Speyline versus Schusskopf
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icelander05
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Speyline versus Schusskopf
Hallo Zweihandfreaks,
mir ist aufgefallen, dass hier fast nur über Schussköpfe diskutiert wird und ich frage mich ob überhaupt jepmand Speylines verwendet. Bei mir liegt das Verhältnis bei 90:10 pro Speyline. Weshalb? Hier erst mal ein paar Pros und Contras:
Schusskopf: + grosse Wurfweite möglich +schneller Austausch gegen andere Köpfe + gut bei Wind +wenig Rückraum erforderlich
-schlecht oder gar nicht zu menden -schlecht bei Kurzdistanzen -permanentes Einstrippen der runnling line - verheddern der running line
Speyline: +gut im Nah und Distanzbereich +gutes Mending +kaum Verheddern der running line +sanftes Präsentieren möglich
-grössere Rollenvolumen notwendig +E-Spulen oder mehrere Rollen notwendig + grösserer Rückraum erforderlich
Weshalb fische ich nun zu 90 % Speylines? Für mich liegen die Vorteile klar auf der Hand. Die Bellies von Speylines sind im Bereich von 15-25 m angesiedelt. Wenn man nun ein mittleres Belly von 17 Metern nimmt und nur 10 m running line schiessen lässt, dann hat man schon eine Weite von 27 m ohne Vorfach. Bei einem 12 m Schusskopf muss man schon 15 Meter schiessen lassen und nach meinen Erfahrungen haben da viele Werfer Probleme. Der gravierende Nachteil für mich ist aber, dass man diese 5 zusätzlichen Meter einstrippen und vor allem handeln muss. Wie sagt man so schön "the further you cast out the further you have to strip back" !
Natürlich sind viele bei uns durch die Fischerei an den grossen norwegischen Flüssen geprägt und da hat der Schusskopf durchaus seine Berechtigung. Aber was ist an den vielen kleineren Flüssen, wie z.B. in Irland?Für mich persönlich funktioniren Speylines auch an den grossen Flüssen und ich finde es schade, dass es nicht mehr Leute ausprobieren.
Einen guten Mittelweg geht gerade Airflo mit der Quickspey Leine. Diese hat ein ca. 15 M Belly und die running line geht nahtlos (ohne Schlaufen) in den Kopf über. Der Kopf hat jedoch 4,5 m lange wechselbare Spitzen. Dieses Konzept finde ich richtungsweisend und ich finde es sowohl mit der Underhand, als auch mit der klassischen Wurftechnik praktikabel.
Ich hoffe, dass ich da kein zu grosses Fass aufgemacht habe und freue mich auf eure Kommentare.
Icelander05
mir ist aufgefallen, dass hier fast nur über Schussköpfe diskutiert wird und ich frage mich ob überhaupt jepmand Speylines verwendet. Bei mir liegt das Verhältnis bei 90:10 pro Speyline. Weshalb? Hier erst mal ein paar Pros und Contras:
Schusskopf: + grosse Wurfweite möglich +schneller Austausch gegen andere Köpfe + gut bei Wind +wenig Rückraum erforderlich
-schlecht oder gar nicht zu menden -schlecht bei Kurzdistanzen -permanentes Einstrippen der runnling line - verheddern der running line
Speyline: +gut im Nah und Distanzbereich +gutes Mending +kaum Verheddern der running line +sanftes Präsentieren möglich
-grössere Rollenvolumen notwendig +E-Spulen oder mehrere Rollen notwendig + grösserer Rückraum erforderlich
Weshalb fische ich nun zu 90 % Speylines? Für mich liegen die Vorteile klar auf der Hand. Die Bellies von Speylines sind im Bereich von 15-25 m angesiedelt. Wenn man nun ein mittleres Belly von 17 Metern nimmt und nur 10 m running line schiessen lässt, dann hat man schon eine Weite von 27 m ohne Vorfach. Bei einem 12 m Schusskopf muss man schon 15 Meter schiessen lassen und nach meinen Erfahrungen haben da viele Werfer Probleme. Der gravierende Nachteil für mich ist aber, dass man diese 5 zusätzlichen Meter einstrippen und vor allem handeln muss. Wie sagt man so schön "the further you cast out the further you have to strip back" !
