Kormoran, Plan „B“
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- Gammarus roeseli
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Hallo Marco! (sharkfin)
Diesel Link ist mir schon länger bekannt!
Die Lösung ist aber einfach zu beantworten!
Wenn sich eine unerwünschte Situation einstellt, dann hilft nur eins, solange weiterhin hartnäckig dran Arbeiten und optimieren bis sich der gewünschte Zustand einstellt!
Grüße
Christian
P.S.: Sobald ich mehr Zeit finde, schreibe ich noch was dazu!
Diesel Link ist mir schon länger bekannt!
Die Lösung ist aber einfach zu beantworten!
Grüße
Christian
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- Gammarus roeseli
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Re: Kormoran, Plan „B“
Mario Mende / Sachsen hat geschrieben: Hier hilft nur eins: VERGRÄMUNG, bis die Forellen springen und wenn das nicht hilft: FEUER FREI!
IMMER UND IMMER WIEDER!
DAS ist die unbürokratischste Lösung, so hart es auch klingen mag!
Hallo Mario!Dann eher Plan "C"!
Auf die Plätze , fertig, Patsch.... aber nur mit verchromten Griffen....
Glaubst du im Ernst,
Wir sind doch nicht im wilden Westen!
Glaube mir, wir können es als einen riesen Erfolg ansehen und von viel Glück sprechen, wenn wir in den nächsten Jahren den Kormoran wenigstens aus der Äschenregion vergrämen oder mit „FEUER FREI“ fernhalten können!
Ich frage mich ernsthaft, was der ein oder andere für Erwartungen hat!
Vielleicht, dass der große "Kormoraneliminator" kommt und dieser sagt „Wollt ihr den totalen Kormoranabschuß? Blabla blabla blabla….
http://www.youtube.com/watch?v=qttu7_0Tplc
Und dann Jahre später, was kommt dabei heraus?
Ich kann mir gut vorstellen das es dann endlich so weit ist, der Kormoran wird und bleibt überall und auf alle Zeit geschützt und unantastbar!
Dann stehen wir da, am einst wunderschönen Äschenwasser, vielleicht sogar mit Hundi an der Seite!
Die Kormorane baden in scharen im Äschenwasser,
Hundi macht vielleicht noch wuff, wuff und der Kormoran kotzt um flüchten zu können, die angedaute Äsche wieder raus, ist natürlich anschließend wieder hungrig und holt sich die nächste!
Und wir stehen dann völlig hilflos am Wasser „mit Tränen in den Augen“, zittern vor Wut bis uns die Halsschlagader platzt!
Und dann? Mission war erfolgreich oder wie!!??
Christian
P.S.: Auch wenn der oben geschriebenne Text etwas pfefferig ist, ich möchte wirklich niemanden etwas Böses! Es ist nun mal so, der Kormoran ist nun mal da und er wird bleiben!
Versteht mich bitte, die Zeit drängt und mir ist es lieber heute eine Lösung zu finden als morgen oder…..!
-
Kanne
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Hallo, Christian,
in meiner unmittelbaren Nachbarschaft fließt ein fischereilich ungenutztes Gewässer, MNQ ca. 350l/s. Seit 1990 hatte sich ein erfreulicher fischbestand aufgebaut, wie gesagt Fischereilich ungenutzt. Im Winter 2003/04 kam der Kormoran und hat das Gewässer bis auf den allerletzten Gründling leergefressen. Seit dem gibt es dort weder Eisvogel noch kormoran, geschweige denn ein Fischlein. Das ist für mich ein eindeutiger Beweis dafür das dort wo nichts bewirtschaftet wird, es für den K kein Futter (mehr) gibt- gibt es auch keinen Kormoran mehr. Dort wo bewirtschaftet wird hilft nur der geübte Jäger, kein Totholz oder sonstige Verstecke welche die Äsche nicht nutzt. Da ich den Kormoran vor der Jahtausendwende hier in meiner Heimat nicht kannte, kann er kein heimischer Vogel und damit keinesfalls schützenswert sein. Runter mit den Vögeln, kann ich da nur Mario beipflichten.
Gruß, Lutz
in meiner unmittelbaren Nachbarschaft fließt ein fischereilich ungenutztes Gewässer, MNQ ca. 350l/s. Seit 1990 hatte sich ein erfreulicher fischbestand aufgebaut, wie gesagt Fischereilich ungenutzt. Im Winter 2003/04 kam der Kormoran und hat das Gewässer bis auf den allerletzten Gründling leergefressen. Seit dem gibt es dort weder Eisvogel noch kormoran, geschweige denn ein Fischlein. Das ist für mich ein eindeutiger Beweis dafür das dort wo nichts bewirtschaftet wird, es für den K kein Futter (mehr) gibt- gibt es auch keinen Kormoran mehr. Dort wo bewirtschaftet wird hilft nur der geübte Jäger, kein Totholz oder sonstige Verstecke welche die Äsche nicht nutzt. Da ich den Kormoran vor der Jahtausendwende hier in meiner Heimat nicht kannte, kann er kein heimischer Vogel und damit keinesfalls schützenswert sein. Runter mit den Vögeln, kann ich da nur Mario beipflichten.
