"Meerforellen Wettbewerb" - was haltet ihr davon?
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Hallo,
hier sind nun zahlreiche mehr oder weniger zutreffende Meinungen zum Besten gegeben worden - und es war auch Einleuchtendes dabei....
Ich stelle hier aber mal in den Raum, dass uns Deutschen einfach die Kompetenz fehlt, über Fischerei-Wettbewerbe und ähnliche Veranstaltungen in unseren Nachbarländern zu urteilen.
Denn in nahezu allen anderen Ländern sind Angelwettbewerbe, Gemeinschaftsangeln mit Prämierung, sportliche Wettkämpfe in einzelnen Angeldisziplinen, Ort-, Landes-, EU-, und Welt-Meisterschaften... u.v.a. fest in der Landes-Mentalität und Tradition eingebunden - und ziehen 1000e von Leuten an.... Bei allen diesen Veranstaltungen geht es um Gewinnen oder Verlieren, und bei allen ist der Fisch das "Mess-Objekt".
Wer ist da eigentlich weiter in der Entwicklung und wer zurückgeblieben ? Deutschland, weil ablehnend oder eher die anderen Länder, weil gesellschaftliche Traditionen gepflegt und hochgehalten werden?
Gruß
Michael
hier sind nun zahlreiche mehr oder weniger zutreffende Meinungen zum Besten gegeben worden - und es war auch Einleuchtendes dabei....
Ich stelle hier aber mal in den Raum, dass uns Deutschen einfach die Kompetenz fehlt, über Fischerei-Wettbewerbe und ähnliche Veranstaltungen in unseren Nachbarländern zu urteilen.
Denn in nahezu allen anderen Ländern sind Angelwettbewerbe, Gemeinschaftsangeln mit Prämierung, sportliche Wettkämpfe in einzelnen Angeldisziplinen, Ort-, Landes-, EU-, und Welt-Meisterschaften... u.v.a. fest in der Landes-Mentalität und Tradition eingebunden - und ziehen 1000e von Leuten an.... Bei allen diesen Veranstaltungen geht es um Gewinnen oder Verlieren, und bei allen ist der Fisch das "Mess-Objekt".
Wer ist da eigentlich weiter in der Entwicklung und wer zurückgeblieben ? Deutschland, weil ablehnend oder eher die anderen Länder, weil gesellschaftliche Traditionen gepflegt und hochgehalten werden?
Gruß
Michael
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Ralf
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Moin zusammen!
Was u.a. Stephan am 18.4. geschrieben hat, sehe ich genauso. Dieses Meerforellen-Event ist kein Wettfischen im altherbrachten Sinn. Bei diesen wurden damals (leider) möglichst massenhaft Fische aller Größe zur Waage gebracht und nur das Gesamtgewicht zählte. Das war schon übel.
Hier ist es so, dass für einen Zeitraum von drei Tagen der größte Fisch prämiert wird. Es wird nicht angefüttert und ist immer noch ein hartes Brot, Fische über 2kg zu fangen, wie der größte Fisch von 3,45kg zeigt.
Und dass es dort ordentlich zugeht, zeigt die Nichtwertung von Fischen mit schlechtem Konditionsfaktor und die Anhebung des Mindestmaßes ab nächstem Jahr auf 45cm. Wo ist das Problem, wenn der größte Fisch eines Wochenendes ermittelt und prämiert wird, während es an den anderen Wochenenden nicht gemacht wird? Versuchen wir nicht alle, eine besonders große Forelle zu fangen? Probleme haben wir doch nur mit eventuellen negativen Randerscheinungen bei solchen Veranstaltungen, wie untermaßige Fische, die entnommen werden, doch die werden auch an anderen Tagen laufend mitgenommen.
Der Andrang bei diesem Event von der Grenze bis Kolding und rund um Fünen wird weit überschätzt. Er ist an normalen Frühjahrstagen auch nicht schwächer oder stärker. Dazu: Ich war am 4.4. und 5.4. auf Als und im Apenrade-Fjord unterwegs. Am Samstag den 4.4. fischte ich im Laufe des Tages an drei Stellen. Ich war jedesmal bei besten Bedingungen total allein. An drei weiteren nur kurz mit dem Auto angefahrenen Stellen war auch niemand. Am 5.4. war ich den ganzen Morgen (fünf Stunden) allein, erst gegen 11.00, als ich Schluss machte, kamen vereinzelt die ersten "Schlafmützen". Und schlecht war die Fischerei auch nicht. Am Samstag hatte ich 6, am Sonntag 4 Fische, jeweils bis über 60cm, dazu noch einige Kontakte.
Was das Mitnehmen von Fischen betrifft, muss man das jedem selbst überlassen! Ich oute mich mal hiermit. Von den 60-100 Meerforellen jährlich, nehme ich fast jede, die vernünftig über dem Maß liegt und wirklich blank ist, mit! Das sind ungefähr zwei Drittel der Fische.
Warum mach ich das?
