Es ist zum Heulen

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Berner hat Folgendes geschrieben:

und der bürger dem der bach durch sein selbstgebautes eigenheim läuft, wird nach gewässerkorrektionen schreien, wieso wurde das wasser nicht in stauseen zurückgehalten? da müssen doch mehr stauseen her! was kümmern ihn dann ein paar angler und fische? war im april und mai 1999 genau so, oder?


Soweit ich mitbekommen und gesehen habe, wurden auf Kosten der Steuerzahler umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt. Mit dieser Bauwut waren sogar Hochwassergefährdete Mensche nicht immer einverstanden und sind es bis heute nicht!

So leid es mir tut, aber was kümmert den Steuerzahler ein kleiner Häuslebauer, der in der heutigen Zeit genau gewusst haben muss worauf er sich einlässt, bevor er sein schönes und neues Eigenheim in einem Überschwemmungsgebiet gebaut hat???? Der Mann soll sich gefälligst gegen Wasserschäden Versichern!!

Ich als Steuerzahler bin nicht bereit für solche selbstverschuldeten Schäden zu zahlen und in übrigen können wir zumindest in „D“ uns so etwas auch gar nicht mehr leisten, weil Vater Staat schon unser gesamtes Geld ausgegeben hat und auch schon das Geld was wir in den nächsten Jahren verdienen und auch das Geld was unsere Kinder einmal verdienen sollen!!



Berner hat geschrieben:
eben das mein ja gerade - kleinkraftwerke bieten viel weniger probleme wenn von anfang an restwassermengenund fischaufstiegshuilfen eingehalten haben.
Was heißt den eben das meine ich ja?????? Wo bitte schön habe ich denn geschrieben das Kleinwasserkraftanlagen viel weniger Probleme bieten?????? Ich habe das Gefühl du versuchst meine geschriebenen Zeilen zu deinen Gunsten zu verändern und zu missbrauchen!!! Was soll der sch…..?

Noch mal in aller Deutlichkeit, es ist nicht 5 vor 12 bis das Licht ausgeht! Es ist 5 vor 12 das wir „Menschen“ (nicht nur Fischer) wenn wir nicht aufpassen und uns nicht dagegen wehren, zuschauen und in Kauf nehmen, dass nur wegen Wasserkraftanlagen, auf die wir in keinster weiße angewiesen sind, die letzten einigermaßen intakten Bach und Flusslebensräume auch noch zerstört werden.
Ist es das Wert? Nur um sagen zu können, wir haben versucht ein bissel was gegen diese so genannte Klimaveränderung zu tun. So wie( ein Vergleich) die Scheune brennt lichterlo aber wir haben ein Glass Wasser hineingegossen, könnte sein das die Flammen schon ein bisschen kälter geworden sind! Sind wir wirklich so do….?

Der Preis den wir alle dafür Zahlen ist viel zu hoch! Denkt bitte auch mal an eure Kinder und an nachfolgende Generationen, wir haben denen gegenüber eine Verantwortung!!

Wenn wir wirklich ernsthaft diese so genannte Klimaveränderung aufhalten wollen,
dann müssen wir nach neuen, wirklich Umweltverträglichen Energiequellen suchen, in die Forschung investieren, um neue umweltverträgliche Technologien zu entwickeln!!!

Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, auf so ein Kaputttrampelndes altes „lahmes Pferd“ wie Wasserkraft zu setzen!!

Grüße Christian
Berner
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Ungelesener Beitrag von Berner »

lieber gammarus

ich gebe dir ja im grunde recht, nein, es ist 5 nach 12, eher schon 10.

man möge mir verzeihen, aber wier haben derzeit dermassen viele brennende und selbstentfachte feuer, dass ich persönlich zumindest nur noch an ein verschleppen der probleme glaube, auch in der fischerei.
wir flifis werden genauso aussterben wie die samurai, inkas, griechen, römer, phönizier etc (sorry ich meine dabei natürlich nicht dass wir kulturell auf derselben stufen sind, ich meine den vergleich als derzeitige form & gesellschaft des homo sapiens).

jede grosse kultur ist an sich selbst gescheitert, jede hat den untergang sehen können, ihr eigenes tausenjähriges reich gewünscht und propagiert, und istdoch jedesmal an der ihr jeweils zur verfügung stehenden mitteln letzendlich gescheitert.
leben ist evolution, das eine geht, das andere kommt. nur wir menschlein gauben wir seien immer gscheiter, wobei wir doch immer die gleichen fehler machen.
im tierreich verrecken tiere wie die menschen, und fressen oder werden von der eigenen art gefressen, die natur, besser ihr eigenes refugium zerstören sie aber vermutlich anders als wir.
die evolution macht auch auf 1600 m.üM nicht halt und vermutlich werden dereinst haiähnliche fische jagen, im salzwasser, wie wir es schon hatten. nur vielleicht wird eine affenart, vieleicht auch eine weiterentwicklung des ehemaligen homo s. auf sie jagen, oder auch nicht. das können, ja wollen wir uns nicht vorstellen, aber die zeit kann man nicht zurückdrehen, höchstens verlangsamen. unser aktueller kampf ist nur eine verlangsamung, sofern wir nicht - eigentlich wie du es ja selbst und absolut korrekt rätst, mindestens 3 schritte rückwärts machen - doch wer macht den anfang? keiner will der erste sein, auch nicht im schwarzwald oder auf fünen, ne, einige von uns nehmen gerne den diesel, um 280 km zu fahren um 3 stunden die flifirute zu wedeln oder einer wurfdemo beizuwohnen.

