Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
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Magallan
Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Für Euch Interessierten:
Die Konstruktion des Hydroelektrik Projektes im Santa Cruz Fluss, Cóndor Cliff und La Barrancosa sind beschlossene Sache. Der letzte freifliessende patagonische Fluss Argentiniens wird mit diesen beiden Staudamm Projekten endgültig verbaut. Ob es das endgültige Aus für die Steelhead Population dedeutet, oder ob bei diesen Projekt Fischaufstiegshilfen mit berücksichtigt werden ist zur Zeit nicht bekannt.
Gruss Heiko
Die Konstruktion des Hydroelektrik Projektes im Santa Cruz Fluss, Cóndor Cliff und La Barrancosa sind beschlossene Sache. Der letzte freifliessende patagonische Fluss Argentiniens wird mit diesen beiden Staudamm Projekten endgültig verbaut. Ob es das endgültige Aus für die Steelhead Population dedeutet, oder ob bei diesen Projekt Fischaufstiegshilfen mit berücksichtigt werden ist zur Zeit nicht bekannt.
Gruss Heiko
- Frank.
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Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Ein Elend - allerorten!
Dein Frank
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Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Man mag solche Entwicklungen als Fischer und Naturfreund bedauern, was ich zutiefst tue, aber, das sind doch nur die logischen Konsequenzen aus dem Verhalten einer immer energiehungrigeren Menschheit. Konrad Lorenz hat schon vor dreißig Jahren geschrieben: ...all unsere zukünftigen Probleme werden aus der ungezügelten Vermehrung der Menschheit erwachsen (und das bei einer damaligen Weltbevölkerung von ca. vier Milliarden; heute annähernd sieben Milliarden)! Dem ist meinerseits nichts Wichtiges mehr hinzu zu fügen.
Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
Klaus
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Magallan
Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Hallo
Das Perfide an diesem Projekt war, das nicht darüber geredet wurde bzw. erstaunlich wenig Informationen nach aussen drangen.... Und unterstützt durch die Tatsache das die betroffene Region eine Baum und Strauchlose Steppe ist wurde auch keine Lobby-Arbeit geleistet!
Gruss Heiko
Das Perfide an diesem Projekt war, das nicht darüber geredet wurde bzw. erstaunlich wenig Informationen nach aussen drangen.... Und unterstützt durch die Tatsache das die betroffene Region eine Baum und Strauchlose Steppe ist wurde auch keine Lobby-Arbeit geleistet!
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- Rattensack
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Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Frei fließende Flüsse sind scheinbar ein Luxus, den sich die Menschheit global nicht mehr leisten will...
Wenn keine Wende kommt wird das ein irres Artensterben mit sich bringen.
Von wegen Erhalt der Biodiversität ..
C.
Wenn keine Wende kommt wird das ein irres Artensterben mit sich bringen.
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A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)
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Siegfried.
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Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Wieso? Die Diversität nimmt in den Stauseen doch sogar eher zu und wenn es nicht reicht, führen wir noch ein paar Fischarten ein, wie letztens geschehen mit dem Transfer von Pangaisus nach Südamerika, nachdem das Geschäft in Vietnam nicht mehr richtig läuft. Alles wird gut!
Free enterprise forever.
Pro Fit
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Fische sind zu schöne Geschöpfe um nur einmal bewundert zu werden
- Rattensack
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Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Hallo Siegfried,Siegfried. hat geschrieben:Wieso? Die Diversität nimmt in den Stauseen doch sogar eher zu
ich weiss du meinst es ironisch, möchte das aber trotzdem nicht unkommentiert stehen lassen.
In Stauen nimmt tatsächlich oft die Artenzahl von anspruchslosen, weit verbreiteten, "ubiquitären" Arten oder Neobiota zu.
Allerdings auf Kosten von spezialisierten, regional verbreiteten oder seltenen Arten, Langdistanzwanderern etc., die meist verschwinden.
Ergibt im Endeffekt einen globalen Einheitsbrei weniger Arten.
Darum ist auch das von Profiteuren viel propagierte Konzept von "Natur aus zweiter Hand" nur dann schlüssig, wenn es nur einen sehr kleinen Teil der natürlichen Lebensräume betrifft.
Wenns überwiegend oder nur mehr "Natur aus zweiter Hand" gibt, dann bedeutet dies massives Artensterben.
C.
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Siegfried.
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Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Hallo Clemens,
wie du schon richtig sagtest, war das natürlich bittere Ironie. Wir sind uns natürlich über die Unwiederbringlichkeit naturnaher Fließgewässer völlig einig. Ich wollte nur schon mal vorab auf die dumm/dreisten bis skrupellosen Argumentationsketten hinweisen, mit denen diese fundamentalen Wahrheiten dann propagandistisch weggespült werden. Siehe unsere (D) Bahn, die gestern ankündigte ihren "Ökostrom"anteil aus Wasserkraft (explizit so gesagt) drastisch zu erhöhen. Was wohl wäre, wenn sie ankündigten mehr Wildschweine an ihren Tunnelausgängen zu überfahren, um dem ökologischen Gleichgewicht in der Feldflur zu dienen? (Doofer Vergleich ich weiß, trotzdem...)