Natürlich sind viele bei uns durch die Fischerei an den grossen norwegischen Flüssen geprägt und da hat der Schusskopf durchaus seine Berechtigung. Aber was ist an den vielen kleineren Flüssen, wie z.B. in Irland?Für mich persönlich funktioniren Speylines auch an den grossen Flüssen und ich finde es schade, dass es nicht mehr Leute ausprobieren.
Einen guten Mittelweg geht gerade Airflo mit der Quickspey Leine. Diese hat ein ca. 15 M Belly und die running line geht nahtlos (ohne Schlaufen) in den Kopf über. Der Kopf hat jedoch 4,5 m lange wechselbare Spitzen. Dieses Konzept finde ich richtungsweisend und ich finde es sowohl mit der Underhand, als auch mit der klassischen Wurftechnik praktikabel.
Ich hoffe, dass ich da kein zu grosses Fass aufgemacht habe und freue mich auf eure Kommentare.
Icelander05
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Magallan
Guten Morgen " Icelander"
Ja, auch ich fische gelegentlich meine Zweihand Ruten...
Ein Interessantes Thema hast du angeschnitten, aber leider nur dein Persönliches Ruten set up kommentiert...
Stelle doch ein paar pfiffige Fragen zur Diskussion, da könnte zumindest ich Spass an diesem Zweihand-Thema finden!
Kveðja Heiko
Ps. ist Isländisch...
Ja, auch ich fische gelegentlich meine Zweihand Ruten...
Ein Interessantes Thema hast du angeschnitten, aber leider nur dein Persönliches Ruten set up kommentiert...
Stelle doch ein paar pfiffige Fragen zur Diskussion, da könnte zumindest ich Spass an diesem Zweihand-Thema finden!
Kveðja Heiko
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- Peter Pan
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Hallo Hartmut,
ich fische ja noch nicht so lang die Zweihand und bei der Wurfweite ergibt sich bei mir auch kein Unterschied. Zuhause fische ich lieber Schussköpfe weil es ja ums Strippen von Streamern geht. In Irland habe ich beim Lachsfischen auch Speylines geworfen und beides hat viel Spass gemacht.
Petri und tight lines
Peter
ich fische ja noch nicht so lang die Zweihand und bei der Wurfweite ergibt sich bei mir auch kein Unterschied. Zuhause fische ich lieber Schussköpfe weil es ja ums Strippen von Streamern geht. In Irland habe ich beim Lachsfischen auch Speylines geworfen und beides hat viel Spass gemacht.
Petri und tight lines
Peter
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icelander05
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Speyline versus Schusskopf
Godan Dagen Heiko (auch isländisch - bin ab und zu dort)
Ich habe festgestellt, dass die Zusammenstellung des richtigen Set Ups das Hauptproblem ist. Seit Jahren treffe ich mich mit Freunden und wir probieren alles mögliche aus. Es ist ja nicht so, dass jeder Schusskopf oder Speyline auf die anvisierte Rute passt, bzw. perfekt passt, auch wenn es vom Hersteller so angegeben ist. Ich habe diverse set ups und die ich am meisten benutze sind:
CND Solstice 13'4 - Aiflo Delta Spey 6/7
CND Sostice- Airflo Delta Long Spey 7/8 - Snowbee 2D 8/9
CND Steelhead 14'4" - Airflo Quickspey 9/10 - SRO Ballistic 9/10 SHead
CND Black Spey 15' - Snowbee 2D 9/10 - Airlfo 8/9 Delta Long Spey
Loop Black Line 14' - Snowbee 2 D 9/10
Echo TR 14 '- Snowbee 9/10
Heritage 15' - Airflo Delta 10/11 - Guideline Power Taper 10/11
Und diverse andere. Warte gerade auf eine Meiser Highlander 15 ft und bin ganz gespannt, was da am besten passt.
Im Grossen und ganzen sind die Leinen im Toleranzbereich der auf der Rute angegebenen Schnurklasse, aber die eine oder andere passt halt besser . Um das herauszufinden bedarf es immer finanzieller Mittel und deshalb habe ich einen Speyday ins Leben gerufen, wo jeder seinen Sachen mitbringen kann (soll), um die Ausgewogenheit zu prüfen. Eine gute Gerätekombination macht zwar noch keinen guten Werfer, aber sie ist eine Grundvoraussetzung dafür.