Weil ich für mein Leben gern Fisch esse, meine Eltern und Freunde auch, in der Firma gebe ich öfter kalt oder heiß geräucherte Forelle aus. Meinen Nachbarn schenke ich gern mal ne heiß geräucherte 45er Forelle. Dazu esse ich noch reichlich Dorsch. Warum auch nicht, ein gesünderes Nahrungsmittel kann man sich doch gar nicht mit seinem Hobby beschaffen.
Und jetzt kommt es für diejenigen (zum Glück wenige hier im Forum), die sich für ganz nobel halten: Was ist das für eine Arroganz, anderen vorschreiben zu wollen, einen für die Speisekarte so wertvollen Fisch wie die Meerforelle zurück zu setzen, nur weil es die zweite, dritte oder vierte des Tages ist? Und selbst fahren diese Vorschreibe - Spezis womöglich dann nach dem Fischen zum Supermarkt, um Nilbarsch aus dem Viktoria-See oder einen Gockel aus der Massentierhaltung zu kaufen? Macht das Sinn? Dann doch lieber gesunden Wildfisch !
Sorry. ich musste das einfach mal so provokant schreiben.
Und wenn es hier um eine Bestandsdiskussion geht, d.h. wieviele Meerforellen eigentlich an der Küste rumschwimmen und ob eine solche Veranstaltung dem Bestand schaden könnte, dann lasst Euch eines sagen: Ihr glaubt gar nicht wie viele Forellen es wirklich an der Küste sind. Es sind Mengen!
Ich habe das auf Fünen erlebt, in Südschweden, hier in Süd-Jütland, überall. Ich stand schon in Schwärmen von über 50 Fischen, hatte in alten Blinker-Zeiten schon manches Mal mehr als 8 (acht) Nachläufer auf einmal.
Und ich kenne die Netzfänge! Wenn Ihr die mal sehen würdet! In Südschweden hab ich mal einem Fischer beim Herausholen seines 6m-Bootes geholfen. In seinem 300m-Netz hatte er ca. 80 Forellen bis über 8kg, sein bester Fang auf 300m Netz waren 300 Forellen.
Kennt Ihr die Tommarpsan bei Simmrishamn? Das ist ein Bach von 2 Meter Breite und 30km Länge. In diesen Bach steigen jährlich 4.000-6.000 Meerforellen bis über 10kg auf, in die Helge-A mehrere 10.000 jährlich!
Und auch in unsere Bäche und Gräben steigt eine Anzahl an Meerforellen auf, da würden Euch die Augen übergehen.
Ein Problem vieler Angler, besonders Meerforellenangler, ist: Was sie selbst nicht gesehen oder selbst erlebt haben glauben sie nicht! Ich habe im Laufe der Jahre so viele "Spezis" an der Küste erlebt, die über schlechtes Angeln gejammert haben, dabei aber mit Scheuklappen immer wieder Ihren jahrelang "erprobten" alten Stiefel durchgezogen haben und leer ausgingen. Sie waren so sehr von sich überzeugt, dass sie es gar nicht nötig hatten, dazu zu lernen.
Bezüglich der Seatrout Open und ähnlicher Veranstaltungen sollten wir als deutsche Angler besonders vorsichtig sein! Wir alle profitieren vom dänischen Meerforellenboom mehr als wir glauben! Auch durch solche Veranstaltungen wird das Meerforellenangeln in Dänemark sehr gefördert und geachtet, Bachläufe werden renaturiert, der Bestand verbessert sich dadurch und unsere Chancen an der Küste sind deswegen permanent wirklich gut.
Ich liebe es mit der leichten 5er im Ufervereich auf Pirsch zu gehen und sicher ist Fliegenfischen was Besonderes. Aber deswegen sollten wir uns nicht für was Besonderes halten. Viele Angelarten haben ihre Daseinsberechtigung und fast alle von uns haben Grund-, Stipp- oder Blinkeranglerwurzeln.
Das ist gut so und das sollten wir nicht vergessen, um nicht abzuheben.
Gruß
Ralf
Was u.a. Stephan am 18.4. geschrieben hat, sehe ich genauso. Dieses Meerforellen-Event ist kein Wettfischen im altherbrachten Sinn. Bei diesen wurden damals (leider) möglichst massenhaft Fische aller Größe zur Waage gebracht und nur das Gesamtgewicht zählte. Das war schon übel.
Hier ist es so, dass für einen Zeitraum von drei Tagen der größte Fisch prämiert wird. Es wird nicht angefüttert und ist immer noch ein hartes Brot, Fische über 2kg zu fangen, wie der größte Fisch von 3,45kg zeigt.
Und dass es dort ordentlich zugeht, zeigt die Nichtwertung von Fischen mit schlechtem Konditionsfaktor und die Anhebung des Mindestmaßes ab nächstem Jahr auf 45cm. Wo ist das Problem, wenn der größte Fisch eines Wochenendes ermittelt und prämiert wird, während es an den anderen Wochenenden nicht gemacht wird? Versuchen wir nicht alle, eine besonders große Forelle zu fangen? Probleme haben wir doch nur mit eventuellen negativen Randerscheinungen bei solchen Veranstaltungen, wie untermaßige Fische, die entnommen werden, doch die werden auch an anderen Tagen laufend mitgenommen.
