Hallo ihr Fliegenbindeexperten, ich habe bis jetzt nur mit den 100er Packs von Whiting gebunden und bin bei den Testberichten im Forum auf die Howard-Baelge gestossen. In der Suchfunktion habe ich schon einen anderen Thread gefunden, demzufolge diese empfehlenswert sind. Meine eigentliche Frage ist, was eigentlich der Unterschied zwischen Kragen-, Sattel- und Microbarb-Baelgen ist und welche fuer das binden von eher kleineren Trockenfliegen (12-20er) am geeignetsten sind?
Die Geschichte mit den Bälgen ist nicht neu, aber kurz zusammengefasst kann man sagen:
Kragenhechel/Capes: Haben Federn in vielen Größen, sind aber allgemein kürzer und haben weniger Federn je Größe. Für den Normalbedarf sicher eine gute Wahl.
Sattel: Die Bälge besitzen lange bis sehr lange Federn, die Verteilung der Größen differiert und ist nicht so breit. Z.B Bei einem Keough Trockenfliegensattel oder Whiting Pro Grade meist von Größe 8 -14, einzelne Federn Größe 16. Bei beiden finden sich oft Federn, bei denen die Fibern auf beiden Seiten nicht gleich lang sind. (Das gibt aber oft eine schöne Behechelung, man muss nur bei der Auswahl aufpassen. Whiting Sättel in Bronce - Gold: Man findet sehr lange Federn (wie in den 100er Packs), aber meist nur in 2 Größen. Es kann Dir bei Bestellung passieren dass dies Größe 18 und 20 ist. Tendenziell sind diese Federn für kleinere Fliegen geeignet. Die Metz Microbarbs sind ähnlich, die Qualität entspricht nicht ganz Whiting.
Wichtig ist bei allen Bälgen: Schau dir die Bälge vor dem Kauf unbedingt an, ob die Größen und Qualitäten Deinen Erwartungen entsprechen. Ich bin in letzter Zeit beim Blindkauf auf die Nase gefallen.
Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Beschreibung
Ich denke mal, dass ein Cape eine gute Wahl ist, da ich mich bei der Fliegengroesse nicht festlegen moechte und lieber ein etwas breiteres Spektrum zur Verfuegung haette.
P.S: Deine Homepage ist echt klasse und hat mir schon viele Bindefragen beantwortet!