Was fischt Du denn so??
Gruss
Hartmut
Ich habe festgestellt, dass die Zusammenstellung des richtigen Set Ups das Hauptproblem ist. Seit Jahren treffe ich mich mit Freunden und wir probieren alles mögliche aus. Es ist ja nicht so, dass jeder Schusskopf oder Speyline auf die anvisierte Rute passt, bzw. perfekt passt, auch wenn es vom Hersteller so angegeben ist. Ich habe diverse set ups und die ich am meisten benutze sind:
CND Solstice 13'4 - Aiflo Delta Spey 6/7
CND Sostice- Airflo Delta Long Spey 7/8 - Snowbee 2D 8/9
CND Steelhead 14'4" - Airflo Quickspey 9/10 - SRO Ballistic 9/10 SHead
CND Black Spey 15' - Snowbee 2D 9/10 - Airlfo 8/9 Delta Long Spey
Loop Black Line 14' - Snowbee 2 D 9/10
Echo TR 14 '- Snowbee 9/10
Heritage 15' - Airflo Delta 10/11 - Guideline Power Taper 10/11
Und diverse andere. Warte gerade auf eine Meiser Highlander 15 ft und bin ganz gespannt, was da am besten passt.
Im Grossen und ganzen sind die Leinen im Toleranzbereich der auf der Rute angegebenen Schnurklasse, aber die eine oder andere passt halt besser . Um das herauszufinden bedarf es immer finanzieller Mittel und deshalb habe ich einen Speyday ins Leben gerufen, wo jeder seinen Sachen mitbringen kann (soll), um die Ausgewogenheit zu prüfen. Eine gute Gerätekombination macht zwar noch keinen guten Werfer, aber sie ist eine Grundvoraussetzung dafür.
Was fischt Du denn so??
Gruss
Hartmut
- Bäschwatz
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Speylines
Hallo Hartmut
Mit Kram vom Angelfohmarkt , und ohne Plan von Zweihand, bin ich mit solchen Schnüren, auf Weiten gekommen, zu denen mir hier im Forum, die meisten den Vogel zeigten.
Wenn Du die Schnüre alle durchhast geb mal Bescheid.
Das Getüddel mit monofilen Runninglines war mir gleich zuwieder.
Schußkopp wo er Sinn macht, aber mit zusammengeschlauften Stücken davon, die ideale Schnur rausfinden, um dann was am Stück zu kaufen ist mir lieber.
Im Rollwurf 5 mal Rutenlänge mit der Einhand in 7\8 und Sinkspitze iss ohne Aufwand zu erreichen.
Ein Freund, der grad erst mit Fliegenfischen anfängt, hat das heut mal so festgestellt.
Mit der Zweihand ist mehr drin.
Aber für die, bin ich noch am suchen. In 9\10 und 10\11.
Am besten schimmend mit auswechselbarer Spitze.
Ich stell mir sowas wie einen Schußkopf vor, der mit irgentwas um 45-50 Gramm auf 30 Meter gestreckt ist. Mit Runningline am Stück.
Gibt's da was neues?
Gruß Thilo
Mit Kram vom Angelfohmarkt , und ohne Plan von Zweihand, bin ich mit solchen Schnüren, auf Weiten gekommen, zu denen mir hier im Forum, die meisten den Vogel zeigten.
Wenn Du die Schnüre alle durchhast geb mal Bescheid.
Das Getüddel mit monofilen Runninglines war mir gleich zuwieder.
Schußkopp wo er Sinn macht, aber mit zusammengeschlauften Stücken davon, die ideale Schnur rausfinden, um dann was am Stück zu kaufen ist mir lieber.
Im Rollwurf 5 mal Rutenlänge mit der Einhand in 7\8 und Sinkspitze iss ohne Aufwand zu erreichen.
Ein Freund, der grad erst mit Fliegenfischen anfängt, hat das heut mal so festgestellt.
Mit der Zweihand ist mehr drin.