Siegfried
wie du schon richtig sagtest, war das natürlich bittere Ironie. Wir sind uns natürlich über die Unwiederbringlichkeit naturnaher Fließgewässer völlig einig. Ich wollte nur schon mal vorab auf die dumm/dreisten bis skrupellosen Argumentationsketten hinweisen, mit denen diese fundamentalen Wahrheiten dann propagandistisch weggespült werden. Siehe unsere (D) Bahn, die gestern ankündigte ihren "Ökostrom"anteil aus Wasserkraft (explizit so gesagt) drastisch zu erhöhen. Was wohl wäre, wenn sie ankündigten mehr Wildschweine an ihren Tunnelausgängen zu überfahren, um dem ökologischen Gleichgewicht in der Feldflur zu dienen? (Doofer Vergleich ich weiß, trotzdem...)
Siegfried
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Magallan
Re: Staudammprojekt Argentinien Rio Santa Cruz
Hallo Leute
Ich habe diesem Staudamm projekt in meinem Artikel des Salmonidenbesatzes mit einem Zusatz " Das Aus " versehen, in dem ich ein wenig auf das Folgeszenario eingehe.
http://latitudsuranglers.wordpress.com/ ... b17bb50756
Wen der Artikel nicht interessiert hier der Textauszug:
Die Konstruktion des Hydroelektrik Projektes im Santa Cruz Fluss, Cóndor Cliff und La Barrancosa sind beschlossene Sache. Der letzte freifliessende patagonische Fluss Argentiniens wird mit diesen beiden Staudamm Projekten endgültig verbaut. Ob es das endgültige Aus für die Steelhead Population dedeutet, oder ob bei diesen Projekt Fischaufstiegshilfen mit berücksichtigt werden ist zur Zeit nicht bekannt. Somit steht die Frage im Raum: was geschieht mit den verbleibenden Chinook Smolts des Argentino und Viedma Sees ? Werden sie sich zu “residents” “landlocked” Formen entwickeln wie geschehen im chilenischen Llanquihue See, bzw. des Puyehue Sees und seinen Coho Lachsen ?
Laichgewässer stehen den Lachsen in genügender Anzahl zur Verfügung, im Argentino sowie imViedma See. Eine weitere ökologische Niche für die Chinooks zu finden dürfte ausgeschlossen sein. Die Seen und alle Zuflüsse sind extrem Nährstoffarm und führen ganzjährig Sedimente. Regenbogen und Namaycush Saibling werden zu den alleinigen Nahrungskonkurenten des Pacifiklachses bzw. bleibt offen inwiefern Oncorhynchus thsawytcha diese Bestände zu dezimieren vermag.
Gruss Heiko
Ich habe diesem Staudamm projekt in meinem Artikel des Salmonidenbesatzes mit einem Zusatz " Das Aus " versehen, in dem ich ein wenig auf das Folgeszenario eingehe.
http://latitudsuranglers.wordpress.com/ ... b17bb50756
Wen der Artikel nicht interessiert hier der Textauszug:
Die Konstruktion des Hydroelektrik Projektes im Santa Cruz Fluss, Cóndor Cliff und La Barrancosa sind beschlossene Sache. Der letzte freifliessende patagonische Fluss Argentiniens wird mit diesen beiden Staudamm Projekten endgültig verbaut. Ob es das endgültige Aus für die Steelhead Population dedeutet, oder ob bei diesen Projekt Fischaufstiegshilfen mit berücksichtigt werden ist zur Zeit nicht bekannt. Somit steht die Frage im Raum: was geschieht mit den verbleibenden Chinook Smolts des Argentino und Viedma Sees ? Werden sie sich zu “residents” “landlocked” Formen entwickeln wie geschehen im chilenischen Llanquihue See, bzw. des Puyehue Sees und seinen Coho Lachsen ?
Laichgewässer stehen den Lachsen in genügender Anzahl zur Verfügung, im Argentino sowie imViedma See. Eine weitere ökologische Niche für die Chinooks zu finden dürfte ausgeschlossen sein. Die Seen und alle Zuflüsse sind extrem Nährstoffarm und führen ganzjährig Sedimente. Regenbogen und Namaycush Saibling werden zu den alleinigen Nahrungskonkurenten des Pacifiklachses bzw. bleibt offen inwiefern Oncorhynchus thsawytcha diese Bestände zu dezimieren vermag.
Gruss Heiko