Gruß, Lutz
- sharkfin
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Gammarus roeseli hat geschrieben:Hallo Marco! (sharkfin)
Diesel Link ist mir schon länger bekannt!
Die Lösung ist aber einfach zu beantworten!Wenn sich eine unerwünschte Situation einstellt, dann hilft nur eins, solange weiterhin hartnäckig dran Arbeiten und optimieren bis sich der gewünschte Zustand einstellt!
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Grüße
Christian
P.S.: Sobald ich mehr Zeit finde, schreibe ich noch was dazu!
Ich hoffe doch sehr daß Du da noch was dazu schreibst, denn was Du mir damit sagen möchtest kann ich leider nicht erkennen....
Aus dem Totholz-Pilotprojekt ließ sich schließen daß damit eine Art "Kormoran-Futterstelle" angelegt wurde die ständig neue Fische anzieht sobald die anderen weggefressen sind und damit die Vögel es noch einfacher haben als zuvor da sich ihre Nahrung auf einen kleinen Bereich konzentriert!
Was sollte man denn dann Deiner Meinung nach optimieren bis sich der gewünschte Zustand einstellt? Das gesamte Gewässer mit Totholz zuschütten bis kein Vogel mehr tauchen kann?
Tight lines
Marco
Marco
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Ich halte das Einbringen von Totholz für einen theoretischen und problematischen Ansatz. Denn
1. in Fließgewässern mit größerem bis starkem Gefälle (und das sind ja viele der Bäche mit Forellen/Äschen-Bestand) wird Totholz das nächste Winterhochwasser nicht an dem Platz, an dem des eingebracht wurde, überstehen. Eigene leidvolle Erfahrungen bestärken mich in dieser Behauptung.
2. das WWA wird das Einbringen von Totholz in Fließgewässer wegen der Aufstaugefahr während Hochwasser-Ereignissen nicht dulden und es schnellstmöglich zu entfernen suchen.
3. zeigt die Studie der Karlsruher Angler, dass damit eher ein Schlaraffenland für Kormorane denn ein Schutz für die bedrohten Fische geschaffen wird.
Btw es wird immer das Schicksal der Äsche beklagt. Fakt ist aber auch, dass Kormorane den Forellenbestand in einem Bach bis zu 99 % in Guano verwandeln können (so geschehen in einem mir bekannten Bach).
Imho ist ein dichter Uferbewuchs mit überhängenden Bäumen immer noch der beste Schutz vor der schwarzen Pest (kann das ziemlich genau beurteilen, da ich die Situation an überwachsenen und "ausgeräumten" Bächen hautnah mit erlebe).
1. in Fließgewässern mit größerem bis starkem Gefälle (und das sind ja viele der Bäche mit Forellen/Äschen-Bestand) wird Totholz das nächste Winterhochwasser nicht an dem Platz, an dem des eingebracht wurde, überstehen. Eigene leidvolle Erfahrungen bestärken mich in dieser Behauptung.
2. das WWA wird das Einbringen von Totholz in Fließgewässer wegen der Aufstaugefahr während Hochwasser-Ereignissen nicht dulden und es schnellstmöglich zu entfernen suchen.
3. zeigt die Studie der Karlsruher Angler, dass damit eher ein Schlaraffenland für Kormorane denn ein Schutz für die bedrohten Fische geschaffen wird.
Btw es wird immer das Schicksal der Äsche beklagt. Fakt ist aber auch, dass Kormorane den Forellenbestand in einem Bach bis zu 99 % in Guano verwandeln können (so geschehen in einem mir bekannten Bach).
Imho ist ein dichter Uferbewuchs mit überhängenden Bäumen immer noch der beste Schutz vor der schwarzen Pest (kann das ziemlich genau beurteilen, da ich die Situation an überwachsenen und "ausgeräumten" Bächen hautnah mit erlebe).
Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
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hallo,
ich gebe mario vollkommen recht,runter mit dem vogel wo es geht,rein in die brutgebiete und die gelege dezimieren.keine vollständige ausrottung aber eine vernünftige bestandsregulierung.es gibt keinen anderen weg aber es wird so kommen,da bin ich mir sicher!
gruß
rené
ich gebe mario vollkommen recht,runter mit dem vogel wo es geht,rein in die brutgebiete und die gelege dezimieren.keine vollständige ausrottung aber eine vernünftige bestandsregulierung.es gibt keinen anderen weg aber es wird so kommen,da bin ich mir sicher!
gruß
rené
Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit
Menschen die dem Leben seinen Wert geben.