Der Andrang bei diesem Event von der Grenze bis Kolding und rund um Fünen wird weit überschätzt. Er ist an normalen Frühjahrstagen auch nicht schwächer oder stärker. Dazu: Ich war am 4.4. und 5.4. auf Als und im Apenrade-Fjord unterwegs. Am Samstag den 4.4. fischte ich im Laufe des Tages an drei Stellen. Ich war jedesmal bei besten Bedingungen total allein. An drei weiteren nur kurz mit dem Auto angefahrenen Stellen war auch niemand. Am 5.4. war ich den ganzen Morgen (fünf Stunden) allein, erst gegen 11.00, als ich Schluss machte, kamen vereinzelt die ersten "Schlafmützen". Und schlecht war die Fischerei auch nicht. Am Samstag hatte ich 6, am Sonntag 4 Fische, jeweils bis über 60cm, dazu noch einige Kontakte.
Was das Mitnehmen von Fischen betrifft, muss man das jedem selbst überlassen! Ich oute mich mal hiermit. Von den 60-100 Meerforellen jährlich, nehme ich fast jede, die vernünftig über dem Maß liegt und wirklich blank ist, mit! Das sind ungefähr zwei Drittel der Fische.
Warum mach ich das?
Weil ich für mein Leben gern Fisch esse, meine Eltern und Freunde auch, in der Firma gebe ich öfter kalt oder heiß geräucherte Forelle aus. Meinen Nachbarn schenke ich gern mal ne heiß geräucherte 45er Forelle. Dazu esse ich noch reichlich Dorsch. Warum auch nicht, ein gesünderes Nahrungsmittel kann man sich doch gar nicht mit seinem Hobby beschaffen.
Und jetzt kommt es für diejenigen (zum Glück wenige hier im Forum), die sich für ganz nobel halten: Was ist das für eine Arroganz, anderen vorschreiben zu wollen, einen für die Speisekarte so wertvollen Fisch wie die Meerforelle zurück zu setzen, nur weil es die zweite, dritte oder vierte des Tages ist? Und selbst fahren diese Vorschreibe - Spezis womöglich dann nach dem Fischen zum Supermarkt, um Nilbarsch aus dem Viktoria-See oder einen Gockel aus der Massentierhaltung zu kaufen? Macht das Sinn? Dann doch lieber gesunden Wildfisch !
Sorry. ich musste das einfach mal so provokant schreiben.
Und wenn es hier um eine Bestandsdiskussion geht, d.h. wieviele Meerforellen eigentlich an der Küste rumschwimmen und ob eine solche Veranstaltung dem Bestand schaden könnte, dann lasst Euch eines sagen: Ihr glaubt gar nicht wie viele Forellen es wirklich an der Küste sind. Es sind Mengen!
Ich habe das auf Fünen erlebt, in Südschweden, hier in Süd-Jütland, überall. Ich stand schon in Schwärmen von über 50 Fischen, hatte in alten Blinker-Zeiten schon manches Mal mehr als 8 (acht) Nachläufer auf einmal.
Und ich kenne die Netzfänge! Wenn Ihr die mal sehen würdet! In Südschweden hab ich mal einem Fischer beim Herausholen seines 6m-Bootes geholfen. In seinem 300m-Netz hatte er ca. 80 Forellen bis über 8kg, sein bester Fang auf 300m Netz waren 300 Forellen.
Kennt Ihr die Tommarpsan bei Simmrishamn? Das ist ein Bach von 2 Meter Breite und 30km Länge. In diesen Bach steigen jährlich 4.000-6.000 Meerforellen bis über 10kg auf, in die Helge-A mehrere 10.000 jährlich!
Und auch in unsere Bäche und Gräben steigt eine Anzahl an Meerforellen auf, da würden Euch die Augen übergehen.
Ein Problem vieler Angler, besonders Meerforellenangler, ist: Was sie selbst nicht gesehen oder selbst erlebt haben glauben sie nicht! Ich habe im Laufe der Jahre so viele "Spezis" an der Küste erlebt, die über schlechtes Angeln gejammert haben, dabei aber mit Scheuklappen immer wieder Ihren jahrelang "erprobten" alten Stiefel durchgezogen haben und leer ausgingen. Sie waren so sehr von sich überzeugt, dass sie es gar nicht nötig hatten, dazu zu lernen.
Bezüglich der Seatrout Open und ähnlicher Veranstaltungen sollten wir als deutsche Angler besonders vorsichtig sein! Wir alle profitieren vom dänischen Meerforellenboom mehr als wir glauben! Auch durch solche Veranstaltungen wird das Meerforellenangeln in Dänemark sehr gefördert und geachtet, Bachläufe werden renaturiert, der Bestand verbessert sich dadurch und unsere Chancen an der Küste sind deswegen permanent wirklich gut.
Ich liebe es mit der leichten 5er im Ufervereich auf Pirsch zu gehen und sicher ist Fliegenfischen was Besonderes. Aber deswegen sollten wir uns nicht für was Besonderes halten. Viele Angelarten haben ihre Daseinsberechtigung und fast alle von uns haben Grund-, Stipp- oder Blinkeranglerwurzeln.
