bei den Schnüren scheinst du dich ja noch nicht entgültig entschieden zu haben. Solltest du nicht die Möglichkeit haben die Schnüre mit deiner Rute zu testen, ist es in jedem Fall ratsam erstmal mit einer einzigen Schnur anzufangen. Von Achim kannst du bestimmt einen Tip zu einer geeigneten Schnur bekommen.
Die Keule einer passenden Schnur (ich bin ebenfalls der Meinung, dass eine WF mit kompakter Keule das Richtige ist) kannst du wiegen und die anderen Schnüre auf dein persönliches Lieblingsgewicht abstimmen. #8 ist nicht immer #8. Bei den Herstellern schwanken die Gewichte schon recht stark. Für die Küste hab ich ne 9er Schnur zur 8er Rute. Da ist etwas Experimentieren angesagt.
Ebenfalls kritisch ist die Bezeichnung intermediate. Meist handelt es sich um very slow sinking Schnüre, die irgendwann auch den Gewässergrund erreichen. Nur einige wenige sinken in den Oberflächenfilm ein und bleiben da. Genau diese Schnüre sind beim MeFo-Fischen richtig. Ich selbst fische allerdings bei "normalen" Verhältnissen mit schwimmender Schnur.
Schussköpfe kann ich zum Anfang nicht empfehlen. Es braucht einige Erfahrung um Länge und Gewicht auf den eigenen Wurfstil, die Rute, Wind usw. abzustimmen. Außerdem ist es auch nicht ganz so einfach die Schnur gestreckt auf das Wasser zu bekommen (insbesondere bei der Verwendung von Mono-Runninglines). Mir scheint auch so, dass viele Angler an der Küste wieder zu Vollschnüren zurückkehren. Der Schusskopf fliegt nur weiter, wenn man ihn perfekt beherrscht. Meiner Ansicht nach ist der einzige wirklich große Vorteil das schnelle Wechseln der Köpfe. Wenn du allerdings so viele Spulen hast, ist das eigentlich auch egal.
Sinkschnüre mag ich nicht wirklich. Werfen sich wie eine Fahrradkette. Aber es gibt durchaus Situationen, wo sie sehr sinnvoll sind. Zu Beginn ist eine schwimmende Keulenschnur sicherlich das Beste.
Gruß
Ringo