Wilhelm von Humboldt
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- Gammarus roeseli
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@Marco
Man darf einfach nicht immer gleich alles so negativ sehen und verallgemeinern, nur weil es an einem Gewässer halt auch mal Rückschläge gab oder gibt. Rückschläge gehören nun einmal einfach dazu!
Mann muss versuchen positiv zu denken!
Nach Möglichkeit aus der Negativerfahrung lernen, mit Sinn und Verstand an die Sache herangehen, sich Gedanken machen, wo die Ursachen lagen und liegen und wie man‘s entsprechend ändern kann.
Also wie schon gesagt, wenn sich eine unerwünschte Situation einstellt, hilft nur weiterhin hartnäckig dran arbeiten und optimieren bis sich der gewünschte Zustand einstellt!
Totholz (Raubaum) im See heißt für Fische Schutz und Deckung und wirkt nun mal auf die Fische sehr anziehend. Fakt ist aber, dass die entsprechende Stelle im See nur einer bestimmten Anzahl von Fischen Schutz bieten kann. Das bedeutet, gibt es zu wenig geeignete Stellen mit Totholzstrukturen im See, werden sich viele Fische nur in der Nähe aufhalten können und dann braucht der Kormoran halt nur noch schlucken! Die selbe Problematik kann entstehen, wenn sich die Totholzstrukturen in größeren oder großen Wassertiefen befinden und dort der Sauerstoffgehallt im Laufe der Zeit sinkt.
Eine hohe Anzahl von Fischen verbraucht natürlich einiges an Sauerstoff in den Totholzstrukturen und wenn der Sauerstoff zu knapp wird, müssen die Fische
diesen Standort verlassen. Halten sie sich dann in großer Zahl nur etwas außerhalb vom Totholz auf, braucht der K. halt wieder nur noch schlucken.
Wenn ich weiß, dass sich an dem entsprechenden Gewässer nicht bzw. nicht gleich der gewünschte Effekt einstellt, dann muss man sich halt Gedanken machen wie man‘s so verändern kann das es passt! (Wie viele Totholzstrukturen (Raubaum) nötig sind und wo diese am günstigsten eingebracht werden können damit es auch keine Probleme mit den Sauerstoff im Wasser gibt!)
Jedes Gewässer ist nun mal anders, manche frieren auch zu, andere wiederum nicht, man kann halt schauen, welche Möglichkeiten an dem entsprechenden Gewässer durchführbar und sinnvoll sind, um die Fische in der kalten Jahreszeit besser vor den Kormoran zu schützen wenn Plan „A“ nicht machbar ist, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Die einfachste Lösung ist natürlich, man lässt es einfach bleiben und jammert ein bisschen rum! Das ist einfach, bequem und macht auch keine Arbeit!
Viele Grüße
Christian
P.S.: Totholzstrukturen, (Raubaum) Schiffsfrack usw. sind so etwas wie Oasen in der Wasserwüste, diese Stellen bieten viel Lebensraum und an diesen Stellen konzentriert sich förmlich das Leben.
Der Ein oder Andere kennt so etwas sicherlich vom Kutter, fischt man in der Nähe von Fracks, fängt man massenweise und auch die richtig großen Dorsche!
Man darf einfach nicht immer gleich alles so negativ sehen und verallgemeinern, nur weil es an einem Gewässer halt auch mal Rückschläge gab oder gibt. Rückschläge gehören nun einmal einfach dazu!
Mann muss versuchen positiv zu denken!
Nach Möglichkeit aus der Negativerfahrung lernen, mit Sinn und Verstand an die Sache herangehen, sich Gedanken machen, wo die Ursachen lagen und liegen und wie man‘s entsprechend ändern kann.
Also wie schon gesagt, wenn sich eine unerwünschte Situation einstellt, hilft nur weiterhin hartnäckig dran arbeiten und optimieren bis sich der gewünschte Zustand einstellt!
Totholz (Raubaum) im See heißt für Fische Schutz und Deckung und wirkt nun mal auf die Fische sehr anziehend. Fakt ist aber, dass die entsprechende Stelle im See nur einer bestimmten Anzahl von Fischen Schutz bieten kann. Das bedeutet, gibt es zu wenig geeignete Stellen mit Totholzstrukturen im See, werden sich viele Fische nur in der Nähe aufhalten können und dann braucht der Kormoran halt nur noch schlucken! Die selbe Problematik kann entstehen, wenn sich die Totholzstrukturen in größeren oder großen Wassertiefen befinden und dort der Sauerstoffgehallt im Laufe der Zeit sinkt.
Eine hohe Anzahl von Fischen verbraucht natürlich einiges an Sauerstoff in den Totholzstrukturen und wenn der Sauerstoff zu knapp wird, müssen die Fische
diesen Standort verlassen. Halten sie sich dann in großer Zahl nur etwas außerhalb vom Totholz auf, braucht der K. halt wieder nur noch schlucken.