Das ist gut so und das sollten wir nicht vergessen, um nicht abzuheben.
Gruß
Ralf
Angeln ist weit mehr als ein Hobby, es ist eine Lebensart.
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Fliegenwickler
- Beiträge: 40
- Registriert: 27.11.2006, 00:17
Hallo Michael , Hallo Ralf
zunächst erst einmal vielen Dank für diese konstruktiven
Beiträge. Ich möchte nicht verschweigen , daß ich mich da wiederfinde.
Zum Thema Internationalität und Traditionen in anderen Ländern
ist meine Erfahrung, das es gut sein kann , wenn man als deutscher Fliegenfischer (Interesse vorausgesetzt) seinen Blickwinkel etwas weitet und bereit ist, sich auch für Neues zu öffnen.
Ich habe in den letzten Jahren viele internationale Kontakte knüpfen können und dabei schnell erkannt, daß wir paar Fliegenfischer in Deutschland nicht der Nabel der Fliegenfischerwelt sind
Zum Thema Meerforellen in Dänemark möchte ich noch sagen, daß das Besatzprogramm über die letzten Jahre einfach nur sensationellen Erfolg zeigt. Hervorragende Fänge sind an der Tagesordnung (wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und weiß was man tut). Die Bestände haben sich erholt und das ist gut so.
GoFishing in Odense hält das Thema Meerforelle mit dieser Veranstaltung
in der Öffentlichkeit. Die Meerforelle ist ein wichtigerer Baustein in der dänischen Lebenskultur und ein enormer Faktor für den Tourismus .
Petri
der Fliegenwickler
zunächst erst einmal vielen Dank für diese konstruktiven
Beiträge. Ich möchte nicht verschweigen , daß ich mich da wiederfinde.
Zum Thema Internationalität und Traditionen in anderen Ländern
ist meine Erfahrung, das es gut sein kann , wenn man als deutscher Fliegenfischer (Interesse vorausgesetzt) seinen Blickwinkel etwas weitet und bereit ist, sich auch für Neues zu öffnen.
Ich habe in den letzten Jahren viele internationale Kontakte knüpfen können und dabei schnell erkannt, daß wir paar Fliegenfischer in Deutschland nicht der Nabel der Fliegenfischerwelt sind
Zum Thema Meerforellen in Dänemark möchte ich noch sagen, daß das Besatzprogramm über die letzten Jahre einfach nur sensationellen Erfolg zeigt. Hervorragende Fänge sind an der Tagesordnung (wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und weiß was man tut). Die Bestände haben sich erholt und das ist gut so.
GoFishing in Odense hält das Thema Meerforelle mit dieser Veranstaltung
in der Öffentlichkeit. Die Meerforelle ist ein wichtigerer Baustein in der dänischen Lebenskultur und ein enormer Faktor für den Tourismus .
Petri
der Fliegenwickler
- Michael.
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Hallo Fliegenwickler,Fliegenwickler hat geschrieben:Ich habe in den letzten Jahren viele internationale Kontakte knüpfen können und dabei schnell erkannt, daß wir paar Fliegenfischer in Deutschland nicht der Nabel der Fliegenfischerwelt sind![]()
sehr schönes Posting! Aber besonders der obige Satz ist richtig Klasse!!!
Gruß
Michael
-
Bernd Ziesche
-
Fly-Only
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Das finde ich auch.hier sind nun zahlreiche mehr oder weniger zutreffende Meinungen zum Besten gegeben worden - und es war auch Einleuchtendes dabei....
...
Beispielsweise Einwuerfe wie von Mr. Namenlos "Ich habe in den letzten Jahren viele internationale Kontakte knüpfen können und dabei schnell erkannt, daß wir paar Fliegenfischer in Deutschland nicht der Nabel der Fliegenfischerwelt sind " Yo. Geht mir ebenfalls so. Wobei das ja nicht behauptet wurde bzw. man ja auch festhalten darf, dass Deutschland diesbezueglich umgekehrt auch nicht das Hinterteil der Welt ist, gell?
Oder der sehr umfassende Kommentar von Ralf, der einerseits gut austeilt und dann Dinger vom Stapel læsst wie "Was ist das für eine Arroganz, anderen vorschreiben zu wollen, einen für die Speisekarte so wertvollen Fisch wie die Meerforelle zurück zu setzen, nur weil es die zweite, dritte oder vierte des Tages ist". Darf ich mal fragen, wo dein Augenmass ist oder was fuer einen Appetit du aufweist, wenn du dir offenbar jeden silberblanken Fisch in die Hose stopfst? Sorry, da fehlt mir jedes Verstændnis - egal wie gut die Bestænde sind.
Ausserdem: Es hat keiner ueber die Dænen oder die Veranstaltung geurteilt, sondern die es ging ueber Sinn oder Unsinn solcher Events.