wer von uns ist bereit;

- bis 2020 keine neue flifirutemehr zu kaufen weil falls er er sorge zu ihr tragen würde, auch 2019 noch damit äschen fängt und dazu nicht 8 ruten braucht

- dito für die rolle


- wer von uns ist bereit, seine flifirute nur noch in d zu kaufen, und nicht in china, auch wenn er vielleicht 300% mehr dafür bezahlen muss, dafür aber zu einem heimischen arbeitsplatz beisteuert.

- wer von uns ist bereit, ab sofort nur noch in der nähe in gewässern zu fischen die nicht weiter als 20 km um den wohnort sind, und wenns halt keine gewässer hat aufs angeln zu verzichten

- wer von uns ist bereit, seinen pc nur noch eines stunde pro woche zu gebrauchen? wer fährt seinen pc nur zum mail-lesenund beantworten hoch und dann auch wieder herunter und hat ihn nicht eine woche im standby?

- wer von uns ist bereits der weg zum arbeitsplatz nur noch mit dem öff-verkehr zu machen, und den pw gar zu verkaufen/verschrotten, oder zumindest den zweiten wagen

- wer ist bereits nur noch einen 1.3 l pw zu fahren statt den offroader wo die 3 weiteren ruten besser platz haben statt 3 weitere fischende mitfahrer?

- wer ist bereit seine heizung im eigenheim auszubauen und nur noch mit brennholz zu heizen, für eine stund epro tag und sonst halt dickere kleidung, aus schurwolle, zu tragen?

- wer ist bereit sein fleisch beim einheimischen biobauern zu kaufen statt im al** oder lid**, und kein fleisch aus 1000 km entfernung vom billigschlachter

- diese aufzählung könnte man noch seitenweit fortführen. selbst bin ich aber bereit zuzugeben dass mir vieles von obigem schwerfällt, aber zumindest ein paar mal im jahr gelingt. aber auch das ist zuwenig, ich stehe voll dazu.


mfg, ein nachdenklicher berner
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Jaegher
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Ungelesener Beitrag von Jaegher »

Hallo Berner

Ich bin zu sehr vielem was du aufgezählt hast bereit. Tut gar nicht weh.

Radikal auf alles verzichten muss man ja nicht gerade, kleine Schritte kann aber jeder machen.

Ich denke wir Fliegenfischer machen schon nicht wenig indem wir unsere Gewässer auch pflegen, und uns politisch für die Erhaltung unserer Gewässer einsetzen.

Viele Grüsse
Andreas
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Bla, bla, bla. Sorry!

Ich hasse sparen!!!!!!!!!!! (Ich hab da so ne Allergie gegen!)

Ich möchte wirklich nicht verschwenderisch leben, aber diese Sparerei bzw. diese völlig übertriebene Sparerei mache ich auf keinen Fall mit!

Das Leben besteht nun mal nicht nur aus dem allernötigsten, weil Lebensqualität das ist was das Leben erst lebenswert macht!!

Übertriebenes Sparen löst keine Probleme sondern schafft nur Neue und bringt mehr Schaden als Nutzen!!!

Wenn wir immer nur ans Sparen denken, werden wir nicht fähig sein uns weiterzuentwickeln und das wäre das schlimmste was uns passieren kann!!

Unsere Zukunft liegt ganz sicher nicht in dieser Sparerei, sondern in der Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Technik!

Wir sind ganz bestimmt dazu fähig unsere Energieprobleme in absehbarer Zeit zu lösen, ohne das Natur und Umwelt dran glauben müssen!! :daumen


Grüße Christian
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Jaegher
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Ungelesener Beitrag von Jaegher »

Dem ist leider nicht so Christian

Wenn der Verbraucher nichts an seiner Anspruchshaltung ändert, wird der technische Fortschritt im Rebound-Effekt versinken.

Beispiel?
Automotoren, in den letzten 20 Jahren wurde die Effizienz der Motoren erheblich gesteigert. Hatte es die Senkung des Durchschnittsverbrauches zur Folge? Nee nee, lieber noch 25 Motörchen und Sitzheizungen usw verbauen als weniger verbrauchen, ausserdem wurden die Motoren vergrössert um aus unseren Strassen Rennpisten zu machen.

Zudem bringt eine Veränderte Anspruchshaltung nicht unbedingt eine Verschlechterung der Lebensqualität mit sich. Oder findest du dass wir es als Kinder schlechter hatten weil wir im Wald ansatt mit Nintendo wii spielen mussten?

gruss
Andreas
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