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eddi
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Fotografie

Beitrag von eddi »

Hallo Leute
Suche eine Kamera für Natur aufnahmen.
Aber warum suche ich eine Kamera ???
unser kleiner Verein hat seit einigen Jahren ein kleines Biotop zur -Bewirtschaftung bekommen.
Nun Bewirtschaften wir das Biotop seit ca. 3 Jahren
in den Jahren sind auch seltene Vögel und Pflanzen im Biotop anzutrefen.
Dieses Jahr habe ich den Eisvogel bei seinen Tauchgängen Beobachtet,die Wasseramsel,und das heileit eine Rohrdommel (klein oder groß kann ich leider nicht sagen.
Leider habe ich nie eine Kamera gehabt die diese Momente eingefangen kann,
meine Digis sind leider für solche Aufnahmen nicht geeignet,
was für eine Kamera würde genügen für solche aufnahmen
sollte nicht mehr alls 500 euronen kosten
Bitte um eure Hilfe

eddi
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Wasserpatscher
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Beitrag von Wasserpatscher »

Hm, realistische Chancen hast Du nur mit relativ teurem Zeug: da Du für solche Sachen in der Regel lange Brennweiten brauchst, gepaart allerdings mit einer vernünftigen Lichtstärke, damit Deine Verschlusszeiten nicht zu lange werden (für einen fliegenden Vogel zum Beispiel), kommst Du um eine digitale Spiegelreflex nicht herum.

Diverse Bridgekameras (zB Canon PowerShot SX1 IS, 400 Euro) bieten zwar vielleicht die richtige Brennweite, aber nicht die Lichtstärke, und die Auslöseverzögerung dieser Dinger ist auch nicht die wahre Freude, vor allem aber brauchst Du einen guten Sucher. Für den Anfang könnte eine Einsteiger-DSLR mit 50-200er Zoom (KB: 80-360) genügen, dann wärst Du bei etwa 6-700 Euro (zB Nikon D3000 inkl. Objektiv 18-55 mm VR + 55-200 mm VR).
Liebe Grüße, Gerhard

„Ach, du bist's, alter Wasserpatscher, sagte sie, ich weine
über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.“
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momo
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Beitrag von momo »

Ciao eddi

Bei grossen Brennweiten (=Teleobjektiv) hilft ein Bildstabilisator immens die Verwacklung zu minimieren. Ansonsten kann ich nur unterschreiben, was dir schon Wasserpatscher gesagt hat.

Nikon kenn ich nicht, ich besitze eine Canon DSLR.

Liebi Grüess us de Schwiiz

Moreno
may the fish be with you
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Wasserpatscher
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Beitrag von Wasserpatscher »

Ich selbst photographiere auch mit Canon, aber ich wollte keine Schleichwerbung machen!
Liebe Grüße, Gerhard

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Mario Mende / Sachsen
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Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Ich habe mir seit 2 Jahren eine Panasonic DMC FZ 8 zugelegt.
36-432 mm Brennweite. Bildstabilisator und viele Motivprogramme.
12 fach optischer Zoom und ein gigantisch starkes Leica-Objektiv.

Mit dem Teil hole ich Rehwild auf 200m formatfüllend ran.
Nymphen, Trockenfliegen etc. alles kein Problem-eine für alles.

Kann ich dir nur empfehlen.
Ich habe auch noch analoge von Canon A1, EOS 300, EOS 3000 mit diversen Objektiven, aber die nehme ich garnicht mehr, digital ist einfach praktischer.

Mit der Panasonic mache ich auch Fotos für diverse Zeitschriften- das passt alles.
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
Maggov
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Beitrag von Maggov »

Hi Eddi,

ich meine ich hatte bei einem Elektronik Discounter eine Canon EOS 500 für exakt 500 Steine gesehen.

Das ist ein absolutes Profigerät - als ich hier in München auf der Geo-Prämierung für Naturfotographie war wurden mind. 70% aller Bilder mit dieser Kamera gemacht.

LG

Markus
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Heinz
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Beitrag von Heinz »

Hallo Eddi,

ich würde dir für deinen Zweck so etwas in der Art wie der Mario empfehlen. Also eine sogenannte Bridge Kamera (so heissen die Kameras, die nicht mehr Kompaktkameras sind, aber ein eingebautes Zoom haben,
das Brennweiten im Telebereich bis weit über 200 mm zulassen kann).
Mit einer normalen Kompakten (die sonst auch empfehlenswert sind), kommst du nämlich nicht in den Telebereich, den du für solche Aufnahmen benötigst (deutlich über 200 mm -am besten 400 mm und mehr). Abstriche
musst du bei solchen Kameras machen, wenn die Lichtverhältnisse schlecht sind. Aus u.a. diesem Grund nützen Profis und Semiprofis auch Spielgelreflexkameras dafür. Nur bist du da mit einem mittelmässigen Gehäuse und einer passenden Linse (etwa Canon 100 bis 400) gleich im Bereich von Euro 2000 und mehr - während du mit den eingangs erwähnten Bridgekameras ungefähr in dem von dir angepeilten Preisrahmen bleiben kannst. Das teure bei den Spiegelreflexen sind nämlich weniger die Gehäuse (gibt natürlich auch da teure ), sondern die Objektive.