In diesem Zusammenhang wurden auch die wirtschaftlichen Aspekte immer wieder angefuehrt oder die gesellschaftlich/sozialen Gesichtspunkte. Alles nachvollziehbar und richtig. Nur frage ich mich, warum dann in erster Linie ne Reise ausgelobt wird und nicht "beteiligt euch an der guten Sache und finanziert das Projekt Meerforelle". Denn ne Reise kann man ja schliesslich auch verlosen. Schliesslich ist der grøsste Fisch am Haken ja auch Glueckssache, oder? Und wenn mehr Preise unters Volk gebracht werden sollen, kann man das ja auch bei Wettkæmpfen machen.
Uebrigens, eine kleine aber feine Veranstaltung von einem anderen Website-Betreiber findet im Herbst statt. Da treffen sich mal lustig zwei bis drei Dutzend Meerforellen-Verrueckte aus aller Herren Lænder. Keine Preise, kein unnøtiges Abschlagen von Fischen, sondern das Get-Together steht im Vordergrund. Da fahre ich jedenfalls gern hin. Und zum wirtschaftlichen Aspekt - das findet ebenfalls auf Fyn statt. Es geht eben auch anders.
Jedenfalls schøn, dass das Thema so kontrovers diskutiert wird!
Gruss, Frank
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Fly-Only
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Moin, ich hab grad Post von meinem Kumpel Gebhard bekommen, der zu dem Thema auch gern seinen Teil beitragen möchte:
"Moin Frank,
natuerlich fischt jeder gerne "ungestoert" fuer sich alleine.
Und den Fisch, den wer anders faengt werde ich nicht mehr fangen.
Auch ich wuerde Fuenen waehrend einer solchen Veranstaltung meiden!
Trotzdem glaube ich das die fischerei-ethische Betrachtung fuer dieses Spektakel der falsche Ansatz ist und Du damit der Sache nicht gerecht wirst.
Mein Guide-Buch "Die 100 besten Angelplaetze auf Fuenen", aeltere Ausgabe, beginnt im Vorwort mit dem Satz:
"1989 unternahm das Amt Fuenen eine ungewoehnliche Wirtschaftsfoerderungsmassnahme ... den Besatz mit Meerforellen." Und genau das ist es und mehr nicht. Und deshalb ist solch ein Angelwettbewerb marketingtechnisch nur die logische Konsequenz dieser Wirtschaftsfoerderungsmassnahme.
Und ich will noch viel weiter gehen: ich glaube es gaebe keine Meerforellen (mehr), wenn es nicht so ein deutliches wirtschaftliches Interesse an der Meerforelle gaebe. MeFo-Fischen hat sich zum Breitensport entwickelt und sichert damit den Fortbestand der Meerforelle! Und zum Sport gehoert der Wettbewerb.
---
Meine Meinung kannst Du gerne ins FF-Forum einstellen, ich bin dort naemlich nicht eingebucht.
In der naechsten Saison werde ich wohl mit einer Scott S4 596-4 und einer Loop OptiStream 590-4 fischen. Loop ist hier ca 30% billiger als in Europa.
Tight Lines!
Hilsen,
gebhard"
"Moin Frank,
natuerlich fischt jeder gerne "ungestoert" fuer sich alleine.
Und den Fisch, den wer anders faengt werde ich nicht mehr fangen.
Auch ich wuerde Fuenen waehrend einer solchen Veranstaltung meiden!
Trotzdem glaube ich das die fischerei-ethische Betrachtung fuer dieses Spektakel der falsche Ansatz ist und Du damit der Sache nicht gerecht wirst.
Mein Guide-Buch "Die 100 besten Angelplaetze auf Fuenen", aeltere Ausgabe, beginnt im Vorwort mit dem Satz:
"1989 unternahm das Amt Fuenen eine ungewoehnliche Wirtschaftsfoerderungsmassnahme ... den Besatz mit Meerforellen." Und genau das ist es und mehr nicht. Und deshalb ist solch ein Angelwettbewerb marketingtechnisch nur die logische Konsequenz dieser Wirtschaftsfoerderungsmassnahme.
Und ich will noch viel weiter gehen: ich glaube es gaebe keine Meerforellen (mehr), wenn es nicht so ein deutliches wirtschaftliches Interesse an der Meerforelle gaebe. MeFo-Fischen hat sich zum Breitensport entwickelt und sichert damit den Fortbestand der Meerforelle! Und zum Sport gehoert der Wettbewerb.
---
Meine Meinung kannst Du gerne ins FF-Forum einstellen, ich bin dort naemlich nicht eingebucht.
In der naechsten Saison werde ich wohl mit einer Scott S4 596-4 und einer Loop OptiStream 590-4 fischen. Loop ist hier ca 30% billiger als in Europa.
Tight Lines!
Hilsen,
gebhard"
Optimismus ist nur ein Mangel an Informationen.
Moin Frank,
sorry, aber mit deinem Vergleich bist Du wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen. Ich wage mal zu behaupten, dass selbst die Besatzmaßnahmen nicht in der Lage sind eine Bestandssituation wie vor 200 Jahren herzustellen, von daher kann ich Deine Kritik am Besatz nicht verstehen. Es ist ja nicht so, dass durch die Förderung der Fischerei mehr Trutten in der Ostsee sind als sein sollten. Hinzu kommt, dass ja nun beileibe nicht mit fangfähigen Mopsköpfen besetzt wird, sondern primär die Bäche mit vorgezogenen Meerforellen besetzt werden.
