drill auch nicht das gehalten hätte was ich erwartet hätte.
Viele Grüsse
Markus
- Achim Stahl
- Beiträge: 1883
- Registriert: 07.04.2007, 12:48
- Wohnort: Kiel, direkt an der Kyste
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Moin,
...muß wohl so sein!
Hält immer wieder besser!
@Christi: Bei welchem Hersteller sind denn Schonhaken teurer als Haken mit Widerhaken?
Viele Grüße!
Achim
...wenn ich das hier alles so lese...Olaf Kurth hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, dass die meisten von uns einfach die Lösezange benutzen und mit der geriffelten Fläche kurz den Hackken ("ckk" hält besser!) andrücken und gut iss.
...muß wohl so sein!
Hält immer wieder besser!
@Christi: Bei welchem Hersteller sind denn Schonhaken teurer als Haken mit Widerhaken?
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!
- Cuchulainn
- Beiträge: 371
- Registriert: 04.02.2009, 20:14
- Wohnort: An der Isar
Servus beinand,
Mir ist vor einiger Zeit auch aufgefallen, dass Fliegenhaken mit Widerhaken teilweise um einiges günstiger sind, als Schonhaken. Ich glaube, dass das daran liegt, dass in letzter Zeit zumindest TMC immer wieder teuer wurde.
Viele Händler haben aber (warum auch immer), mehr widerhakenbewehrte Haken als Schonhaken auf Lager. Wenn diese also nachbestellt werden, sind sie zum neuen teureren Preis zu haben, die Widerhakenhaken auf Lager aber (zumindest eine Zeit lang) noch zum alten, günstigeren Preis käuflich. Das wäre eine Antwort auf diese Frage. Ich hoffe ich habe damit zumindest ein kleines Problem lösen können.
Also, kauft ein, was ihr kriegen könnt!!!
Martin
Mir ist vor einiger Zeit auch aufgefallen, dass Fliegenhaken mit Widerhaken teilweise um einiges günstiger sind, als Schonhaken. Ich glaube, dass das daran liegt, dass in letzter Zeit zumindest TMC immer wieder teuer wurde.
Viele Händler haben aber (warum auch immer), mehr widerhakenbewehrte Haken als Schonhaken auf Lager. Wenn diese also nachbestellt werden, sind sie zum neuen teureren Preis zu haben, die Widerhakenhaken auf Lager aber (zumindest eine Zeit lang) noch zum alten, günstigeren Preis käuflich. Das wäre eine Antwort auf diese Frage. Ich hoffe ich habe damit zumindest ein kleines Problem lösen können.
Also, kauft ein, was ihr kriegen könnt!!!
Martin
Gründungsmitglied der Gesellschaft zum Schutz der Nassfliege n.e.V.