Wenn ich weiß, dass sich an dem entsprechenden Gewässer nicht bzw. nicht gleich der gewünschte Effekt einstellt, dann muss man sich halt Gedanken machen wie man‘s so verändern kann das es passt! (Wie viele Totholzstrukturen (Raubaum) nötig sind und wo diese am günstigsten eingebracht werden können damit es auch keine Probleme mit den Sauerstoff im Wasser gibt!)
Jedes Gewässer ist nun mal anders, manche frieren auch zu, andere wiederum nicht, man kann halt schauen, welche Möglichkeiten an dem entsprechenden Gewässer durchführbar und sinnvoll sind, um die Fische in der kalten Jahreszeit besser vor den Kormoran zu schützen wenn Plan „A“ nicht machbar ist, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Die einfachste Lösung ist natürlich, man lässt es einfach bleiben und jammert ein bisschen rum! Das ist einfach, bequem und macht auch keine Arbeit!
Viele Grüße
Christian
P.S.: Totholzstrukturen, (Raubaum) Schiffsfrack usw. sind so etwas wie Oasen in der Wasserwüste, diese Stellen bieten viel Lebensraum und an diesen Stellen konzentriert sich förmlich das Leben.
Der Ein oder Andere kennt so etwas sicherlich vom Kutter, fischt man in der Nähe von Fracks, fängt man massenweise und auch die richtig großen Dorsche!
- Gammarus roeseli
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Hallo Klaus!
Zu Punkt 1.
Ich glaube du bist einfach viel zu pessimistisch!
In der Forellen/Äschenregion wird sehr viel bei Renaturierungen mit Holz gearbeitet! Es wird verwendet zur Strömungslenkung, für Fischunterstände, für den durchlässigen Damm, zur Schaffung von Stammbuhnen, Ausfachungsbuhne, Pfahlbuhne, für Holzrechen, Raubäume und und und ………Versteht sich natürlich von selbst, dass alles befestigt und gesichert werden muss!
Es gibt genügend „Fachleute“
die sich bestens mit Strukturverbesserungen und dem Verbauen von Holz auskennen und genau wissen wie diese gesichert werden müssen.
Ohne Strukturelemente bei Winterhochwasser und reißende Strömung, in einem Bach/kleinem Fluss gibt es auch keine Fische, weil diese einfach mit weggespült werden!
Es werden natürlich in der Fachliteratur auch genügend Möglichkeiten beschrieben, wie Fischunterstände aus großen, schweren Steinen und Steinplatten angefertigt werden können!
Zu Punkt 2.
In Innenstädten könntest du durchaus Recht mit deiner Behauptung haben!
Zu Punkt3.
Die Studie der Karlsruher Angler darf man einfach nicht verallgemeinern, und auch dort gibt es mit Sicherheit Möglichkeiten, Strukturelemente so einzubringen das man auf ein akzeptables Ergebnis kommt!
Was willst du denn sonst machen wo Plan „A“ nich is?
Den „RATTENFÄNGER VON HAMELN“ mit seiner Flöte holen und ihn bitten den Kormoranen des Lied vom Tod vor zu spielen!!!???
Zu Punkt 1.
Ich glaube du bist einfach viel zu pessimistisch!
In der Forellen/Äschenregion wird sehr viel bei Renaturierungen mit Holz gearbeitet! Es wird verwendet zur Strömungslenkung, für Fischunterstände, für den durchlässigen Damm, zur Schaffung von Stammbuhnen, Ausfachungsbuhne, Pfahlbuhne, für Holzrechen, Raubäume und und und ………Versteht sich natürlich von selbst, dass alles befestigt und gesichert werden muss!
Es gibt genügend „Fachleute“
Ohne Strukturelemente bei Winterhochwasser und reißende Strömung, in einem Bach/kleinem Fluss gibt es auch keine Fische, weil diese einfach mit weggespült werden!
Es werden natürlich in der Fachliteratur auch genügend Möglichkeiten beschrieben, wie Fischunterstände aus großen, schweren Steinen und Steinplatten angefertigt werden können!
Zu Punkt 2.
In Innenstädten könntest du durchaus Recht mit deiner Behauptung haben!
Zu Punkt3.
Die Studie der Karlsruher Angler darf man einfach nicht verallgemeinern, und auch dort gibt es mit Sicherheit Möglichkeiten, Strukturelemente so einzubringen das man auf ein akzeptables Ergebnis kommt!
Was willst du denn sonst machen wo Plan „A“ nich is?
Den „RATTENFÄNGER VON HAMELN“ mit seiner Flöte holen und ihn bitten den Kormoranen des Lied vom Tod vor zu spielen!!!???
- sharkfin
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Hallo Christian (Gammarus roeseli),
dies möchte ich nun doch nicht ganz unkommentiert stehen lassen weil ich mit deiner Aussage nicht zu 100% einverstanden bin!