Wenn der Angeltourismus dabei hilft den Bestand der Fische zu decken, dann soll es mir recht sein. Immerhin ist es ja nun mal so, dass ohne Interesse an der Fischerei nichts zustande kommt. Egal ob es dabei um Meerforellen geht, oder um die Lachse in Norwegen. Ohne den massiven Druck der Lachsfischer, würden in Irland immer noch Treibnetze vor den Flussmündungen liegen. Man muss irgendwann einfach mal die Kirche im Dorf lassen, denn wenn es nur um die Fische geht, bist auch Du, mein lieber Frank, ein Angler zu viel!
T
sorry, aber mit deinem Vergleich bist Du wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen. Ich wage mal zu behaupten, dass selbst die Besatzmaßnahmen nicht in der Lage sind eine Bestandssituation wie vor 200 Jahren herzustellen, von daher kann ich Deine Kritik am Besatz nicht verstehen. Es ist ja nicht so, dass durch die Förderung der Fischerei mehr Trutten in der Ostsee sind als sein sollten. Hinzu kommt, dass ja nun beileibe nicht mit fangfähigen Mopsköpfen besetzt wird, sondern primär die Bäche mit vorgezogenen Meerforellen besetzt werden.
Wenn der Angeltourismus dabei hilft den Bestand der Fische zu decken, dann soll es mir recht sein. Immerhin ist es ja nun mal so, dass ohne Interesse an der Fischerei nichts zustande kommt. Egal ob es dabei um Meerforellen geht, oder um die Lachse in Norwegen. Ohne den massiven Druck der Lachsfischer, würden in Irland immer noch Treibnetze vor den Flussmündungen liegen. Man muss irgendwann einfach mal die Kirche im Dorf lassen, denn wenn es nur um die Fische geht, bist auch Du, mein lieber Frank, ein Angler zu viel!
T
Action speaks louder than words...
- Hinchely
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Hallo alle.
Jetzt möchte ich mahl mit einige Fakten kommen, so das alle ein bisschen Klüger werden können wie das alles hier in Dänemark / Fyn zusammenhängt. Ich binn ja lange dabei, 1993 - 2008 Projektleiter vom Meerforelle Fünen Projekt, deshalb meist Fakten von Fyn.
* Fyn alleine hat insgesamt 3500 -4000 Kilometer potenzielles Laichgewässer (Wasserläufe) wovon, von weiten noch nicht alles für die Meerforellen zugänglich ist.
* Fyn hat 27 Wasserläufe die in der Ostsee ausmünden.
* 1984 hat eine Untersuchen gezeigt, das nur in 3 davon ein sehr schwacher Bestand von Meerforellen waren.
* Seit ungefähr 1998 steigen die Meerforellen jetzt, auf Grund des Meerforellen Projekts, in allen 27 Wasserläufen!! In einigen davon sogar sehr guten Aufstieg.
* Seit 1989 hat Kreis Fünen direkt pro Jahr 3,5 millionen Kronen ( EURO 475.000,-) für die wiedereinbürgerung der Meerforelle ausgegeben. Indirekt (von anderen Kassen auch) viel viel mehr, ca. 10 Millionen Kronen ( Euro 1,35 mill). So sind z.B. 5 sehr grosse Bauarbeiten, Wehre / Umläufe gebaut worden die 15 - 33 millionen Kronen pro stück gekostet haben. Die Letze, sehr sehr schöne in der Mitte von Odense hat 19 millionen gekostet.
* Meerforelle Fyn hat Ihre eigene Zuchtanlage für knap 20 millionen gebaut.
* Fyn (oder die anderen Ämter Bundesländer in DK) bestimmen nicht selber was ausgesetzt wird. Das bestimmt der Stat unter DFU (Dänische Fischerei Untersuchung) suverän. Das heist, das jedesmahl wenn wir auf Fyn eine neue Strecke in irgendein von unseren Auen oder Bächen renaturiert haben, kommen Biologen von DFU, gehen die Strecke durch und bestimmen wieviel und was wir da aussetzen dürfen. Und das alles wird sehr streng von der Dänischen Fischereikontrolle überwacht!!
* Meerforelle Fyn hat seit 1990 pro Jahr durchschnitlich 500.000 Meerforellen ausgesetzt.
*Es werden halbjährige (Fingerlinge), Einjährige, und Zweijährige (Smolts) ausgesetzt. Alle werden in den Wasserläfen ausgesetzt.
* Sehr schön ist es das es in 2 von unseren Bächen nicht mehr nötig ist aus zu setzen, weil sie, auf grund der Arbeit jetzt selbstreproduzierend sind.
Viel viel Arbeit fehlt uns aber noch hier auf Fyn, und es wird noch viele Jahre dauern und unheimlich viel Geld kosten bis die Meerforelle in allen 3 - 4000 Kilometer Wasserlauf auf Fyn wieder voll eingebürgt ist.
UND JETZT ZUM THEMA!!!