Grüsse
Heinz
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Wasserpatscher
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Beitrag von Wasserpatscher »

Wenn's eine Bridge-Camera sein soll, dann ist der optische Sucher immer ganz wichtig. Darauf würde ich sehr achten, denn wenn Du durch den Sucher nicht wirklich was erkennen kannst, dann kannst Du auch keinen fliegenden Vogel im Visier behalten, zum Beispiel.
Liebe Grüße, Gerhard

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Daniel
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Beitrag von Daniel »

Hallo Eddi,

kann mich Mario nur anschließen. Habe die gleiche Kamera und bin restlos begeistert. Insbesondere das optische Zoom in Leica-Qualität liefert sehr zufriedenstellende Bilder. Hinzu kommt, dass sie sehr leicht und kompakt ist. Dies war auch der Grund für uns, eine Bridge Kamera zu erwerben. Meine alte Minolta Spiegelreflex-Ausrüstung bleibts daher, auch wenn ich besondere Bilder machen möchte, zu Hause.

Leider: Nach meinen Informationen werden keine Leica Objektive mehr verbaut. Also Vorsicht.

Beste Grüße

Daniel
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Wasserpatscher
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Beitrag von Wasserpatscher »

Hier ist ein interessanter Link, der bei der Entscheidung helfen könnte.

http://www.dpreview.com/reviews/panasonicFZ8/page17.asp
Liebe Grüße, Gerhard

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Mario Mende / Sachsen
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Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Also an Lichtstärke vom Objektiv her ist die wirklich gigantisch. Auch Bildausschnitte sind noch superscharf.
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
eddi
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Beitrag von eddi »

Hallo Leute
Danke für die Super infos,
wie das Leben so spielt hatte ich Heute die möglichkeit bei der Arbeit,
2 Kameras nicht nur zu bewundern sondern auch mal Fotos zu machen,die Eos 45 noch was und die DMCFZ8
die EOS war begleitet von einer Reporterin der Tageszeitung,mit einem zubehör
das ich nicht zum Fischen Tragen möchte :D
wo ich das gesehen habe bekam ich Respekt von dieser Kamera
(ich Denke das ist wirklich was für Profis.)
die Panasonic durfte ich auf Herz und Niere prüfen,
die mich voll überzeugt hat für mich als leie,
nach einigen vergleichen im Netz ist der unterschied ca 200 euronen
bei meinen ersten Digitalkameras habe ich voll ins klo gegriffen.
Möchte diesen Fehler nicht mehr machen und lieber mal was gutes Kaufen
natürlich überzeugt mich der Preis der Panasonic
aber auf der anderen seite habe ich das gefühl es ist doch keine Spiegelreflexkamera.
Für meine zwecke würde die Panasonic reichen.
Mensch ist das verwirend wen man keine ahnung von Kameras hat
auf was muss ich den bei der Panasonic achten(leika habe ich begriffen)
was noch????

eddi
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todde
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Beitrag von todde »

Moin!

Also, ich bin mit meiner DSLR Sony alpha 200 hochzufrieden - besonders, weil die Minolta AF Objektive meiner alten analogen 9000er zur neuen Kamera kompatibel sind. Beispiele sind unter anderem hier zu sehen.

gruß
todde
Kole Feut un Nordenwind, givt een krusen Büddel un een lütten Pint.
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Mario Mende / Sachsen
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Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Eigentlich nur, dass die ein Leica-Objektiv hat.
Der Akku ist auch gut und schnell geladen. (Reicht für etwa 200 Bilder)
Kleines Manko ist die Videofunktion, da man Während des Filmens den Zoom nicht betätigen kann.

Der eingebaute Blitz ist ebenfalls Super- bringt erst einen "Vorblitz" und stellt die Schärfe danach ein. Das ist prima bei Dunkelheit.
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
Daniel
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Beitrag von Daniel »

Hallo Eddi,

Mario hat Recht: zu achten ist eigentlich nur auf die Ausstattung mit einem Leica-Objektiv.

Der Blitz ist auch meiner Meinung nach zum Aufhellen ausreichend. Wenn es aber richtig dunkel ist, ist die Reichweite begrenzt. Hier kommt es auf das Einsatzgebiet an. Wenn Du öfters im Dunkeln auf größere Distanzenm fotografierst ( wer tut das schon, außer Reportern und Jägern :wink: ). halte ich einen leistungsstarken Stabblitz für erforderlich. Kann man aber sehr einfach kombinieren.

Ansonsten halte ich gerade die Blitzprogramme der Kamera für genial. Die Möglichkeiten sind (für mich) fast unerschöpflich.

Beste Grüße

Daniel
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