Vielmehr wollte ich die in meinem Verein gewonnenen Erkenntnisse mit anderen hier teilen, auch im Fehler zu vermeiden die andere vorher schon einmal gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger.... Daß Du den Link schon kanntest konnte ich ja nicht ahnen, ich gehe aber auch davon aus daß es hier im Forum viele gibt die von der Aktion nichts wußten und für die vieles davon neu ist.
Außerdem habe ich versucht, in meinem erstes Posting die Aktion möglichst wertneutral darzustellen und einfach nur, ohne meine persönliche Meinung einzubringen, auf den Link hinzuweisen um anderen die Möglichkeit zu geben sich unbeeinflußt selbst eine Meinung zu bilden.
Als nächstes möchte ich noch anmerken daß das Projekt als Pilotprojekt gedacht war und während des Zeitraums in der die Untersuchungen und Beobachtungen stattfanden eine Veränderung der Situation mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine Verfälschung des Ergebnisses nach sich gezogen hätte.
Das hier:
In einem Infoblatt zum "Pilotprojekt Totholzburg" steht eben in erster Linie das was zu diesem Thema gehört. Was nicht zwangsläufig heißen muß daß alles das was dort nicht steht (weil es vielleicht nicht zu dem Thema gehört) nicht vielleicht doch existent sein kann.
Dein Vergleich der Totholzburg mit einem Schiffswrack, den Du zum Schluß ziehst, ist übrigens vollkommen richtig. Was aber wenn unvernünftige Kapitäne (wie der Kormoran das Totholz) dieses Wrack jeden Tag befischen? Was dann? Anfangs werden natürlich immer wieder Fische nachrücken sobald die anderen weggefangen sind- aber irgendwann wird es in weitem Umkreis keine mehr geben. Genau das was im Fazit des Karlsruher Projektes steht.....
dies möchte ich nun doch nicht ganz unkommentiert stehen lassen weil ich mit deiner Aussage nicht zu 100% einverstanden bin!
Zum Ersten habe ich keinesfalls hier irgend etwas verallgemeinert oder als allgemein gültig dargestellt. Wenn ich mich recht entsinne habe ich sogar extra noch dazugeschrieben daß die Erkenntnisse wohl eher nicht 1:1 auf andere, besonders auf fließende, Gewässer übertragbar sind (sinngemäß zumindest....)Man darf einfach nicht immer gleich alles so negativ sehen und verallgemeinern, nur weil es an einem Gewässer halt auch mal Rückschläge gab oder gibt.
Vielmehr wollte ich die in meinem Verein gewonnenen Erkenntnisse mit anderen hier teilen, auch im Fehler zu vermeiden die andere vorher schon einmal gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger.... Daß Du den Link schon kanntest konnte ich ja nicht ahnen, ich gehe aber auch davon aus daß es hier im Forum viele gibt die von der Aktion nichts wußten und für die vieles davon neu ist.
Außerdem habe ich versucht, in meinem erstes Posting die Aktion möglichst wertneutral darzustellen und einfach nur, ohne meine persönliche Meinung einzubringen, auf den Link hinzuweisen um anderen die Möglichkeit zu geben sich unbeeinflußt selbst eine Meinung zu bilden.
Daß sich die Karlsruher Angler, zusammen mit den Fischereibiologen, keine Gedanken gemacht haben wie man die Situation verbessern kann kann man ihnen auf gar keinen Fall unterstellen, wir haben diese Kormoranbrutkolonie (natürlich unantastbar mitten im Schutzgebiet....) und noch zwei weitere Brutkolonien in einigen Kilometern Entfernung schon seit vielen Jahren, und auch die Schäden am Fischbestand sind nicht erst sein gestern.... Dazu kommen in der Rheinebene noch tausende von Wintergästen, die meisten (wie Beringungen bei erlegten Vögeln zeigten) aus Dänemark, Schweden und Polen. Und vergeßt auch die vielen Jungvögel nicht! Wir reden hier ständig vom Bestand der Brutpaare hier in Deutschland, aber bei einem Vogel der erst im 3. oder 4. Lebensjahr gechlechtsreif wird liegt der Bestand ja um ein vielfaches höher als diese Zahlen vermuten lassen. Lange Rede, kurzer Sinn: wir haben hier eine Menge Kormorane und schwer geschädigte Fischbestände, und wir machen uns Gedanken! Das dürft Ihr mir gerne glauben...Nach Möglichkeit aus der Negativerfahrung lernen, mit Sinn und Verstand an die Sache herangehen, sich Gedanken machen, wo die Ursachen lagen und liegen und wie man‘s entsprechend ändern kann.
Als nächstes möchte ich noch anmerken daß das Projekt als Pilotprojekt gedacht war und während des Zeitraums in der die Untersuchungen und Beobachtungen stattfanden eine Veränderung der Situation mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine Verfälschung des Ergebnisses nach sich gezogen hätte.