Aber für die, bin ich noch am suchen. In 9\10 und 10\11.
Am besten schimmend mit auswechselbarer Spitze.
Ich stell mir sowas wie einen Schußkopf vor, der mit irgentwas um 45-50 Gramm auf 30 Meter gestreckt ist. Mit Runningline am Stück.
Gibt's da was neues?
Gruß Thilo
- Michael St.
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Hallo zusammen,
ich denke (habe aber auch schon anders gedacht), dass Vollschnüre nach wie vor noch ihre Berechtigung haben. Auf den Geschmack bin ich mit einer Delta Spey Multitip in #9/10 gekommen - zusammen mit einer Sage Euro 9141-4 und einer Trümmer-Rolle ala Bringsen Salmon Shadow eine geniale Kombination. Die Schnur fischt perfekt, macht einfach Spaß.
Wie oben genannt, lässt sie sich mit einem kurzem Rutenweg Unterhand, mit einem langen Rutenweg und aktiverem Rutenarm "klassisch" sehr schön werfen.
Hier meine Favoriten:
Sage 9141-4: Airflo Delta Multit. #9/10, Windcutter II 8/9/10
LeCie 13,7 #9/10 MF: Airflo Delta Multit. #9/10, SKs mit 32-34 Gramm
Snowbee Torridge #6/7: Airflo Delta Spey 6/7, Snowbee Scandinavian Speyline 6/7, SKs 23 Gramm
Gruß,
Michael
ich denke (habe aber auch schon anders gedacht), dass Vollschnüre nach wie vor noch ihre Berechtigung haben. Auf den Geschmack bin ich mit einer Delta Spey Multitip in #9/10 gekommen - zusammen mit einer Sage Euro 9141-4 und einer Trümmer-Rolle ala Bringsen Salmon Shadow eine geniale Kombination. Die Schnur fischt perfekt, macht einfach Spaß.
Wie oben genannt, lässt sie sich mit einem kurzem Rutenweg Unterhand, mit einem langen Rutenweg und aktiverem Rutenarm "klassisch" sehr schön werfen.
Hier meine Favoriten:
Sage 9141-4: Airflo Delta Multit. #9/10, Windcutter II 8/9/10
LeCie 13,7 #9/10 MF: Airflo Delta Multit. #9/10, SKs mit 32-34 Gramm
Snowbee Torridge #6/7: Airflo Delta Spey 6/7, Snowbee Scandinavian Speyline 6/7, SKs 23 Gramm
Gruß,
Michael
Zitat: "Sch.... auf Keule!"
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Bernd Ziesche
Re: Speyline versus Schusskopf
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Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 29.07.2013, 06:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Magallan
Hallo Hartmut
Ich nutze meine double hander lediglich wenn es darum geht Weite zu erzielen und dann nur mit den Schussköpfen des selben Skandinavischen Herstellers. Zum Thema des " leidigen" einstrippens des Schusskopfes und dem Fakt die Schnur nicht menden zu können: Ich fische meine Zweihand beinahe ausschliesslich an Stillgewässern mit relativ grossen Fliegen bis Hakengr. 5/0 da ist das abheben der Schnur im Stile der Einhand ilusorisch, und menden... entfällt. Vollschnüre habe ich noch nicht gefischt bzw. steht noch aus..Aber evtl. kann ich mir ja hier die ein oder ander interessante Schnur- Idee stehlen...
Cheerio Heiko
Ich nutze meine double hander lediglich wenn es darum geht Weite zu erzielen und dann nur mit den Schussköpfen des selben Skandinavischen Herstellers. Zum Thema des " leidigen" einstrippens des Schusskopfes und dem Fakt die Schnur nicht menden zu können: Ich fische meine Zweihand beinahe ausschliesslich an Stillgewässern mit relativ grossen Fliegen bis Hakengr. 5/0 da ist das abheben der Schnur im Stile der Einhand ilusorisch, und menden... entfällt. Vollschnüre habe ich noch nicht gefischt bzw. steht noch aus..Aber evtl. kann ich mir ja hier die ein oder ander interessante Schnur- Idee stehlen...
Cheerio Heiko
- Thomas E.
