falls ihr doch schlussendlich die Urgroßmutter aller Steinforellen im kleinen Gebirgsbächlein verführen könnt, vergesst nicht im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen bezüglich der Gerätewahl zu treffen, damit auch wirklich nichts unterdimensioniert ist:
Bist du dir sicher, dass es da überhaupt viel größere Forellen gibt? Ich könnt mir schon denken, dass in so einem Gebirgsbach nur kleinwüchsige Forellen sind, vor allem wenn dort nicht besetzt wird?
Hey,
ich bin sicher das es dort deutlich größere gibt!
Ich hab in einem Gumpen(unter einem Wasserfall)
große,ca 40-50cm Bachforellen gesehen....nur ist an de stelle die strömung viel,viel zu stark:(
Servus,
probiers mal mit der Tschernobyl Ant
(ist mittlerweile meine Kampffliege), die macht
an der Oberfläche sehr viel radau, ich konnte damit
an der Vellach die eine oder andere große Forelle
aus sehr tiefen Gumpen locken. Außerdem ist die
simpelst zu binden.
LG David
Vielen herzlichen Dank, dass Du mir den Zugang zum Streamer eröffnet hast. Wenn Du aber wüsstest, wie sexy meine Trockenfliegen mit dem A.... wackeln können.....
Beste Grüsse
Kurt
Hi Kurt,
Du meinst Popper, oder ?
Die Anbietetechnik mit dem A.... habt Ihr auf der Casting Clinic aber verschwiegen!
Immer diese Missverständnisse... wie geht das mit den Poppern?
Die A....wackelnde Trockenfliegenpräsentationsinstruktion (was ein Wort!) gibts nur gaaanz Privat.....
also, ein Popper ist für Trockenfliegenpuristen nichts anderes als eine grössere Trockenfliege die - bindetechnisch bedingt - ein sehr gutes Spiel in der Buttsection aufweist.
So fische ich auf Hecht dry only in der Grösse 1/0 - 4/0 ...
Die Erkenntnis kam mir als ich ein Problem bei der Einordnung der Tchernobyl Ants hatte die ich auf einen 4-er Haken band. Ist das jetzt eine Trockenfliege, ein Popper oder ein Wobbler... so habe ich beschlossen Oberflächenpurist zu werden. Das erspart Erklärungsnöte
Ich fürchte nur das war nicht das was Du hören wolltest... alter Streamerfischer!
Und ich dachte schon meine Adams mit Speckdubbing sei verwerflich
Jungs, ich hoffe Ihr betreibt kein C&R - seid Ihr schon mal auf die Idee gekommen was für Konsequenzen das auf die Fische hat... das werden ja Alkoholiker!
Aber auch diese Methode ist schon recht alt. Schon seit 400 Jahren ist die Forelle blau im deutschsprachigen Raum bekannt. Anfangs dachten Archäologen, es würde eine mittlerweile ausgestorbene Forellenart beschrieben, die auf vergorenes Obst steht. Erst durch die Mithilfe von bekannten Fliegenfischern, wie Henry "Captain" Morgan, dem Erfinder der "Iron blue dun" und anderen konnte die "blaue Forelle" als Methode identifiziert werden.
1986 konnte dann durch Michail "Wodka" Gorbatschow die Fliegenbindekunst auf den Stand der Zeit gebracht werden. Die abgesoffene Chernobyl Ant war geboren!
Und noch heute kann man Forellen "blau" fangen.
Prost und Petri
Martin
Gründungsmitglied der Gesellschaft zum Schutz der Nassfliege n.e.V.