Das Geld das hierfür benutzt wird kommt von den 10 Fünischen Kommunen. Deshalb ist es unheimlich wichtig, das die Politiker in den Kommunen davon überzeugt sind das das Projekt ein gutes Ding ist. Und leider, leider ist es so, das Politiker nur in 2 sachen Interesse haben. Steuergelder und Stimmen!! So ist es leider. Grundsetzlich ist "bessere Umwelt" für sie an und für sich gleichgültig, wenn das nicht dazu führt das sie mehrere Stimmen bekommen oder das Steuergelder reinkommen. Tut mir leid, ist aber so.
Deshalb seit Ihr ( der Angeltourismus) so unheimlich wichtig für das Meerforellenprojekt und für die wiedereinbürgerung der Meerforelle in der Ostsee. Wenn der Angeltourismus nicht da währe, würden die Politiker warscheinlich ganz anders Prioritieren und entschlüsse treffen die für die Umwelt schlecht ist. (Schwerindustri, Schweinezucht, Meeres-Zuchtanlagen etc.)
Vom Wettbewerb kann man ja halten was mann will, aber für das Projekt ist er auch sehr wichtig.
Sehr sehr wenige von den Politikern gehen ja ausserhalb des Sommers an den Stränden / Meerforellenplätzen spazieren, und schon garnicht bei schlechtem Wetter, und sehen da die (wir verrückten) Meerforellenfischer ja nicht.
Bei den Wettbewerb ist es aber leichter zu arrangieren das Politiker die Angler treffen. Deshalb laden wir auch immer einige Politiker als V.I.P. s mit, und einige kommen um bei der Prämienübergabe dabei zu sein.
Der Wettbewerb bekommt auch viel PR / Medienumsprache.
Und diesen Jahr hat es bei den Politikern einen sehr grossen Eindruck gemacht das Angler von 8 Nationen teilgenommen haben! Und das hilft enorm dazu, das sie die "richtigen" Beschlusse treffen !!
Zum Schluss hier Kurz mein (seit vielen Jahren) grosser Traum und Wunsch.
Das alle (ALLE) Länder, die zur Ostsee ausgrenzen, für die Umwelt / Wasserläufe das gleiche machen würden was Fyn jetzt seit über 20 Jahren gemacht hat !!!!
Stellt euch das mahl vor !!
Ich entschuldige die länge und evt. Schreibfehler, aber es lag mir sehr am Herzen!!
Grüsse aus Fyn !!
Jetzt möchte ich mahl mit einige Fakten kommen, so das alle ein bisschen Klüger werden können wie das alles hier in Dänemark / Fyn zusammenhängt. Ich binn ja lange dabei, 1993 - 2008 Projektleiter vom Meerforelle Fünen Projekt, deshalb meist Fakten von Fyn.
* Fyn alleine hat insgesamt 3500 -4000 Kilometer potenzielles Laichgewässer (Wasserläufe) wovon, von weiten noch nicht alles für die Meerforellen zugänglich ist.
* Fyn hat 27 Wasserläufe die in der Ostsee ausmünden.
* 1984 hat eine Untersuchen gezeigt, das nur in 3 davon ein sehr schwacher Bestand von Meerforellen waren.
* Seit ungefähr 1998 steigen die Meerforellen jetzt, auf Grund des Meerforellen Projekts, in allen 27 Wasserläufen!! In einigen davon sogar sehr guten Aufstieg.
* Seit 1989 hat Kreis Fünen direkt pro Jahr 3,5 millionen Kronen ( EURO 475.000,-) für die wiedereinbürgerung der Meerforelle ausgegeben. Indirekt (von anderen Kassen auch) viel viel mehr, ca. 10 Millionen Kronen ( Euro 1,35 mill). So sind z.B. 5 sehr grosse Bauarbeiten, Wehre / Umläufe gebaut worden die 15 - 33 millionen Kronen pro stück gekostet haben. Die Letze, sehr sehr schöne in der Mitte von Odense hat 19 millionen gekostet.
* Meerforelle Fyn hat Ihre eigene Zuchtanlage für knap 20 millionen gebaut.
* Fyn (oder die anderen Ämter Bundesländer in DK) bestimmen nicht selber was ausgesetzt wird. Das bestimmt der Stat unter DFU (Dänische Fischerei Untersuchung) suverän. Das heist, das jedesmahl wenn wir auf Fyn eine neue Strecke in irgendein von unseren Auen oder Bächen renaturiert haben, kommen Biologen von DFU, gehen die Strecke durch und bestimmen wieviel und was wir da aussetzen dürfen. Und das alles wird sehr streng von der Dänischen Fischereikontrolle überwacht!!
* Meerforelle Fyn hat seit 1990 pro Jahr durchschnitlich 500.000 Meerforellen ausgesetzt.
*Es werden halbjährige (Fingerlinge), Einjährige, und Zweijährige (Smolts) ausgesetzt. Alle werden in den Wasserläfen ausgesetzt.
* Sehr schön ist es das es in 2 von unseren Bächen nicht mehr nötig ist aus zu setzen, weil sie, auf grund der Arbeit jetzt selbstreproduzierend sind.