Das durchgeführte Projekt hatte mit seinen 50 Tonnen Totholz schon ein riesiges Ausmaß, zumindest vom Arbeitsaufwand her. Im See nahm es letztendlich nur verschwindend geringe 0,03% des Wasserkörpers ein. Wie viel mehr Totholz soll denn dann eingebracht werden um dann zumindest realistische Chancen auf einen positiven Effekt zu haben und nicht nur weitere bequemen Futterstellen für den häßlichen schwarzen Vogel einzurichten? Und wer soll diesen gewaltigen Aufwand bezahlen und die Arbeit erledigen, noch dazu bei so geringen Erfolgsaussichten? Und es sollte auch nicht vergessen werden daß auch das Totholz selbst bei seiner Zersetzung dem Gewässer viel Sauerstoff entzieht, was bedeutet daß ein extrem hoher Eintrag in ein Gewässer welches sowieso schon Probleme mit dem Sauerstoffgehalt im Sommer hat sowieso nicht sinnvoll ist.Wenn ich weiß, dass sich an dem entsprechenden Gewässer nicht bzw. nicht gleich der gewünschte Effekt einstellt, dann muss man sich halt Gedanken machen wie man‘s so verändern kann das es passt! (Wie viele Totholzstrukturen (Raubaum) nötig sind und wo diese am günstigsten eingebracht werden können damit es auch keine Probleme mit den Sauerstoff im Wasser gibt!)
Das hier:
finde ich ehrlich gesagt extrem unfair, besonders wenn es von jemandem kommt der wahrscheinlich gar nicht weiß was die Karlsruher Angler sonst noch alles unternehmen und wie viel Geld und Arbeit dort in den Schutz und Erhalt der Fischbestände gesteckt wird!Die einfachste Lösung ist natürlich, man lässt es einfach bleiben und jammert ein bisschen rum! Das ist einfach, bequem und macht auch keine Arbeit! Applause
In einem Infoblatt zum "Pilotprojekt Totholzburg" steht eben in erster Linie das was zu diesem Thema gehört. Was nicht zwangsläufig heißen muß daß alles das was dort nicht steht (weil es vielleicht nicht zu dem Thema gehört) nicht vielleicht doch existent sein kann.
Dein Vergleich der Totholzburg mit einem Schiffswrack, den Du zum Schluß ziehst, ist übrigens vollkommen richtig. Was aber wenn unvernünftige Kapitäne (wie der Kormoran das Totholz) dieses Wrack jeden Tag befischen? Was dann? Anfangs werden natürlich immer wieder Fische nachrücken sobald die anderen weggefangen sind- aber irgendwann wird es in weitem Umkreis keine mehr geben. Genau das was im Fazit des Karlsruher Projektes steht.....
Tight lines
Marco
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Hallo Marco!
Ich unterstelle nichts!
Ich glaube dier sofort, dass ihr euch Gedanken Macht!
Es ist immer so schwer sich so auszudrücken, dass man nicht gleich wieder falsch verstanden wird!
Grüße
Christian
Ich unterstelle nichts!
Ich glaube dier sofort, dass ihr euch Gedanken Macht!
Der Satz ist allgemein gemeint und bezieht sich ganz bestimmt nicht auf die Karlsruher Angler!Die einfachste Lösung ist natürlich, man lässt es einfach bleiben und jammert ein bisschen rum! Das ist einfach, bequem und macht auch keine Arbeit!
Es ist immer so schwer sich so auszudrücken, dass man nicht gleich wieder falsch verstanden wird!
Grüße
Christian
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Sorry, Christian,
aber so, wie ich es kommentiert habe ist Dein Posting für mich rübergekommen. Ich finde es gut daß Du das gleich Richtig gestellt hast.
Und daß es wirklich viele gibt die nur jammern und trotzdem nicht bereit sind irgend was zu tun, darin muß ich Dir leider zustimmen. Und natürlich auch darin daß dies nicht die Lösung der Probleme bedeuten kann....!
Also, nix für ungut.....
aber so, wie ich es kommentiert habe ist Dein Posting für mich rübergekommen. Ich finde es gut daß Du das gleich Richtig gestellt hast.
Und daß es wirklich viele gibt die nur jammern und trotzdem nicht bereit sind irgend was zu tun, darin muß ich Dir leider zustimmen. Und natürlich auch darin daß dies nicht die Lösung der Probleme bedeuten kann....!
Also, nix für ungut.....
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Marco
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- Mario Mende / Sachsen
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Hallo Christian,
ich bin ganz fest der Meinung, dass Totholz im Fließgewässer nichts zu suchen hat.
Weiterhin kann ich es nicht verstehen, dass gerade wir Angler uns etwas überlegen sollen, den Parasit Kormoran vom Gewässer fernzuhalten, ohne ihn wirksam zu vergrämen oder zu dezimieren.