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Hallo icelander05,
Deine Frage, "Speyline versus Schusskopf" sehe ich so garnicht.
Bei der heutigen Vielfalt der angebotenen Schnüre und deren Profile ist die Unterscheidung meiner Meinung nach, so nicht mehr möglich.
Verbinde ich z.B. einen SK von 15m Länge fest mit einer Running Line, was habe ich dann?
Auf der anderen Seite werden Schnüre als "Double Hand-/Speylines" angeboten (z.B. Hardy), die teilweise eine Kopflänge von nur 12m haben.
In beiden Fällen ja "Weight Forward" (im Gegensatz dazu nur noch die ausgediente DT).
Wie Göran Anderson schon lange sagt :
Die Kopflänge der Schnur den Verhältnissen des jeweiligen Gewässers entsprechend angepasst, ist optimal. (Bei mir 10- max. 16m, je nach Situation und Rutenlänge).
Dann gibt es doch nur noch den Unterschied des Profiles, da gibt es sowohl bei den Speylines, als auch bei den Schußköpfen unterschiedliche Ausführungen, mit diversen Vor-und Nachteilen. Bei SK dann allenfalls noch Art und Durchmesser der Running Line.
Generell ist ein kürzerer Kopf, besonders auch in teil/sinkender Ausführung für die FF, die nur gelegentlich die Zweihandrute bewegen, wesentlich leichter zu handhaben.
Gerade auch bei manchmal notwendigen Richtungsänderungen von über 90° !
Deine Frage, "Speyline versus Schusskopf" sehe ich so garnicht.
Bei der heutigen Vielfalt der angebotenen Schnüre und deren Profile ist die Unterscheidung meiner Meinung nach, so nicht mehr möglich.
Verbinde ich z.B. einen SK von 15m Länge fest mit einer Running Line, was habe ich dann?
Auf der anderen Seite werden Schnüre als "Double Hand-/Speylines" angeboten (z.B. Hardy), die teilweise eine Kopflänge von nur 12m haben.
In beiden Fällen ja "Weight Forward" (im Gegensatz dazu nur noch die ausgediente DT).
Wie Göran Anderson schon lange sagt :
Die Kopflänge der Schnur den Verhältnissen des jeweiligen Gewässers entsprechend angepasst, ist optimal. (Bei mir 10- max. 16m, je nach Situation und Rutenlänge).
Dann gibt es doch nur noch den Unterschied des Profiles, da gibt es sowohl bei den Speylines, als auch bei den Schußköpfen unterschiedliche Ausführungen, mit diversen Vor-und Nachteilen. Bei SK dann allenfalls noch Art und Durchmesser der Running Line.
Generell ist ein kürzerer Kopf, besonders auch in teil/sinkender Ausführung für die FF, die nur gelegentlich die Zweihandrute bewegen, wesentlich leichter zu handhaben.
Gerade auch bei manchmal notwendigen Richtungsänderungen von über 90° !
Gruß
Thomas Ellerbrock
Thomas Ellerbrock
- fishingwithfriends
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Hallo Zweihandwerfer
Interessanter Thread, Danke!
Für mich ist die Sinkrate mitentscheidend ob ich SH oder longbelly Speyline verwende. Für sinkende oder schnellsinkende Job's verwende ich ausschliesslich SH, da ist die Mühsal mit Vollleinen zu gross für mich. Wenn es um schwimmende Leinen geht, sind Speylines schon sehr interessant und ich fische sie gerne. Und wie Berndt schon sagte sind Longbelly-Speylines ein sehr gutes Übungsfeld.
Zum Thema strippen, ich finde nicht das das kein Problem ist, da ich meine Fliegenführung meist aktiv halte und gerne die Fliege strippe. Etwas umständlich ist es wenn mehr als die Schusskopflänge eingestrippt wird (z.B. Irland, langsame Strömung und kleine Flüsse) und die Schlaufenverbindung ewig durch die Ringe klappert und wieder raus müssen mit jedem Wurf. Dann verwende ich meist eine midbellyline (Hardy machIII, Klasse 8 mit 13 Fuss cts) und bin sehr zufrieden damit. Aber in diesen Situationen kommen auch sehr selten sinkleinen zum Einsatz, da lässt sich viel mit Polyleadern kompensieren.
