Belästigung

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Eggebote
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Belästigung

Ungelesener Beitrag von Eggebote »

Hi,
jaja schon wieder ich und Fragen über Fragen :(

wie geht Ihr damit um?

vor einiger Zeit war ich mit meiner Frau beim Ansitzangeln (huch geoutet) und es kam ein Gummifloß mit Bundeswehrpionieren dahergerudert.
Unmittelbar an der Buhne bei meiner Frau (hinter Ihrem Rücken) warf einer der Pio`s einen Sprengkörper ins Wasser der mit ein ca. 10m hohen Wassersäule explodierte.
Es ist zwar nichts passiert aber meine Frau war zu Tode erschrocken und haben danach unsere Klamotten eingepackt.
DER Tag war gelaufen......
Aus der Situation heraus habe ich die Polizei angerufen (Name,Standort etc.) angegeben, sowie konnte ich einen weiteren Angler als Zeugen benennen.
Und was ist passiert? NICHTS, keine Polizei,keine Feldjäger die einen "Tartort" aufgenommen hätten und in weiter Ferne konnten wir später von einer Brücke fröhlich rudernde Pioniere die weiterhin einige "Bomben" warfen beobachten.
Was wäre Euer Vorschlag in einer solchen Situation, wie soll man da reagieren? einfach alles gelassen sehen und die aus dem Wasser gesprengten Fische aufsammeln oder nochmals Polizei, oder....?

Gruß aus dem Eggegebirge
Gerd
Eckat

Ungelesener Beitrag von Eckat »

Moin

Feldjägerbataillon 252
Waldkaserne
Elberfelder Straße 200
40724 Hilden
Telefon: 02103/28-1

Gruß Eckat
Berner
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Ungelesener Beitrag von Berner »

in einem olschen fall würde ich eine meldung nur als "vorankündigung" telefonisch machen.

danach eine schriftliche meldung (einschreiben) an die zuständige behörde, heisst die polizei mit einem cc an den zuständigen fischereiaufseher.

besser ist allemal gleich eine anzeige machen, in einem wie von dir geschilderten fall ist ja das geschehene sicher nicht "erlaubt", auch nicht für die army. falls doch, weiss die polzei darüber bescheid, z.b. dass eine übung mit scharfer muni/sprengkörpern stattfindet und eine ausnahmebewilliung vorhanden wäre. vermutlich wäre aber dann der entsprechenden flussabschnitt eh für spaziergänger und angler gesperrt gewesen.

eine anzeige darf jedoch nur tatsachen beinhalten, keine vermutungen.

darin muss stehen;

-genauer ort und zeit des vorfalls
-zeugen inkl. deren anschrift
-allfällige sichergestellte beweismittel (tote fische, und die geibst du beim nächsten polizeiposten ab)¨
-fotos
-wer wurde wie und wann verständigt (telefon an fischereiaufseher, gewässerschutzdienst etc., hier uhrzeit aufschreiben wann du telefoniert hast und welche nummern gewählt)

vermutungen in der anzeige unterlassen, sachlich bleiben. nichts schreiben von "vermutlich waren die soldaten angetrunken" (waren sie es und hast du beweisehalber den promillegehalt geprüft?), oder "es waren jungs aus dem balkan" (waren sie aus dem balkan, hast du deren ausweise selbst geprüft und notiert?).

einfach immer nur nur facts, no fiction


eine anzeige hat den "vorteil", dass sie von amtes wegen verfolgt werden muss. ein telefon kann halt schnell mal "vergessen" werden, und fische sind oft eh nicht wichtig....

tönt alles sehr aufwändig, aber meist der einzige weg.

hier noch eine adresse der bei dir zuständigen fischereibehörde;

Rechts- und Ordnungsamt
Untere Fischereibehörde
Düsseldorfer Str. 47
Verwaltungsgebäude IV
40822 Mettmann

gruss

berner, u.a. ehemaliger fischereiaufseher


gruss



berner
hanshurter

Pioniere????

Ungelesener Beitrag von hanshurter »

Hallo Gerd
Ich mache in diesen Fällen eine Foto und erstelle Anzeige bei der Polizei!
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Eggebote
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Ungelesener Beitrag von Eggebote »

@all
Danke für die Tipps, haben sehr geholfen
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