Ich habe in der Lausitz in der Berufsfischerei TÄGLICH (AUCH SONNTAGS) gemeinsam mit meinen Chef die Teiche bewacht und die Kormos vertrieben. Allein die Munitionskosten beliefen sich auf Summen, da könnte man ein gutes Fließgewässer in Oberfranken pachten! Das hat mein Chef alles aus eigener Tasche bezahlt!
Grund: ZEHN Mitarbeiter-die er alle behalten wollte.
Und wenn der Kormoran in K1 Gewässern, oder Orfen und Koigewässern einfällt, dann rattert die Kasse, aber bodenlos ins MINUS!
HIER HÄNGEN EXISTENZEN DRAN!
Außerdem schleppt der Kormo den Koi-Herpes Virus ein!
2008 ein RIESENPROBLEM in der Lausitz!
Irgendwann sagt nämlich die Tierseuchenkasse: NO SIR, 20t verseuchte Fische-die entsorge mal selber!
Erzähl dort mal einen Berufsfischer, der soll Totholz einbringen, welches zum Schutz seiner Fische dient.......
Allein für den Gedanken, würde man dir Ernst Thälmann auf den Hals wünschen, der dir dann mit der Ledermütze eine auffn Sack haut!
Christian, hinzu kommt: Das Totholzprojekt ist meiner Meinung nach in Fließgewässern ganz schwer durchfürbar.
Sollen doch der NABU und alle Piepmatzschützer die entstandenen Schäden ersetzen und schon ist "RUHE UND FRIEDEN"!
Dann pchte ich auch 300ha und lege noch Brutplätze an, mehr Sicherheit für regelmäßige Zahlungen gibt es sicher nicht!
ich bin ganz fest der Meinung, dass Totholz im Fließgewässer nichts zu suchen hat.
Weiterhin kann ich es nicht verstehen, dass gerade wir Angler uns etwas überlegen sollen, den Parasit Kormoran vom Gewässer fernzuhalten, ohne ihn wirksam zu vergrämen oder zu dezimieren.
Ich habe in der Lausitz in der Berufsfischerei TÄGLICH (AUCH SONNTAGS) gemeinsam mit meinen Chef die Teiche bewacht und die Kormos vertrieben. Allein die Munitionskosten beliefen sich auf Summen, da könnte man ein gutes Fließgewässer in Oberfranken pachten! Das hat mein Chef alles aus eigener Tasche bezahlt!
Grund: ZEHN Mitarbeiter-die er alle behalten wollte.
Und wenn der Kormoran in K1 Gewässern, oder Orfen und Koigewässern einfällt, dann rattert die Kasse, aber bodenlos ins MINUS!
HIER HÄNGEN EXISTENZEN DRAN!
Außerdem schleppt der Kormo den Koi-Herpes Virus ein!
2008 ein RIESENPROBLEM in der Lausitz!
Irgendwann sagt nämlich die Tierseuchenkasse: NO SIR, 20t verseuchte Fische-die entsorge mal selber!
Erzähl dort mal einen Berufsfischer, der soll Totholz einbringen, welches zum Schutz seiner Fische dient.......
Allein für den Gedanken, würde man dir Ernst Thälmann auf den Hals wünschen, der dir dann mit der Ledermütze eine auffn Sack haut!
Christian, hinzu kommt: Das Totholzprojekt ist meiner Meinung nach in Fließgewässern ganz schwer durchfürbar.
Sollen doch der NABU und alle Piepmatzschützer die entstandenen Schäden ersetzen und schon ist "RUHE UND FRIEDEN"!
Dann pchte ich auch 300ha und lege noch Brutplätze an, mehr Sicherheit für regelmäßige Zahlungen gibt es sicher nicht!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!
Mario
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Hallo Mario,
ganz so einfach ist es leider nicht. In der Teichwirtschaft und bei der Berufsfischerei mag es wirtschaftliche Schäden geben, in der Angelfischerei leider nicht! Hintergrund ist der daß die Fische im Gewässer als "herrenlos" gelten und das Aneignungsrecht des Fischereiberechtigten erst mit dem Fang des Fisches beginnt. An nichtgefangenen und damit herrenlosen Fischen kann der häßliche Vogel ergo auch keinen wirtschaftlichen Schaden anrichten.... Das ist leider die traurige Rechtslage!
An einem "Plan B" zu arbeiten scheint mir trotzdem sehr wichtig, denn zu Deiner Aussage
fällt mir leider nur das ein: Wenn wir es nicht tun, wer dann? Der NABU tut es bestimmt nicht....
Ich muß sagen daß ich Dein Engagement wirklich sehr schätze, und ich wäre froh es würde noch viele Andere von Deinem Schlag geben! Leider sieht die Wirklichkeit an anderen Gewässern oftmals ganz anders aus. Da hört man z.B. von Anträgen auf Vergrämungsabschüsse, die in den zuständigen Stellen monatelang nicht bearbeitet werden weil der zuständige Sachbearbeiter zufällig auch noch Mitglied beim NABU ist und irgendwie versehentlich den Antrag beim Aufräumen wieder unter den Stapel legt! Und von solchen Fällen hörte ich schon mehrfach!