Ansonsten finde ich die Rio Midspey und Grandspey sehr gut. Die werfen sich mit 13 Füssern aber noch besser mit 14 Füssern sehr schön.
Ganz wichtig beim Lachsfischen (nicht nur aber gerade in klaren, kleineren Fliessen wie Island) ist die Leinenablage. Für mich mit das wichtigste bei einer Leine ist wie das Verhalten bei der Ablage ist. Ich fische gerne lange bis sehr lange Vorfächer. Die Scheuchwirkung durch eine geräuschvolle Ablage wird oft unterschätzt. Das spricht jetzt weder für noch gegen SH oder Speylines, das ist für mich generell etwas sehr wichtiges bei allen Schnüren.
Herzliche Grüsse
Dani
Interessanter Thread, Danke!
Für mich ist die Sinkrate mitentscheidend ob ich SH oder longbelly Speyline verwende. Für sinkende oder schnellsinkende Job's verwende ich ausschliesslich SH, da ist die Mühsal mit Vollleinen zu gross für mich. Wenn es um schwimmende Leinen geht, sind Speylines schon sehr interessant und ich fische sie gerne. Und wie Berndt schon sagte sind Longbelly-Speylines ein sehr gutes Übungsfeld.
Zum Thema strippen, ich finde nicht das das kein Problem ist, da ich meine Fliegenführung meist aktiv halte und gerne die Fliege strippe. Etwas umständlich ist es wenn mehr als die Schusskopflänge eingestrippt wird (z.B. Irland, langsame Strömung und kleine Flüsse) und die Schlaufenverbindung ewig durch die Ringe klappert und wieder raus müssen mit jedem Wurf. Dann verwende ich meist eine midbellyline (Hardy machIII, Klasse 8 mit 13 Fuss cts) und bin sehr zufrieden damit. Aber in diesen Situationen kommen auch sehr selten sinkleinen zum Einsatz, da lässt sich viel mit Polyleadern kompensieren.
Ansonsten finde ich die Rio Midspey und Grandspey sehr gut. Die werfen sich mit 13 Füssern aber noch besser mit 14 Füssern sehr schön.
Ganz wichtig beim Lachsfischen (nicht nur aber gerade in klaren, kleineren Fliessen wie Island) ist die Leinenablage. Für mich mit das wichtigste bei einer Leine ist wie das Verhalten bei der Ablage ist. Ich fische gerne lange bis sehr lange Vorfächer. Die Scheuchwirkung durch eine geräuschvolle Ablage wird oft unterschätzt. Das spricht jetzt weder für noch gegen SH oder Speylines, das ist für mich generell etwas sehr wichtiges bei allen Schnüren.
Herzliche Grüsse
Dani
"There is a fine line between fishing and standing on the shore like an idiot"
- Thomas E.
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Klar Dani,
die (nicht nur) von Dir gewünschte sanfte Ablage auf das Wasser hängt von der Gewichtsverteilung (dem Profil), dem spezifischem Gewicht und natürlich dem Vorfach ab, d.h. eine Schwimmschnur ist bei gleichem Profil und Gewicht in der Hinsicht immer besser als ein Sinker.
Ist die Frontverjüngung der Schnur (und Vorfach) allerdings zu lang und fein auslaufend, gibt es Probleme bei Verwendung großer Fliegen und/oder Wind.
Da kann dann vorsichtiges Einkürzen der Spitze und das richtige Vorfach helfen.
die (nicht nur) von Dir gewünschte sanfte Ablage auf das Wasser hängt von der Gewichtsverteilung (dem Profil), dem spezifischem Gewicht und natürlich dem Vorfach ab, d.h. eine Schwimmschnur ist bei gleichem Profil und Gewicht in der Hinsicht immer besser als ein Sinker.
Ist die Frontverjüngung der Schnur (und Vorfach) allerdings zu lang und fein auslaufend, gibt es Probleme bei Verwendung großer Fliegen und/oder Wind.
Da kann dann vorsichtiges Einkürzen der Spitze und das richtige Vorfach helfen.
Gruß
Thomas Ellerbrock
Thomas Ellerbrock






