Hallo Tom,
MS Tripper hat geschrieben:Ich möchte nächsten Frühling vermehrt mit dem Streamer
den Hechten auf die Pelle rücken. Ich hab eine 9er Launch, gepaart mit einer Vision Koma. Nun bräuchte ich noch eine gute Schnur (kein Schusskopf) für die Combo.
Da ich ein sehr praxisorientierter Fischer bin (gut ist, was funktioniert und Spass macht

), hab ich von technischen Dingen sagen wir mal, eine eher beschränkte Ahnung...

Was macht den Unterschied zwischen
qualitativ guten und schlechten Schnüren aus.
Ich denke, das sind zwei Fragen:
- eine qualitativ gute Schnur zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht kringelt, sehr gut durch die Ringe schießt und nicht schnell verschleißt. Dazu kommt noch, dass alle Schnüre einer Serie und Schnurklasse wirklich gleich schwer und gleich getapert sein sollten (ist oft nicht der Fall!) und dass nicht andauernd, vom Kunden unerkannt, die wirklichen Hersteller und damit Material und Qualität wechseln. Das Taper, also die Form der Schnur, ist nicht wirklich ein Qualitätsmerkmal, es hängt vielmehr vom Einsatzzweck und der verwendeten Rute ab.
- Zum Hechtfischen solltest du eine Schnur mit kurzer kompakter Keule und kurzem Fronttaper nehmen. Damit kannst du deine Rute früh aufladen und auch schwere Hechtstreamer werfen. Je nachdem, wo du fischt, reicht im Frühjahr eine Schwimmschnur; bei tieferen Gewässern eine Intermediate oder Sinking Tip.
Meine Empfehlungen sind: Lee Wulff Ambush, RIO Outbound Short (gibt es in floating, intermediate und sink 3), Teeny TST 300 (intermediate) Teeny T300 (wenn es tief runter gehen soll).
Viele Grüße!
Achim