Oder daß zwar der Abschuß bewilligt wird, jedoch der zuständige Jagdpächter kein Interesse an der Bejagung des Kormorans hat und auch sonst niemanden in seinem Revier den Vergrämungsabschuß bewerkstelligen läßt.
Auch an Gewässern die unter solchen Problemen zu leiden haben muß eine Lösung her, daher finde ich die Idee für diesen Thread gut und absolut berechtigt.
ganz so einfach ist es leider nicht. In der Teichwirtschaft und bei der Berufsfischerei mag es wirtschaftliche Schäden geben, in der Angelfischerei leider nicht! Hintergrund ist der daß die Fische im Gewässer als "herrenlos" gelten und das Aneignungsrecht des Fischereiberechtigten erst mit dem Fang des Fisches beginnt. An nichtgefangenen und damit herrenlosen Fischen kann der häßliche Vogel ergo auch keinen wirtschaftlichen Schaden anrichten.... Das ist leider die traurige Rechtslage!
An einem "Plan B" zu arbeiten scheint mir trotzdem sehr wichtig, denn zu Deiner Aussage
Weiterhin kann ich es nicht verstehen, dass gerade wir Angler uns etwas überlegen sollen, den Parasit Kormoran vom Gewässer fernzuhalten, ohne ihn wirksam zu vergrämen oder zu dezimieren.
fällt mir leider nur das ein: Wenn wir es nicht tun, wer dann? Der NABU tut es bestimmt nicht....
Ich muß sagen daß ich Dein Engagement wirklich sehr schätze, und ich wäre froh es würde noch viele Andere von Deinem Schlag geben! Leider sieht die Wirklichkeit an anderen Gewässern oftmals ganz anders aus. Da hört man z.B. von Anträgen auf Vergrämungsabschüsse, die in den zuständigen Stellen monatelang nicht bearbeitet werden weil der zuständige Sachbearbeiter zufällig auch noch Mitglied beim NABU ist und irgendwie versehentlich den Antrag beim Aufräumen wieder unter den Stapel legt! Und von solchen Fällen hörte ich schon mehrfach!
Oder daß zwar der Abschuß bewilligt wird, jedoch der zuständige Jagdpächter kein Interesse an der Bejagung des Kormorans hat und auch sonst niemanden in seinem Revier den Vergrämungsabschuß bewerkstelligen läßt.
Auch an Gewässern die unter solchen Problemen zu leiden haben muß eine Lösung her, daher finde ich die Idee für diesen Thread gut und absolut berechtigt.
Tight lines
Marco
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Hallo,
ja herrenlos ist eine heikle Sache. Und nicht nur bei Fischen, sondern auch bei allen Schalenwildarten die unseren Wölfen so schmecken.
Thema Anträge: Da kann man absolut nicht meckern, mit Minister Kupfer haben wir einen Praktiker bekommen! Dann ist mit Meister Felix auch ein sehr fähiger Mann beim LAV, der gute Pressearbeit leistet und sich echt kümmert.
Auch in der Berufsfischerei wird meist kurz nach einem Vororttermin der Antrag genehmigt. Wir hatten mal 150 Graureiher auf einen 2 ha Teich.Da ist den Ministerialbeamten bald das Frühstück aus dem Gesicht gefallen.
Danach gab es 15 Stück frei!
Natürlich haben wir die 15 nie geschossen, da die ziemlich hoch abstreichen und somit außer Reichweite vom Schrot sind.
Gleiches gilt beim Kormoran, wenn 300 kommen, dann kann man froh sein, wenn man mit 3 Schützen 3 Kormos erwischt! Also Ausrottung steht hier niemals zur Debatte.
ja herrenlos ist eine heikle Sache. Und nicht nur bei Fischen, sondern auch bei allen Schalenwildarten die unseren Wölfen so schmecken.
Thema Anträge: Da kann man absolut nicht meckern, mit Minister Kupfer haben wir einen Praktiker bekommen! Dann ist mit Meister Felix auch ein sehr fähiger Mann beim LAV, der gute Pressearbeit leistet und sich echt kümmert.
Auch in der Berufsfischerei wird meist kurz nach einem Vororttermin der Antrag genehmigt. Wir hatten mal 150 Graureiher auf einen 2 ha Teich.Da ist den Ministerialbeamten bald das Frühstück aus dem Gesicht gefallen.
Danach gab es 15 Stück frei!
Natürlich haben wir die 15 nie geschossen, da die ziemlich hoch abstreichen und somit außer Reichweite vom Schrot sind.
Gleiches gilt beim Kormoran, wenn 300 kommen, dann kann man froh sein, wenn man mit 3 Schützen 3 Kormos erwischt! Also Ausrottung steht hier niemals zur Debatte.
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!
Mario
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