Viel viel Arbeit fehlt uns aber noch hier auf Fyn, und es wird noch viele Jahre dauern und unheimlich viel Geld kosten bis die Meerforelle in allen 3 - 4000 Kilometer Wasserlauf auf Fyn wieder voll eingebürgt ist.
UND JETZT ZUM THEMA!!!
Das Geld das hierfür benutzt wird kommt von den 10 Fünischen Kommunen. Deshalb ist es unheimlich wichtig, das die Politiker in den Kommunen davon überzeugt sind das das Projekt ein gutes Ding ist. Und leider, leider ist es so, das Politiker nur in 2 sachen Interesse haben. Steuergelder und Stimmen!! So ist es leider. Grundsetzlich ist "bessere Umwelt" für sie an und für sich gleichgültig, wenn das nicht dazu führt das sie mehrere Stimmen bekommen oder das Steuergelder reinkommen. Tut mir leid, ist aber so.
Deshalb seit Ihr ( der Angeltourismus) so unheimlich wichtig für das Meerforellenprojekt und für die wiedereinbürgerung der Meerforelle in der Ostsee. Wenn der Angeltourismus nicht da währe, würden die Politiker warscheinlich ganz anders Prioritieren und entschlüsse treffen die für die Umwelt schlecht ist. (Schwerindustri, Schweinezucht, Meeres-Zuchtanlagen etc.)
Vom Wettbewerb kann man ja halten was mann will, aber für das Projekt ist er auch sehr wichtig.
Sehr sehr wenige von den Politikern gehen ja ausserhalb des Sommers an den Stränden / Meerforellenplätzen spazieren, und schon garnicht bei schlechtem Wetter, und sehen da die (wir verrückten) Meerforellenfischer ja nicht.
Bei den Wettbewerb ist es aber leichter zu arrangieren das Politiker die Angler treffen. Deshalb laden wir auch immer einige Politiker als V.I.P. s mit, und einige kommen um bei der Prämienübergabe dabei zu sein.
Der Wettbewerb bekommt auch viel PR / Medienumsprache.
Und diesen Jahr hat es bei den Politikern einen sehr grossen Eindruck gemacht das Angler von 8 Nationen teilgenommen haben! Und das hilft enorm dazu, das sie die "richtigen" Beschlusse treffen !!
Zum Schluss hier Kurz mein (seit vielen Jahren) grosser Traum und Wunsch.
Das alle (ALLE) Länder, die zur Ostsee ausgrenzen, für die Umwelt / Wasserläufe das gleiche machen würden was Fyn jetzt seit über 20 Jahren gemacht hat !!!!
Stellt euch das mahl vor !!
Ich entschuldige die länge und evt. Schreibfehler, aber es lag mir sehr am Herzen!!
Grüsse aus Fyn !!
Zuletzt geändert von Hinchely am 25.05.2009, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Ralf
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Hallo Steffen,
Super erklärt !!! Hab Dich ja mal kennen und schätzen gelernt, daher kann ich schon beurteilen, dass das, was Du sagst, immer Hand und Fuss hat.
Wie sehr wir vom Fünen-Projekt (und den anderen Meeres- und Bachprogrammen in Dänemark) profitieren, ist den meisten leider nicht klar. Viele der dänischen Fische wandern weit bis nach Deutschland rein. In den frühen 90ern hab ich auf Fehmarn viele Fische um die 65cm gefangen, die nachweislich aus dem Besatzprogramm Fünens stammten. Alle wollen gute und nachhaltige Fänge an der Küste und im Fluss, aber am liebsten für sich allein und ungestört und ohne Öffentlichkeit. Das widersprecht sich aber erheblich.
Denkt also nächtes Mal an der Küste daran, wenn Ihr einen oder mehrere andere Angler seht, egal ob er mit Fliege, Blinker oder Wurm angelt: die Angelkollegen helfen uns direkt oder indirekt, eine gute Fischerei aufzubauen und beizubehalten.
Gruß
Ralf
Super erklärt !!! Hab Dich ja mal kennen und schätzen gelernt, daher kann ich schon beurteilen, dass das, was Du sagst, immer Hand und Fuss hat.
Wie sehr wir vom Fünen-Projekt (und den anderen Meeres- und Bachprogrammen in Dänemark) profitieren, ist den meisten leider nicht klar. Viele der dänischen Fische wandern weit bis nach Deutschland rein. In den frühen 90ern hab ich auf Fehmarn viele Fische um die 65cm gefangen, die nachweislich aus dem Besatzprogramm Fünens stammten. Alle wollen gute und nachhaltige Fänge an der Küste und im Fluss, aber am liebsten für sich allein und ungestört und ohne Öffentlichkeit. Das widersprecht sich aber erheblich.
Denkt also nächtes Mal an der Küste daran, wenn Ihr einen oder mehrere andere Angler seht, egal ob er mit Fliege, Blinker oder Wurm angelt: die Angelkollegen helfen uns direkt oder indirekt, eine gute Fischerei aufzubauen und beizubehalten.
Gruß
Ralf
Angeln ist weit mehr als ein Hobby, es ist eine Lebensart.
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Bernd Ziesche






